Triofan Schnupfen Ohne Konservierungsmittel Spray Erwachsene/Kind 10ml

Triofan Schnupfen Ohne Konservierungsmittel Spray Erwachsene/Kind 10ml

Fachinformationen

Zusammensetzung

Wirkstoffe: Xylometazolini hydrochloridum; Carbocisteinum.

Hilfsstoffe: ad solut.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

Nasendosierspray für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren

1 ml enthält Xylometazolini hydrochloridum 1 mg; Carbocisteinum 10 mg.

Nasendosierspray für Säuglinge und Kleinkinder bis 6 Jahren

1 ml enthält Xylometazolini hydrochloridum 0,5 mg; Carbocisteinum 5 mg.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Schnupfen verschiedener Ursache.

Auf ärztliche Verschreibung oder vom Apotheker empfohlen:

Rhinitis. Sinusitis. Postoperative oder posttraumatische Entzündungen der oberen Atmungswege.

Dosierung/Anwendung

Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren: 3–4× täglich in jedes Nasenloch 1 Sprühnebel des Nasensprays für Erwachsene und Kinder.

Kinder bis 6 Jahre: 2–3× täglich in jedes Nasenloch 1 Sprühnebel des Nasensprays für Kleinkinder und Säuglinge.

Säuglinge: 1–2× täglich in jedes Nasenloch 1 Sprühnebel des Nasensprays für Kleinkinder und Säuglinge.

Gebrauchsanweisung des Sprays

Die Schutzkappe entfernen. Vor der ersten Anwendung mehrmals den Mikrodosierer betätigen, um die Pumpe zum Ansaugen zu bringen. Der Spray ist dann für die nachfolgenden Anwendungen bereit.

Die Sprayöffnung in das Nasenloch einführen und einen einzigen, kräftigen Druck auf den Spray ausüben. Dann den Spray zurückziehen, bevor mit dem Druck nachgelassen wird.

Während der Anwendung leicht durch die Nase einatmen, um eine gute Verteilung des Sprühnebels zu erhalten.

Die Schutzkappe nach jeder Anwendung wieder aufsetzen.

Kontraindikationen

Hypersensibilität auf Xylometazolin oder andere Inhaltsstoffe.

Nach transnasalen oder transoralen chirurgischen Eingriffen, bei denen die Dura mater freigelegt ist.

Engwinkelglaukom.

Rhinitis sicca.

Der Dosierspray für Erwachsene darf nicht bei Kindern unter 6 Jahren angewendet werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Wie mit anderen topischen Vasokonstriktoren ist eine fortlaufende, länger als 1 Woche dauernde Behandlung mit Triofan Schnupfen ohne Konservierungsmittel, z.B. bei chronischen Schnupfen, ohne ärztliche Anweisung nicht angezeigt, da eine Rhinitis medicamentosa mit Anschwellung der Nasenschleimhaut auftreten kann, die in ihren Symptomen einem Schnupfen sehr ähnlich ist.

Triofan Schnupfen ohne Konservierungsmittel soll nur mit Vorsicht angewendet werden bei Patienten mit Hyperthyreose, Herz-Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes mellitus oder verstärkter Reaktion auf sympathikomimetische Substanzen mit Anzeichen von Schlaflosigkeit, Schwindel usw.

Interaktionen

Bei bestimmungsgemässer Anwendung sind systemische Effekte vernachlässigbar. Insbesondere bei Überdosierung können aber potentielle systemische Effekte von Triofan Schnupfen ohne Konservierungsmittel durch die gleichzeitige Einnahme von tri- oder tetrazyklischen Antidepressiva, MAO-Hemmern oder anderen potentiell blutdrucksteigernden Arzneimitteln verstärkt werden.

Schwangerschaft/Stillzeit

Wegen seiner vasokonstriktiven Eigenschaften sollte Triofan Schnupfen ohne Konservierungsmittel während der Schwangerschaft vorsorglich nicht angewandt werden.

