Tenoretic Mite Tabl 50/12.5 98 Stk

Tenoretic Mite Tabl 50/12.5 98 Stk

Fachinformationen

Zusammensetzung

Wirkstoffe: Atenololum, Chlortalidonum.

Hilfsstoffe: Excipiens pro compresso obducto.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

Tenoretic: Eine Filmtablette enthält 100 mg Atenolol und 25 mg Chlortalidon.

Tenoretic mite: Eine Filmtablette enthält 50 mg Atenolol und 12,5 mg Chlortalidon.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Hypertonie.

Dosierung/Anwendung

Erwachsene: 1 Filmtablette Tenoretic pro Tag. Bei leich­teren Fällen Filmtablette Tenoretic mite pro Tag. Nach 1–2 Wochen ist die volle Wirkung erreicht. Wird die erwünschte Blutdrucksenkung nicht erzielt, so kann Tenoretic mit einem anderen Antihypertensivum, z.B. einem Vasodilatator kombiniert werden.

Spezielle Dosierungsanweisungen

Ältere Personen: Diese Personengruppe benötigt öfters eine geringere Dosis Tenoretic.

Kinder: Es liegen keine Erfahrungen bei Kindern vor. Deshalb kann Tenoretic und Tenoretic mite nicht für Kinder empfohlen werden.

Niereninsuffizienz: Bei Patienten mit Nierenfunktionsstö­rungen kann eine Dosisanpassung bzw. ein längeres Zeitintervall zwischen den Verabreichungen notwendig sein (siehe «Pharmakokinetik»).

Bei einem Ruhepuls von 50–55 sollte die Dosis nicht weiter erhöht werden. Ein allfälliger Therapieabbruch bei Patienten mit ischämischer Herzkrankheit ist schrittweise über einen Zeitraum von 1–2 Wochen vorzunehmen.

Kontraindikationen

Tenoretic ist kontraindiziert bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber einem der Inhaltsstoffe, ferner bei Bradykardie, kardiogenem Schock, Hypotonie, metabolischer Azidose, schweren peripheren Zirkulationsstörungen, AV-Block 2. und 3. Grades, Sick-Sinus-Syndrom, dekompensierter Herzinsuffizienz und unbehandeltem Phäochromozytom.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Da das insuffiziente Myokard vom beta-adrenergen Antrieb abhängig ist, sollte Tenoretic bei Herzinsuffizienz nicht ohne vorgängige, ausreichende Kompensation verordnet werden. Spezielle Vorsicht ist geboten bei Patienten mit geringer kardialer Reserve.

Bei Niereninsuffizienz siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen».

Tenoretic wirkt vorwiegend auf die kardialen Betarezeptoren. Bei Asthmatikern kann aber eine Erhöhung des bronchialen Widerstandes nicht ausgeschlossen werden. Falls eine solche Bronchialobstruktion auftritt, soll Tenoretic abgesetzt werden und wenn nötig ein Bronchodilatator (z.B. Salbutamol) eingesetzt werden.

Tenoretic kann aufgrund ungehinderter Alpharezeptorvermittelter Vasokonstriktion der Koronararterien Anzahl und Dauer der Anfälle bei Patienten mit Prinzmetal-Angina erhöhen. Da Tenoretic β1-selektiv ist, kann es trotzdem, wenn auch mit grösster Vorsicht, angewendet werden.

Bei Patienten mit AV-Block 1. Grades soll Tenoretic wegen der negativen Wirkung auf die Reizleitung nur mit Vorsicht eingesetzt werden.

Tenoretic kann eine hypoglykämisch bedingte Tachykardie abschwächen und Zeichen einer Thyreotoxikose maskieren.

Als Folge der pharmakologischen Wirkung kann eine reduzierte Herzfrequenz auftreten. Falls ein Patient unter der Behandlung Symptome entwickelt, die auf eine zu tiefe Herzrate zurückzuführen sind, sollte die Dosis reduziert werden.

