Monovo Emuls 1 Mg/g 60 Ml
Monovo Emuls 1 Mg/g 60 MlMonovo Emuls 1 Mg/g 60 Ml

Monovo Emuls 1 Mg/g 60 Ml

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie B und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden.Genauere Informationen

Was ist Monovo Emulsion und wann wird sie angewendet?

Monovo Emulsion enthält als Wirkstoff ein stark wirksames Kortikoid (Mometason-Furoat) zur äusserlichen Anwendung. Der Wirkstoff von Monovo Emulsion wirkt entzündungshemmend, antiallergisch und lindert dadurch verschiedene Begleiterscheinungen von Hauterkrankungen wie Juckreiz, Brennen, Rötung oder Schmerzen.

Monovo Emulsion wird zur Behandlung von entzündlichen Hauterkrankungen (insbesondere Schuppenflechte) auf der Kopfhaut oder anderen behaarten Körperstellen angewendet.

Monovo Emulsion wird ohne luft- und feuchtigkeitsabschliessenden Deckverband (Okklusivverband) angewendet.

Monovo Emulsion darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet werden.

Wann darf Monovo Emulsion nicht angewendet werden?

Monovo Emulsion darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit auf einen der Inhaltsstoffe oder andere Kortikoide, bei bestimmten bakteriellen Hautinfektionen (wie z.B. Eiterflechte [Impetigo], Syphilis, Tuberkulose) und Viruserkrankungen (z.B. Gürtelrose, Fieberbläschen [Herpesinfektionen], Windpocken [wilde, spitze Blattern]) sowie bei Pilzbefall (z.B. Fusspilz) und Impfreaktionen.

Bei offenen Wunden und eitrigen Entzündungen wie Furunkeln, Abszessen und Akne sowie zur Behandlung von Juckreiz in der Genitalregion darf Monovo Emulsion ebenfalls nicht verwendet werden. Von einer Anwendung im Gesicht ist bei Vorliegen einer Rosazea (Kupferfinne = nicht infektiöse Gesichtsrose) oder bei perioraler Dermatitis (Entzündung im Bereiche des Mundes) ebenfalls abzusehen.

Monovo Emulsion ist nicht für die Anwendung am Auge bestimmt. Bei Anwendung von Monovo Emulsion ist darauf zu achten, dass diese nicht ins Auge gelangt.

Wann ist bei der Anwendung von Monovo Emulsion Vorsicht geboten?

Monovo Emulsion ist ein stark wirksames Kortikosteroidpräparat. Überschreiten Sie nicht die vom Arzt bzw. von der Ärztin vorgeschriebene Behandlungsdauer, die normalerweise 2 bis 3 Wochen beträgt, da sich sonst Hautschäden einstellen können.

Wenn eine Hautkrankheit nicht innerhalb einiger Tage auf die Behandlung mit Monovo Emulsion anspricht oder sich Ihr Zustand verschlimmert, suchen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auf. Teilen Sie ihm bzw. ihr ebenfalls mit, wenn Juckreiz, Rötung, Bläschen oder Verletzungen auftreten, und wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihre Haut dünner wird.

Bei bakteriell infizierten Hautkrankheiten und/oder Pilzbefall ist zusätzlich eine gezielte Behandlung erforderlich. Hat Ihnen Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin aus diesem Grund ein zweites Arzneimittel verschrieben, dürfen Sie dieses nicht von sich aus weglassen.

Bei der Behandlung grösserer Hautflächen (mehr als 30% der Körperoberfläche bei Erwachsenen) sowie bei der Anwendung auf Hautflächen, durch die der Wirkstoff verstärkt ins Blut aufgenommen werden kann (geschädigte Haut, Bereiche mit vielen Hautfalten), ist Vorsicht geboten.

Eine Anwendung von Monovo Emulsion im Bartbereich darf nur unter engmaschiger Überwachung durch Ihren Arzt oder Ihre Ärztin erfolgen.

Monovo Emulsion enthält Propylenglycol-Monocaprylat und kann zu Hautirritation führen.

Monovo Emulsion wird nur bei bestimmten Hauterkrankungen vom Arzt bzw. von der Ärztin verschrieben. Verwenden Sie Monovo Emulsion nur für Ihr jetziges Hautleiden, für das der Arzt bzw. die Ärztin es Ihnen verschrieben hat, nicht aber für andere spätere Hautleiden. Geben Sie Monovo Emulsion nicht an andere Personen weiter.

