Zinat 500mg 14 Filmtabletten
Zinat 500mg 14 Filmtabletten

Zinat 500mg 14 Filmtabletten

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie A und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden.Genauere Informationen

Was ist Zinat und wann wird es angewendet?

Zinat ist ein Antibiotikum, durch dessen Einnahme bakterielle Infektionserreger abgetötet werden. Zinat eignet sich zur Behandlung von Infektionen des Hals-, Nasen- und Ohrenbereichs, der Atemwege, der Harnwege, der Geschlechtsorgane, der Haut und der Weichteilgewebe.

Es darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin hin eingenommen werden.

Ihr Arzt sollte die für Ihre Infektion verantwortliche Bakterienart testen und ihre Empfindlichkeit gegenüber Zinat im Behandlungsverlauf überwachen.

Was sollte dazu beachtet werden?

Vergessen Sie nicht, dass Ihnen dieses Arzneimittel zur Behandlung Ihrer gegenwärtigen Erkrankung verschrieben wurde. Es darf nicht für die Behandlung anderer Erkrankungen verwendet und nicht an andere Personen weitergegeben werden.

Das in Zinat enthaltene Antibiotikum ist nicht wahllos gegen alle Mikroorganismen, welche infektiöse Erkrankungen verursachen, anwendbar. Um langwierige Komplikationen zu vermeiden, die durch die Anwendung eines falsch gewählten oder nicht richtig dosierten antiinfektiösen Arzneimittels hervorgerufen werden können, dürfen Sie Zinat auch bei späteren neuen Infektionen nicht ohne ärztliche Verordnung anwenden.

Wann darf Zinat nicht eingenommen werden?

Im Fall von bekannter oder vermuteter Überempfindlichkeit gegen Cephalosporin-Antibiotika darf Zinat nicht eingenommen werden. Bei einer bestehenden oder vermuteten Penicillinallergie muss der Arzt bzw. die Ärztin informiert werden. Eine Allergie oder eine Überempfindlichkeit zeigt sich z.B. in Symptomen wie rote Hautflecken, Fieber, Asthma, Atemnot, Kreislaufbeschwerden, Schwellungen der Haut (z.B. Nesselfieber) und der Schleimhäute, Hautausschlägen oder einer schmerzhaften Zunge.

Wann ist bei der Einnahme von Zinat Vorsicht geboten?

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen.

Falls bei Ihnen schon einmal eine Penicillinallergie aufgetreten ist, muss Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin davon Kenntnis haben, ebenso, wenn Sie eine allgemeine Veranlagung für Allergien haben.

Wenn während der Behandlung Schwierigkeiten mit dem Atmen, Engegefühl in der Brust, ein Anschwellen der Augenlider, des Gesichts oder der Lippen, Hautausschläge (rote Flecken), Hautschwellungen, Nesselfieber oder sehr starker Durchfall auftreten, sollten Sie unverzüglich Ihren Arzt informieren, bevor Sie mit der Zinat-Therapie weiterfahren.

Beim Auftreten von Durchfällen dürfen keine Arzneimittel, welche die Darmperistaltik (Darmbewegung) hemmen, eingenommen werden.

Arzneimittel, welche zur Behandlung übermässiger Magensäureproduktion eingenommen werden, können die Wirkung von Zinat verändern.

Die Suspension enthält Aspartam (Phenylalanin Quelle) und ist daher bei Patienten mit Phenylketonurie mit Vorsicht zu verwenden.

Wenn Sie ein orales empfängnisverhütendes Mittel (Pille) nehmen, besteht die Möglichkeit, dass seine Wirksamkeit während einer Antibiotika-Therapie herabgesetzt ist. Dieser Hinweis gilt auch für Zinat. Deshalb sollten zusätzliche Massnahmen zur Empfängnisverhütung getroffen werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen.

Darf Zinat während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie schwanger sind oder Ihr Kind stillen. Insbesondere in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft ist die Einnahme von Zinat nur in zwingenden Fällen angezeigt. Zinat geht in geringen Mengen in die Muttermilch über.

Wie verwenden Sie Zinat?

Bitte halten Sie die vom Arzt bzw. der Ärztin festgelegte Dosierung und Behandlungsdauer genau ein und brechen Sie die Therapie auf keinen Fall ohne ärztliche Einwilligung ab.

Wenn Sie ein Nierenleiden haben, kann der Arzt Ihnen eine geringere Dosis verordnen.

Zinat sollte mit dem Essen eingenommen werden.

Die Filmtabletten sollen mit etwas Flüssigkeit und - wegen des bitteren Geschmacks - unzerkaut geschluckt werden.

Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre: normalerweise morgens und abends (alle 12 Std.) 1 Filmtablette zu 250 mg oder 2 Messlöffel Suspension. Bei bestimmten Infektionen: morgens und abends (alle 12 Std.) Filmtablette zu 500 mg.

Kinder ab 10 kg bis 12 Jahre: normalerweise morgens und abends (alle 12 Std.) 1 Messlöffel Suspension.

Kinder ab 3 Monaten bis 10 kg: normalerweise morgens und abends (alle 12 Std.) ½ Messlöffel Suspension.

Bei Mittelohrentzündung oder schwereren Infekten beträgt die Dosierung für Kinder ab 2 Jahren 2× täglich 1 Filmtablette zu 250 mg oder 2 Messlöffel Suspension.

