Pulmofor Hustensirup 200ml
Pulmofor Hustensirup 200mlPulmofor Hustensirup 200ml

Pulmofor Hustensirup 200ml

14.00 Fr.

Gewöhnlich innerhalb von 24 Stunden versandbereit.Details
Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie C und ist daher apothekenpflichtig: entweder Sie holen das Medikament persönlich in der Apotheke ab (dafür brauchen Sie kein Rezept) oder Sie senden uns ein Rezept eines Arztes damit wir Ihnen das Medikament zuschicken können.Genauere Informationen

Was ist Pulmofor und wann wird es angewendet?

Pulmofor Sirup ist ein Hustenmittel, das den Wirkstoff Dextromethorphan enthält. Dextromethorphan lindert übermässigen Hustenreiz. In einer den Empfehlungen entsprechenden Dosierung beginnt seine Wirkung 15–30 Minuten nach oraler Verabreichung und hält im Allgemeinen 6 oder mehr Stunden an.

Pulmofor wird zur Behandlung des Hustens verschiedener Ursache, insbesondere des trockenen Reizhustens angewendet.

Pulmofor enthält keine kariesfördernde Zucker.

Was sollte dazu beachtet werden?

Tabakkonsum begünstigt den Husten («Raucherhusten»). Sie können die Wirkung von Pulmofor unterstützen, indem Sie auf das Rauchen verzichten.

10 ml Sirup entsprechen 43,75 kJ/10,5 kcal (= 0,2 Obsteinheit).

Wann darf Pulmofor nicht angewendet werden?

Bei Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe sowie während einer Behandlung mit gewissen Arzneimitteln gegen Gemütsstörungen (sogenannten MAO-Hemmer).

Pulmofor Sirup ist mit Sorbitol gesüsst, aus welchem bei der Verdauung Fruchtzucker (Fruktose) entsteht. Deshalb dürfen Sie Pulmofor Sirup nicht anwenden, wenn Sie oder Ihr Kind an einer (seltenen) angeborenen Störung des Zuckerstoffwechsels (sogenannte Fruktose-Intoleranz) leiden.

Pulmofor darf Kindern unter 1 Jahr nicht gegeben werden.

Wann ist bei der Anwendung von Pulmofor Vorsicht geboten?

Husten ist ein Abwehrmechanismus des Körpers, der bestimmte Ursachen hat. Wenn Ihr Husten oder der Husten Ihres Kindes mehr als eine Woche anhält, sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin aufsuchen, damit dieser die Ursache abklärt und eine schwere Krankheit ausschliesst und, falls nötig, eine spezifische Behandlung einleitet.

Wenn Sie an Asthma, an anderen chronischen Erkrankungen der Atemwege oder an einer Lebererkrankung leiden, sollten Sie Pulmofor nur auf ärztliche Verordnung verwenden.

Bei Auftreten von Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergie) müssen Sie die Behandlung sofort abbrechen und einen Arzt bzw. eine Ärztin aufsuchen. Überempfindlichkeitsreaktionen machen sich mit Hautausschlägen, Gesichtsschwellungen, beschleunigtem Herzschlag, Unwohlsein und/oder Atembeschwerden bemerkbar. In Einzelfällen können sie bis zur Ohnmacht und zum Schock (sogenannter Kreislaufschock) gehen.

Bei gewissen Personen, z.B. bei Patienten mit einer Leber- oder Nierenerkrankung sowie bei Personen mit einer erblichen (genetischen) Veranlagung, wird der Wirkstoff Dextromethorphan nach Einnahme wesentlich langsamer abgebaut als bei anderen Personen. Dadurch können nicht nur die hustenstillende Wirkung, sondern vor allem die Nebenwirkungen schon nach einen Behandlungsdauer von 3–4 Tagen zunehmen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Sie über die Zusammenhänge aufklären.

