Vigamox Gtt Opht Fl 5 Ml
Vigamox Gtt Opht Fl 5 Ml

Vigamox Gtt Opht Fl 5 Ml

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie A und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden.Genauere Informationen

* Ein Markenzeichen der Novartis

Was sind Vigamox Augentropfen und wann werden sie angewendet?

Vigamox Augentropfen enthalten den Wirkstoff Moxifloxacin, ein Antibiotikum aus der Klasse der Fluorochinolone, das gegen zahlreiche Bakterien wirkt, welche Infektionen am Auge verursachen können.

Bakterielle Infektionen des Auges können die Bindehaut, die Tränenwege, die Hornhaut oder die Augenlider befallen. Vigamox Augentropfen werden zur Behandlung dieser bakterieller Infektionen des Auges eingesetzt und dürfen nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin zur Behandlung Ihrer gegenwärtigen Augenbeschwerden verschrieben. Das in Vigamox Augentropfen enthaltene Antibiotikum ist nicht gegen alle Mikroorganismen wirksam. Die Anwendung eines falsch gewählten oder nicht richtig dosierten Antibiotikums kann Komplikationen verursachen. Daher Vigamox Augentropfen nie von sich aus für die Behandlung anderer Erkrankungen oder anderer Personen anwenden. Auch bei späteren neuen Infektionen am Auge das Arzneimittel nicht ohne erneute ärztliche Konsultation anwenden.

Vigamox Augentropfen sind ausschliesslich zur äusserlichen Anwendung am Auge bestimmt und dürfen daher nicht eingenommen oder injiziert werden.

Hinweis für Kontaktlinsenträger:

Während der Therapie mit Vigamox Augentropfen dürfen keine Kontaktlinsen getragen werden.

Wann dürfen Vigamox Augentropfen nicht angewendet werden?

Bei einer bekannten oder vermuteten Überempfindlichkeit (Allergie) auf einen Inhaltsstoff von Vigamox Augentropfen (z.B. Moxifloxacin) oder auf andere verwandte Antibiotika (Chinolone).

Wann ist bei der Anwendung von Vigamox Augentropfen Vorsicht geboten?

Falls Sie unter der Behandlung mit Vigamox Augentropfen eine Verschlechterung der Infektion bemerken oder wenn neue Symptome auftreten, unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin konsultieren.

Wenn Anzeichen eienr Unverträglichkeit auftreten wie z.B. Atemnot, Schwellung des Gesichts, Juckreiz oder Kribbeln, unterbrechen Sie die Behandlung und wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.

Bei Anzeichen einer Sehenentzündung, die besonders bei älteren Patienten und bei der gleichzeitigen Einnahme von Kortisonen auftreten kann, unterbrechen Sie die Behandlung und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.

Wenn die Anwendung von VIGAMOX Augentropfen vorübergehend zu verschwommenem Sehen oder Missempfinden führt, sollten Sie warten, bis die Symptome abgeklungen sind, bevor Sie ein Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder am Auge anwenden!

Dürfen Vigamox Augentropfen während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Vigamox sollte in der Schwangerschaft nur verwendet werden, wenn es unbedingt notwendig ist. Es ist nicht bekannt, ob die Wirkstoffe von Vigamox in die Muttermilch übergehen. Bei längerer Anwendung von Vigamox kann es notwendig sein, abzustillen. Daher sollten Sie, wenn Sie schwanger sind bzw. eine Schwangerschaft vermuten oder wenn Sie stillen, vor der Anwendung von Vigamox Augentropfen Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin um Rat fragen.

Wie verwenden Sie Vigamox Augentropfen?

Erwachsene und ältere Patienten über 65 Jahre:

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosierung 1 Tropfen 3 mal täglich (morgens, mittags und abends) in das (die) betroffene(n) Auge(n) einzutropfen.