Bei der Behandlung im Genital- oder Analbereich und bei gleichzeitiger Anwendung von Kondomen aus Latex kann es zu einer Verminderung der Reissfestigkeit und damit zur Beeinträchtigung der Sicherheit von Kondomen kommen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Kinder und Jugendliche

Für Kinder und Jugendliche liegen keine Erfahrungen mit der Formulierung von Monovo Emulsion vor. Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen wird deshalb nicht empfohlen.

Darf Monovo Emulsion während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Obwohl bisher keine schädigenden Wirkungen auf das Ungeborene beobachtet wurden, wenn Monovo Emulsion in der Schwangerschaft angewendet wurde, weisen Tierversuche auf ein Risiko von Missbildungen bei sehr hohen Dosen hin. Monovo Emulsion sollte deshalb nach Möglichkeit während der Schwangerschaft nicht, und während der Stillzeit nur kleinflächig und kurzfristig verwendet werden. Ist die Anwendung an den Brüsten notwendig, soll nicht gestillt werden. Fragen Sie in jedem Fall Ihren Arzt oder den Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder die Apothekerin, und teilen Sie ihm/ihr unbedingt mit, wenn Sie vor oder während der Behandlung schwanger werden.

Wie verwenden Sie Monovo Emulsion?

Erwachsene

Falls vom Arzt bzw. von der Ärztin nicht anders verordnet, werden einige Tropfen Monovo Emulsion 1 mal täglich dünn auf die erkrankten Hautstellen aufgetragen und behutsam mit den Fingerspitzen solange einmassiert, bis keine Rückstände mehr sichtbar sind. Monovo Emulsion soll nur kurzfristig (maximal 3 Wochen) und kleinflächig (maximal 20% der Körperoberfläche) angewendet werden. Schleimhautkontakt ist zu vermeiden.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Monovo Emulsion haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Monovo Emulsion auftreten:

Hautreaktionen (z.B. Rötung) am Auftragungsort, Brennen, Jucken, Missempfindung der Haut (z.B. Kribbeln/Stechen/Taubheit), Hautverdünnung, bakterielle Infektionen und eitrige Entzündungen des Haarbalgs (Furunkulose) können häufig auftreten.

Hautreizungen, Trockenheit, vermehrte Körperbehaarung, Abnahme der Hautpigmentierung, Entzündung um den Mund herum (periorale Dermatitis), Überempfindlichkeit der Haut (allergische Kontaktdermatitis), Erweichung der Haut und/oder Bleichung und Neigung zur Infektion (Mazeration), blaurötliche Streifenbildung, Schweissbläschen (Miliaria), Infektionen bestehender Hautdefekte und Entzündungen des Haarbalgs (Follikulitis) können gelegentlich auftreten.

Erweiterung von kleinen oberflächlichen Blutgefässen (Teleangiektasien) kann sehr selten auftreten. Einblutungen in die Haut (Purpura), akneartige Erscheinungen auf der Haut, Hautausschlag sowie Überempfindlichkeitsreaktionen sind möglich.

Bei der Behandlung von grösseren Hautflächen (mehr als 30% der Körperoberfläche bei Erwachsenen) und/oder längerer Anwendung sind Störungen im Hormonhaushalt durch Aufnahme des Wirkstoffes durch die Haut nicht auszuschliessen.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie meinen, eine dieser Nebenwirkungen bei sich festgestellt zu haben. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel nicht in Reichweite von Kindern aufbewahren! Nicht über 25 °C lagern und nicht einfrieren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Monovo Emulsion ist nach Anbruch 3 Monate haltbar.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Monovo Emulsion enthalten?

1 g Emulsion enthält als Wirkstoff 1 mg Mometason-Furoat, den Hilfsstoff Propylenglycol-Monocaprylat sowie weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

62315 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Monovo Emulsion? Welche Packungen sind erhältlich?

Monovo Emulsion erhalten Sie in Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Es gibt Flaschen zu 20 ml, 30 ml, 50 ml und 60 ml.

Zulassungsinhaberin

Almirall AG, 8304 Wallisellen.

Diese Packungsbeilage wurde im Februar 2012 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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