In gewissen Fällen wird Ihnen der Arzt bzw. die Ärztin eine andere Dosierung verschreiben.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Zinat haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Zinat auftreten:

Gelegentlich können Magen-Darm-Störungen, wie zum Beispiel Bauchschmerzen, Sodbrennen, Übelkeit und Erbrechen oder Kopfschmerzen und Schwindel vorkommen. In solchen Fällen ist es nicht notwendig, die Einnahme von Zinat abzubrechen. Sie sollten jedoch Ihren Arzt oder Apotheker bzw. die Ärztin oder Apothekerin darüber informieren.

Unterbrechen Sie die Einnahme von Zinat und benachrichtigen Sie schnellstmöglichst Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn eines oder mehrere der folgenden Symptome auftreten:

starke Übelkeit, starker Durchfall oder heftige Magenschmerzen; Blutungen aus dem After; beginnende Gelbverfärbung von Haut oder Augen.

Sollten Schwierigkeiten mit dem Atmen, Engegefühl in der Brust, ein Anschwellen der Augenlider, des Gesichtes oder der Lippen, Hautausschläge (rote Flecken), Hautschwellungen oder Nesselfieber auftreten, sollten Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren und nur auf dessen bzw. deren ausdrückliche Anweisung die Einnahme von Zinat fortsetzen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Bei Diabetikern können Harnzuckerbestimmungen falschpositiv ausfallen, wenn Methoden verwendet werden, die auf der Reduktion des Kupfers beruhen (z.B. Fehling, Benedict, Clinitest); es sollten daher Enzymtests angewendet werden.

Die Suspension enthält Aspartam (Phenylalanin Quelle) und ist daher bei Patienten mit Phenylketonurie mit Vorsicht zu verwenden.

Falls sich die mit Zinat behandelte Erkrankung nach Beendigung einer Packung nicht wesentlich gebessert hat oder abgeheilt ist, sollten Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin benachrichtigen.

Bitte bringen Sie nach Beendigung der Behandlung die Packung mit dem restlichen Inhalt Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin zur fachgerechten Entsorgung.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Haltbarkeit

Zinat Tabletten und das Trockengranulat zur Zubereitung der Zinat Suspension sind unter 30 °C, in der verschlossenen Originalpackung und ausser Reichweite von Kindern aufzubewahren. Beide Darreichungsformen dürfen nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden (Suspension nach Zubereitung siehe unten).

Zubereitung der Suspension

Üblicherweise erhalten Sie die verwendungsfertige Form, die Suspension, welche durch den Apotheker bzw. die Apothekerin aus dem Granulat hergestellt worden ist.

Die zubereitete Suspension muss unverzüglich in den Kühlschrank (2‑8 °C) gestellt werden und ist nach der Zubereitung 10 Tage haltbar, wenn sie im Kühlschrank (2-8 °C) aufbewahrt wird. Vor jedem Gebrauch soll sie gut geschüttelt werden.

Bei Bedarf kann die Suspension kurz vor der Einnahme einem kalten Kindergetränk wie z.B. Fruchtsaft oder Milch beigemischt werden.

Sollten Sie die Suspension selber herstellen, gehen Sie wie folgt vor:

Flasche zunächst schütteln, um das Granulat aufzulockern. Beiliegenden Messbecher genau bis zur Markierung mit Leitungswasser füllen, Wasser in einem Mal hinzufügen, Flasche gut verschliessen, auf den Kopf stellen und während mindestens 15 Sekunden kräftig schütteln, bis das Granulat suspendiert ist. Flasche anschliessend wieder aufrecht stellen und nochmals kräftig schütteln. Zubereitete Suspension unverzüglich in den Kühlschrank (2‑8 °C) stellen.

Was ist in Zinat enthalten?

Zinat enthält als Wirkstoff Cefuroxim in Form von Cefuroximaxetil.

Die Wirkstoffmenge beträgt für die Tabletten 250 mg oder 500 mg und für die Suspension 125 mg/5 mL.

Hilfsstoffe: Die Filmtabletten enthalten Natriumbenzoat (E 211), Propylparahydroxybenzoat (E 216) und Methylparahydroxybenzoat (E 218) als Konservierungsmittel im Filmüberzug, Croscarmellose-Natrium (aus gentechnisch veränderter Baumwolle hergestellt), hydriertes Pflanzenöl (aus gentechnisch veränderter Baumwolle hergestellt) und weitere Hilfsstoffe.

Ein Messlöffel Suspension zu 125 mg enthält Vanillin und andere Geschmacksstoffe, Aspartam und weitere Hilfsstoffe sowie 3,1 g Zucker (entspr. 51 kJ = 0,31 Brotwerte) und ist deshalb für Diabetiker nicht geeignet.

Zulassungsnummer

Filmtabletten: 49460 (Swissmedic).

Suspension: 50882 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Zinat? Welche Packungen sind erhältlich?

Zinat ist in Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt, erhältlich.

Zinat 250 mg: 14 Filmtabletten.

Zinat 500 mg: 14 Filmtabletten.

Zinat Suspension zu 125 mg/5 mL: Granulat zur Herstellung von 70 mL Suspension.

Zulassungsinhaberin

GlaxoSmithKline AG, 3053 Münchenbuchsee.

Diese Packungsbeilage wurde im September 2014 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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