Eisenmangel: Eisen ist nicht gleich Eisen

Eisen ist der Nährstoff, an welchem es dem grössten Teil der Weltbevölkerung mangelt. Eisen trägt massgeblich zur normalen Funktion unseres Energiehaushaltes und zur Verringerung von Müdigkeit bei. Grundsätzlich gibt es genug Eisen in unseren Lebensmitteln. Doch die Menge alleine macht es nicht aus, den nicht jede Form von Eisen kann gleich gut vom Körper aufgenommen werden. Erfahren Sie, welche Form von Eisen besonders gut vom Körper aufgenommen werden kann, in welchen Lebensmitteln man sie findet und wann ein Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein kann.

Floradix Eisenmangel

Eisen ist für den Körper lebensnotwendig. Das Eisen in unserem Körper ist dafür verantwortlich, dass das Blut Sauerstoff transportieren kann. Rund zwei Drittel des Eisens im Körper dient auf diese Weise ausschliesslich dem Sauerstofftransport. Das letzte Drittel des Eisens ist in verschiedensten Enzymen und als Speicher eingelagert. Wird nicht genügend Eisen über die Nahrung aufgenommen, so holt sich der Körper das Eisen aus den Reserven. Sind die Reserven aufgebraucht, so klagen die Betroffenen häufig über Antriebslosigkeit oder Müdigkeit.

Unterschiede bei der Aufnahme von Eisen

Der Körper kann kein Eisen produzieren, es kann nur aus der Nahrung aufgenommen werden. Grundsätzlich ist in einer ausgewogenen Ernährung genügend Eisen für den täglichen Bedarf vorhanden. Selbst vegetarische und vegane Gerichte bieten im Durchschnitt rein mengenmässig nicht weniger Eisen als fleischhaltige Mahlzeiten an. Um zu verstehen, warum dennoch ein besonderes Augenmerk auf den Eisenhaushalt gelegt werden muss, ist es zentral, das Konzept der Bioverfügbarkeit zu kennen.
Eisen kommt in der Natur in zwei Formen vor, der zweifach Fe(2+) und dreifach Fe(3+) oxidierten Form. Am besten stellt man sich das wie einen Akku vor, der entweder aufgeladen oder leer sein kann. Der Körper nimmt lieber den aufgeladenen Akku, also Fe(2+), als den leeren Akku Fe(3+) auf. Um den Akku aufzuladen braucht es Energie, im Körper wird diese Energie durch die Verdauungssäfte zur Verfügung gestellt. Es werden aber längst nicht alle Akkus davon aufgeladen und es ist daher auch nicht effizient, dem Körper möglichst viele leere Akkus zu liefern. Stattdessen könnte man ihm einige wenige aufgeladene Akkus liefern.
Kommt man auf den Begriff der sog. „Bioverfügbarkeit“ zurück, spricht man davon, dass das Eisen Fe(2+) vom Körper besser aufgenommen wird als Fe(3+). Fe(2+) ist also besser „bioverfügbar“.

Wie die Aufnahme von Eisen im Körper fördern?

Natürlicherweise kommt Eisen vor allem in der Fe(3+) Form, also der «leeren» Form, vor. Unser Körper kann mit Hilfsmitteln dieses Eisen in Fe(2+) umwandeln und danach besser aufnehmen. Trinkt man beispielsweise ein Glas Orangen-, Zitronen- oder Grapefruitsaft, worin Vitamin C enthalten ist, bevor man eisenhaltige Mahlzeiten zu sich nimmt, kann man die Eisenaufnahme bis zu dreifach steigern. Generell können saure Lebensmittel die Bioverfügbarkeit von Eisen verbessern.

Eisen mag keinen Wein, Kaffee und Schwarztee

Genauso wie es «aufladende» Substanzen gibt, gibt es auch «entladende» Substanzen. Getreide, Hülsenfrüchte Soja und Spinat haben zwar einen relativ hohen Eisengehalt, besitzen aber auch Stoffe, welche das Eisen «entladen». Traubensaft und Wein sind leider auch nicht fördernd für die Eisenaufnahme. Gerbstoffe, welche sowohl im Kaffee wie auch im schwarzen Tee vorhanden sind, hemmen ebenfalls die Aufnahme von Eisen im Körper. Ausserdem weiss man, dass andere Mineralien und Metalle (z.B. Kupfer, Zink, Kalzium) wie auch Medikamente, welche die Magensäure reduzieren, die Aufnahme vermindern.

Vermehrter Eisenmangel bei Veganern und Vegetariern?

In Form von Fleisch kommt das Eisen in einer besonders guten «Verpackung» in den Magen. Um zum Beispiel des Akkus zurück zu kommen: Das Eisen aus dem Fleisch ist im Prinzip so, als würde man den Akku aufgeladen und eingesteckt geliefert bekommen. Das Eisen ist viel besser resorbierbar für den Körper als die Form, welche zum Beispiel in Pflanzen vorkommt. Laut neusten Empfehlungen der USA sollten Vegetarier deshalb fast die doppelte Menge an Eisen zu sich nehmen, um am Ende gleich viel Eisen aufnehmen zu können wie Fleisch-Esser.

Floradix Eisen Tonikum – besonders gut verträglich

Floradix Eisen zeichnet sich durch eine besonders hohe Magen-Darm-Verträglichkeit aus. Durch das Eisen hervorgerufene Beschwerden wie Magenkrämpfe oder Verstopfung sind im Vergleich zu marktüblichen Tabletten selten. Zu dieser guten Verträglichkeit tragen die verdauungsfördernden Eigenschaften der verwendeten Fruchtsaftkonzentrate und deren Fruchtsäuren sowie die Extrakte ausgewählter Kräuter bei. Da zudem die Darmschleimhaut nur eine begrenzte Eisenaufnahmefähigkeit aufweist, erlaubt die zweimalige Einnahme pro Tag eine schonendere Eisenaufnahme.
Floradix enthält das sog. Fe(2+), also die gut aufnehmbare Form von Eisen. Die natürlichen Kräuterextrakte und lactose- sowie konservierungsstoffe-freie Formulierung unterstützen die Magen-Darm-Verträglichkeit. Alle Floradix Produkte enthalten zudem das Vitamin B12, welches lebensnotwendig und für den Energiehaushalt unverzichtbar ist. Veganer können den Vitamin B12 Bedarf nur durch Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente decken. Die flüssigen Floradix Präparate rufen im Gegensatz zu den marktüblichen Tabletten und Kapseln weniger Beschwerden im Magendarmtrakt hervor (z.B. Verstopfung).

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Quellen

- P. Colombani, S. Mettler. Eisen (Fe) & Eisenmangel im Sport. Swiss Forum Sport Nutrition. Infoblatt/Hot Topic, Version 4.3, Januar 2016. (www.ssns.ch/sportsnutrition/forum-sporternaehrung/).

- Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. 1. Auflage. Umschau / Braus Verlag, 2001.

- Herold: Innere Medizin. Köln 2007, S. 24.

- I. Elmadfa, C. Leitzmann: Ernährung des Menschen. 4. Auflage. Eugen Ulmer, 2004, ISBN 3-8252-8036-5.

- www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=eisenmangel

- Floradix / Dr. Dünner