Dukoral Susp (neu) 1 Dos

Fachinformationen

Zusammensetzung

Wirkstoffe

Eine Dosis der Impfstoff-Suspension (3 ml) enthält:

-Insgesamt 1.25 x 1011 Bakterien der folgenden Stämme:

Vibrio cholerae O1 Inaba, klassischer Biotyp (hitzeinaktiviert)

31.25x109 Bakterien*

Vibrio cholerae O1 Inaba, El Tor-Biotyp (formalininaktiviert)

31.25x109 Bakterien*

Vibrio cholerae O1 Ogawa, klassischer Biotyp (hitzeinaktiviert)

31.25x109 Bakterien*

Vibrio cholerae O1 Ogawa, klassischer Biotyp (formalininaktiviert)

31.25x109 Bakterien*

-Rekombinante Cholera-Toxin B Untereinheit (rCTB) 1 mg

(hergestellt in V. cholerae O1 Inaba, klassischer Biotyp Stamm 213).

* Bakterienzählung vor der Inaktivierung.

Hilfsstoffe

Suspension: Natriumdihydrogenphosphat-Monohydrat, Dinatriumphosphat-Dihydrat, Natriumchlorid, Wasser für Injektionszwecke.

Brausegranulat (1 Beutel enthält 5,6 g): Natriumhydrogenkarbonat, Zitronensäure, wasserfreies Natriumkarbonat, Saccharinnatrium, Natriumcitrat, Himbeeraroma.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

Suspension und Brausegranulat zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen.

Die weissliche Impfstoff-Suspension befindet sich in einer Flasche. Das Brausegranulat ist weiss und befindet sich in Beuteln.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Dukoral ist indiziert zur aktiven Immunisierung gegen die durch Vibrio cholerae Serogruppe O1 verursachten Erkrankungen bei Erwachsenen und Kindern ab dem zweiten Geburtstag, die in endemische/ epidemische Gebiete reisen oder sich dort längere Zeit aufhalten wollen.

Zusätzlich ist Dukoral zur aktiven Immunisierung von Erwachsenen und Kindern ab dem zweiten Geburtstag vor Reisen in endemische Gebiete mit hohem Risiko gegen Reisedurchfall indiziert, der durch hitzelabiles Enterotoxin (LT) produzierende (enterotoxische) Escherichia coli (ETEC) verursacht wird.

Die Anwendung von Dukoral sollte auf der Grundlage der offiziellen Empfehlungen erfolgen, wobei die epidemiologische Variabilität sowie das Risiko einer Erkrankung in unterschiedlichen geografischen Regionen und unter unterschiedlichen Reisebedingungen zu berücksichtigen ist.

Dukoral ersetzt nicht die üblichen hygienischen Schutzmassnahmen. Beim Auftreten von Diarrhöe sind Massnahmen zur Rehydratation einzuleiten.

Dosierung/Anwendung

Dosierung

Impfstoff zur oralen Applikation. Vor der Einnahme muss die Impfstoff-Suspension mit der Natriumhydrogenkarbonat-Lösung, wie unten beschrieben, gemischt werden.

Grundimmunisierung

Cholera und ETEC

Das Standardverfahren zur Dukoral-Erstimpfung gegen Cholera und enterotoxische Escherichia coli (ETEC) besteht bei Erwachsenen und Kindern ab dem zweiten Geburtstag aus 2 Dosen. Die Dosen sind im Abstand von mindestens einer Woche zu verabreichen.

Die Immunisierung sollte mindestens 1 Woche vor einer potenziellen Exposition mit V. cholerae O1 und LT-ETEC abgeschlossen sein.

Auffrischimpfung

Um einen kontinuierlichen Schutz zu erreichen, wird eine einzelne Auffrischimpfung nach 3 Monaten empfohlen. Eine spätere Auffrischimpfung kann bis 5 Jahre nach Grundimmunisierung einen 3-monatigen Schutz gegen Cholera und ETEC bewirken.

Der Impfstoff bietet keinen vollständigen Schutz. Daher ist es wichtig, die üblichen hygienischen Schutzmassnahmen zu treffen, um Cholera und ETEC-Diarrhöe zu vermeiden.

Anwendung

Das Natriumhydrogenkarbonat hat die Form eines Brausegranulats, das in einem Glas kaltem Wasser (etwa 150 ml) aufgelöst werden muss. Die Impfstoff-Suspension muss anschliessend mit der Natriumhydrogenkarbonat-Lösung gemischt und innerhalb von 2 Stunden getrunken werden. Eine Stunde vor und nach der Impfung sollte auf die Einnahme von Nahrungsmitteln und Getränken verzichtet werden. Auch die Einnahme von anderen Arzneimitteln sollte 1 Stunde vor und nach der Einnahme von Dukoral vermieden werden.

