Monovo Salbe 1 Mg/g 50 G
Monovo Salbe 1 Mg/g 50 GMonovo Salbe 1 Mg/g 50 G

Monovo Salbe 1 Mg/g 50 G

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie B und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden.Genauere Informationen

Was ist Monovo Salbe und wann wird sie angewendet?

Monovo Salbe enthält als Wirkstoff ein stark wirksames Kortikoid (Mometason-Furoat) zur äusserlichen Anwendung. Der Wirkstoff von Monovo Salbe wirkt entzündungshemmend, antiallergisch und lindert dadurch verschiedene Begleiterscheinungen von Hauterkrankungen wie Juckreiz, Brennen, Rötung oder Schmerzen.

Monovo Salbe wird zur Behandlung von verschiedenen nicht infizierten, entzündlichen und allergischen Hauterkrankungen, Ekzemen verschiedenen Ursprungs, Schuppenflechte (Psoriasis) und Neurodermitis (atopische Dermatitis) angewendet.

Monovo Salbe wird ohne luft- und feuchtigkeitsabschliessenden Deckverband (Okklusivverband) angewendet.

Monovo Salbe darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet werden.

Wann darf Monovo Salbe nicht angewendet werden?

Monovo Salbe darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit auf einen der Inhaltsstoffe oder andere Kortikoide, bei bestimmten Hautinfektionen (Syphilis, Tuberkulose) und Viruserkrankungen (z.B. Gürtelrose, Fieberbläschen [Herpesinfektionen], Windpocken [wilde, spitze Blattern]) sowie bei Pilzbefall (z.B. Fusspilz) und Impfreaktionen.

Bei offenen Wunden und eitrigen Entzündungen wie Furunkeln, Abszessen und Akne darf Monovo Salbe ebenfalls nicht verwendet werden. Von einer Anwendung im Gesicht ist bei Vorliegen einer Rosazea (Kupferfinne = nicht infektiöse Gesichtsrose) oder bei perioraler Dermatitis (Entzündung im Bereiche des Mundes) ebenfalls abzusehen.

Monovo Salbe ist nicht für die Anwendung am Auge bestimmt. Bei Anwendung von Monovo Salbe ist darauf zu achten, dass diese nicht ins Auge gelangt.

Wann ist bei der Anwendung von Monovo Salbe Vorsicht geboten?

Monovo Salbe ist ein stark wirksames Kortikosteroidpräparat. Überschreiten Sie nicht die vom Arzt bzw. von der Ärztin vorgeschriebene Behandlungsdauer, die normalerweise 2 bis 3 Wochen beträgt, da sich sonst Hautschäden einstellen können.

Wenn eine Hautkrankheit nicht innerhalb einiger Tage auf die Behandlung mit Monovo Salbe anspricht oder sich Ihr Zustand verschlimmert, suchen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auf. Teilen Sie ihm bzw. ihr ebenfalls mit, wenn Juckreiz, Rötung, Bläschen oder Verletzungen auftreten, und wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihre Haut dünner wird.

Bei bakteriell infizierten Hautkrankheiten und/oder Pilzbefall ist zusätzlich eine gezielte Behandlung erforderlich. Hat Ihnen Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin aus diesem Grund ein zweites Arzneimittel verschrieben, dürfen Sie dieses nicht von sich aus weglassen.

Bei der Behandlung grösserer Hautflächen (mehr als 30% der Körperoberfläche bei Erwachsenen/10% der Körperoberfläche bei Kindern) sowie bei der Anwendung auf Hautflächen, durch die der Wirkstoff verstärkt ins Blut aufgenommen werden kann (geschädigte Haut, Bereiche mit vielen Hautfalten, in Gelenkbeugen sowie zwischen Fingern bzw. Zehen, an Haut-/Schleimhautregionen und um die Augen herum), ist Vorsicht geboten.

Monovo Salbe wird nur bei bestimmten Hauterkrankungen vom Arzt bzw. von der Ärztin verschrieben. Verwenden Sie Monovo Salbe nur für Ihr jetziges Hautleiden, für das der Arzt bzw. die Ärztin es Ihnen verschrieben hat, nicht aber für andere spätere Hautleiden. Geben Sie Monovo Salbe nicht an andere Personen weiter.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Kinder:

Für Kinder liegen keine Erfahrungen mit der Formulierung von Monovo Salbe vor. Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen wird deshalb nicht empfohlen.

