Schutz für den Intimbereich

Der Intimbereich ist ein sehr persönlicher Bereich unseres Körpers. Allfällige Unregelmässigkeiten werden häufig aus Scham nicht angesprochen. Doch eine falsche Intimhygiene oder das Ignorieren von Symptomen, wie Juckreiz oder veränderter Ausfluss, kann zu ernsthaften Erkrankungen führen. Bei intimen Berührungen sind Mann und Frau aufgrund der unterschiedlichen Anatomie auch unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Wir klären auf und stellen eine Produktvariante zum Schutz des Intimbereichs bei Geschlechtsverkehr vor.

Natürlicher Schutzmechanismus

Die Haut im Intimbereich schützt uns vor schädlichen Einwirkungen und Keimen. Diese Schutzfunktion wird beispielsweise durch Talgdrüsen ermöglicht, welche einen schützenden Talg produzieren um die Hautbarriere intakt zu halten. Dazu warnt das, unter der Haut liegende, Nervengeflecht unser Gehirn vor Verletzungen und meldet Schäden. Die Genitalien besitzen, genau wie der Darm, eine sog. Flora welche mit Bakterien besiedelt ist. Diese Bakterien, meist handelt es sich um Lactobazillen, bekämpfen Krankheitserreger und schützen die empfindliche Haut im Intimbereich. Die drei unterschiedlichen Körperöffnungen in örtlicher Nähe (Darmausgang, Harnröhre und äusseres Genital), mit jeweils eigener Funktion und ihren speziellen Keimbesiedlungen, machen den Intimbereich von Mann und Frau zu einem äusserst empfindlichen und pflegebedürftigen Körperbereich.

Die häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen

- Chlamydien ist eine Infektion welche durch Bakterien verursacht wird. Die Bakterien befinden sich auf den Schleimhäuten. Die Infektion kann sich durch Brennen beim Wasserlassen und veränderter Ausfluss äussern.
- Gonorrhö wird umgangssprachlich auch als Tripper bezeichnet. Diese Infektion wird ebenfalls durch Bakterien auf den Schleimhäuten verursacht. Gonorrhö äussert sich durch Ausfluss und kann Schmerzen beim Wasserlassen oder Geschlechtsverkehr verursachen.
- Syphilis ist eine Infektion welche chronisch verlaufen kann. Ausgelöst durch Bakterien in den Körperflüssigkeiten. Diese Infektion kann behandelt werden, wenn sie frühzeitig erkannt wird.
- Genitalherpes ist eine sehr ansteckende Virusinfektion welche Brennen und Hautbläschen im Intimbereich verursacht. Wie auch der Herpes im Gesicht, ist Genitalherpes nicht heilbar, jedoch kann therapeutisch gegen die Symptome vorgegangen werden.
- Vaginalpilz ist eine der häufigsten Infektionen bei Frauen, sie wird meistens durch Hefepilze verursacht. Der Pilz ist keine sexuell übertragbare Infektion, aber wenn die Vaginalschleimhaut beim Sex gereizt wird kann sich ein Scheidenpilz ausbreiten.

Eine Infektion der Geschlechtsorgane erfolgt in der Regel durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, egal ob oral, vaginal oder anal. Es gibt aber auch Krankheiten, welche durch Schmierinfektionen übertragen werden können, beispielsweise durch die Hand auf die Schleimhaut. Mangelnde Hygiene vor oder nach dem Sex kann dies begünstigen. Eine Harnwegsinfektion nach dem Geschlechtsverkehr ist meist die Folge einer bakteriellen Infektion und wird durch fehlende Hygiene oder Vorsichtsmassnahmen ausgelöst. Frauen sind grundsätzlich anfälliger für Blasenentzündungen als Männer. Sie haben eine sehr kurze Harnröhre, wodurch während oder nach dem Geschlechtsverkehr Darmbakterien in die Harnröhre gelangen und dort eine Harnwegsinfektion auslösen.

MỌ® foam

MỌ® foam wirkt mit seinen natürlichen Inhalts- und Wirkstoffen nicht nur reinigend und pflegend, sondern auch antimikrobiell (bakterizid, viruzid und levurostatisch = gegen Bakterien, Viren und Pilze) und kann deswegen Beschwerden nach dem Geschlechtsverkehr vorbeugen. Der Hersteller Iwosan legte bei der Entwicklung grossen Wert drauf, dass das Produkt nach den gängigen, europäischen Normen auf die Wirkung bakterizid, viruzid und levurostatisch getestet wird. Daher eignet sich MỌ® foam besonders zur Vorbeugung bei möglichen Schmierinfektionen von sexuell übertragbaren Krankheiten oder Harnwegsinfekten. MỌ® foam ist also nicht ein klassisches Intimpflegeprodukt, sondern entfernt auch ungewünschte Bakterien, Viren und Pilze. Das Produkt kann vor und nach dem Sex angewendet werden. Die Vaginalflora wird durch die MỌ® foam Produkte nicht beeinträchtigt, da das Produkt nur äusserlich aufgetragen wird. Mit dem pH-Wert von 3.5 von MỌ® foam wird zusätzlich das natürliche saure Milieu der Vagina unterstützt – eignet sich jedoch für alle Geschlechter. Die MỌ® foam Produkte sind auf Wasser-Basis und beinhalten ausserdem ausgewählte Mineralsalze sowie ätherische Öle. Die Wirkung der natürlichen Inhaltsstoffe von MỌ® foam wurde medizinisch und dermatologisch erfolgreich getestet.

Quellen

- Iwosan Medical GmbH
- https://www.aids.ch/de/haeufigste-fragen/geschlechtskrankheiten-sti/tripper-syphilis-co/
- https://www.medizinpopulaer.at/archiv/seele-sein/details/article/die-richtige-pflege-im-intimbereich.html
- https://www.uniklinikum-jena.de/frauenheilkunde/Lexikon+Gyn%C3%A4kologie/Juckreiz+im+Genitalbereich.html
- https://deumavan.com/de/intimpflege/die-haut-im-intimbereich/