Otrivin Schnupfen Dosierspray 0.1 % mit Menthol 10ml
Otrivin Schnupfen Dosierspray 0.1 % mit Menthol 10mlOtrivin Schnupfen Dosierspray 0.1 % mit Menthol 10ml

Otrivin Schnupfen Dosierspray 0.1 % mit Menthol 10ml

10.25 Fr.

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie D und ist daher apothekenpflichtig: entweder Sie holen das Medikament persönlich in der Apotheke ab (dafür brauchen Sie kein Rezept) oder Sie senden uns ein Rezept eines Arztes damit wir Ihnen das Medikament zuschicken können.Genauere Informationen

Was ist Otrivin Schnupfen Menthol und wann wird es angewendet?

Otrivin Schnupfen Menthol wird gegen Schnupfen verschiedener Art verwendet.

Otrivin Schnupfen Menthol ist für die Anwendung in der Nase bestimmt, verengt dort die Blutgefässe und bewirkt dadurch eine Abschwellung der Schleimhaut in der Nase und im angrenzenden Bereich des Rachenraumes. Das ermöglicht bei Schnupfen wieder ein freieres Atmen durch die Nase. Die Wirkung setzt innerhalb weniger Minuten ein und hält mehrere Stunden an.

Otrivin Schnupfen Menthol darf nicht länger als 1 Woche angewendet werden, da eine längerdauernde Anwendung zu einer bleibenden Schleimhautschädigung führen kann («Rhinitis medicamentosa»).

Wann darf Otrivin Schnupfen Menthol nicht angewendet werden?

Nach einer transnasalen Operation (chirurgische Eingriffe im Nasenbereich, bei denen die Hirnhaut freigelegt wurde) darf Otrivin Schnupfen Menthol, wie andere schleimhautabschwellende Mittel, nicht angewendet werden.

Otrivin Schnupfen Menthol darf nicht angewendet werden bei:

  • sehr trockener oder chronisch entzündeter Nasenschleimhaut (Rhinitis sicca oder Rhinitis atrophicans),
  • Engwinkelglaukom (grüner Star, erhöhter Augeninnendruck)
  • bekannter Überempfindlichkeit auf Xylometazolin oder einen Hilfsstoff.

Wann ist bei der Anwendung von Otrivin Schnupfen Menthol Vorsicht geboten?

Bei der Anwendung von Otrivin Schnupfen Menthol können Schlaf- und Sehstörungen oder Schwindel als Anzeichen einer gesteigerten Empfindlichkeit auftreten. Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin

  • wenn Sie diese Erscheinungen als sehr störend empfinden,
  • wenn Ihr Schnupfen anhält oder sich verschlimmert, oder
  • wenn zusätzliche Beschwerden auftreten sollten.

In folgenden Fällen soll Otrivin Schnupfen Menthol mit Vorsicht und erst nach Rücksprache mit dem Arzt/Apotheker bzw. der Ärztin/Apothekerin angewendet werden:

  • Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
  • Schilddrüsenüberfunktion,
  • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus),
  • Prostatavergrösserung,
  • Phäochromozytom (einem Tumor der Nebenniere)

Wenn Sie MAO-Hemmer (Arzneimittel gegen Depressionen) einnehmen oder innerhalb der letzten 14 Tage eingenommen haben, sollten Sie Otrivin Schnupfen Menthol nicht anwenden.

Wenn Sie gewisse stimmungsaufhellende Arzneimittel (tri- oder tetrazyklische Antidepressiva) oder Parkinsonmittel (Levodopa) einnehmen, sollten Sie dieses Arzneimittel ebenfalls nicht anwenden.

Otrivin Schnupfen Menthol darf nicht länger als 1 Woche angewendet werden, da eine längerdauernde Anwendung eine medikamentös bedingte Anschwellung der Nasenschleimhaut (Rhinitis medicamentosa oder Rhinitis atrophicans) auslösen kann, die in ihren Symptomen einem Schnupfen sehr ähnlich ist.

Otrivin Schnupfen Menthol sollte bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.

Otrivin Schnupfen Menthol sollte nicht in den Mund oder in die Augen gelangen.

Die empfohlene Dosierung sollte nicht überschritten werden, speziell bei älteren Patienten.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf Otrivin Schnupfen Menthol während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Otrivin Schnupfen Menthol soll während der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Während der Stillzeit sollte die Anwendung von Otrivin Schnupfen Menthol nur nach ärztlicher Anweisung erfolgen.