Kinder von 2 bis 6 Jahren: Die Hälfte der Natriumhydrogenkarbonat-Lösung wird verworfen und die restliche Menge (etwa 75 ml) mit dem gesamten Inhalt der Impfstoff-Flasche gemischt.

Kontraindikationen

Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen, einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung oder Formaldehyd.

Die Verabreichung von Dukoral sollte bei Personen mit akuter Magen-Darmerkrankung oder fiebriger Erkrankung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

In Sicherheits- und Immunogenitätsstudien ist Dukoral Kindern zwischen 1 und 2 Jahren verabreicht worden, die Wirksamkeit des Schutzes ist in dieser Altersgruppe jedoch nicht untersucht worden. Daher wird nicht empfohlen, Dukoral an Kinder unter 2 Jahren zu verabreichen.

Über die Schutzwirksamkeit des Impfstoffs bei Personen über 65 Jahre liegen nur sehr begrenzte Daten vor.

Über die Schutzwirksamkeit von Dukoral gegen Cholera oder ETEC nach Verabreichung von Auffrischungsdosen sind keine klinischen Daten verfügbar.

Dukoral verleiht einen speziellen Schutz gegen die Vibrio-cholerae-Serogruppe O1. Die Immunisierung schützt nicht gegen die Vibrio cholerae-Serogruppe O139 oder andere Vibrio-Spezies.

Dukoral verleiht einen spezifischen Schutz gegen das hitzelabile Enterotoxin (LT) produzierende enterotoxische Escherichia coli (ETEC). Die Immunisierung schützt nicht gegen enterotoxische E. coli, die nur das hitzestabile Toxin (ST) produzieren, oder gegen Reisediarrhöe, die von anderen Organismen verursacht wird.

Zur Immunogenität und Sicherheit des Impfstoffs bei HIV-infizierten Personen sind nur begrenzte Daten verfügbar. Die Schutzwirksamkeit des Impfstoffs wurde nicht untersucht. Die Immunisierung von HIV-infizierten Personen könnte zu einer vorübergehenden Zunahme der Virenmenge führen. Bei Personen mit fortgeschrittener HIV-Erkrankung induziert Dukoral möglicherweise keinen hinreichend schützenden Antikörperspiegel.

Beim Herstellungsprozess wird Formaldehyd verwendet, Spuren davon können im Endprodukt vorhanden sein. Bei Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Formaldehyd ist daher Vorsicht geboten.

Dukoral enthält etwa 1,1 g Natrium pro Dosis. Dies ist zu berücksichtigen bei Personen unter kochsalzarmer Diät.

Interaktionen

Der Impfstoff ist in saurem Milieu labil. Nahrungsmittel und/oder Getränke erhöhen die Säureproduktion im Magen und die Wirkung des Impfstoffs kann dadurch beeinträchtigt werden. Deshalb sollten 1 Stunde vor bis zu 1 Stunde nach der Impfung keine Nahrungsmittel und Getränke verzehrt werden.

Die orale Verabreichung anderer Impfstoffe und Arzneimittel sollte 1 Stunde vor bis zu 1 Stunde nach der Impfung vermieden werden.

Die Zwischenergebnisse aus einer klinischen Studie mit einer begrenzten Anzahl von Probanden zeigten keinerlei Wechselwirkung mit der Antikörperreaktion auf Dukoral, wenn ein oraler Lebendimpfstoff (Kapseln) gegen Abdominaltyphus zusammen mit Dukoral gegeben wurde. Die Immunantwort auf Abdominaltyphus-Lebendimpfstoff wurde in dieser Studie nicht untersucht. Ebenso wurde ein Gelbfieberimpfstoff zusammen mit Dukoral gegeben, und es wurde keine Wechselwirkung mit der Immunantwort auf den Gelbfieberimpfstoff beobachtet. Die Immunreaktionen auf Dukoral wurden in diesem Fall nicht untersucht. Es liegen keine weiteren Studien vor, bei denen Dukoral zusammen mit weiteren Impfstoffen / Arzneimitteln, einschliesslich oralem Polio-Impfstoff und Malariamitteln, gegeben wurde.

Schwangerschaft/Stillzeit

Es liegen keine Daten im Tier zur Reproduktionstoxizität vor. Nach einer sorgfältigen Abwägung von Nutzen und Risiken kann der Impfstoff während der Schwangerschaft sowie an stillende Frauen verabreicht werden.

