Bactrim Forte Tabl 960 Mg 10 Stk
Bactrim Forte Tabl 960 Mg 10 Stk

Bactrim Forte Tabl 960 Mg 10 Stk

6.65 Fr.

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie A und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden.Genauere Informationen

Was ist Bactrim und wann wird es angewendet?

Bactrim ist ein Mittel, das Ihnen der Arzt bzw. die Ärztin gegen bakterielle Infektionskrankheiten verschrieben hat. Es enthält zwei Wirkstoffe: Trimethoprim und Sulfamethoxazol. Kombiniert ergänzen sie sich zu einem Arzneimittel, das verschiedenste krankheitserregende Keime abzutöten vermag. Wegen der beiden Wirkstoffe ist auch die Gefahr, dass die Bakterien sich an das Arzneimittel «gewöhnen» (sogenannte Resistenzbildung), geringer.

Bactrim wird bei folgenden Krankheiten eingesetzt:

  • Infektionen der oberen und der unteren Luftwege und der Ohren, wie zum Beispiel Entzündung der Bronchien, Lungenentzündung, Mittelohrentzündung, Nebenhöhlenentzündung;
  • Infektionen der Nieren, der Blase, der Harn- und Geschlechtsorgane;
  • Magen-Darm-Infektionen, wie zum Beispiel durch Bakterien verursachte Durchfälle, Cholera sowie Typhus und Paratyphus.

Bactrim darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin hin eingenommen werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen zur Behandlung Ihrer gegenwärtigen Erkrankung verschrieben. Die Wirkstoffkombination in Bactrim ist nicht gegen alle Mikroorganismen, welche Infektionskrankheiten verursachen, wirksam. Die Anwendung eines falsch gewählten oder nicht richtig dosierten Antibiotikums kann Komplikationen verursachen. Wenden Sie Bactrim deshalb nie von sich aus für die Behandlung anderer Erkrankungen oder anderer Personen an.

Wann darf Bactrim nicht angewendet werden?

Bactrim darf nicht angewendet werden, wenn Sie wissen, dass Sie auf einen oder mehrere der Inhaltsstoffe überempfindlich reagieren.

Patientinnen und Patienten, welche an einer schweren Erkrankung der Leber, der Niere oder des Blutes leiden, dürfen Bactrim nicht verwenden. Kindern darf Bactrim während der ersten sechs Lebenswochen nicht gegeben werden.

Patientinnen im letzten Trimenon der Schwangerschaft dürfen Bactrim nicht verwenden.

Die gleichzeitige Anwendung mit Dofetilid (einem Antiarrhythmikum zur Therapie des chronischen Vorhofflimmerns) ist kontraindiziert.

Wann ist bei der Einnahme von Bactrim Vorsicht geboten?

Bitte geben Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ungefragt alle Auskünfte über bestehende oder vor kurzem durchgemachte Leiden, denn es gibt Patientinnen und Patienten, die das Arzneimittel unter gewissen Umständen nicht erhalten dürfen oder bei denen der Arzt bzw. die Ärztin bei der Verwendung von Bactrim besonders vorsichtig sein muss. Zu diesen gehören betagte Personen sowie an Allergie, Asthma, Urtikaria (Nesselausschlag) oder an leichteren Störungen der Leber- oder Nierenfunktion leidende Patientinnen und Patienten. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie an Schild­drüsen­funktions­störungen oder Porphyrie (eine seltene Stoffwechselerkrankung) leiden.

Wenn Sie Veränderungen an der Haut (Ausschlag, Juckreiz) feststellen, müssen Sie die Behandlung sofort abbrechen und den Arzt bzw. die Ärztin noch gleichentags benachrichtigen.

Treten während der Behandlung hohes Fieber, Halsschmerzen mit Drüsenschwellung, Blässe, Kopfschmerzen, Durchfall, Übelkeit, verstärkte Hustenanfälle oder Atemnot auf, so benachrichtigen Sie ebenfalls unverzüglich Ihren Arzt oder Apotheker, bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.

Patientinnen und Patienten, welche unter Phenylketonurie, einer (seltenen) angeborenen Störung des Stoffwechsels der Aminosäure Phenylalanin, leiden, können Bactrim verwenden, vorausgesetzt sie ernähren sich streng phenylalaninarm.

Bactrim kann die Wirkung von anderen, gleichzeitig eingenommenen Arzneimitteln beeinflussen.

Da Bactrim die Wirksamkeit oraler Verhütungsmittel («Pille») herabsetzen kann, sollten Patientinnen während der Behandlung mit Bactrim zusätzliche schwangerschaftsverhütende Massnahmen treffen.

