Hilfe gegen Schnarchen: Was Sie selbst tun können

In vielen Fällen können schon einfache Massnahmen helfen, nächtliches Schnarchen einzudämmen. Dabei geht es vor allem darum, bestimmte Faktoren auszuschalten und zu vermeiden, die Schnarchen begünstigen können.

Besser atmen

Das können Sie selbst tun:

- Auf der Seite schlafen: Das Schlafen in Rückenlage kann dazu führen, dass die Zunge zurückfällt und so die Atemwege im Rachenraum versperrt. Das begünstigt das Schnarchen. Daher sollten Schnarcher möglichst auf der Seite schlafen. Bestimmte Hilfsmittel (z. B. Schnarchrucksack, Seitenschläferkissen) können Sie dabei unterstützen.
- Mit erhöhtem Oberkörper schlafen: Wenn das Kopfende Ihres Bettes verstellbar ist, kann es hilfreich sein, dieses um 10 bis 15 Zentimeter höher zu stellen als den Rest des Bettes. Ideal ist es, wenn Ihr Bett durchgängig vom Kopf- bis zum Fussende ein leichtes Gefälle hat.
- Leichtes Abendessen: Auf allzu üppige Mahlzeiten am Abend sollten Schnarcher besser verzichten. Denn sind Magen und Darm sehr voll, schieben sie das Zwerchfell leicht nach oben – und damit auch die Lunge oberhalb des Zwerchfells. Dadurch besteht weniger Spannung in den oberen Atemwegen, denn der „Zug“ durch die Lunge verringert sich. Somit erschlaffen die Muskeln im Rachenraum leichter und können so die Atemwege versperren.
- Kein Alkohol am Abend: Alkohol entspannt die Muskeln – das gilt auch für die Muskulatur der Atemwege und des Rachenraums. Dadurch kann sich das Schnarchen verstärken und es kann sogar zu nächtlichen Atemstillständen kommen (sog. Schlafapnoe). Verzichten Sie daher besser auf das Gläschen Wein oder Bier zum Feierabend.
- Beruhigungsmittel vermeiden: Beruhigende Medikamente wie Schlafmittel entspannen, ähnlich wie Alkohol, die Muskeln. Somit können sie Schnarchen begünstigen. Falls Sie Mittel wie Antidepressiva oder Neuroleptika benötigen, besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt, inwiefern beispielsweise ein Wechsel zu einem Medikament mit anderen Inhaltsstoffen bei Ihnen sinnvoll und möglich ist.
- Nicht rauchen: Die Inhaltsstoffe von Zigaretten & Co. irritieren die Schleimhäute. Dadurch schwellen diese an, was die Atmung beeinträchtigen kann. Daher schnarchen Raucher häufiger als Nichtraucher.
- Übergewicht reduzieren: Wer ein paar Kilos zu viel auf die Waage bringt, sollte zunächst versuchen abzuspecken. Denn Übergewichtige schnarchen besonders häufig. Das liegt unter anderem daran, dass bei ihnen die Atemwege oft aufgrund von Fettablagerungen im Mund- und Rachenraum verengt sind.
- Nase frei halten: Ist die Nasenatmung eingeschränkt, zum Beispiel durch einen Schnupfen, atmen wir im Schlaf durch den Mund. Steht dieser jedoch offen, verengt sich der Rachenraum, sodass beim Einatmen die Zunge leichter an die Rachenhinterwand gesaugt wird. Daher sollten Sie Allergien, chronische Entzündungen der Nasennebenhöhlen und eine Nasenscheidewandverkrümmung behandeln lassen. Unterstützend können Hilfsmittel wie Nasenpflaster, Nasenklammern oder Nasenclips zum Einsatz kommen. Sie weiten die Nasenflügel und können so die Luftzufuhr verbessern.

Besser atmen Nasenstrips

Egal ob Schnarchen oder verstopfte Nase durch Erkältung, Allergie oder Nasenscheidewandverkrümmung – Besser Atmen Nasenstrips weiten die Nasengänge, damit Sie sofort leichter atmen können. Denn der flexible, federartige Streifen öffnet sanft die Atemwege.

Besser atmen, besser schlafen

- Sofortige Erleichterung beim Schnarchen und verstopfter Nase
- Öffnet sanft die Nase – für bis zu 31 Prozent mehr Luftzufuhr
- Kann die Schlafqualität bei 90 Prozent der Betroffenen verbessern
- Wirkstoff-frei

Gut zu wissen: Besser Atmen Nasenstrips wirken rein mechanisch. Sie sind wirkstoff-frei und belasten so den Körper nicht unnötig. Das hat u. a. den Vorteil, dass es nicht zu Wechselwirkungen mit Arzneimitteln kommen kann. Die Strips sind deshalb auch für Patienten geeignet, die dauerhaft Medikamente einnehmen müssen (z. B. Diabetiker oder Bluthochdruckpatienten). Sie können die Besser Atmen Nasenstrips sowohl untertags als auch nachts anwenden.