Granatapfel (lat. Punica granatum)

Die rote strahlende Frucht ist nicht nur gesund, sondern steht für Fruchtbarkeit, Schönheit und ein langes Leben. Die zahlreichen Anwendungsgebiete, die von der Anregung des Stoffwechsels bis zur Unterstützung in den Wechseljahren reichen, versprechen ein grosses Spektrum an heilenden Eigenschaften. Erfahren Sie ausserdem einige Tipps wie man Mahlzeiten mit Granatapfel verfeinern kann.

Verwendete Pflanzenteile

Der Granatapfel mit der lateinischen Bezeichnung Punica granatum stammt von einem Baum der zur Gattung der Weiderichgewächsen gehört. Der Granatapfel hat verschiedene Pflanzenteile, die man für verschiedene Anwendungen verwenden könnte. Am bekanntesten ist jedoch die Frucht selber und die Samen, die sich darin verbergen. Zu den weiteren verwendeten Pflanzenteilen gehören die Granatapfelschale und die Knospen des Baumes. Diese sind häufiger in Teezubereitungen zu finden. Früher wurde auch die Rinde des Granatapfelbaumes verwendet, zur Behandlung von Würmern. Heute ist man von dieser Tradition weggekommen, da die Rinde des Granatapfels giftig ist und zu Durchfall sowie Erbrechen führen kann.

Vorkommen

Ursprünglich kommt der Granatapfel aus dem Iran, Afghanistan und Nordasien. Mittlerweile wird der Granatapfel aber auch in West – Mittelasien, Südosteuropa und im Mittelmeerraum angebaut. Die Blütezeit ist von Juni bis August und Sammelzeit der Granatäpfel von September bis Oktober. Die Früchte sind anfangs grün und erst zu einem späteren Zeitpunkt erhält die Frucht ihre charakteristisch leuchtende Farbe. Der Granatapfel hat es sehr gern sonnig, warm und windgeschützt.

Anwendungsgebiete

Der Granatapfel ist ein wahrer Tausendsassa. Er ist reich an Kalium, Vitamin C, Kalzium und Eisen. Ausserdem enthält er Ellagsäure, ein Polyphenol, welches gegen oxidativen Stress wirkt. Es wurden schon einige medizinische Studien durchgeführt, die aussagen, dass der Granatapfel viele heilende Eigenschafften enthält. Jedoch ist die Datenlagen aktuell noch sehr dünn, es werden aber Jahr für Jahr neue Studien durchgeführt. Derzeit werden Effekte des Granatapfels auf Frauen in den Wechseljahren, Personen mit Herz-Kreislaufbeschwerden oder mögliche Wirkungen im Anti-Aging Bereich erforscht. Wir wissen noch nicht, welche konkreten Zusammenhänge der Granatapfel mit den erwähnten Themen haben wird. Fakt ist jedoch, dass der Granatapfel viele wertvolle Inhaltsstoffe für unseren Körper enthält.

Symbol des Granatapfels

Kaum eine andere Frucht hat so viele vielversprechenden Namen wie der Granatapfel. So wird der Granatapfel auch die Wunderfrucht genannt. Denn er steht für die Fruchtbarkeit, das Leben, die Schönheit und vermutlich aufgrund seiner leuchtend roten Farbe auch für die Liebe. Die Verbindung zur Fruchtbarkeit wird aufgrund der zahlreichen Kerne im Inneren der Frucht gemacht. In letzter Zeit wurde der Granatapfel aber auch als Superfood und Beautyfood immer bekannter.

Granatapfel als Beauty-Hightlight

In der Kosmetik wird der Granatapfel vor allem im Anti-Aging Bereich verwendet. Die Haut wird regeneriert und fühlt sich angenehm weich an. Zusätzlich können auch Pickel oder Mitesser gelindert werden. Diese Effekte auf die Haut macht sich der Naturkosmetikpionier Weleda zu Nutze in der angenehm duftenden Granatapfel Pflegelinie.

Granatapfel in der Küche

Der Granatapfel kann in der Küche den verschiedensten Rezepten als Zutat beigefügt werden. Ob süss oder gesund, die bekannten Granatapfelkerne verbessern den Geschmack oder sind als Dekoration ein wahrer Eyecatcher. Wie wäre es mit Granatapfelkernen auf einem Salat? Bei einem leichten Sommersalat als Topping liebevoll verziert oder in einer Suppe, zu einer Pasta oder auch zu einem Curry.

Granatapfelsaft einfach selbst hergestellt

Die Kerne des Granatapfels können einfach mit Hilfe einer Zitronenpresse ausgepresst werden. Dafür wird der Granatapfel halbiert und die Kerne mit leichtem Druck ausgepresst. Vorsicht vor Spritzern- Der stark färbende Farbstoff hinterlässt irreversible Flecken. Der Saft kann anschliessend als Smoothie oder auch in einem leichteren Sommergetränk serviert werden und schmeckt herrlich erfrischend.

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