In der Stillzeit sollte die Anwendung mit Vorsicht erfolgen.

Es sind weder kontrollierte Studien bei schwangeren Frauen noch bei Tieren verfügbar.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Bei längerer Applikation oder höherer Dosierung von Xylometazolin-Schnupfen-Arzneimitteln sind eventuell systemische Wirkungen mit kardiovaskulären Effekten nicht auszuschliessen.

Unerwünschte Wirkungen

Atemwege

Gelegentlich: vorübergehende Reizerscheinungen (Brennen oder Trockenheit der Nasenschleimhaut), insbesondere bei empfindlichen Personen.

Einzelne Fälle: verstärkte Schleimhautschwellung (reaktive Hyperämie) nach Abklingen der Wirkung.

Längerer oder häufiger Gebrauch sowie höhere Dosierung von Xylometazolin kann zu Brennen oder Trockenheit der Nasenschleimhaut sowie einer reaktiven Kongestion mit Rhinitis medicamentosa führen. Dieser Effekt kann schon nach 5- bis 7-tägiger Behandlung auftreten und nach fortgesetzter Anwendung eine bleibende Schleimhautschädigung mit Borkenbildung (Rhinitis sicca) hervorrufen.

Nervensystem

Sehr selten oder in Einzelfällen: Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit oder Müdigkeit.

Herz und Kreislauf

Sehr selten: systemische sympathomimetische Reaktionen.

Immunsystem

Sehr selten: allergische Reaktionen mit Dyspnoe und Angioödem.

Augenleiden

Sehr selten: vorübergehende leichte Sehstörungen.

Haut

Allergische Hautausschläge und anaphylaktische Reaktionen, fixe Arzneimittelexantheme.

Überdosierung

Bei Erwachsenen sind bisher keine Fälle von Überdosierung bekannt geworden.

Eine zu hohe Dosis von Xylometazolin kann bei Kindern zu Beschleunigung oder Unregelmässigkeit des Pulses, Blutdruckanstieg oder Störungen im ZNS führen. Gegebenenfalls ist eine symptomatische Behandlung unter ärztlicher Kontrolle angezeigt.

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: R01AB06

Wirkungsmechanismus

Xylometazolin gehört zur Gruppe der Arylalkylimidazoline. Es bewirkt das Abschwellen der Schleimhaut und vermindert die Nasensekretion. Seine Wirkung ist rasch und hält besonders lange an.

Carbocystein, als Mucoregulator, vermindert die Viskosität des Sekretes und befreit die oberen Atmungswege.

Obwohl ohne Treibgas funktionierend, garantiert der Spray eine genaue Dosierung und eine gute Verteilung.

Pharmakokinetik

Bei korrekter intranasaler Anwendung erfolgt keine merkliche Absorption. Bei zufälliger gastro-intestinaler Anwendung wird Xylometazolin rasch resorbiert.

Metabolismus und Elimination sind unbekannt.

Die Vasokonstriktion tritt nach 3–5 Minuten ein und dauert ca. 9 Stunden.

Präklinische Daten

Es sind keine für die Präparat spezifischen präklinischen Daten verfügbar.

Sonstige Hinweise

Haltbarkeit

Bis zum auf der Packung angegebenen Verfalldatum.

Besondere Lagerungshinweise

Ausser Reichweite von Kindern und bei Raumtemperatur (15–25 °C).

Zulassungsnummer

55066 (Swissmedic).

Zulassungsinhaberin

Vifor Consumer Health SA, Villars-sur-Glâne.

Stand der Information

Oktober 2011.

Verwendung dieser Informationen

Die Informationen auf dieser Seite sind für Fachpersonal gedacht. Bei Fragen lassen Sie sich von einer Fachperson (z.B. Arzt oder Apotheker) beraten und lesen Sie die Packungsbeilage auf unserer Produktseite.