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin bevor Sie Arzneimittel anwenden.

Wie verwenden Sie Otrivin Schnupfen Menthol?

Falls vom Arzt oder der Ärztin nicht anders verordnet, gelten die folgenden Dosierungsempfehlungen:

Otrivin Schnupfen Menthol ist nur für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren geeignet:

1 Sprühstoss in jedes Nasenloch. Bei Bedarf wiederholen, wobei 3 Anwendungen pro Tag nicht überschritten werden dürfen.

Die letzte Anwendung am Tag sollte vorzugsweise kurz vor dem Schlafengehen erfolgen.

Anwendungshinweise für den Dosierspray (ohne Treibgas)

1.

21986.png

Vor der Anwendung sollte die Nase gründlich gereinigt werden (Schnäuzen). Schutzkappe abnehmen. Vor der ersten Anwendung mehrmals pumpen, bis zum Austreten eines gleichmässigen Sprühnebels (Abb. 1). Bei allen weiteren Anwendungen ist der Dosierspray sofort gebrauchsfertig. Sollte nach dem Pumpvorgang der Sprühnebel nicht komplett ausströmen, z.B. nach einem Anwendungsunterbruch, muss die Pumpe erneut 4× betätigt werden.

2.

21987.png

Die Sprühöffnung in das Nasenloch einführen und einmal pumpen (Abb. 2). Während des Sprühvorgangs leicht durch die Nase einatmen. Nach der Anwendung die Schutzkappe wieder aufsetzen.

Otrivin Schnupfen Menthol sollte nicht länger als 1 Woche angewendet werden.

Wenn Sie eine grössere Menge von Otrivin Schnupfen Menthol angewendet haben, als Sie sollten, sollten Sie sofort Ihren Arzt/Ihre Ärztin informieren. Vergiftungen können durch erhebliche Überdosierung oder durch versehentliches Einnehmen des Arzneimittels auftreten.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Otrivin Schnupfen Menthol haben?

Stoppen Sie die Anwendung von Otrivin Schnupfen Menthol und suchen Sie unverzüglich medizinische Hilfe, wenn bei Ihnen oder Ihrem Kind eines der nachfolgenden Anzeichen festgestellt wird; es könnte sich um eine allergische Reaktion handeln:

  • Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken
  • Schwellung des Gesichts, der Lippen, Zunge und/oder im Halsbereich
  • Starker Juckreiz mit rotem Ausschlag und/oder Erhebungen auf der Haut
  • Unregelmässiger Herzschlag

Häufige Nebenwirkungen (bei 1 bis 10 von 100 Behandelten):

Trockenheit und Irritation der Nasenschleimhaut, Übelkeit, Kopfschmerzen und lokales Gefühl des Brennens.

Sehr seltene Nebenwirkungen (bei 1 von 10'000 Behandelten):

Allergische Reaktionen (Hautausschlag, Juckreiz), vorübergehendes verschwommenes Sehen, unregelmässiges oder beschleunigtes Herzklopfen, medikamentös bedingte Anschwellung der Nasenschleimhaut (Rhinitis medicamentosa).

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Bei Raumtemperatur (15–25 °C) lagern.

Arzneimittel sollen für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Otrivin Schnupfen Menthol enthalten?

Otrivin Schnupfen Menthol Dosierspray enthält 1 mg/ml Xylometazolin hydrochlorid; 1 Sprühstoss (= 0.14 ml) enthält 0,14 mg Xylometazolin hydrochlorid.

Das Konservierungsmittel ist Benzalkoniumchlorid. Als zusätzliche Aromastoffe sind Menthol und Eucalyptol enthalten. Das Präparat enthält folgende Hilfsstoffe: Natriumhydrogenphosphat, Natriumdihydrogenphosphat, Natriumedetat, Natriumchlorid, Sorbitol, Cremophor, Wasser.

Zulassungsnummer

44939 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Otrivin Schnupfen Menthol? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien ohne ärztliche Verschreibung:

Dosierspray zu 10 ml.

Zulassungsinhaberin

GSK Consumer Healthcare Schweiz AG, Risch.

Diese Packungsbeilage wurde im Juli 2015 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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