Bei einer in Sansibar durchgeführten Massenimpfkampagne an 23921 mit Dukoral geimpften Personen wurden bei den Einschlusskriterien schwangere Frauen von der Studie ausgeschlossen. Im Laufe der Studie wurden dennoch 196 Frauen mit Schwangerschaften beobachtet, die mindestens eine Dosis Dukoral erhalten hatten. Es gab keinen statistisch signifikanten Hinweis auf eine schädliche Wirkung einer Dukoral-Exposition während der Schwangerschaft. Die Sansibar Studie hatte jedoch eine ungenügende statistische Power, um einen Einfluss von Dukoral auf den Schwangerschaftsverlauf systematisch zu untersuchen.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen sind nicht wahrscheinlich.

Unerwünschte Wirkungen

Unerwünschte Wirkungen aus klinischen Studien

Die Sicherheit von Dukoral wurde in klinischen Studien, die in endemischen und nicht-endemischen Ländern für Cholera und hitzelabiles Enterotoxin produzierende (LT) enterotoxische Escherichia coli (ETEC) durchgeführt wurden, an Erwachsenen und Kindern über 2 Jahren geprüft. Über 94'000 Dosen Dukoral wurden während der klinischen Studien verabreicht. Die Einschätzung der Sicherheit variierte in den einzelnen Studien hinsichtlich des Überwachungsmodus, der Definition der Symptome und der Follow-up-Zeit. In der Mehrzahl der Studien wurden die Nebenwirkungen durch passive Überwachung erfasst. Die am häufigsten berichteten unerwünschten Wirkungen, wie gastrointestinale Symptome einschliesslich Bauchschmerzen, Diarrhöe, lockerem Stuhl, Übelkeit und Erbrechen, traten in den Impfstoff- und Placebo-Gruppen mit ähnlicher Häufigkeit auf.

Klassifikation der Häufigkeit: sehr häufig (>1/10), häufig (>1/100, <1/10), gelegentlich (>1/1'000, <1/100), selten (>1/10'000, <1/1'000), sehr selten (<1/10'000)

Stoffwechsel und Ernährungsstörungen

Selten: Kein oder geringer Appetit

Sehr selten: Dehydratation

Erkrankungen des Nervensystems

Gelegentlich: Kopfschmerzen

Selten: Schwindel

Sehr selten: Schläfrigkeit, Insomnie, Ohnmacht, verminderter Geschmackssinn

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Selten: Respiratorische Symptome (einschliesslich Rhinitis und Husten)

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Gelegentlich: Diarrhö, Bauchkrämpfe, Bauchschmerzen, Magen-/Bauchgeräusche (Gase), Bauchbeschwerden

Selten: Übelkeit, Erbrechen

Sehr selten: Dyspepsie, Wundgefühl im Rachen

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Sehr selten: Ausschlag, Schwitzen

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Sehr selten: Arthralgie

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Selten: Fieber, Unwohlsein

Sehr selten: Erschöpfung, Schüttelfrost

Unerwünschte Wirkungen aus Beobachtungen nach dem Inverkehrbringen

Nach dem Inverkehrbringen (post-marketing) wurden nach der Verteilung von etwa 1'000'000 Impfstoffdosen folgende zusätzliche unerwünschte Wirkungen beobachtet:

Infektionen und parasitäre Erkrankungen

Gastroenteritis

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Lymphadenitis

Erkrankungen des Nervensystems

Parästhesie

Gefässerkrankungen

Hypertonie

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Dyspnoe, Vermehrtes Sputum

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Flatulenz

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Urtikaria, Angioödem, Pruritus

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Schmerzen, Erkältungssyndrome, Asthenie, Frösteln

Überdosierung

Es liegen nur sehr begrenzte Daten über Überdosierungen vor. Die berichteten Nebenwirkungen stimmen mit den nach empfohlener Dosierung beobachteten Nebenwirkungen überein.

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: J07A E01

Wirkungsmechanismus

Der Impfstoff enthält abgetötete ganze V. cholerae O1 Bakterien und die rekombinant erzeugte nicht toxische B-Untereinheit des Cholera-Toxins (CTB). Bakterienstämme des Inaba- und des Ogawa-Serotyps sowie des El Tor- und des klassischen Biotyps sind im Impfstoff enthalten. Dukoral wird zusammen mit einer Bikarbonat-Pufferlösung eingenommen, welche die Antigene vor der Magensäure schützt. Der Impfstoff wirkt durch eine Induktion von Antikörpern sowohl gegen die bakteriellen Komponenten als auch gegen CTB. Die Antitoxin-Antikörper im Darm verhindern, dass sich das Cholera-Toxin und das hitzelabile Toxin von ETEC an die Schleimhautoberfläche des Darms binden, und verhindern damit die durch das Toxin vermittelten Durchfallsymptome.

Das hitzelabile Toxin (LT) der enterotoxischen E. coli (ETEC) ist strukturell, funktionell und immunologisch dem CTB ähnlich. Es kommt daher zu einer immunologischen Kreuzreaktion.

