Gesund abnehmen?

Viele Leute kennen das Problem: Man will eigentlich auf seine Linie achten, jedoch kann man sich nicht allen Schlemmereien entziehen, wie zum Beispiel dem Weihnachtsessen mit den Arbeitskollegen, dem üppigen Familienessen oder dem festlichen Osterbrunch. In dieser Zeit kann es gerne vorkommen, dass der Bauchumfang etwas wächst. Doch wie kriegt man diese zusätzlichen Kilos wieder los? Ist der schnellste Weg auch tatsächlich der beste, der gesündeste?

Warum wir essen müssen…

Unser Essen beinhaltet unterschiedliche wichtige Nährstoffe wie
- Kohlenhydrate
- Eiweisse
- Fette
- Vitamine
- Mineralstoffe.

Manche davon sind essentielle Bausteine, die unser Körper nicht selber herstellen kann, wodurch wir auf die Zufuhr von aussen angewiesen sind. Sie sind einerseits notwendig, damit die unterschiedlichen Organe und Strukturen des Körpers seine Funktionen einwandfrei ausführen können, andererseits versorgen sie diesen mit ausreichend Energie. Diese wiederum wird für die unterschiedlichen Auf-, Ab- und Umbauprozesse benötigt, welche fortlaufend in unserem Organismus stattfinden. Wieviel Energie ein Mensch täglich braucht hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, wie in etwa dem Geschlecht, dem Alter, der Bewegung und den Lebensgewohnheiten.

…und warum wir zunehmen.

Wenn eine Person mehr Energie in Form von Kalorien zu sich nimmt, als der Körper für seine ganzen Stoffwechselprozesse verwerten kann, wird diese in Form von kleinen Lipidtröpfchen in den Fettdepots des Körpers eingelagert. In Zeiten des Hungers kann der Körper auf diese Depots zugreifen, wodurch die wichtigen Stoffwechselwege auch ablaufen, wenn wir eine Weile lang keine Energie zuführen können. Dies wirkt sich jedoch auch auf die Waage und auf manch Selbstbewusstsein aus.
Die Zunahme von Fettgewebe ist jedoch nicht die einzige Möglichkeit, warum der Körper an Masse gewinnt. Auch die Bildung von Muskelmasse durch Sport führt zu einer Gewichtszunahme, wobei diese im Vergleich sogar mehr wiegt als das Fettgewebe. Krankheiten, welche zu Wassereinlagerungen, also Ödemen, führen, erhöhen das Gewicht ebenfalls. Somit ist eine Gewichtszunahme meist nicht nur von unserem Essverhalten geprägt, jedoch trägt es seinen Teil dazu bei.

Welches ist das „richtige Gewicht“?

Die gebräuchlichste und verbreitetste Formel, um das eigene Gewicht einschätzen zu können, ist der sogenannte Body Mass Index, kurz BMI.

Formel BMI

Er berechnet sich aus dem Verhältnis des Körpergewichtes in Kilogramm und der Körpergrösse in Metern zum Quadrat:
BMI = Körpergewicht / (Körpergröße)²

Aus diesem Wert lässt sich dank einer internationalen Klassifikation schliessen, ob Sie unter- normal- oder übergewichtig sind. Aber Achtung: Diese Informationen sind mit extremer Vorsicht zu geniessen. Wie bereits erwähnt besitzen Muskeln pro Volumen ein grösseres Gewicht als Fett – dadurch würde ein schlanker, gesunder Sportler fälschlicherweise mit Übergewicht diagnostiziert werden. Daher sollten diese Werte nur als Richtlinie genommen werden, keineswegs als absoluten Massstab, um ein mögliches Unter- oder Übergewicht zu diagnostizieren.
Um gesund zu bleiben ist die Fettverteilung des Körpers hingegen viel aussagekräftiger als das reine Körpergewicht. Um diese zu berechnen wird der Bauchumfang in der Taille durch den Hüftumfang geteilt, wobei man in der Fachsprache von Waist-to-hip Ratio spricht. Ein Wert unter 0,8 entspricht dabei der Birnenform, wie sie meist bei Frauen zu finden ist, und ein Wert über 1,0 entspricht der Apfelform. Letztere zeigt deutlich, dass sich das Fett vor allem im Bauchraum befindet – man spricht in diesem Fall von viszeralem Fett. Da eine vermehrte Ansammlung dieses Bauchfettes oft mit bestimmten Erkrankungen zusammen auftritt, sollte man dieses möglichst gering halten.
Doch ein wichtiger Punkt, um entscheiden zu können, ob man das für sich „richtige Gewicht“ besitzt, ist wohl das eigene Wohlbefinden. Wenn man sich in seinem Körper rundum wohlfühlt, sollte man nicht auf Teufel komm raus Gewicht reduzieren, es sei denn, es wurde ausdrücklich von einem Arzt empfohlen.

