Solmucol 600mg 7 Beutel
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Solmucol 600mg 7 Beutel

11.60 Fr.

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie D und ist daher apothekenpflichtig: entweder Sie holen das Medikament persönlich in der Apotheke ab (dafür brauchen Sie kein Rezept) oder Sie senden uns ein Rezept eines Arztes damit wir Ihnen das Medikament zuschicken können.Genauere Informationen

Was ist Solmucol 600 Erkältungshusten und wann wird es angewendet?

Solmucol 600 Erkältungshusten enthält als Wirkstoff N-Acetylcystein. Dieser Wirkstoff verflüssigt zähen, schwer auszuhustenden Schleim und fördert den Auswurf. Dadurch wird die Atmung erleichtert.

Solmucol 600 Erkältungshusten eignet sich deshalb zur Behandlung von Erkältungshusten mit übermässiger Schleimbildung.

Was sollte dazu beachtet werden?

Die Wirkung von Solmucol 600 Erkältungshusten wird durch reichliches Trinken gefördert. Weil das Rauchen zu einer übermässigen Ansammlung von Bronchialschleim beiträgt, können Sie die Wirkung von Solmucol 600 Erkältungshusten unterstützen, indem Sie auf das Rauchen verzichten.

Da Solmucol 600 Erkältungshusten keine diabetogenen Süssstoffe enthält, kann es von Diabetikern eingenommen werden. Dennoch sollte beachtet werden, dass jeder Granulat-Beutel einen Kaloriengehalt von insgesamt 8 kcal oder 34 kJ hat.

Wann darf Solmucol 600 Erkältungshusten nicht angewendet werden?

Solmucol 600 Erkältungshusten darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit (Allergie) gegen den Wirkstoff oder einen in dem Arzneimittel enthaltenen Hilfsstoffe, sowie bei Magendarmgeschwür.

Wegen des hohen Wirkstoffgehaltes darf Solmucol 600 Erkältungshusten Granulat nicht zur Behandlung von Kindern unter 12 Jahren verwendet werden.

Ausserdem darf Solmucol 600 Erkältungshusten nicht zusammen mit hustenstillenden Arzneimitteln verwendet werden. Durch eine zu starke Unterdrückung des Hustenreflexes kann sonst der durch Solmucol 600 Erkältungshusten verflüssigte Schleim nicht ausgehustet werden, was zu einem gefährlichen Sekretstau, mit der Gefahr einer Atemwegsinfektion und eines Bronchialkrampfes führen kann. Ihr Arzt, bzw. Ihre Ärztin weiss, was in solchen Fällen zu tun ist.

Wann ist bei der Einnahme von Solmucol 600 Erkältungshusten Vorsicht geboten?

Wenn Sie schon einmal nach der Einnahme eines N-Acetylcysteinhaltigen Arzneimittels (Wirkstoff von Solmucol 600 Erkältungshusten) mit Atembeschwerden oder Hautausschlägen reagiert haben, sollten Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels unbedingt Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten, bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Wenn Sie an Bronchialasthma leiden oder wenn bei Ihnen die Gefahr von Blutungen im Magen-Darm-Bereich (zum Beispiel bei Magendarmgeschwüren oder bei Varizen der Speiseröhre) besteht, sollten Sie Solmucol 600 Erkältungshusten nur unter ärztlicher Kontrolle einnehmen.

Die gleichzeitige Einnahme bestimmter Arzneimittel kann zur gegenseitigen Beeinflussung der Wirkungen führen. So kann die Wirkung gewisser Arzneimittel gegen die Verengung der Atemwege (Bronchodilatatoren), sowie der bei Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefässe verwendeten Arzneimittel (Nitroglyzerin bei Angina pectoris) durch Solmucol 600 Erkältungshusten verstärkt werden.

