Unreine Haut - wie sie entsteht und was hilft

Fast jeder junge Mensch durchlebt in seinen Teeangerjahren einen unreinen Hautzustand mit Pickeln, Mitesser oder Rötungen. Aber auch im späteren Alter können uns diese kleinen Übel noch belästigen. Fettige Haut, Mitesser und Pickel sind oft jahrelang ständige Begleiter. Die Unreinheiten sind nicht nur unangenehm und hartnäckig sondern meist auch noch schmerzhaft. Ihre entstellende Wirkung kann psychisch sehr belastend sein, dadurch können Unreinheiten nicht nur auf der Haut sondern auch auf der Seele Narben hinterlassen. Erfahren Sie, wie unreine Haut entsteht und wie sie sich behandeln lässt.

Unreine Haut ist eine der häufigsten krankhaften Veränderungen der Haut. Die Haut von betroffenen Personen ist fettig, glänzend, zeigt grosse Poren und Unreinheiten. Die Unreinheiten befinden sich meistens an den talgdrüsenreichen Stellen, damit ist im Gesicht die sog. T-Zone (Bereich der Stirn, Nase und Kinn) gemeint. Manchmal ist auch die Rücken- sowie Brustpartie von Pickeln und Mitessern betroffen. Unreine Haut kann in verschiedene Schweregrade eingeteilt werden, bei schweren Fällen mit Pickeln, welche zu Narbenbildung neigen, sollte einen Hautarzt aufgesucht werden.

Warum entsteht unreine Haut?

Es gibt leider nicht einen einzigen Grund, welchen man beseitigen kann, sodass sich der Hautzustand verbessert. Klar ist, dass unreine Haut nicht automatisch eine Folge von mangelnder Hygiene ist. Im Gegenteil: Unreine Haut kann bei übermässiger Reinigung sogar verstärkt werden. Unreine Haut entsteht aus einem Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Unser Körper produziert Talg, dabei handelt es sich um ein Hautfett, welches im normalen Ausmass notwendig ist für unsere Haut. Denn das Hautfett bildet eine feine Schicht, welche unsere Haut aber auch die Haare vor dem Austrocknen schützt. Ausserdem schützt uns dieser feine Film vor Hautkrankheiten, Krankheitserregern und Chemikalien. Wenn der Talg allerdings nicht mehr normal fliessen kann, verstopfen die Hautporen und es entstehen Mitesser und Pickel.

Am häufigsten von unreiner Haut betroffen sind junge Erwachsene in der Pubertät. Während dieser Zeit steht der Hormonhaushalt auf dem Kopf. Durch die Hormonumstellung kommt es zu einer übermässigen Talgproduktion. Wenn die Talgdrüsen dann verstopfen weil sich die verhornten Zellen nicht mehr richtig abtragen, kommt es zu einer Entzündung. Die normalerweise harmlosen Bakterien, welche sich ständig auf der Hautoberfläche befinden, können sich nun durch die übermässige Talgproduktion hervorragend vermehren. Die Entzündung befindet sich eingeschlossen in diesem Propf unter der Haut und kann sich in schweren Fällen bis ins umliegende Gewebe ausdehnen. Diese Pickel können selbst nach dem Abklingen noch Narben oder Flecken auf der Haut hinterlassen.

Wer an unreiner Haut leidet, kennt bestimmt auch die schwarzen Punkte, meist an der Nase oder Stirn vorzufinden. Die gute Nachricht: Die sogenannten „Black Heads“ entzünden sich selten. Die schwarze Farbe entsteht nicht etwa durch Schmutz, sondern vom körpereignen Farbstoff Melanin welcher oxidiert.

Unreine Haut mit 30 Jahren

Der Gedanke, dass unreine Haut nur während der Pubertät vorkommt, ist leider stark verbreitet. Doch auch in den späteren Jahren können Unreinheiten auftreten. Die sogenannte Spätakne ist keine Seltenheit. Unreine Haut wird oft durch Stress, Bakterien oder bei Frauen durch weitere Hormonumstellungen, wie beispielsweise beim prämenstruellen Syndrom oder durch eine Schwangerschaft, ausgelöst.

Mit Mariendistel gegen Hautunreinheiten

Avène hat mit Cleanance Comedomed ein Produkt entwickelt, welches das Problem bereits beim Ursprung beseitigt. Der enthaltene Wirkstoff behandelt die Unreinheiten gezielt unter der Haut und wirkt so langfristig gegen neue Hautunreinheiten. Die Pflege reduziert die bereits vorhandenen Unreinheiten. Der enthaltene Aktivstoff aus den Samen der Mariendistel hilft zusammen mit dem Avène Thermalwasser die Haut zu pflegen und zu mattieren. Die Formulierung ist fettfrei und zieht schnell ein.

Unsere bewährten Tipps aus der Beratung

- Waschlappen nach jeder Benutzung gut trocknen lassen und so oft als möglich waschen (oder Einwegwaschlappen verwenden). Das feucht-warme Klima im Badezimmer ist perfekt für die Vermehrung der Bakterien.
- Männer: Rasierköpfe vor der Verwendung desinfizieren
- Die Unreinheiten nicht ausdrücken! Und wer es doch nicht lassen kann: Zwei Kosmetiktücher um die Finger wickeln, damit die Bakterien nicht verschleppt werden.
- Spezielle Reinigungsprodukte verwenden, welche für unreine Haut geeignet sind. Zu aggressive Produkte können die Talgproduktion zusätzlich anregen.
- Peeling anwenden um abgestorbene Hautzellen zu lösen
- Viel trinken und eine ausgewogene Ernährung haben einen positiven Einfluss auf die Haut.