Darf Monovo Salbe während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Obwohl bisher keine schädigenden Wirkungen auf das Ungeborene beobachtet wurden, wenn Monovo Salbe in der Schwangerschaft angewendet wurde, weisen Tierversuche auf ein Risiko von Missbildungen bei sehr hohen Dosen hin. Monovo Salbe sollte deshalb nach Möglichkeit während der Schwangerschaft nicht, und während der Stillzeit nur kleinflächig und kurzfristig verwendet werden. Ist die Anwendung an den Brüsten notwendig, soll nicht gestillt werden. Fragen Sie in jedem Fall Ihren Arzt oder den Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder die Apothekerin, und teilen Sie ihm/ihr unbedingt mit, wenn Sie vor oder während der Behandlung schwanger werden.

Wie verwenden Sie Monovo Salbe?

Erwachsene:

Falls vom Arzt bzw. von der Ärztin nicht anders verordnet, wird Monovo Salbe 1-mal täglich dünn auf die erkrankten Hautstellen aufgetragen und leicht eingerieben, wobei die gesamten Läsionen bedeckt werden sollen.

Schleimhautkontakt ist zu vermeiden.

Kinder:

Für Kinder liegen keine Erfahrungen mit der Formulierung von Monovo Salbe vor. Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen wird deshalb nicht empfohlen.

Sollte eine Behandlung mit Monovo Salbe aus medizinischen Gründen bei Kindern über 6 Jahren erforderlich werden, wenden Sie die Salbe nur kleinflächig (weniger als 10% der Körperoberfläche) und nur kurzfristig (maximal 3 Wochen, nicht okklusiv oder intertriginös) an.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Monovo Salbe haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Monovo Salbe auftreten: Hautreaktionen (z.B. Rötung) am Auftragungsort, Brennen, Jucken, Hautverdünnung, Kribbeln/Stechen, bakterielle Infektionen und eitrige Entzündungen des Haarbalgs (Furunkulose) können häufig auftreten. Hautreizungen, Trockenheit, vermehrte Körperbehaarung, Abnahme der Hautpigmentierung, periorale Dermatitis (eine Entzündung um den Mund herum), allergische Kontaktdermatitis (Überempfindlichkeiten der Haut), Mazeration (Erweichung der Haut, Bleichung und Neigung zur Infektion), blaurötliche Streifenbildung, Schweissbläschen (Miliaria) und Infektionen bestehender Hautdefekte können gelegentlich auftreten. Erweiterung von kleinen oberflächlichen Blutgefässen (Teleangiektasien) kann sehr selten auftreten. Einblutungen in die Haut (Purpura), akneartige Erscheinungen auf der Haut, Hautausschlag sowie Überempfindlichkeitsreaktionen sind möglich.

Bei der Behandlung von grösseren Hautflächen (mehr als 30% der Körperoberfläche bei Erwachsenen/10% der Körperoberfläche bei Kindern) und/oder längerer Anwendung sind Störungen im Hormonhaushalt durch Aufnahme des Wirkstoffes durch die Haut nicht auszuschliessen.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie meinen, eine dieser Nebenwirkungen bei sich festgestellt zu haben. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel nicht in Reichweite von Kindern aufbewahren! Nicht über 30 °C lagern.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Monovo Salbe ist nach Anbruch 6 Monate haltbar.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Monovo Salbe enthalten?

1 g Salbe enthält als Wirkstoff 1 mg Mometason-Furoat sowie diverse Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

60327 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Monovo Salbe? Welche Packungen sind erhältlich?

Monovo Salbe erhalten Sie in Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Es gibt Tuben zu 30 g, 35 g, 50 g, 70 g und 90 g (30 g, 50 g und 90 g zurzeit nicht im Handel).

Zulassungsinhaberin

Almirall AG, 8304 Wallisellen.

Diese Packungsbeilage wurde im Juni 2010 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

ALM_PI_D_20131031

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