Wenn Sie (auf Verschreibung des Arztes, bzw. der Ärztin) auch bestimmte Antibiotika einnehmen müssen, sollten Sie zwischen der Einnahme dieser Antibiotika und Solmucol 600 Erkältungshusten einen zeitlichen Abstand von mindestens 2 Stunden einhalten. Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist, bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin kann Ihnen Auskunft geben, welche Antibiotika betroffen sind.

Gleichzeitige Verabreichung eines Arzneimittels gegen den Husten, siehe «Wann darf Solmucol 600 Erkältungshusten nicht angewendet werden?».

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten, bzw. Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Solmucol 600 Erkältungshusten während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt.

Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt, den Apotheker oder den Drogisten, bzw. die Ärztin, die Apothekerin oder die Drogistin um Rat fragen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, falls Sie während der Behandlung mit Solmucol 600 Erkältungshusten schwanger werden sollten.

Müssen Sie Solmucol 600 Erkältungshusten während der Stillzeit zwingend einnehmen, so sollten Sie Ihr Kind vorsichtshalber nicht stillen.

Wie verwenden Sie Solmucol 600 Erkältungshusten?

Falls vom Arzt, bzw. Ärztin nicht anders verordnet, sind folgende Dosierungen empfohlen:

Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre

1× täglich 1 Beutel Solmucol 600 Erkältungshusten Granulat.

Solmucol 600 Erkältungshusten ist nicht für Kinder unter 12 Jahren bestimmt.

Wenn der Erkältungshusten mit übermässiger Schleimbildung nach einer Behandlungsdauer von 2 Wochen nicht zurückgeht, sollten Sie einen Arzt, bzw. eine Ärztin aufsuchen.

Anwendung

Den Beutelinhalt in ein leeres Glas geben und mit etwas Wasser lösen.

Es wird empfohlen, keine anderen Arzneimittel gleichzeitig mit Solmucol 600 Erkältungshusten einzunehmen.

Die Wirkung von Solmucol 600 Erkältungshusten zeigt sich 2–3 Tage nach Behandlungsbeginn.

Beim Öffnen des Beutels ist ein leichter Schwefelgeruch wahrnehmbar: dieser ist typisch für N-Acetylcystein; es weist auf keine Veränderung des Produktes hin und beeinflusst die Wirkung des Arzneimittels nicht.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, sprechen Sie bitte mit ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten, bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Solmucol 600 Erkältungshusten haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Solmucol 600 Erkältungshusten auftreten:

Gelegentlich Magen-Darmstörungen, wie Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall, sowie Hautausschlag, Kopfschmerzen, Fieber und Ohrensausen.

Bei dafür veranlagten Personen kann es zu allergischen Reaktionen der Haut (Hautausschlag und Juckreiz) und der Atmungsorgane (Atmungsbeschwerden, Bronchospasmen) kommen. In diesem Fall müssen Sie die Behandlung mit Solmucol 600 Erkältungshusten sofort abbrechen und Ihren Arzt, bzw. Ihre Ärztin aufsuchen.

Der Atem kann – wahrscheinlich durch Abspalten von Schwefelwasserstoff aus dem Wirkstoff – vorübergehend einen unangenehmen Geruch bekommen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten, bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Solmucol 600 Erkältungshusten soll vor Licht geschützt bei Raumtemperatur (15–25 °C), sowie ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Bitte bringen Sie Arzneimittel, deren Verfalldatum abgelaufen ist, in die Apotheke oder Drogerie zur Entsorgung zurück.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist, bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Solmucol 600 Erkältungshusten enthalten?

Solmucol 600 Erkältungshusten Granulat: der Wirkstoff 600 mg N-Acetylcystein; Hilfsstoffe: Aromastoffe (Orange), Saccharin Natrium und andere, Antioxidans Butylhydroxyanisol (E 320), sowie weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

57868 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Solmucol 600 Erkältungshusten? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.

Solmucol 600 Erkältungshusten Granulat: 7 und 14 Beutel.

Zulassungsinhaberin

IBSA Institut Biochimique SA, 6903 Lugano.

Diese Packungsbeilage wurde im August 2007 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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