Neugeborene und Kinder:

Vigamox Augentropfen können bei Neugeborenen und Kindern verwendet werden. Die Dosierung ist gleich wie für Erwachsene.

Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen:

Vigamox Augentropfen können bei Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen sicher angewendet werden.

Verwenden Sie Vigamox nur dann an beiden Augen, wenn Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin dies angeordnet hat. Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung oder die angeordnete Behandlungsdauer. Wenn Sie die Anwendung von Vigamox Augentropfen vergessen haben, holen Sie die vergessene Anwendung so schnell wie möglich nach und setzen Sie dann das verordnete Dosierungsschema fort. Sollte der Tropfen nicht ans Auge gelangt sein, tropfen Sie nochmals.

Wenn Sie auch andere Augentropfen verwenden, warten Sie mindestens 5 Minuten zwischen der Anwendung von Vigamox und der Anwendung der anderen Tropfen. Augensalben sollten zuletzt angewendet werden.

Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen können Vigamox Augentropfen haben?

In Augenpräparaten enthaltene Wirkstoffe können in den Blutkreislauf gelangen. Nebenwirkungen können deshalb ausser am Auge auch an anderen Stellen des Körpers auftreten.

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Vigamox Augentropfen auftreten:

Häufig (bei bis zu 10 von 100 Personen):

Augenschmerzen, Augenirritationen.

Gelegentlich (bei bis zu 1 von 100 Personen):

Punktförmige Defekte in der oberen Hornhautschicht, trockenes Auge, Juckreiz am Auge, gerötete Augen, Schwellung des Augenlides, Geschmacksstörung, Kopfschmerzen.

Selten (bei bis zu 1 von 1000 Personen):

Hornhauterkrankungen, Bindehautentzündung, Entzündung der Augenlider, Augenschwellung, verschwommenes Sehen, verminderte Sehschärfe, Rötung des Augenlides, Nasenschmerzen, Halsschmerzen, Erbrechen.

Des weiteren können auftreten:

Überempfindlichkeit gegenüber dem Medikament, Schwindelgefühl, vermehrter Tränenfluss, Lichtempfindlichkeit, Augenausfluss, Herzklopfen, Übelkeit, Juckreiz, Rötung der Haut und Ausschlag.

Wenn solche oder weitere Nebenwirkungen auftreten, bei denen Sie einen Zusammenhang mit der Anwendung von Vigamox Augentropfen vermuten, bitte unverzüglich Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin konsultieren.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Hinweise zur Anwendung

Sterilität

Um eine mögliche mikrobielle Verunreinigung (Kontamination) der Augentropfen zu vermeiden, die Tropferspitze weder mit Ihren Händen noch mit den Augen berühren. Flasche nach Gebrauch gut verschliessen und immer gut verschlossen halten.

Haltbarkeit

Nur bis zum Verfalldatum (siehe Packung «Verwendbar bis») anwenden. Inhalt nach Anbruch der Flasche nicht länger als 4 Wochen verwenden.

Aufbewahrung/Lagerung

Flasche nicht über 25 °C und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Überdosierung

Eine Überdosierung von Vigamox Augentropfen ist durch die begrenzte Aufnahmekapazität des Bindehautsackes für Augentropfen praktisch ausgeschlossen.

Auch eine Vergiftung durch versehentliches Schlucken des Flascheninhalts ist praktisch ausgeschlossen.

Bitte nach Beendigung der Behandlung jede Flasche mit restlichen Augentropfen Ihrer Abgabestelle (Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin) zur fachgerechten Entsorgung bringen.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Fachpersonen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Vigamox Augentropfen enthalten?

1 ml Vigamox Augentropfen enthält: 5 mg Moxifloxacin (als Hydrochlorid), Hilfsstoffe für die Herstellung von Augentropfen.

Zulassungsnummer

57349 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Vigamox Augentropfen? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.

Packung: Tropfflasche zu 5 ml.

Zulassungsinhaberin

Alcon Switzerland SA, Risch.

Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2016 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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