Loperamid Sandoz Kaps 2 Mg 60 Stk
Loperamid Sandoz Kaps 2 Mg 60 StkLoperamid Sandoz Kaps 2 Mg 60 Stk

Loperamid Sandoz Kaps 2 Mg 60 Stk

26.50 Fr.

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie B und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden.Genauere Informationen

Was ist Loperamid Sandoz und wann wird es angewendet?

Loperamid Sandoz ist ein gut wirksames Mittel gegen plötzlichen (akuten) und längerdauernden (chronischen) Durchfall verschiedenster Ursache.

Loperamid Sandoz kann auf Verordnung des Arztes oder der Ärztin auch angewendet werden bei Durchfall, der nach operativer Dünndarmverkürzung auftreten kann.

Es hemmt die Darmbewegung durch eine direkte Wirkung auf die Darmmuskulatur, dadurch wird der Stuhl dicker und die Anzahl der Stuhlgänge vermindert.

Die Wirkung für Kapseln kann nach etwa zwei Stunden eintreten.

Wann darf Loperamid Sandoz nicht angewendet werden?

Loperamid Sandoz Kapseln sollten nicht an Kinder unter 6 Jahren abgegeben werden.

Loperamid Sandoz darf nicht angewendet werden:

  • bei Zuständen, bei denen eine Hemmung der Darmtätigkeit zu vermeiden ist wie z.B. bei Verstopfung, Darmverschluss, Blähungen sowie plötzlich auftretenden schweren Dickdarmentzündungen;
  • bei schweren Leberkrankheiten.

Wenn Sie unter einer der genannten Krankheiten leiden, teilen Sie dies bitte Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin mit.

Bei schwerem Durchfall mit gleichzeitigem hohem Fieber oder bei schleimig-blutigem Stuhl soll vor der Einnahme von Loperamid Sandoz der Arzt oder die Ärztin aufgesucht werden.

Wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie auf Loperamid oder einen der anderen Inhaltsstoffe überempfindlich (allergisch) reagieren, sollten Sie Loperamid Sandoz nicht einnehmen.

Wann ist bei der Einnahme von Loperamid Sandoz Vorsicht geboten?

Obwohl Loperamid Sandoz den Durchfall zum Stoppen bringt, wird mit Loperamid Sandoz nicht die Ursache behandelt. Wenn möglich, sollte die Ursache der Diarrhö therapiert werden.

Ein plötzlicher Anfall von Diarrhö wird normalerweise durch Loperamid Sandoz innerhalb von 48 Stunden gestoppt. Sollte innert 48 Stunden keine Besserung eintreten, sollten Sie Loperamid Sandoz nicht mehr einnehmen und Ihren Arzt resp. Ihre Ärztin aufsuchen.

Wenn Sie AIDS haben und Loperamid Sandoz zur Behandlung des Durchfalls einnehmen, müssen Sie bei den ersten Anzeichen eines aufgetriebenen oder geschwollenen Bauches Loperamid Sandoz sofort absetzen und Ihren Arzt oder Ihre Ärztin darüber informieren.

Langdauernde oder regelmässige Einnahme von Loperamid Sandoz sollte unter der Aufsicht eines Arztes oder einer Ärztin erfolgen.

Benachrichtigen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin ebenfalls, wenn Sie an Leberstörungen leiden, da Sie während der Behandlung mit Loperamid Sandoz medizinische Überwachung benötigen könnten.

Wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die die Magen-Darm-Tätigkeit herabsetzen, sollten Sie dies Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin mitteilen, da dadurch die Wirkung von Loperamid Sandoz zu stark sein könnte.

Während einer Durchfallerkrankung kann es häufig zu Müdigkeit, Schwindel und Benommenheit kommen.

Dies kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen beeinträchtigen!

Loperamid Sandoz Kapseln enthalten Laktose. Patienten, die an Galactose-Intoleranz oder an Lactasemangel oder Glucose-Galactose Fehlabsorption leiden, sollten dieses Arzneimittel nicht verwenden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen: Ritonavir (zur Behandlung von HIV), Chinidin (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen), Desmopressin (zur Behandlung von übermässigem Harnfluss), Itraconazol oder Ketoconazol (zur Behandlung von Pilzinfektionen) oder Gemfibrozil (zur Senkung des Cholesterinspiegels).

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Loperamid Sandoz während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Über die Einnahme von Loperamid Sandoz während der Schwangerschaft muss der Arzt oder die Ärztin entscheiden.

Während der Stillzeit sollten Sie Loperamid Sandoz nicht einnehmen, da kleine Mengen des Wirkstoffes in die Muttermilch übergehen.

Wie verwenden Sie Loperamid Sandoz?

Während des Durchfalls verlieren Sie viel Flüssigkeit. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie während der Zeit des Durchfalls mehr Flüssigkeit zu sich nehmen als gewöhnlich.

Dies ist speziell bei Kindern und älteren Patienten sehr wichtig.

Ihr Apotheker oder Ihre Apothekerin kann Ihnen eine spezielle Mischung aus Salz und Zucker geben. Zusammen mit Wasser ersetzt dies auch die Salze, die während des Durchfalls verloren gehen.

Diese Lösung eignet sich besonders für Kinder.

