Sonnenschutz für das Gesicht

Im Sommer verbringen wir im Schnitt mehr als drei Stunden täglich in der Sonne. Aber auch im Alltag sind wir häufig unbemerkt der Sonne ausgesetzt. Vor allem das Gesicht ist bereits im Frühling den ersten Sonnenstrahlen ausgesetzt. Allerdings sind die UV-Strahlen der Sonne hauptverantwortlich für eine frühzeitige Hautalterung wie Pigmentflecken und Falten sowie Hautkrebs.

Sonne macht gute Laune

Kaum scheint die Sonne, verbringen wir so oft wie möglich die Zeit draussen. Sie zaubert uns gute Laune, steigert unser Wohlbefinden und gibt uns Wärme. Sonnenlicht ist für uns lebenswichtig. So sorgt sie zum Beispiel mit UVB-Strahlen dafür, dass über die Haut die Produktion von Vitamin D anregt wird und dies wirkt sich unter Anderem positiv auf unsere Stimmung aus.

Die UV-Strahlen sind kein Kinderspiel

UV-Strahlen können die Haut schädigen. Sie werden in UVA, UVB und UVC unterteilt, wobei letztere bereits in der Atmosphäre absorbiert werden und gar nicht auf die Erdoberfläche gelangen. UVA- Strahlen dringen in die tiefen Hautschichten ein und können auch durch Fensterglas wirken. Sie sind verantwortlich für eine oberflächliche Sofortbräunung der Haut, die Hautalterung, Sonnenallergie und können das Erbgut einer Zelle schädigen und somit das Hautkrebsrisiko steigern. Die UVB-Strahlen dringen in die Oberhaut ein und verdicken diese. Unter ihrem Einfluss bilden die Pigmentzellen der Haut den Farbstoff Melanin und bewirken damit eine verzögerte Bräunung, um sich vor diesen Strahlen zu schützen. UVB-Strahlen sind für die Sonnenbrandentstehung verantwortlich und können ebenfalls das Erbgut einer Zelle schädigen und somit das Hautkrebsrisiko erhöhen.

Eigenschutz der Haut

Die sog. Eigenschutzzeit ist die Zeitdauer, für die man im Laufe eines Tages die ungebräunte Haut der Sonne maximal aussetzen kann, ohne dass die Haut rot oder gerötet wird.
Je nach Hauttyp beträgt die Eigenschutzzeit zwischen drei Minuten für sehr helle Haut (Hauttyp I) und vierzig Minuten für die mediterrane, bräunliche Haut (Hauttyp IV). Bei einem höheren UV-Index wie zum Beispiel in den Bergen oder in südlicheren Ländern sinkt der Eigenschutz. Egal ob dunkel- oder hellhäutig – alle sollten sich vor der Sonne schützen, denn eine Schädigung kann auch schon ohne Rötung auftreten.

Warum ein spezieller Schutz für das Gesicht?

Normale Sonnencremes hinterlassen oft einen öligen Glanz ud ziehen schlecht in die Haut ein, weshalb sie im Gesicht unbeliebt sind. Die Haut im Gesicht ist jedoch der Sonne besonders exponiert und dabei auch noch empfindlich. Spezielle Sonnenschutzprodukte für das Gesicht decken die Bedürfnisse dieser Hautpartie besser ab.
Angepasst an den jeweiligen Hauttyp sind die Sonnenschutzmittel fürs Gesicht in verschiedenen Texturen und Zusammensetzungen vorhanden. So zum Beispiel wählt man zwischen einer reichhaltigeren Creme für trockene Haut oder einem fettfreien Fluid für ölige und Mischhaut. Ausserdem enthalten Sonnenschutzcremes für das Gesicht oft die Wirkstoffe einer herkömmlichen Tagescreme wie zum Beispiel Anti-Age-Substanzen oder eine extra Portion Feuchtigkeit, um den Wasserverlust durch die Sonne auszugleichen. Sonnenschutzprodukte für das Gesicht ziehen schneller ein und lassen sich auch als Make-up Grundlage verwenden.

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Quellen:

  • https://www.gofeminin.de/make-up/sonnencreme-fur-das-gesicht-test-s1861884.html#d920677-seealso
  • https://shop.krebsliga.ch/files/kls/webshop/PDFs/deutsch/sonnenschutz-broschuere-011320011111.pdf
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Hauttyp