Das Power-Trio gegen Herpes

Die lästigen und schmerzenden Fieberbläschen sind weit verbreitet und nur ungern gesehen. Der Auslöser, das Herpes Simplex Virus genannt im Fachjargon, wird sogar von bis zu 80% der Weltbevölkerung in sich getragen. Möglicherweise ohne jemals ein Fieberbläschen zu haben. Wer die Hausmittelchen zur Bekämpfung der Fieberbläschen schon alle durch hat, kann nun eine durchaus lohnende Alternative in Erwägung ziehen. Die Marke „Pure“ kombiniert die Mineralstoffe Selen und Zink mit der Aminosäure L-Lysin und schafft damit ein vielversprechendes Produkt zur Unterstützung des Immunsystems und zur Bekämpfung von Fieberbläschen.

Herpes-Viren

Drei kleine Helfer

Die Aminosäure L-Lysin und die Spurenelemente Selen und Zink ergeben zusammen ein wahres Power-Trio. Besonders L-Lysin ist für seine Wirkung bei Fieberbläschenerkrankungen bekannt. Selen und Zink kennt man vor allem für die wundheilenden und immunsystemstärkenden Eigenschaften. Diese Mikronährstoffe sind sog. „essentiell“, das heisst sie sind lebensnotwendig, können aber vom Körper nicht selbst produziert werden. Aus diesem Grund müssen sie dem Körper über die Nahrung zugeführt werden.

L-Lysin

L-Lysin ist eine essentielle Aminosäure und ist von grosser Bedeutung für das Immunsystem. Auch diese Aminosäure kann nicht vom Körper selbst gebildet werden und muss daher über die Nahrung zugeführt werden.

Wirkung

Diese Aminosäure ist an mehreren Aufbau Prozessen im Körper beteiligt. L-Lysin ist ein Eiweissbestandteil und ein Bestandteil von Kollagen. Ausserdem hilft L-Lysin beim Aufbau von anderen Aminosäuren oder auch Enzymen. Zugleich ist das L-Lysin wichtig für den Knochenstoffwechsel, die Zellteilung und das Knochenwachstum. Eine bedeutende Rolle hat das L-Lysin bei Fieberbläschen, als Gegenspieler der Aminosäure L-Arginin, dem Hauptnährstoff des Herpesvirus. Die Aminosäure L-Arginin begünstigt den Ausbruch von Fieberbläschen, wobei das L-Lysin der Gegenspieler ist. Mehr zum Thema Fieberbläschen können Sie in unserem bereits erschienenem Artikel über Fieberbläschen nachlesen.
Hier geht's zum Artikel.

Mangel

Fehlt die genügende Versorgung durch Nahrung kann es zu Infektionsanfälligkeit (geschwächtes Immunsystem) und in der Folge zu Fieberbläschen, schlechter Wundheilung oder Müdigkeitserscheinungen kommen.

Anwendung

Der tägliche Bedarf liegt bei 38mg pro Kilogramm Körpergewicht. Am besten wird L-Lysin in Kombination mit Vitamin C und Zink aufgenommen.

- Vorbeugend gegen Fieberbläschen: 1‘500 mg/Tag
- Akut gegen Fieberbläschen: 3‘000 mg/Tag

L-Lysinhaltige Nahrungsmittel

Eier, Fleisch (Schwein, Rind), Fisch (v.A. Thunfisch), Soja- und Alfalfa Sprossen, grünes Gemüse, Petersilie, Sellerie, Rüben, orangefarbene Früchte, Birnen und Trauben.

Hinweise

Besonders Vegetarier und Veganer weisen vermehrt einen Mangel auf, da der grösste Gehalt an L-Lysin in tierischen Eiweissen ist.

Fieberbläschen

Zink

Zink ist ein essentielles Spurenelement. Häufig bekannt aus Zinkpasten oder als Inhaltstoff von immunsystemstärkenden Präparaten. Zink ist an über 300 Stoffwechselprozessen beteiligt und ein wahres Multitalent.

Wirkung

Das Spurenelement Zink leistet einen wichtigen Beitrag bei der Zellteilung und beim Aufbau der Erbsubstanz. Eine wichtige Eigenschaft von Zink ist seine antioxidative Wirkung. Es schützt die Zellen vor Schädigungen durch freie Radikale. Zink trägt ausserdem zur normalen Fruchtbarkeit von Mann und Frau bei. Auch bei Hautproblemen ist Zink eine Hilfe, denn es hat allgemein einen positiven Einfluss auf Hauterkrankungen und reduziert die Talgproduktion der Haut. Kombiniert mit dem Spurenelement Selen bindet Zink Schwermetalle im Körper und scheidet sie aus. Dank seiner immunsystemstärkender Wirkung ist Zink oft in Rekonvaleszenz Produkten zu finden.

Mangel

Ein Mangel an Zink zeigt sich oft durch ein geschwächtes Immunsystem und häufigem „Kränkeln“. Weitere Symptome die bei unzureichender Versorgung auftreten können sind: Müdigkeit, Haarausfall, brüchige Nägel oder auch Hautausschläge.

Anwendung

Die Dosierung variiert je nach Alter und Geschlecht. Der durchschnittliche tägliche Bedarf von Jugendlichen (ab 15 Jahren) und Erwachsenen beträgt ca. 15mg.

Zinkhaltige Nahrungsmittel

Das mit Abstand am zinkreichste Nahrungsmittel ist die Auster, darauf folgen Leber (Schwein & Kalb) Rindfleisch und Eier. Aber auch Haferflocken, Sojabohnen oder Linsen sind eine wertvolle Zinkquelle. Zink aus tierischen Erzeugnissen wird am besten vom Körper aufgenommen.

Hinweise

- Starkes Schwitzen begünstigt die Zinkausscheidung (z.B. Sportler)
- Weisse Flecken auf den Fingernägeln weisen mit grosser Wahrscheinlichkeit auf einen Zinkmangel hin

Haferflocken enthalten Zink

Selen

Auch das Spurenelement Selen ist für den Körper essentiell. Selen kommt in den Nahrungsmitteln eher gering vor und da der Körper auch dieses Spurenelement nicht selber herstellen kann, ist eine gute Versorgung von aussen wichtig. Der Selengehalt in den Lebensmittel ist stark abhängig vom Selengehalt im Boden. Gerade in den Alpenländern ist ein geringer Gehalt von Selen zu verzeichnen was sich ebenso auf die Lebensmittel auswirkt.

Wirkung

Selen ist an zahlreichen Stoffwechselfunktionen beteiligt und trägt zu einem gesunden Immunsystem und einer intakten Abwehr gegen Krankheitserreger bei. Es ist zudem ein wichtiges Spurenelement für die normale Funktion der Schilddrüse und schützt die Körperzellen vor oxidativem Stress.

Mangel

Ein Mangel an Selen kann sich wie folgt äussern: erhöhte Infektanfälligkeit oder auch Allergieneigungen, Schilddrüsenfunktionsstörungen, Muskelschwäche und allg. Müdigkeit oder auch Fertilitätsstörungen.

Anwendung

Für Erwachsene gelten folgende Werte:
- Als Nahrungsergänzung: 50-200μg/Tag
- Langfristig unbedenklich 400μg/Tag
- Therapeutische Dosierungen: 200–1000μg

Selenhaltige Lebensmittel

Selen ist in tierischen wie auch pflanzlichen Eiweissen vertreten. Besonders selenhaltige Lebensmittel sind Steinpilze, Innereien, Nüsse oder auch Hülsenfrüchte.

Produkte