Wirksamkeit gegen Cholera

Die Wirksamkeit gegen Cholera wurde in drei randomisierten placebo-kontrollierten klinischen Doppelblindstudien geprüft, die in Bangladesh (endemische Region) und in Peru (nicht-endemische Region) durchgeführt wurden.

In der Feldstudie in Bangladesh betrug der Schutz von Dukoral in der Gesamtpopulation in den ersten 6 Monaten Beobachtung nach der Behandlung 85%. Die Dauer des Impfstoffschutzes variierte je nach Alter und betrug bei Kindern 6 Monate und bei Erwachsenen 2 Jahre. Eine Forschungsanalyse legte den Schluss nahe, dass bei Erwachsenen 2 Impfstoffdosen ebenso wirksam waren wie 3 Dosen.

In der zweiten Studie, die in Peru an Militärrekruten durchgeführt wurde, betrug der kurzfristige Schutz gegen Cholera nach 2 Impfstoffdosen 85%. In der dritten Studie, einer ebenfalls in Peru durchgeführten Feldstudie, konnte während des ersten Jahres wegen ungenügender Anzahl von Erkrankungen kein Schutz gegen Cholera gezeigt werden. Nach einer Auffrischimpfung, die 10 - 12 Monate nach der Grundimmunisierung gegeben wurde, betrug die Schutzwirksamkeit während des zweiten Jahres 60,5%.

Der Schutz von Dukoral gegen Cholera nach wiederholter Auffrischimpfung ist nicht untersucht worden.

Wirksamkeit gegen LT-ETEC

Der Schutz gegen ETEC-Reisediarrhöe beträgt 60%. In einer ETEC-endemischen Population betrug der Schutz 67% und bei schwerwiegenden ETEC-Erkrankungen 86%. Die Wirksamkeit gegen Reisediarrhöe hängt von der ETEC-Prävalenz ab. Es werden erhebliche Unterschiede zwischen verschiedenen Jahreszeiten und geographischen Regionen beobachtet. Der Schutz gegen Reisediarrhöe kann demnach zwischen 0% bis 60% betragen.

Der Schutz von Dukoral gegen ETEC nach wiederholter Auffrischimpfung ist nicht untersucht worden.

Immunogenität

Es wurden keine eindeutigen immunologischen Korrelate des Schutzes gegen Cholera nach einer Schluckimpfung identifiziert. Wahrscheinlich vermitteln lokal erzeugte sekretorische IgA-Antikörper im Darm den Immunschutz.

Der Impfstoff induziert bei 70-100% der geimpften Personen antitoxische Antikörper im Darm. Vibriozide Serum-Antikörper gegen die bakteriellen Komponenten wurden bei 35-55% der geimpften Personen und antitoxische Antikörper bei 78-87% der geimpften Personen beobachtet. Eine Auffrischimpfung löste eine anamnestische Reaktion aus, die auf ein Immungedächtnis hinweist. In schwedischen Freiwilligen konnte dieses Immungedächtnis auch noch 5 Jahre nach der Grundimmunisierung nachgewiesen werden.

Pharmakokinetik

Nicht zutreffend.

Präklinische Daten

Mit dem Impfstoff wurden keine präklinischen Tests zur Sicherheit durchgeführt.

Sonstige Hinweise

Inkompatibilitäten

Dukoral darf nur mit dem mitgelieferten und in Wasser aufgelösten Brausegranulat gemischt werden.

Haltbarkeit

3 Jahre. Der Impfstoff darf nach dem auf der Packung angegebenen Verfalldatum nicht mehr angewendet werden.

Nachdem das Brausegranulat in Wasser aufgelöst und die Impfstoff-Suspension hinzugefügt wurde, sollte die Mischung innerhalb von 2 Stunden getrunken werden.

Besondere Lagerungshinweise

Bei +2 °C – +8 ºC lagern (im Kühlschrank). Nicht einfrieren.

Hinweise für die Handhabung

Das Brausegranulat muss in etwa 150 ml kaltem Wasser aufgelöst werden. Die Impfstoff-Suspension muss dann zu der Natriumhydrogenkarbonat-Lösung hinzugefügt und gut damit gemischt werden, bis eine farblose, leicht opaleszierende Lösung entsteht.

Kinder von 2 bis 6 Jahren: Die Hälfte der Natriumhydrogenkarbonat-Lösung wird verworfen, und der restliche Teil (etwa 75ml) wird mit dem gesamten Inhalt der Impfstoff-Flasche gemischt.

Nicht verwendete Arzneimittel oder Abfallmaterial sind entsprechend den nationalen Vorschriften zu entsorgen.

Zulassungsnummer

00704 (Swissmedic)

Zulassungsinhaberin

Pro Farma AG, Baar

Herstellerin

Crucell Sweden AB, 105 21 Stockholm, Schweden

Stand der Information

Juni 2015

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