Spersapolymyxin Gtt Opht 5 Ml
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Spersapolymyxin Gtt Opht 5 Ml

14.00 Fr.

Gewöhnlich innerhalb von 24 Stunden versandbereit.Details
Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie A und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden.Genauere Informationen

Was ist Spersapolymyxin und wann wird es angewendet?

Spersapolymyxin Augentropfen enthalten zwei sich ergänzende Antibiotika. Durch Spersapolymyxin werden bei bakterienbedingten Augeninfektionen die Keime abgetötet und damit die Heilung gefördert.

Spersapolymyxin darf nur auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin angewendet werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Die Antibiotika in Spersapolymyxin wirken nicht gegen alle Infektionen am Auge. Die Anwendung eines falsch gewählten oder nicht richtig dosierten Antibiotikums kann Komplikationen verursachen. Verwenden Sie es daher nicht für die Behandlung anderer Erkrankungen oder von Drittpersonen.

Falls Sie gleichzeitig mit Spersapolymyxin noch andere Arzneimittel am Auge anwenden müssen, sollten Sie dies mit dem behandelnden Arzt bzw. Ärztin besprechen, damit ein optimaler Zeitplan für die einzelnen Anwendungen aufgestellt werden kann.

Hinweis für Kontaktlinsenträger

Auf das Tragen von Kontaktlinsen während der Behandlung mit Spersapolymyxin ist wegen einer möglichen Verschleppung von Keimen zu verzichten. Das in Spersapolymyxin enthaltene Konservierungsmittel Benzalkoniumchlorid kann Augenirritationen verursachen und kann sich in weichen Kontaktlinsen akkumulieren.

Wann darf Spersapolymyxin nicht angewendet werden?

Wenn Sie auf einen der Wirkstoffe oder auf einen Hilfsstoff von Spersapolymyxin allergisch sind.

Wann ist bei der Anwendung von Spersapolymyxin Vorsicht geboten?

Wenn sich die mit Spersapolymyxin behandelten Augenbeschwerden nach 2-3 Behandlungstagen verschlechtern oder neue Symptome auftreten, sollten Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin konsultieren.

Direkt nach der Anwendung von Spersapolymyxin kann es kurzfristig zu verschwommenem Sehen kommen. Nehmen Sie nicht am Strassenverkehr teil oder bedienen Sie keine Maschinen, bevor diese Beeinträchtigung abgeklungen ist.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie

- an anderen Krankheiten leiden,

- Allergien haben oder

- andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder am Auge anwenden.

Darf Spersapolymyxin während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit nur mit ausdrücklicher Genehmigung Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin!

Wie verwenden Sie Spersapolymyxin?

Bei akuten schweren Infektionen anfangs alle 15-30 Minuten, bei leichteren alle 1-2 Stunden 1 Tropfen bis zum sichtbaren Abklingen der Entzündungszeichen. Zur weiteren Behandlung 2-3 mal täglich 1 Tropfen in den Bindehautsack des Auges geben. Mit einer Hand das Tropffläschchen bei nach hinten geneigtem Kopf möglichst senkrecht über das Auge halten, mit der anderen Hand das Unterlid leicht nach unten ziehen und durch Druck auf das Fläschchen einen Tropfen in die nasenwärts gelegene Hälfte des Bindehautsackes fallen lassen (das Auge wenn möglich mit dem Tropfansatz nicht berühren).

Die Anwendung und Sicherheit von Spersapolymyxin Augentropfen bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden.

Es können deshalb keine speziellen Dosierungsempfehlungen gemacht werden.

Halten Sie sich an die vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Spersapolymyxin haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Spersapolymyxin auftreten:

Gelegentlich (können bis zu 1 von 100 Patienten betreffen): leichtes, vorübergehendes Brennen direkt nach der Anwendung.

Falls Sie irgendein Krankheitszeichen (z.B. Rötung, Schwellung, Juckreiz oder Fremdkörpergefühl) beobachten, das Sie auf den Gebrauch dieses Arzneimittels zurückführen, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin davon in Kenntnis setzen.

Wirkstoffe in Augenpräparaten können in den Blutkreislauf gelangen. Nebenwirkungen sind deshalb auch im Körper möglich. Falls weitere Nebenwirkungen auftreten, bei denen Sie einen Zusammenhang mit der Anwendung von Spersapolymyxin vermuten, sollten Sie unverzüglich Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin konsultieren.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Um die Sterilität der Augentropfen zu erhalten, Tropferspitze weder mit den Händen noch mit dem Auge berühren.

Flasche nach Gebrauch sofort fest verschliessen und nach Anbruch nicht länger als einen Monat verwenden.

In der verschlossenen Originalpackung im Kühlschrank (bei 2-8 °C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

Nach Beendigung der Behandlung das Arzneimittel mit dem restlichen Inhalt Ihrer Abgabestelle (Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin) zum fachgerechten Entsorgen bringen.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Spersapolymyxin enthalten?

1 ml enthält als Wirkstoffe Polymyxin B Sulfat 1,5 mg und Neomycin (als Neomycinsulfat) 3.5 mg und als Hilfsstoffe das Konservans Benzalkoniumchlorid sowie weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

36290 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Spersapolymyxin? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.

Tropfflaschen zu 5 ml

Zulassungsinhaberin

OmniVision AG, 8212 Neuhausen.

Diese Packungsbeilage wurde im Dezember 2015 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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