Was hilft gegen Verstopfung?

Die meisten von uns hatten schon einmal an einer Verstopfung gelitten und kennen die Symptome wie Bauchschmerzen, Blähungen oder gar Übelkeit. Doch warum entsteht eine Verstopfung überhaut? Wann spricht man von einer Verstopfung? Und wie kann man eine Verstopfung verhindern? Wir erklären die Symptome bei Verstopfung, wie einer Verstopfung vorgebeugt werden kann und was im Akutfall hilft. Inklusive 6 Tipps, welche sich sofort umsetzen lassen.
Was hilft gegen Verstopfung?

Ab wann wird von einer Verstopfung gesprochen?

Grundsätzlich spricht man von einer Verstopfung oder auch Obstipation bei weniger als 3 Darmentleerungen pro Woche und hartem Stuhl. Dies ist allerdings auch individuell abhängig und von Person zu Person verschieden. Weniger als 3 Stuhlentleerungen pro Woche müssen nicht zwingend durch eine Verstopfung verursacht sein. Es muss vom Patienten selbst abgeschätzt werden, wie stark das Pressen beim Stuhlgang empfunden wird und ob er sich vollständig entleert fühlt.

Wie entsteht eine Verstopfung?

Die Ursachen einer Verstopfung sind sehr unterschiedlich. Allgemein gibt es aber einige häufige Umstände, welche die Entstehung von Verstopfungen begünstigen. Dazu gehören beispielsweise:
  • Ernährungsumstellung oder auch eine einseitige oder ballaststoffarme Ernährung
  • Reisen
  • Bewegungsmangel
  • Stress
  • Medikamente wie Antidepressiva und Schmerzmittel
  • Flüssigkeitsmangel

Wann soll ein Arzt einbezogen werden?

Bei starken Bauchschmerzen, Bauchschwellung, Fieber und/oder Blut im Stuhl sollte ein Arzt aufgesucht werden. Auch bei chronischem Durchfall oder sonstigen Magen-Darm-Beschwerden und bekannten Dickdarmpolypen oder Fällen von Dickdarmkrebs in der Familie. Bei wiederkehrenden Verstopfungen ab einem Zeitraum von 3 Monaten kann es sich um eine chronische Verstopfung handeln und es wird empfohlen, einen Arzt zu konsultieren.
Verstopfung: Wann soll ein Arzt einbezogen werden?

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Das Optifibre Pulver ist eine natürliche Möglichkeit die Darmtätigkeit zu unterstützen. Das Nahrungsfaserkonzentrat kann über längere Zeit eingenommen werden und nach belieben mit Speisen gemischt werden. Die Darmtätigkeit wird mit dem Wirkstoff Guarkernmehl, einem 100% pflanzlichen Inhaltsstoff positiv beeinflusst. So kann beispielsweise Verstopfungen oder auch Durchfall entgegengewirkt werden. Eine ideale Ergänzung zu genügend Bewegung, viel trinken und weiteren gängigen Hausmitteln.

Was hilft gegen Verstopfung?

Die folgenden einfachen, natürlichen und günstigen Ratschläge helfen nicht nur im Akutfall. Sie können auch sehr gut zur Vorbeugung befolgt werden und tragen auch noch zu einem gesunden Lebensstil bei.

1. Bewegung

Wer öfters mal die Treppe anstelle des Aufzuges nimmt und regelmässig Sport treibt, hilft damit die Verdauung anzuregen und einer Verstopfung vorzubeugen. Besonders im fortschreitenden Alter ist dies ein wichtiger Punkt zur Vorbeugung von Verstopfungen.

2. Ausreichend trinken

Durch eine genügende Flüssigkeitszufuhr wird das Darmvolumen vergrössert und der Stuhl wird weicher.

3. Ballaststoffreiche Ernährung

Die unverdaulichen Ballaststoffe quellen im Darm auf und binden Wasser. So wird die Verdauung angeregt und der Stuhl leicht weitertransportiert. Ballaststoffe finden sich vor allem in Vollkornprodukten, Obst und Gemüse, Hülsenfrüchten und Getreideflocken. Ersetzen Sie beispielsweise das Weissmehl durch Vollkornmehl und verzichten Sie auch stopfend wirkende Lebensmittel wie Schokolade, Bananen oder harten Käse.

4. Warten Sie nicht

Auch wenn es nicht Ihre Toilette Zuhause ist, sollten Sie den Stuhldrang nicht unterdrücken, wenn er sich meldet. Dies kann zu starken Verstopfungen führen. Versuchen Sie auch, sich eine „Toilettenhygiene“ anzueignen, indem Sie möglichst regelmässig zur gleichen Zeit die Toilette aufsuchen und sich bei Ihrem Geschäft genügend Zeit lassen.

5. Kernobst und Trockenfrüchte

Trockenfrüchte und auch Kernobst ist ballaststoffreich und hat eine grosse Quellfähigkeit. Dörrfrüchte kann man über Nacht in Wasser einweichen und sie am nächsten Morgen frühstücken.

6. Magnesium

Wer zu einem Nahrungsergänzungsmittel greifen möchte, kann es mit Magnesium versuchen. Wird mehr Magnesium dem Körper zugeführt, als aufgenommen werden kann, so kann Magnesium die Darmentleerung positiv zu beeinflussen.

Quellen

  • www.ksw.ch/gesundheitsthemen/blase-beckenboden/verstopfung-obstipation-frau
  • www.usz.ch/krankheit/verstopfung
  • www.css.ch/de/privatkunden/meine-gesundheit/koerper/magen-darm/was-hilft-gegen-verstopfungen.html

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