Muskelkrämpfe

Sind Sie auch schon in der Nacht erwacht und plötzlich haben Sie gemerkt wie sich Ihre Waden krampfartig zusammengezogen haben? Muskelkrämpfe sind sehr schmerzhaft und die Verhärtung der Muskulatur ist gut sichtbar und spürbar.

Was tun bei Muskelkrämpfen?

Die natürliche Reaktion auf Muskelkrämpfe wäre warten. Wollen Sie den Krampf jedoch rasch los haben so müssen Sie den betroffenen Muskel dehnen. Meist führt dies im ersten Augenblick zu einem noch stärkeren Schmerz, welcher sich jedoch rasch löst.

Ist der erste Schmerz und die akute Verspannung durch raten wir Ihnen die Durchblutung der Muskulatur durch kneippen oder mit durchblutungsfördernden Gels anzuregen. Kneippen kann man auch zu Hause in der Badewanne. Hierzu füllt man die Wanne mit kaltem Wasser auf und schreitet an Ort und Stelle. Den Vorgang macht man ca. 30 Sekunden, lässt die Beine wieder erwärmen und wiederholt dies mehrmals.

Durch Kneippen wird der Kreislauf angeregt und die arterielle Durchblutung gefördert. Der Kältereiz lässt die oberflächlichen Blutgefäße kontrahieren. Gemeinsam mit der Muskelbewegung fördert dies auch den venösen Blutstrom und beugt Krampfadern vor.

Ursachen

Muskelkrämpfe werden hauptsächlich bei einem Ungleichgewicht im Flüssigkeits- und Mineralstoffhaushalt ausgelöste. Ebenso gehört übermässige körperliche Anstrengung mit zu den Ursachen. Die wichtigsten Mineralstoffe für unsere Muskeln sind Calcium, Magnesium und Kalium.

Auslöser kann starkes Schwitzen sein, welches einen Verlust von Mineralsalzen ergibt. Ebenfalls können Medikamente, welche in den Salzhaushalt des Körpers eingreifen, wie beispielsweise Medikamente zum abnehmen oder Medikamente zur Wasserausscheidung Muskelkrämpfe hervorrufen. Auch bei schwangeren Frauen ist eine erhöhte Tendenz zu Muskelkrämpfen feststellbar.

Muskelkrämpfen vorbeugen

Magnesium ist ein Mineralstoff, welcher über die Nahrung oder über Nahrungsergänzungsmittel unserem Körper zugeführt werden kann. Magnesium ist elementar, dass sich die Muskelfasern oder auch Muskelfilamente genannt voneinander lösen können. Die regelmässige Einnahme von Magnesium senkt die Häufigkeit von Muskelkrämpfen sehr stark, die WHO empfiehlt eine tägliche Dosis von 300mg Magnesium.

In unseren Nahrungsmitteln finden wir am meisten Magnesium in Nüssen,, Samen und Kakao. Aber auch in Früchten wie Himbeeren, Bananen, Kiwis und Ananas kommt Magnesium vor.

Bei all den Tipps in Bezug auf feste Lebensmittel dürfen Sie eines nicht vergessen: Viel trinken! Mineralwasser gehört zu den besten Magnesiumquellen.

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