Die Dosis von Loperamid Sandoz ist vom Alter und der Art des Durchfalles abhängig.

Wenn vom Arzt resp. der Ärztin nicht anders verordnet:

Jugendliche, Erwachsene und ältere Personen

Plötzlich auftretender Durchfall

Anfangsdosis: 2 Kapseln.

Folgedosis nach jedem weiteren flüssigen Stuhl: 1 Kapsel.

Tageshöchstdosis: 8 Kapseln.

Chronischer Durchfall

Nach Verordnung des Arztes oder der Ärztin.

Kinder von 6-12 Jahren

Plötzlich auftretender Durchfall

Anfangsdosis: 1 Kapsel.

Folgedosis nach jedem weiteren flüssigen Stuhl: 1 Kapsel.

Tageshöchstdosis: 3 Kapseln je 20 kg Körpergewicht.

Bei Kindern darf die gesamte Tagesdosis, unabhängig vom Körpergewicht, niemals mehr als die maximale Tagesdosis für Jugendliche und Erwachsene (8 Kapseln) betragen.

Chronischer Durchfall

Nach Verordnung des Arztes oder der Ärztin.

Kinder unter 6 Jahren

Kinder unter 6 Jahren sollten nicht mit Loperamid Sandoz behandelt werden.

Sobald der Stuhlgang fest oder hart ist oder wenn während mehr als 12 Stunden kein Stuhl mehr ausgeschieden wurde, ist die Behandlung mit Loperamid Sandoz zu beenden.

Sie können Loperamid Sandoz zu einer beliebigen Zeit einnehmen.

Die Kapseln sollten mit etwas Flüssigkeit eingenommen werden.

Überschreiten Sie keinesfalls die oben aufgeführte Tageshöchstdosis und halten Sie die vorgeschriebene Dosierung vor allem bei Kindern genau ein.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Loperamid Sandoz haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Loperamid Sandoz auftreten:

Häufig Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Verstopfung, Übelkeit, Blähungen; gelegentlich Bauch- resp. Oberbauchschmerzen, Unbehagen im Bauch, Mundtrockenheit, Erbrechen, Verdauungsstörungen, Hautausschlag; selten Dehnungsgefühl im Bauch. Wenn diese Wirkungen stark werden, beenden Sie die Einnahme von Loperamid Sandoz und gehen Sie zum Arzt oder zur Ärztin.

Benachrichtigen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie bei der Behandlung mit Loperamid Sandoz eine der folgenden Nebenwirkungen an sich beobachten:

  • Juckreiz;
  • Harnverhalten (Schwierigkeit zu urinieren oder Wasser zu lassen);
  • Miose (Pupillenverengung).

Einige unerwünschte Ereignisse, welche im Zusammenhang mit Loperamid berichtet wurden, sind häufig Symptome des zugrundeliegenden Durchfalls (Bauchschmerzen, Unwohlsein, Übelkeit, Erbrechen, Mundtrockenheit, Müdigkeit, Benommenheit, Schwindelanfälle, Verstopfung und Blähungen). Diese Symptome sind oft schwierig von unerwünschten Ereignissen zu unterscheiden.

Stellen Sie die Behandlung mit Loperamid Sandoz ein und benachrichtigen Sie sofort Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie eines der folgenden Symptome bei sich beobachten oder vermuten. In diesem Fall benötigen Sie möglicherweise dringend Behandlung:

  • plötzliches Anschwellen des Gesichts, der Lippen oder des Halses, Atemnot, Nesselsucht (auch bekannt als Nesselfieber oder Urtikaria), schwere Reizung, Rötung oder Blasenbildung an der Haut. Diese Symptome können Anzeichen einer Überempfindlichkeit oder allergischen Reaktion sein;
  • extreme Müdigkeit, Koordinationsstörungen, Bewusstseinsverlust;
  • schwere Bauchschmerzen, Anschwellen des Bauchs oder Fieber, was auf einen Darmverschluss oder eine Darmerweiterung hindeuten könnte.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie zuviel Loperamid Sandoz eingenommen haben und/oder eines der folgenden Symptome feststellen: Muskelsteifheit, Koordinationsstörungen, Schläfrigkeit, Schwierigkeiten beim Wasserlösen oder schwache Atmung. Kinder können empfindlicher reagieren als Erwachsene. Falls ein Kind zuviel Loperamid Sandoz eingenommen hat oder eines der genannten Symptome aufweist, sollte sofort der Arzt oder die Ärztin konsultiert werden.

Falls eine Nebenwirkung schwerwiegende Ausmasse annimmt oder wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Loperamid Sandoz Kapseln bei Raumtemperatur (15-25 °C) vor Licht geschützt und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Bringen Sie verfallene Arzneimittel Ihrem Apotheker/Ihrer Apothekerin zurück.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Loperamid Sandoz enthalten?

1 Kapsel Loperamid Sandoz enthält 2 mg Loperamid-Hydrochlorid, Laktose sowie weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

61295 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Loperamid Sandoz? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken ohne ärztliche Verschreibung:

Packungen zu 20 Kapseln.

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung:

Packungen zu 60 Kapseln.

Zulassungsinhaberin

Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz.

Diese Packungsbeilage wurde im August 2011 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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