Der Abbruch einer Betablockertherapie bei Patienten mit ischämischer Herzkrankheit sollte ausschleichend erfolgen.

Tenoretic kann bestehende periphere Zirkulationsstörungen verschlechtern. Bei Patienten, welche anamnestisch auf verschiedene Allergene eine anaphylaktische Reaktion gezeigt haben, genügen möglicherweise die üblichen Adrenalin-Dosen zur Behandlung der allergischen Reaktion nicht.

Diuretika können eine Hyperurikämie verursachen. Im Allgemeinen führt Tenoretic nur zu minimalen Erhöhungen der Serumharnsäure. In Fällen von dauernd erhöhter Serumharnsäure senkt die gleichzeitige Verabreichung von Urikosurika die Harnsäurespiegel.

Chlortalidon kann die Glukosetoleranz senken. Es ist daher Vorsicht geboten bei Patienten mit bekannter Prädisposition für Diabetes mellitus.

Unter Tenoretic kann, wie bei anderen Betablocker-Diuretika-Kombinationen, eine Verminderung des Serumkaliums auftreten. Das Kalium sollte speziell bei älteren Patienten, bei solchen, welche wegen einer Herzinsuffizienz digitalisiert sind, bei Patienten mit ungewöhnlichen Essgewohnheiten (kaliumarm) oder solchen, die unter gastrointestinalen Störungen leiden, regelmässig kontrolliert werden. Eine Hypokaliämie kann bei digitalisierten Patienten eine Arrhythmie auslösen. Vorsicht ist bei Patienten mit ausgeprägter Niereninsuffizienz oder bei Überempfindlichkeit auf Chlortalidon geboten.

Interaktionen

Kalziumantagonisten: Die gleichzeitige Verabreichung von Betablockern mit negativ inotropen Kalziumantagonisten (z.B. Verapamil, Diltiazem) kann zu einer Verstärkung dieses Effektes führen und sollte daher unterbleiben; dies vor allem bei Patienten mit beeinträchtigter Ventrikelfunktion und/oder SA- und AV-Reizleitungsstörungen. Es kann zu schwerer Hypotonie, Bradykardie und Herzversagen kommen. Bei i.v. Verabreichung sollte das eine Arzneimittel frühestens 48 h nach Absetzen des anderen injiziert werden.

Dihydropyridine: Eine Kombinationstherapie mit Dihydropyridinen, z.B. Nifedipin, kann das Risiko einer Hypotonie erhöhen, und bei Patienten mit asymptomatischer Herzinsuffizienz kann sich diese durch eine Betablocker-Therapie manifestieren.

Antiarrhythmika: Die gleichzeitige Verabreichung von Betabetablockern mit Antiarrhythmika der Klasse I (z.B. Disopyramid) oder Amidarone könnte eine potenzierende Wirkung auf die Vorhof-Überleitungszeit haben und zu einem negativen inotropischen Effekt führen.

Clonidin: Betablocker können eine Rebound-Hypertonie nach Absetzen von Clonidin verstärken. Bei einem Wechsel von Clonidin auf Tenoretic soll die Betablocker-Therapie erst einige Tage nach dem Absetzen von Clonidin beginnen. Falls Clonidin zusammen mit einem Betablocker verabreicht wird, soll beim Absetzen die Betablockertherapie einige Tage vor dem Absetzen von Clonidin beendet worden sein (siehe «Dosierung/Anwendung»).

Anästhetika: Bei der Anwendung von Anästhetika ist Vorsicht geboten. Der Narkosearzt ist vor einer Allgemeinnarkose auf die Tenoretic-Behandlung des Patienten aufmerksam zu machen. Es sollte ein Narkosemittel mit möglichst schwacher negativ inotroper Wirkung gewählt werden. Der gleichzeitige Einsatz von Betablockern und Allgemein-Anästhetika kann eine Reflextachykardie abschwächen und die Hypotoniegefahr erhöhen. Allgemein-Anästhetika mit kardiodepressiver Wirkung sollten vermieden werden.

