"Deine Nahrung soll Deine Medizin sein."

Zitat des berühmten griechischen Arztes Hippokrates

Knospe, Biofood, functional food, Fitness, Vitamine und Nährstoffe. Immer mehr Menschen wollen die Verantwortung für die eigene Gesundheit selbst übernehmen. Im Zentrum stehen die gesunde Lebensweise und eine optimale Ernährung.

Was ist gesund?

Für unsere Gesundheit brauchen wir nicht nur die richtige Nahrung sondern auch die richtigen genetischen Vorraussetzungen, einen gesunden Lebensstil, eine positive Lebenseinstellung sowie eine gesunde Umwelt und ein gesundes soziales Umfeld.

Was bedeutet der Begriff orthomolekulare Medizin?

"Nicht die Krankheit, sondern die Gesundheit müssen wir pflegen" Zitat von Dr. Lothar Burgerstein, 1895-1987

Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung der Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentrationen von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden sind und für die Gesundheit erforderlich sind.

Zu den körpereigenen Substanzen im orthomolekularen Sinne gehören die Vitamine, Mineralien, Spurenelement, Aminosäuren und Fettsäuren, die zur Erhaltung des Lebens unbedingt notwendig sind. Viele davon sind essenziell, das heisst sie müssen dem Körper über Nahrung oder Supplemente zugeführt werden, weil er sie nicht selbst herstellen kann. Einige dieser Nährstoffe, darunter die Vitamine und Mineralstoffe, insbesondere die Spurenelemente, werden nur in kleinen Mengen benötigt und daher als Mikronährstoffe bezeichnet.

Zahlreiche wichtige Nährstoffe kann der Körper selbst herstellen. Dazu gehören Vitamin D3, gewisse Aminosäuren, Fettsäuren CoEnzym Q10 usw. Gewisse Umstände (z.B. Wechselwirkungen von Medikamenten, Lebensstil, Alter, Mangelzustände, Ernährungsfaktoren usw.) können bei diesen Nährstoffen dazu führen, dass die körpereigene Synthese gestört oder blockiert wird. Dann ist eine Supplementierung von aussen nötig um Mangelzustände und Stoffwechselstörugnen korrigieren zu können.

Was ist die Bedeutung von Ernährung und Nährstoffen? Wie ist unsere Ernährung entstanden?

Die Frage, welche Kost - pflanzliche oder tierische - der menschlichen Natur am ehesten entspricht, lässt sich aus ernährungswissenschaftlicher Sicht relativ leicht beantworten. Wir gelten als sogenannte Allesesser (Omnivoren) Unser Verdauungstrakt ähnelt demjenigen typischer Allesfresser wie Affe und Schwein. Diese Flexibilität verleiht dem Menschen eine grosse Anpassungsfähigkeit an extrem unterschiedliche Ernährungsweisen und Lebensbedingungen, was das Überleben und die Entwicklung in den vergangenen Jahrtausenden ermöglicht hat. In den letzten 100-200 Jahren haben sich vor allem in den industrialisierten Ländern Lebensstil und Ernährungsgewohnheiten gleichzeitig so schnell und stark verändert wie nie zuvor. Sehr viele Menschen müssen heute nicht mehr körperlich arbeiten, um sich zu ernähren; ein Gang zum Kühlschrank genügt oft, um sich Essen zu beschaffen. Wir bewegen uns durchschnittlich also viel zu wenig und brauchen deshalb auch weniger Energie. Obwohl wir wesentlich weniger brauchen würden, besteht unsere Ernährung aber oft aus zu vielen und zu schnell verfügbaren Kalorien, die zudem häufig aus stark verarbeiteten Lebensmitteln stammen. In den Entwicklungsländern haben sich neue gesundheitliche Probleme wie Fettleibigkeit, Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen manifestiert.

Ernährung:

Rein wissenschaftlich versteht man unter dem Begriff Ernährung die Aufnahme von Nährstoffen in Form von Nahrung. Mithilfe dieser Stoffe wird die Körpersubstanz aufgebaut oder erneuter und der für alle Lebensvorgänge notwendige Energiebedarf gedeckt.

Nährstoffe:

Dies sind chemische Elemente und Verbindungen in der Nahrung, die für den Ablauf sämtlicher Körperfunktionen einschliesslich Fortpflanzung und Wachstum benötigt werden. Sie werden wie folgt eingeteilt:

Makronährstoffe:

-Energieliefernde Nährstoffe (Fette/verwertbare Kohelnhydrate/ Proteine / Alkohol

Nicht energlieliefernde Nährstoffe:

- Mikronährstoffe: Mineralstoffe und Spurenelemente sowie Vitamine
- unverdauliche, nicht verwertbare Nahrungsfasern (Ballaststoffe)
- Wasser

Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und Mikronährstoffen

Dass die Einahme von Medikamenten zu Wechselwirkungen mit Mikronährstoffen führen kann, ist nicht erstaunlich. Arzneimittel greifen auf vielfältige Weise in den Stoffwechsel ein. Zudem nutzen Mikronährstoffe und Arzneimittel im Organismus dieselben Transportwege, was Aufnahme, Verteilung und Ausscheidung betrifft.

Durch solche Wechselwirkungen können sowohl die Wirkung des Arzneimittels (z.B. bei gewissen Antibiotika der Gruppe der Tetrazykline durch Komplexbildung mit Kalzium) als auch die Funktion des Mikronährstoffes (gewisse Krebsmittel beispielsweise Methothrexat die Aufnahme von Folsäure hemmt) beeinträchtigt werden.

Alkohol:

Vermindert die Absorption der Vitamine B1, B12 der Folsäure, Zink und Magnesium, steigert die renale Ausscheidung und führt oft zu Mangelernährung. Als mögliche Folgen entstehen bei einem Vitamin B1 Mangel, Störungen des Nervensystems und des Kohlenhydrat-Stoffwechsels. Der Zinkmangel kann zu einer Erhöhung der Infektanfälligkeit und zu Hautveränderungen führen. Magnesiummangel wiederum kann zu Muskelkrämpfen führen.

Schmerzmittel:

Acetylsalicylsäure (Bsp: Aspirin) führt zu einer erhöhten renalen Ausscheidung von Vitamin C. Ebenfalls wirkt es bei einer Dosis von 800 i.E von Vitamin E zu einer verlängerten Blutgerinnungszeit.

Antazida & Säureblocker:

Hemmen die Aufnahme von Eisen, Kalzium, Kupfer, Zink und Phosphor und bilden so schwer lösliche Komplexe. Als Tipp ist es daher sinnvoll nach Möglichkeit einen Einnahmeabstand von 2-3 Stunden einzuhalten.

Antidiabetika:

Beispielsweise Metformin hemmt die Bildung des Intrinsic Factor (Vitamin B12) zum einen ist die Vitamin B12 Aufnahme vermindert und der Bedarf jedoch erhöht.

Blutlipidsenker:

Statine reduzieren die körpereigene Q10 Synthese dadurch wird das Risiko für Myopathien erhöht.

Antibabypille:

Die Einnahme der Antibabypille führt beim Menschen zu einer verminderten Folsäure Bioverfügbarkeit und der Vitamin B Gruppe. Dies wurde vokalem bei älteren hochdosierten Präparaten festgestellt bei Personen mit bereits tiefen Vitamin Spiegel. Ein weiterer Effekt ist dass es zu einem erhöhten Vitamin C Stoffwechsel führt.

Dies ist ein kleiner Ausschnitt aus der aktuellen Forschungslage zusammengefasst aus dem Handbuch für Nährstoffe von Burgerstein in der 12. Auflage.

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