Gesundes Abnehmen

Wenn sich ein Mensch in seiner Haut wegen des Gewichtes nicht wohlfühlt, kann es durchaus sinnvoll sein, die Kilos ein wenig purzeln zu lassen. Dabei ist es jedoch wichtig, auf eine gesunde Art und Weise abzunehmen.
Der wichtigste Punkt im Kampf gegen die Gewichtszunahme und zur dauerhaften Gewichtsreduktion ist eine Ernährungsumstellung. Diese verlangt einem zunächst viel Disziplin ab, jedoch wird man schon bald mit einer besseren Lebensqualität belohnt. Achten Sie dabei darauf, den Anteil der Kohlenhydrate der Mahlzeiten zu verringern, während das Gemüse mehr Platz auf dem Teller einnehmen sollte. Frisches Gemüse, Obst, Fisch und vor allem „weisses Fleisch“ wie Hühnerbrust besitzen nämlich nur wenig Fett und beliefern den Körper mit wichtigen Vitaminen sowie Nährstoffen. Ausserdem enthalten viele Lebensmittel mehr Fett, als einem oft klar ist. Um dauerhaft abzunehmen, sollte pro Tag nicht mehr als 30 Gramm davon eingenommen werden. Dabei sollte auch darauf geachtet werden, dass die gesunden ungesättigten Fettsäuren darunter vertreten sind. Diese wirken sich positiv auf die Gesundheit aus und halten den Cholesterinspiegel im Zaum. Ausserdem können Sie darauf achten, vermehrt Ballaststoffe aufzunehmen, die sich Beispielsweise in Nüssen oder Hülsenfrüchten befinden.

Siehe beispielsweise unsere Kategorie:

Gesunde Ernährung: Bohnen/Erbsen/Hülsenfrüchte

Diese sorgen für ein verlängertes Sättigungsgefühl und eine bessere Verdauung. Auch sollte darauf geachtet werden, dass über den Tag genug getrunken wird, wobei Wasser gesüssten Getränken vorgezogen werden sollte.
Zusätzlich zu einer gesunden Ernährungsumstellung können weitere hilfreiche Massnahmen ergriffen werden:



• Vermeiden Sie Diäten, die einen hohen Gewichtsverlust in Rekordzeit versprechen. Oftmals führen diese zum sogenannten Jo-Jo-Effekt, wobei nach der Beendigung der Diät die Gewichtszunahme mehr als jemals zuvor betragen kann. Um das Wunschgewicht schliesslich halten zu können sollten die Kilos lieber langsam, dafür stetig purzeln. Empfohlen wird dabei 1 Kilogramm pro Woche.

• Meistens besitzt man nicht den Überblick, wie viel man im Laufe des Tages nascht. Das Führen eines Esstagebuches kann dabei helfen, das eigene Essverhalten zu analysieren. Dadurch können Sie selber erkennen, wo Ihre Schwächen liegen und somit an der richtigen Stelle kürzen. Dabei ist es nicht nötig, kleine Snacksünden komplett aufzugeben, man soll ruhig einmal leckere Schokolade oder Popcorn im Kino geniessen können. Jedoch sollten diese möglichst auf ein Minimum reduziert werden.

