Calciumfolinat Sandoz Kaps 15 Mg 20 Stk

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie B und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden.Genauere Informationen

Was ist Calciumfolinat Sandoz und wann wird es angewendet?

Gewisse Arzneimittel wie z.B. Methotrexat vermindern die Wirkung der Folsäure, eines im Körper vorhandenen Vitamins. Der Wirkstoff von Calciumfolinat Sandoz ist nun seinerseits ein Abkömmling der Folsäure und kann deshalb die unerwünschten oder toxischen Wirkungen solcher Arzneimittel verhindern oder zumindest einschränken.

Calciumfolinat Sandoz darf nur auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin angewendet werden. Als Ergänzung zu anderen, sehr wirksamen Arzneimitteln hat Ihnen Ihr Arzt/Ihre Ärztin Calciumfolinat Sandoz verordnet. Er/Sie hat die Dosierung, d.h. die Tagesdosis und die Behandlungsdauer, festgelegt. Es ist äusserst wichtig, dass Sie sich strikte an seine/ihre Anweisungen halten.

Wann darf Calciumfolinat Sandoz nicht angewendet werden?

Calciumfolinat Sandoz darf Personen nicht verabreicht werden, bei denen bereits bestimmte allergische Reaktionen auf Calciumfolinat oder ähnliche Stoffe aufgetreten sind. Zudem darf es nicht verabreicht werden bei bestimmten Formen von Anämie oder wenn die Gefahr besteht, dass seine Aufnahme im Darm behindert wird, z.B. durch Erbrechen, das durch die Behandlung der Grundkrankheit hervorgerufen wird. Falls bei Ihnen eine dieser Situationen vorliegt, sollten Sie unverzüglich Ihren Arzt/Ihre Ärztin informieren.

Wann ist bei der Einnahme von Calciumfolinat Sandoz Vorsicht geboten?

Falls Sie unter einer Nierenfunktionsstörung, einer Ärztlich nicht abgeklärten Anämie oder an einer Flüssigkeitsansammlung im Brustkorb (Pleura) oder in der Bauchhöhle (Peritoneum) leiden, wird Ihr Arzt/Ihre Ärztin entscheiden, ob Sie Calciumfolinat Sandoz einnehmen sollen.

Durch gegenseitige Beeinflussung kann Calciumfolinat Sandoz die Wirkung anderer Arzneimittel verändern, d.h. deren Wirksamkeit herabsetzen oder deren Nebenwirkungen verstärken. Die Wirksamkeit von bestimmten Medikamenten gegen Epilepsie kann abgeschwächt werden, was das Risiko von epileptischen Anfällen erhöht. Der Wirkstoff 5-Fluorouracil (ein Mittel gegen Krebs) weist in der Kombinationsbehandlung mit Calciumfolinat eine erhöhte Wirksamkeit (und Toxizität) auf.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf Calciumfolinat Sandoz während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Ihr Arzt/Ihre Ärztin wird entscheiden, ob er Ihnen Calciumfolinat Sandoz während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit verordnet. Grundsätzlich ist zu beachten, dass der Wirkstoff von Calciumfolinat Sandoz nicht toxisch ist, dass aber die Grundarzneimittel, deren Toxizität bekämpft oder verhindert werden soll, im Allgemeinen nicht während der Schwangerschaft verabreicht werden, auch nicht bei vermuteter Schwangerschaft (mit Ausnahme gewisser Spezialfälle). Während der genannten Behandlungen darf nicht gestillt werden.

Wie verwenden Sie Calciumfolinat Sandoz?

Die Dosierung, d.h. die Dosis, die Häufigkeit der Einnahme und die Behandlungsdauer, wird von einem Spezialisten/einer Spezialistin festgelegt. Sie sind sehr unterschiedlich, je nach Krankheit und je nach Dosierung und Verträglichkeit des Grundarzneimittels (z.B. Methotrexat), das den Einsatz von Calciumfolinat Sandoz notwendig macht. Die Einnahme darf keinesfalls verändert werden, ohne den Arzt/die Ärztin zu befragen.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung und brechen Sie die Therapie nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ab. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Calciumfolinat Sandoz haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Calciumfolinat Sandoz auftreten:

Immunsystem: Allergische Reaktionen, z.B. in Form von Hautausschlägen, sind sehr selten möglich. Sie bedingen eine Beendigung der Behandlung. In einem solchen Fall kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Arzt/Ihre Ärztin.

Magen-Darm-Trakt: Magen-Darm-Störungen können nach Einnahme von hohen Dosen auftreten.

Nervensystem und Psyche: Schlafstörungen, Erregung, Depression, Anfälle (z.B. epileptische Anfälle) sind selten möglich.

Bei der Kombinationstherapie von Calciumfolinat Sandoz mit 5-Fluorouracil (ein Mittel gegen Krebs) treten häufig Blutbildveränderungen sowie Störungen des Magen-Darm Trakts auf. Es ist zu bemerken, dass in solchen Behandlungen Calciumfolinat Sandoz aber in der Regel durch Injektionen verabreicht wird.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren. Die Grundbehandlung hat auch Nebenwirkungen, die in der Patienteninformation des entsprechenden Arzneimittels erwähnt sind.

Was ist ferner zu beachten?

In der Originalverpackung, bei Raumtemperatur (15–25 °C), vor Licht geschützt und ausser Reichweite von Kindern lagern.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Calciumfolinat Sandoz enthalten?

1 Kapsel enthält als Wirkstoff 15 mg Folinsäure in der chemischen Form des Calciumfolinates und Hilfsstoffe zur Herstellung der Kapsel.

Zulassungsnummer

51076 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Calciumfolinat Sandoz? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Calciumfolinat Sandoz Kapseln zu 15 mg: Packung mit 20 Kapseln.

Zulassungsinhaberin

Sandoz Pharmaceuticals AG; Risch; Domizil: Rotkreuz.

Diese Packungsbeilage wurde im Dezember 2014 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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