Achten Sie darauf, dass Pulmofor auch bei bestimmungsgemässem Gebrauch das Reaktionsvermögen soweit verändern kann, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Strassenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Das gilt in verstärktem Masse bei einer Behandlungsdauer, die 3–4 Tage überschreitet sowie bei gleichzeitigem Genuss alkoholischer Getränke.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf Pulmofor während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Wenn Sie schwanger sind, es werden möchten oder stillen, sollten Sie vorsichtshalber auf Arzneimittel verzichten. Für Pulmofor ist nicht sicher, ob es die Gesundheit des ungeborenen Kindes oder des Säuglings beeinträchtigen kann. Deshalb sollten Sie dieses Arzneimittel während der Schwangerschaft nur einnehmen, wenn Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin dies ausdrücklich verordnet hat. Wenn Sie Pulmofor kurz vor dem Ende der Schwangerschaft einnehmen, kann dies zu Atemschwierigkeiten beim Neugeborenen führen.

Dextromethorphan tritt in geringen Mengen in die Muttermilch über. Von einer Anwendung während der Stillzeit wird deshalb abgeraten.

Wie verwenden Sie Pulmofor?

Falls nicht anders vom Arzt bzw. von der Ärztin verordnet:

Erwachsenen und Kinder über 12 Jahre: 10 ml Sirup 3–4-mal täglich.

Kinder von 6 bis 12 Jahren: 5 ml Sirup 3–4-mal täglich.

Kinder von 1 bis 6 Jahren: 2,5 ml Sirup 3–4-mal täglich.

Benutzen Sie den beigelegten Messbecher.

Es wird empfohlen, Pulmofor vorzugsweise nach den Mahlzeiten einzunehmen und die letzte Einnahme sollte vor dem Schlafengehen sein. Zwischen zwei Einnahmen sollte ein Zeitabstand von mindestens 6 Stunden respektiert werden.

Wenn Sie schon älter sind oder an einer Lebererkrankung leiden, kann Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen am Anfang der Behandlung niedrigere Dosen als obenstehend verschreiben.

Falls nach 7 Behandlungstagen der Husten nicht aufgehört hat oder nicht stark gedämpft ist oder falls er sich noch verschlimmert hat, sollten Sie einen Arzt bzw. eine Ärztin konsultieren, um die Behandlung neu zu bewerten (s. oben «Wann ist bei der Anwendung Vorsicht geboten?»).

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Pulmofor haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Pulmofor auftreten:

Gelegentlich: Übelkeit und Erbrechen, Verstopfung, Müdigkeit, Schwindel.

Selten: Appetitlosigkeit, Durchfall, Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergie), Unruhe, Verwirrtheit, Bronchialverengung mit Atembeschwerden, Atemhemmung.

Die Nebenwirkungen von Pulmofor können stärker sein oder häufiger auftreten, wenn das Präparat in höheren Dosen, über längere Zeit oder zusammen mit gewissen anderen Arzneimitteln eingenommen wird (s. oben «Wann ist bei der Anwendung von Pulmofor Vorsicht geboten?»).

Bei einer Überdosierung, d.h. bei Einnahme von höheren als den empfohlenen Dosen und/oder bei Einnahme in kürzeren als den empfohlenen Zeitabständen verstärken sich die oben aufgeführten Nebenwirkungen und die Risiken, die im Abschnitt «Wann ist bei der Anwendung von Pulmofor Vorsicht geboten?» beschrieben sind. Zusätzliche Zeichen einer Überdosierung können sein: Schwitzen, Herzklopfen, verschwommenes Sehen, Erregbarkeit und Bewusstseinsverlust. Bei Kindern und insbesondere bei Kleinkindern kann eine Überdosierung schwerwiegende Folgen haben.

Sollten Zeichen einer Überdosierung auftreten, müssen Sie unverzüglich mit der Einnahme von Pulmofor aufhören und einen Arzt bzw. eine Ärztin verständigen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Pulmofor ist bei Raumtemperatur (15–25 °C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Pulmofor enthalten?

10 ml Sirup enthalten als Wirkstoff 25 mg Dextromethorphanbromhydrat, was 18,5 mg Dextromethorphan entspricht.

Der Sirup enthält dazu Saccharin, Cyclamat, Aromen (mit Vanillin und Bergamottöl), das Konservierungsmittel Natriumbenzoat (E 211) und weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

53979 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Pulmofor? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken, ohne ärztliche Verschreibung.

Flasche zu 200 ml.

Zulassungsinhaberin

Vifor Consumer Health SA, Villars-sur-Glâne.

Diese Packungsbeilage wurde im März 2012 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Fachinformationen zum Medikament anzeigen