Patientinnen und Patienten, welche gleichzeitig mit Bactrim blutzuckersenkende Arzneimittel einnehmen, müssen den Blutzuckerspiegel überwachen.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. die Ärztin, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • Arzneimittel, die die Harnausscheidung fördern (Diuretika)
  • Digoxin (Behandlung von Herzerkrankungen)
  • Amiodaron (gegen Herzrhythmusstörungen)
  • Präparate, welche die Blutgerinnung hemmen (Antikoagulanzien)
  • Phenytoin (Antiepileptikum)
  • Ciclosporin (ein Arzneimittel, das nach einer Transplantation eingesetzt wird)
  • trizyklische Antidepressiva (Arzneimittel gegen Depressionen)
  • Clozapin (zur Behandlung von Nervenkrankheiten)
  • Methotrexat (ein Zytostatikum, Hemmung von Zellwachstum)
  • Paclitaxel (zur Behandlung von Krebs)
  • orale blutzuckersenkende Arzneimittel
  • Antimalariamittel
  • Indometazin (ein Entzündungshemmer)
  • Amantadin (ein Parkinson-Therapeutikum/Mittel gegen Viren (Grippe))
  • Memantin (zur Behandlung bei Demenz)
  • Dofetilid (ein Antiarrhythmikum zur Therapie des chronischen Vorhofflimmerns)
  • Zidovudin (Mittel gegen Viren zur Behandlung von HIV-infizierten Patienten)
  • Azathioprin (zur Unterdrückung der Immunabwehr) oder Mercaptopurin (zur Behandlung bei Leukämie und bei chronischer Darmentzündung)
  • Dapson (gegen Infektionskrankheiten)
  • ACE-Hemmer und Angiotensinrezeptorblocker (gegen Bluthochdruck)

Bactrim hat keine direkten Auswirkungen auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen. Es sind jedoch unerwünschte Wirkungen möglich, die diese Fähigkeiten, teilweise schwer, beeinträchtigen können.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf Bactrim während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Patientinnen im letzten Trimenon der Schwangerschaft dürfen Bactrim nicht verwenden.

Wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten, oder falls Sie stillen, sollte Bactrim nur auf ausdrückliche Anweisung Ihres darüber informierten Arztes oder Apothekers, bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin eingenommen werden.

Wie verwenden Sie Bactrim?

Bactrim muss gemäss den Anweisungen Ihres Arztes bzw. Ihre Ärztin eingenommen werden.

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin setzt die Dosierung und die Behandlungsdauer fest. Halten Sie sich bitte genau daran. Achten Sie während der Behandlung darauf, dass Sie reichlich Flüssigkeit einnehmen.

Falls vom Arzt bzw. der Ärztin nicht anders verordnet, gelten folgende Dosierungsvorschriften:

Erwachsene und Kinder über 12 Jahre: Morgens und abends nach dem Essen 1 forte-Tablette.

Kinder unter 12 Jahren: Bactrim forte ist bei Kindern unter 12 Jahren nicht geeignet.

Je nach Schwere der Krankheit oder den besonderen Umständen entsprechend kann Ihnen Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin eine von diesem Schema abweichende Dosierung verordnen, ebenso für Harnwegsinfektionen.

Eine begonnene Antibiotika-Therapie sollte so lange wie vom Arzt bzw. von der Ärztin verordnet durchgeführt werden. Die Krankheitssymptome verschwinden oft, bevor die Infektion vollständig ausgeheilt ist. Ein zu frühes Beenden der Behandlung kann ein erneutes Aufflammen der Erkrankung zur Folge haben.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Bactrim haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme oder Anwendung von Bactrim auftreten:

Es können Übelkeit, mit oder ohne Erbrechen, Mund­schleim­haut­entzündung, Durchfall, Hautausschläge, Hautrötungen und Juckreiz, Schwindel und Benommenheit, aussergewöhnliche Hustenanfälle sowie Atemnot, hohes Fieber, Halsschmerzen mit Drüsenschwellung, Blässe, Kopfschmerzen oder Störungen in der Harnabsonderung auftreten. Treten solche Erscheinungen auf, sollte Bactrim nicht mehr eingenommen und der Arzt bzw. die Ärztin sofort informiert werden.

Beim Auftreten von Durchfall dürfen keine Arzneimittel, welche die Peristaltik (Darmbewegung) hemmen, eingenommen werden.

Ferner wurden folgende Nebenwirkungen beobachtet: Leberschäden, Gelbsucht, Blutbildveränderungen, Nervenentzündungen, Halluzinationen, Entzündung der Augenhaut.

Selten: Pilzinfektionen, Lichtempfindlichkeit, eingeschränkte Nierenfunktion bis zum Nierenversagen, Entzündungen der Niere und der Bauchspeicheldrüse, Ausscheidung von Harnkristallen, vermehrtes Harnlassen, Hirnhautentzündung, Störung der Bewegungsabläufe, Muskelkrämpfe, Ohrensausen, Nerven-, Gelenk- und Muskelschmerzen.

Bei Aids-Patientinnen und -Patienten können die genannten Nebenwirkungen in verstärktem Ausmasse auftreten.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel ist ausserhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren und darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Die Tabletten sind nicht über 30 °C zu lagern.

Nach Beendigung der Behandlung das Arzneimittel mit dem restlichen Inhalt Ihrer Abgabestelle (Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin) zum fachgerechten Entsorgen bringen.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker, bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Bactrim enthalten?

Bactrim enthält die Wirkstoffe Trimethoprim (TM) und Sulfamethoxazol (SMZ).

Bactrim forte, Tabletten:

1 Bactrim forte, Tablette enthält 160 mg TM und 800 mg SMZ und Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

Bactrim forte, Tabletten: 48306 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Bactrim? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.

Bactrim forte, Tabletten: Packungen zu 10, 20 und 50 Tabletten.

Zulassungsinhaberin

Roche Pharma (Schweiz) AG, 4153 Reinach.

Diese Packungsbeilage wurde im August 2015 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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