Digitalisglykoside: Digitalisglykoside können in Kombination mit Betablockern die AV-Überleitungszeit verlängern.

Sympathomimetika: Die gleichzeitige Anwendung von Sympathomimetika, z.B. Adrenalin, kann die Wirkung der Betablocker antagonisieren.

Prostaglandin-Synthese-Hemmer: Prostaglandin-Synthese-Hemmer wie Ibuprofen oder Indometacin können die blutdrucksenkende Wirkung von Tenoretic vermindern.

Lithium-Präparate: Lithium-Präparate sollten generell nicht mit Diuretika kombiniert werden, da diese die renale Clearance von Lithium verringern können.

Schwangerschaft/Stillzeit

Das Arzneimittel kann schädliche Wirkungen auf die Schwangerschaft und/oder den Feten bzw. das Neugeborene haben. Während der Schwangerschaft darf das Medikament nicht verabreicht werden, es sei denn dies ist eindeutig erforderlich.

Stillzeit: Während der Anwendung von Tenoretic soll nicht gestillt werden.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Tenoretic/- mite kann einen Einfluss haben auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, da Schwindel und/oder Müdigkeit auftreten können.

Unerwünschte Wirkungen

Tenoretic enthält den Betablocker Atenolol. Betablocker senken die Herzfrequenz, und es ist möglich, dass einzelne unerwünschte Symptome darauf zurückzuführen sind. Die Dosis sollte in diesen seltenen Fällen reduziert werden.

Folgende unerwünschte Wirkungen können mit Tenoretic oder den entsprechenden Monosubstanzen auftreten:

Störungen des Blut- und Lymphsystems

Selten: Purpura, Thrombozytopenie, Leukopenie (zurückzuführen auf Chlortalidon).

Störungen des Immunsystems

Sehr selten: Zunahme antinuklearer Antikörper (ANA); die klinische Relevanz dieses Befundes ist jedoch unklar.

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Häufig: Hypokaliämie, Hyperurikämie, Hyponatriämie, verschlechterte Glucosetoleranz.

Psychische Störungen und Störungen des Nervensystems

Häufig: Müdigkeit.

Gelegentlich: Schlafstörungen.

Selten: Verwirrtheit, Schwindel, Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen, Alpträume, Psychosen, Halluzinationen und Parästhesien.

Augenleiden

Selten: Sehstörungen, Trockenheit der Augen.

Funktionsstörungen des Herzens und der Gefässe

Häufig: Bradykardie, kalte Extremitäten.

Selten: Verstärkung einer bestehenden Claudicatio intermittens, Herzblock, Verschlechterung einer Herzinsuffizienz, orthostatische Hypotonie, welche mit Synkopen einhergehen kann, Raynaud Syndrom.

Respiratorische Funktionsstörungen

Selten: Bronchospasmus bei Patienten mit Bronchialasthma oder anamnestischen asthmatischen Beschwerden.

Gastrointestinale Beschwerden

Häufig: Nausea, Erbrechen, Durchfall.

Selten: Mundtrockenheit.

Funktionsstörungen der Leber und der Galle

Gelegentlich: Erhöhung der Transaminasewerte.

Selten: hepatotoxische Reaktionen einschliesslich intrahepatische Cholestase, Pankreatitis (zurückzuführen auf Chlortalidon).

Funktionsstörungen der Haut

Selten: Psoriasiforme Hautreaktionen, Exazerbation einer Psoriasis, Hautaffektionen, Alopezie.

Funktionsstörungen der Fortpflanzungsorgane

Selten: Impotenz, Peyronie-Krankheit.

Falls die Ursache nicht anders geklärt werden kann, ist Tenoretic schrittwiese abzusetzen.

Überdosierung

Als Folge einer Überdosierung können Bradykardie, Hypotonie, akute Herzinsuffizienz und Bronchospasmus auftreten.

