Sotalol Mepha Tabl 80 Mg 100 Stk
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Sotalol Mepha Tabl 80 Mg 100 Stk

18.50 Fr.

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie B und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden.Genauere Informationen

Was ist Sotalol-Mepha und wann wird es angewendet?

Sotalol-Mepha gehört zur Klasse der Betablocker; diese hemmen im Organismus die aktivierende Wirkung gewisser Hormone. Die Hemmwirkung führt zu einer Abnahme des Blutdrucks sowie zu einer Verminderung von Reizen am Herzen.

Sotalol-Mepha wird verwendet:

- bei Herzrhythmusstörungen.

Sotalol-Mepha darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin verwendet werden.

Wann darf Sotalol-Mepha nicht oder nur mit Vorsicht eingenommen werden?

Sotalol-Mepha darf nicht verwendet werden:

- bei Bronchialasthma, schwerem allergischem Schnupfen oder Kehlkopfödem;

- falls schon einmal eine Allergie bei Sotalol-Mepha-Einnahme aufgetreten ist, d.h. bei Überempfindlichkeit gegen Sotalol oder einen anderen Bestandteil der Tabletten;

- bei Herzkrankheiten mit verlangsamtem Puls (unter 50 Schlägen pro Minute) und ausgeprägter Herzschwäche;

- bei schweren Nierenfunktionsstörungen.

Wann ist bei der Einnahme von Sotalol-Mepha Vorsicht geboten?

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen und die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen! Besondere Vorsicht ist geboten nach Alkoholkonsum.

Bei nicht tolerierbar langsamem Puls (unter 50 Herzschlägen pro Minute) oder starkem Blutdruckabfall (Hypotonie) ist die Dosis vom Arzt bzw. der Ärztin anzupassen. Dies gilt auch, wenn Atembeschwerden (Dyspnoe) auftreten.

Der Patient bzw. die Patientin soll auf keinen Fall Sotalol-Mepha selbst abrupt absetzen, da es sonst zu starken Gegenreaktionen kommen kann.

Eine eingeschränkte Nierenfunktion muss dem Arzt bzw. der Ärztin mitgeteilt werden, damit dieser die Dosierung anpassen kann.

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Ihre Elektrolytwerte (Kalium, Magnesium) im Blut kontrollieren.

Wird die Zuckerkrankheit (Diabetes) mit Insulin oder anderen blutzuckersenkenden Mitteln behandelt, kann die Einnahme von Sotalol-Mepha die Blutzuckersenkung verstärken, oder die Warnsymptome einer Unterzuckerung wie Schwitzen, schneller Puls, Zittern, können verdeckt werden.

Vor einer Narkose muss der Narkosearzt oder die Narkoseärztin über die Behandlung mit Sotalol-Mepha informiert werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen. Insbesondere wenn Sie

- Antidepressiva;

- andere Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen;

- andere Arzneimittel gegen Bluthochdruck;

- bestimmte Antibiotika;

- Arzneimittel gegen Allergien (Antihistaminika) einnehmen.

Darf Sotalol-Mepha während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Patientinnen haben den Arzt bzw. die Ärztin zu informieren, falls sie schwanger sind oder stillen, so dass dieser entscheiden kann, ob die Sotalol-Therapie fortgesetzt werden kann.

Wie verwenden Sie Sotalol-Mepha?

Sofern vom Arzt bzw. der Ärztin nicht anders verordnet, beginnt man mit einer oder zwei Tabletten à 80 oder 160 mg pro Tag. Der Arzt bzw. die Ärztin kann je nach Untersuchungsresultaten die Dosierung steigern. Die Tagesdosis kann dann auch in 2 bis 3 Einzelgaben aufgeteilt werden.

Die Tabletten werden vor der Mahlzeit mit etwas Flüssigkeit eingenommen.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Sotalol-Mepha haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Sotalol-Mepha auftreten:

Gewichtsveränderungen, verminderter Appetit, depressive Verstimmungen, Angstzustände, Schlafstörungen, Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Schwitzen, Sensibilitätsstörungen (Kribbeln, Taubheit), Sehstörungen, vermindertes Hörvermögen, Brustschmerzen, Ohnmacht, Ödeme, Atemnot, Asthma, Magen-Darm-Störungen, Hautausschlag, Muskelschmerzen/-krämpfe, sexuelle Funktionsstörung, Störungen des Geschmacksempfindens, Fieber, Mundtrockenheit.

Wie bei allen Arzneimitteln zur Regelung der Herzschlag-Frequenz kann es unter Sotalol zu Herz-Rhythmusstörungen kommen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Bei Raumtemperatur (15-25ºC) in der Originalpackung lagern.

Nicht in Reichweite von Kindern aufbewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Sotalol-Mepha enthalten?

1 Tablette Sotalol-Mepha 80 enthält:

80 mg Sotalol-HCl sowie Hilfsstoffe.

1 Tablette Sotalol-Mepha 160 enthält:

160 mg Sotalol-HCl, den Farbstoff Indigotin (E 132) sowie andere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

54553 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Sotalol-Mepha? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Sotalol-Mepha 80

Tabletten (mit Bruchkerbe) zu 80 mg: 30 und 100.

Sotalol-Mepha 160

Tabletten (mit Kreuzkerbe) zu 160 mg: 30 und 100.

Zulassungsinhaberin

Mepha Pharma AG, Basel.

Diese Packungsbeilage wurde im März 2007 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Interne Versionsnummer: 2.0

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