Irbesartan Sandoz Filmtabl 300 Mg 98 Stk
Irbesartan Sandoz Filmtabl 300 Mg 98 StkIrbesartan Sandoz Filmtabl 300 Mg 98 Stk

Irbesartan Sandoz Filmtabl 300 Mg 98 Stk

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie B und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden.Genauere Informationen

Was ist Irbesartan Sandoz und wann wird es angewendet?

Irbesartan Sandoz 150 und 300 Filmtabletten enthalten den Wirkstoff Irbesartan (150 mg bzw. 300 mg Irbesartan), der zur Behandlung des hohen Blutdruckes – auch essentielle Hypertonie genannt – eingesetzt wird. Irbesartan Sandoz bewirkt eine Erweiterung der Blutgefässe und senkt damit den Blutdruck. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin hat bei Ihnen den Blutdruck gemessen und festgestellt, dass dieser über dem Normalwert für Ihr Alter liegt.

Zudem wird Irbesartan Sandoz für die Behandlung einer bestimmten Nierenerkrankung bei Patienten mit Bluthochdruck und Typ 2 Diabetes angewendet.

Irbesartan Sandoz darf nur auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin eingenommen werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin hat Ihnen womöglich eine Änderung Ihrer Lebensweise empfohlen, um die Blutdrucksenkung zu unterstützen (Gewichtsreduktion, das Rauchen vermeiden, den Alkoholkonsum reduzieren, die Salzzufuhr in der Nahrung einschränken). Empfehlenswert ist auch die regelmässige Ausübung von sanften Sportarten wie Gehen, Schwimmen, usw.

Wenn ein hoher Blutdruck nicht behandelt wird, können lebenswichtige Organe wie das Herz, die Nieren und das Hirn geschädigt werden. Sie können sich wohlauf fühlen und keine Symptome haben, aber die unbehandelte Hypertonie kann eventuell einen Hirnschlag, einen Herzinfarkt, eine Herzschwäche, eine Nierenfunktionsstörung oder ein Erblinden verursachen.

Wann darf Irbesartan Sandoz nicht angewendet werden?

Irbesartan Sandoz darf nicht eingenommen werden, wenn Sie

  • eine Schwangerschaft planen,
  • schwanger sind oder dies zumindest vermuten,
  • stillen,
  • auf irgendeinen der Inhaltsstoffe von Irbesartan Sandoz überempfindlich (allergisch) reagieren,
  • an einer starken Leberfunktionsstörung leiden,
  • bereits ein anderes Medikament nehmen, das Aliskiren enthält (z.B. Rasilez), und an Zuckerkrankheit (Diabetes Typ 1 oder Typ 2) oder an einer Nierenfunktionsstörung leiden,
  • bereits ein Medikament aus der Gruppe der Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer (z.B. Ramipril, Enalapril), das zur Behandlung von Bluthochdruck, Funktionsstörungen des Herzens oder der Niere eingesetzt wird, einnehmen und Sie an diabetischer Nephropathie leiden.

Falls früher anlässlich der Einnahme eines blutdrucksenkenden Arzneimittels Schwellungen im Gesicht, der Lippen, der Zunge oder im Rachen (Schluck- oder Atembeschwerden) auftraten, dürfen Sie Irbesartan Sandoz nicht einnehmen.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen Irbesartan Sandoz nicht einnehmen.

Wann ist bei der Einnahme von Irbesartan Sandoz Vorsicht geboten?

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin vor Beginn der Behandlung mit Irbesartan Sandoz, wenn Sie an Erbrechen oder Durchfall, Nieren- oder Leberproblemen oder Laktose-Unverträglichkeit leiden, da diese Zustände eine besondere Aufmerksamkeit erfordern.

Ein eventuell bestehender Salz-/Flüssigkeitsmangel – z.B. durch übermässiges Erbrechen, Durchfall oder Diuretika (harntreibende Mittel) – ist vor Beginn der Behandlung auszugleichen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, falls Sie gleichzeitig mit Irbesartan Sandoz Kalium, Kaliumsalze oder kaliumsparende Diuretika (z.B. Spironolacton) einnehmen oder falls Sie statt Kochsalz kaliumhaltige Salze verwenden.

Wenn Sie gleichzeitig mit Irbesartan Sandoz andere rezeptpflichtige oder rezeptfreie Arzneimittel einnehmen, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin darüber. Möglicherweise ist es notwendig, die Dosierung zu verändern, bestimmte Vorsichtsmassnahmen zu treffen oder eines der Arzneimittel wegzulassen, insbesondere Lithium oder Medikamente die Aliskiren enthalten, sowie Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer.

Vor jedem chirurgischen Eingriff oder jeder Narkose sollen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin über Ihre Behandlung mit Irbesartan Sandoz informieren.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden (insbesondere Medikamente die Aliskiren enthalten),
  • wenn Sie an der seltenen Erbkrankheit Galaktose-Unverträglichkeit leiden, an Laktase-Mangel oder einer Malabsorption von Glukose und Galaktose leiden, dürfen Sie Irbesartan Sandoz nicht einnehmen (enthält Laktose).

Darf Irbesartan Sandoz während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Irbesartan Sandoz darf während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.