• Sport und Bewegung sind sehr wichtig für eine dauerhafte Gewichtsabnahme, und meistens kommt man nicht drum herum. Mit einer Umstellung der Ernährung kann man bereits sehr viel bewirken, doch wer an bestimmten Problemzonen abnehmen möchte, sollte nicht darauf verzichten. Selbst die Treppe anstatt den Lift zu benutzen trägt dazu bei. Ausserdem werden dadurch die Muskeln gestärkt und schlaffem Körpergewebe vorgebeugt.

• Vermeiden Sie mehrere Mahlzeiten am Tag, da dieses Verhalten einen dauernd erhöhten Insulinspiegel verursacht. Nur wenn dieser wieder absinkt, kann der Körper auch die eigenen Fettdepots abzapfen. Daher sollten Sie lieber zwei bis drei reichhaltige, aber gesunde, ausgewogene Mahlzeiten zu sich nehmen als 5 kleinere.

• Schlafmangel sowie –störungen bringen das Hormonsystem des Körpers durcheinander, was insgesamt dazu führt, dass der Hunger angekurbelt, das Sättigungsgefühl verringert und die Fettverbrennung zu wenig angeregt wird. Sieben bis acht Stunden erholsamer Schlaf führt somit auch dazu, dass man eher schlank bleibt.

• Zudem kann eine Gewichtsabnahme auch durch Medikamente oder Präparate hervorgerufen werden, wobei diese meist dazu führen, dass Fett oder Kohlenhydrate aus der Nahrung in Magen-Darm-Trakt nicht absorbiert werden und somit nicht in den Körperkreislauf geraten. Dadurch werden diese Nährstoffe direkt ausgeschieden und können nicht in Form von Energie in den Fett-Depots gespeichert werden.

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Gibt es ein Wundermittel zum Abnehmen?

Neben den zahlreichen individuellen Massnahmen, die man selber treffen kann und eine gewisse Disziplin erfordern, ergibt sich auch hier wie so oft die Möglichkeit, mit Hilfe von Medikamenten oder Präparaten einzugreifen. Neben rezeptpflichtigen Appetitzüglern, die meist nur bei Patienten mit schwerwiegendem Adipositas verschrieben werden, gibt es auch viele Nahrungsergänzungsmittel, die einen Gewichtsverlust unterstützen. Zu beachten ist dabei jedoch, dass es nicht DAS Mittel gibt, was einem die Kilos einfach so dahinschmelzen lässt, während man so viel essen kann, wie man will. Ein Wundermittel in dem Sinne gibt es also nicht, sowohl die Medikamente wie auch die Nahrungsergänzungen wirken nur unterstützend. Eine gesunde Ernährung ist also auch in diesem Falle eine Voraussetzung. Dabei bieten die Präparate meistens zwei unterschiedliche Arten von Unterstützung:

- Viele Nahrungsergänzungsmittel beinhalten reichlich Ballaststoffe, wobei es sich hierbei um un- oder schwer verdauliche Pflanzenbestandteile handelt. Da diese den Magen-Darm-Trakt passieren, ohne dass sie vom Körper aufgenommen werden, verleihen sie ein verlängertes Sättigungsgefühl und besitzen einen positiven Einfluss auf die Verdauung.

- Vor allem Medikamente, aber auch unterschiedliche Präparate benutzen sogenannte Fett- bzw. Kohlenhydrat-Hemmer. Diese führen dazu, dass Fett und Kohlenhydrate nicht / vermindert ins Blut aufgenommen werden, wodurch dem Körper weniger neue Energie zur Verfügung steht. Dies bringt zweierlei Wirkungen mit sich: Zum einen wird weniger Fett im Gewebe eingespeichert, zum anderen werden bevorzugt bereits bestehende überschüssige Fettdepots des Körpers für die Energiegewinnung benutzt.
Ein Nahrungsergänzungsmittel, welches sowohl mit Fett- wie auch mit Kohlenhydratblockern eine Gewichtsabnahme unterstützen will, ist beispielsweise Protiline Lipo & Carbo.

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