Dexagenta Pos Gtt Opht Fl 5 Ml
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Dexagenta Pos Gtt Opht Fl 5 Ml

7.45 Fr.

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie A und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden.Genauere Informationen

Was ist Dexagenta-POS und wann wird es angewendet?

Dexagenta-POS enthält als Wirkstoffe Dexamethasondihydrogenphosphat-Dinatrium, ein entzündungshemmendes Kortikosteroid, und Gentamicinsulfat, ein Antibiotikum. Dexagenta-POS wird für die Behandlung von Entzündungen des Auges mit gleichzeitiger bakterieller Augeninfektion angewendet.

Es darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin und unter strenger ärztlicher Kontrolle verwendet werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Das Antibiotikum in Dexagenta-POS wirkt nicht gegen alle Infektionen am Auge. Die Anwendung eines falsch gewählten oder nicht richtig dosierten Antibiotikums kann Komplikationen verursachen. Verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht für die Behandlung anderer Erkrankungen oder von Drittpersonen.

Hinweis für Kontaktlinsenträger: Das in Dexagenta-POS enthaltene Konservierungsmittel Benzalkoniumchlorid kann Augenreizungen verursachen. Während der Dauer der Behandlung sollen keine Kontaktlinsen getragen werden. Weiche Kontaktlinsen können durch das in Dexagenta-POS enthaltene Benzalkoniumchlorid verfärbt werden.

Wann darf Dexagenta-POS nicht angewendet werden?

Dexagenta-POS darf nicht angewendet werden bei Verletzungen oder Geschwüren der Hornhaut, besonders wenn sie durch virale Erkrankungen bedingt sind oder sein können, Augentuberkulose, Pilzinfektionen des Auges, grünem Star (Glaukom), bekannter oder vermuteter Überempfindlichkeit auf einen Inhaltsstoff von Dexagenta-POS.

Wann ist bei der Anwendung von Dexagenta-POS Vorsicht geboten?

Wenn sich die mit Dexagenta-POS behandelten Augenbeschwerden nicht bessern oder nach 2–3 Tagen verschlechtern oder neue Symptome auftreten, sollten Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin konsultieren.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden (insbesondere Diabetes), Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder am Auge anwenden.

Darf Dexagenta-POS während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Wenden Sie im ersten Drittel einer Schwangerschaft Dexagenta-POS nicht an, danach und in der Stillzeit nur mit ausdrücklicher Genehmigung Ihres Arztes/Ihrer Ärztin.

Wie verwenden Sie Dexagenta-POS?

Die Anwendungshäufigkeit und vor allem das Zeitintervall zwischen den Anwendungen können je nach Erkrankung sehr unterschiedlich sein. Führen Sie die Behandlung nach Anweisung Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin auch dann weiter, wenn Sie keine Krankheitszeichen mehr spüren. Ein zu frühes Beenden oder eine ungenügende Anwendung kann ein erneutes Aufflammen der Erkrankung zur Folge haben. Die Anwendungsdauer soll in der Regel 2 Wochen nicht überschreiten. Die Anwendung und Sicherheit von Dexagenta-POS bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Dexagenta-POS haben?

Sehr selten besteht die Möglichkeit allergischer Reaktionen und eines vorübergehenden leichten Augenbrennens. Sehr selten wurden Überempfindlichkeitsreaktionen (kontaktallergische Reaktion) beobachtet, die mit Juckreiz, Schwellung des Augenlides oder Lidekzem (Bläschenbildung, Nässen) einhergehen können.

Bei länger dauernder Behandlung können Kortikoide, wie z.B. Dexamethasondihydrogenphosphat, eine Erhöhung des Augeninnendruckes verursachen, der sich nach Absetzen des Arzneimittels zurückbildet. Daneben besteht die Gefahr, dass bleibende Linsentrübungen insbesondere bei Kindern auftreten.

Ausserdem können vorkommen: Herpes-simplex-Keratitis, Perforation der Hornhaut bei bestehender Hornhautentzündung, Pilzinfektion des Auges z.B. durch Candida albicans, Verschlimmerung bakterieller Hornhautinfektionen, Herabhängen des Oberlides, Pupillenerweiterung. Nach Verletzung der Hornhaut kann es zu Wundheilungsstörungen kommen.

Wirkstoffe in Augenpräparaten können in den Blutkreislauf gelangen. Nebenwirkungen sind deshalb auch im Körper möglich.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Um die Sterilität der Augentropfen zu erhalten, berühren Sie die Tropferspitze weder mit den Händen noch mit dem Auge. Verschliessen Sie das Fläschchen nach Gebrauch sofort und fest.

Dexagenta-POS darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «Exp.» bezeichneten Datum verwendet werden.

Nach Anbruch des Fläschchens sollten Sie die Augentropfen nicht länger als 30 Tage verwenden.

Bewahren Sie Dexagenta-POS in der verschlossenen Originalverpackung bei Raumtemperatur (15–25 °C) und ausser Reichweite von Kindern auf. Wenn nach Beendigung der Behandlung das Fläschchen noch nicht leer sein sollte, bringen Sie es Ihrer Abgabestelle (Arzt/Ärztin oder Apotheker/Apothekerin) zum fachgerechten Entsorgen zurück.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Dexagenta-POS enthalten?

1 ml Augentropfen enthalten 1 mg Dexamethason-Natriumphosphat und 5 mg Gentamicinsulfat (entspricht 3 mg Gentamicin) als Wirkstoffe sowie Benzalkoniumchlorid als Konservierungsmittel und weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

59'580 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Dexagenta-POS? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.

Dexagenta-POS Augentropfen gibt es in Fläschchen zu 5 ml.

Zulassungsinhaberin

Ursapharm Schweiz GmbH, 9325 Roggwil.

Herstellerin

URSAPHARM Arzneimittel GmbH, 66129 Saarbrücken – Deutschland.

Diese Packungsbeilage wurde im  Januar 2015 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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