Allgemeine Massnahmen sind: strenge ärztliche Überwachung und Durchführung einer Magenspülung. Zur Verhinderung der Absorption von zurückgebliebenem Wirkstoff soll Aktivkohle und ein Laxativum verabreicht werden, zur Behandlung von Hypotonie und Schock kann Plasma oder Plasmaersatz gegeben werden. Falls nötig kann eine Hämodialyse oder Hämoperfusion in Erwägung gezogen werden.

Eine exzessive Bradykardie kann grundsätzlich mit 1–2 mg Atropin i.v. und/oder dem Einsatz eines Herzschrittmachers behoben werden. Falls nötig kann anschliessend ein i.v. Bolus von 10 mg Glukagon verabreicht werden. Bei Bedarf kann dies wiederholt werden, oder gefolgt sein von einer Glukagoninfusion von 1–10 mg/Std., je nach Reaktion des Patienten. Falls der Patient nicht auf Glukagon anspricht, oder kein Glukagon vorhanden ist, kann ein Betastimulator wie Dobutamin durch i.v. Infusion von 2,5–10 µg/kg/min verabreicht werden oder 10–25 µg Isoprenalin als Infusion mit einer Geschwindigkeit von maximal 5 µg/min; evtl. sind höhere Dosen notwendig.

Aufgrund der positiv inotropen Wirkung kann Dobutamin auch zur Behandlung von Hypotonie und akuter Herzinsuffizienz eingesetzt werden. Es ist wahrscheinlich, dass bei schwerwiegender Überdosierung die erwähnten Dosierungen nicht ausreichen, um die kardiale Wirkung der Betablockade aufzuheben. Die Dobutamin-Dosis sollte somit, falls notwendig, erhöht werden, um das erwartete Ansprechen gemäss der klinischen Verfassung des Patienten zu gewährleisten.

Ein Bronchospasmus kann üblicherweise mit einem Bronchodilatator behoben werden.

Eine übermässige Diurese ist durch einen entsprechen­den Flüssigkeits- und Elektrolytersatz zu kompensieren.

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: C07CB03

Tenoretic ist die Kombination von Chlortalidon mit dem kardioselektiven Betablocker Atenolol, welcher frei ist von membranstabilisierenden Eigenschaften und sympathomimetischen Eigenwirkungen (ISA). Die Selektivität nimmt mit steigender Dosis ab. Die beiden Komponenten haben einen unterschiedlichen Wirkungsmechanismus und ergänzen sich in ihrer Wirkung. Die blutdrucksenkende Wirkung von Atenolol lässt sich, wie bei anderen Betablockern, nicht genau erklären. Atenolol senkt Blutdruck und Herzfrequenz. Die AV-Überleitungszeit, die Refraktärzeit des Vorhofes und des AV-Knotens werden verlängert. Die Wirksamkeit von Salbutamol und Isoprenalin auf die Bronchien wird nicht beeinträchtigt. Mit entsprechender Vorsicht kann Tenoretic daher bei Patienten mit obstruktiven Atemwegserkrankungen eingesetzt werden. Atenolol ist bei den meisten ethnischen Gruppen wirksam und gut verträglich. Schwarze Patienten sprechen besser auf die Kombination von Atenolol und Chlortalidon an, als auf Atenolol allein.

Aufgrund ihrer negativ inotropen Wirkung sollte die Anwendung von Betablockern bei nicht kompensierter Herzinsuffizienz vermieden werden. Es ist unwahrscheinlich, dass zusätzliche Eigenschaften von S(-)-Atenolol, verglichen mit dem Racemat, zu anderen therapeutischen Wirkungen führen würden. Das Diuretikum Chlortalidon senkt den Blutdruck und steigert die renale Salz- und Wasserausscheidung. Die Rückresorption von Na+ und Cl wird hauptsächlich im proximalen Teil des distalen Tubulus gehemmt.