Informieren Sie vor Beginn einer Behandlung mit Irbesartan Sandoz Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie schwanger sind, wenn Sie die Vermutung haben, schwanger zu sein, oder wenn Sie eine Schwangerschaft planen. In diesem Fall wird Ihnen Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin üblicherweise ein anderes Arzneimittel verschreiben, da die Einnahme von Irbesartan Sandoz während der Schwangerschaft (insbesondere nach den ersten 3 Monaten) zu ernsthaften fötalen Schädigungen führen kann.

Falls Sie während der Behandlung mit Irbesartan Sandoz schwanger werden, müssen Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin davon in Kenntnis setzen, damit Ihre Therapie entsprechend angepasst werden kann.

Sie dürfen Ihr Kind nicht stillen, wenn Sie Irbesartan Sandoz einnehmen.

Wie verwenden Sie Irbesartan Sandoz?

Die Irbesartan Sandoz Filmtabletten sollen regelmässig und immer zur gleichen Tageszeit, gemäss den Angaben Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin, eingenommen werden. Die Filmtabletten können unzerkaut vor, während oder nach dem Essen mit etwas Wasser geschluckt werden.

Die Behandlung beginnt üblicherweise mit 1 mal täglich 1 Filmtablette Irbesartan Sandoz 150. Bei ungenügender Blutdrucksenkung kann Ihr Arzt die einmalige Tagesdosis auf 2 Filmtabletten Irbesartan Sandoz 150 oder 1 Filmtablette Irbesartan Sandoz 300 erhöhen oder ein harntreibendes Mittel (Diuretikum) dazu verordnen. Die maximale blutdrucksenkende Wirkung sollte 4–6 Wochen nach Therapiebeginn erreicht sein.

Bei Patienten mit Bluthochdruck und Typ 2 Diabetes beträgt die bevorzugte 1 mal tägliche Erhaltungsdosis für die Behandlung einer mit der Diabetes zusammenhängenden Nierenerkrankung 2 Filmtabletten Irbesartan Sandoz 150 oder 1 Filmtablette Irbesartan Sandoz 300.

Falls Sie die Einnahme von Irbesartan Sandoz an einem Tag vergessen haben, sollten Sie am darauffolgenden Tag zur gewohnten Tageszeit die normale Tagesdosis von Irbesartan Sandoz einnehmen und auf keinen Fall die verpasste Dosis nachholen.

Wenn Sie - oder ein Kind - unbeabsichtigt zu viele Irbesartan Sandoz Tabletten geschluckt haben, nehmen Sie sofort mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin oder dem Tox-Zentrum Kontakt auf.

Die Anwendung und die Anwendungssicherheit von Irbesartan Sandoz Tabletten bei Kindern und Jugendlichen wurden bisher nicht untersucht.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Irbesartan Sandoz haben?

Die häufigsten Nebenwirkungen, die während der Behandlung mit Irbesartan Sandoz beobachtet wurden, sind:

Sehr häufig: Falls Sie an Bluthochdruck und Diabetes Typ 2 verbunden mit einer Nierenerkrankung leiden, kann sich in Blutuntersuchungen eine Erhöhung der Kaliumwerte zeigen.

Häufig: Kopfschmerzen, Schwindel beim Wechsel vom Liegen oder Sitzen zum Stehen, Schwindelgefühl, niedriger Blutdruck beim Wechsel vom Liegen oder Sitzen zum Stehen, Müdigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Gelenk- oder Muskelschmerzen. Diese Störungen sind meistens nicht schwerwiegend und erfordern normalerweise kein Absetzen der Behandlung.

Folgende Nebenwirkungen können ausserdem auftreten:

Gelegentlich: Brustschmerzen, Husten, Durchfall, Verdauungsstörungen, Sodbrennen, Hitzewallungen, sexuelle Dysfunktionen, Beschleunigung des Herzschlags, Gelbsucht (die sich durch eine Gelbfärbung der Haut und/oder des Augenweisses zeigt).

In seltenen Fällen können Schwellungen im Gesicht, der Lippen und/oder der Zunge sowie eine Hautallergie (Ausschlag, Nesselsucht) auftreten. Wenn Sie glauben, dass eine solche Reaktion bei Ihnen vorliegt, oder wenn Sie Schwierigkeiten beim Atemholen haben, stoppen Sie die Einnahme von Irbesartan Sandoz und suchen Sie sofort einen Arzt bzw. eine Ärztin auf.

Seit der Markteinführung von Irbesartan Sandoz wurden folgende Nebenwirkungen mit unbekannter Häufigkeit berichtet: Tinnitus, Muskelkrämpfe, Veränderung der Leberfunktion, Verminderung der Nierenfunktion.

Falls Sie andere als die oben erwähnten Nebenwirkungen feststellen, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

In der Originalverpackung, bei Raumtemperatur (15–25 °C), vor Feuchtigkeit geschützt und ausser Reichweite von Kindern lagern.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Irbesartan Sandoz enthalten?

Die Irbesartan Sandoz Filmtabletten (teilbar) enthalten 150 mg resp. 300 mg Irbesartan als Wirkstoff und Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

59183 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Irbesartan Sandoz? Welche Packungen sind erhältlich?

Sie erhalten Irbesartan Sandoz in Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Irbesartan Sandoz 150, Filmtabletten (teilbar) zu 150 mg: 28 und 98.

Irbesartan Sandoz 300, Filmtabletten (teilbar) zu 300 mg: 28 und 98.

Zulassungsinhaberin

Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz.

Diese Packungsbeilage wurde im Dezember 2015 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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