Pharmakokinetik

Atenolol

Absorption

Atenolol ist hydrophil; es wird zu etwa 50% resorbiert, und die maximale Blutkonzentration wird nach ca. 3 h erreicht. Wirksam ab 0,05 µg/ml Blut.

Distribution

Verteilungsvolumen ca. 0,7 l/kg, mittlere Hirnkonzentration 1/7 der Plasmakonzentration. Die Eiweissbindung beträgt ca. 3%; freie Passage der Plazentaschranke; in der Muttermilch sind die Konzentrationen etwa dreimal höher als im Blut.

Metabolismus

Ca. 10% metabolisiert.

Elimination

Extrarenale Dosisfraktion (Q0) 0,12; gut dialysierbar. Die mittlere Eliminationshalbwertszeit beträgt 6–9 h.

Chlortalidon

Absorption

Chlortalidon wird zu etwa 60% resorbiert, und die maximale Blutkonzentration wird nach etwa 12 h erreicht.

Distribution

Es wird zu über 98% an die Carboanhydrase der Erythrozyten gebunden. Der restliche Teil ist seinerseits zu ca. 75% an Plasmaeiweisse gebunden. Die Konzentrationen in Nabelschnurblut und Milch sind niedriger als im Blut.

Metabolismus, Elimination

Extrarenale Dosisfraktion (Q0) 0,5. Mittlere Eliminationshalbwertszeit 50 h. Bei Niereninsuffizienz ist die Erhaltungsdosis der Nierenfunktion anzupassen. Bei einem Serumkreatinin von mehr als 1,5 mg/dl (130 µmol/l) ist Chlortalidon kaum mehr wirksam.

Die gemeinsame Verabreichung von Atenolol und Chlortalidon hat eine geringe Wirkung auf die Pharmakokinetik der jeweiligen Substanz.

Präklinische Daten

Mutagenes und kanzerogenes Potential

Atenolol: Atenolol wurde keiner Mutagenitätsprüfung nach modernen Studienprotokollen unterzogen. Bisherige in vitro und in vivo Tests verliefen klar negativ. In Langzeituntersuchungen an Ratten und Mäusen ergaben sich keine Hinweise auf ein tumorerzeugendes Potential von Atenolol.

Chlortalidon: Chlortalidon induziert in Säugerzellen in vitro Chromosomenmutationen. In vivo Experimente an Mäusen erbrachten keine derartigen Hinweise im Knochenmark und in Hepatozyten. Die Bedeutung der positiven in vitro Befunde ist nicht ausreichend geklärt. Langzeit-Untersuchungen am Tier auf ein tumorerzeugendes Potential von Chlortalidon liegen nicht vor.

Reproduktionstoxizität

Atenolol: Das embryotoxische Potential von Atenolol wurde an zwei Tierarten (Ratten, Kaninchen) untersucht. Fruchtresorption trat bei der Ratte bei 200 mg/kg auf, einer Dosis, die unterhalb des maternal toxischen Bereiches lag. Missbildungen wurden nicht beobachtet. Eine nachteilige Wirkung auf die Fertilität wurde nicht festgestellt.

Kombination Atenolol/Chlortalidon: Reproduktionstoxikologische Untersuchungen an Ratten und Kaninchen haben keine Hinweise auf ein teratogenes Potential der Kombination von Atenolol und Chlortalidon ergeben. Ab einer Dosis von 8 mg/kg/Tag Atenolol plus 2 mg/kg/Tag Chlortalidon wurden beim Kaninchen embryoletale Wirkungen beobachtet.

Sonstige Hinweise

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Besondere Lagerungshinweise

Bei Raumtemperatur (15–25 °C), in der Originalpackung vor Feuchtigkeit und Licht geschützt sowie für Kinder unerreichbar aufbewahren.

Zulassungsnummer

42204 (Swissmedic).

Zulassungsinhaberin

AstraZeneca AG, 6301 Zug.

Stand der Information

März 2009.

Verwendung dieser Informationen

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