Oculac Augentropfen 10ml
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Oculac Augentropfen 10ml

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie D und ist daher apothekenpflichtig: entweder Sie holen das Medikament persönlich in der Apotheke ab (dafür brauchen Sie kein Rezept) oder Sie senden uns ein Rezept eines Arztes damit wir Ihnen das Medikament zuschicken können.Genauere Informationen

* Ein Markenzeichen der Novartis

Was ist Oculac und wann wird es angewendet?

Oculac wird als Tränenersatzflüssigkeit verwendet. Das Präparat eignet sich zur Befeuchtung der Augen. Auf Empfehlung des Apothekers oder auf ärztliche Verordnung wird Oculac auch beim «trockenen Auge» verschiedener Ursachen eingesetzt.

Oculac ist eine wässrige Lösung; sie enthält Povidonum K25 und die Elektrolyten Magnesium, Kalium, Calcium und Natrium und ist damit der natürlichen Tränenflüssigkeit vergleichbar.

Nach dem Eintropfen verteilt sich Oculac schnell auf dem Auge und bildet einen schützenden Film.

Hinweis für Kontaktlinsenträger:

Oculac, Augentropfen im Mehrdosenbehälter, enthält Benzalkoniumchlorid als Konservierungsmittel. Benzalkoniumchlorid kann Irritation am Auge verursachen und ist bekannt, dass es weiche Kontaktlinsen verfärbt. Deshalb ist der Kontakt mit weichen Kontaktlinsen zu vermeiden. Kontaktlinsen sollten vor der Anwendung des Präparates entfernt und frühestens nach 30 Minuten wieder eingesetzt werden.

Wann darf Oculac nicht angewendet werden?

Bei bekannter oder vermuteter Überempfindlichkeit auf einen der Inhaltsstoffe darf Oculac nicht angewendet werden.

Wann ist bei der Anwendung von Oculac Vorsicht geboten?

Wenn die Reizung des trockenen Auges bestehen bleibt oder sich verschlechtert, sollten Sie die Behandlung abbrechen und Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin aufsuchen.

Falls Sie Oculac gleichzeitig mit anderen Augenpräparaten verwenden müssen, sollten Sie dies mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten besprechen um einen geeigneten Zeitplan für die Verwendung des Arzneimittels festzulegen.

Bei gleichzeitiger Verwendung anderer lokal am Auge aufgetragener Arzneimittel sollte zwischen den Applikationen ein Zeitintervall von 5–10 Minuten eingehalten werden. Oculac sollte immer als letztes Präparat eingetropft werden.

Falls Sie unmittelbar nach dem Eintropfen von Oculac eine verschwommene Sicht feststellen, sollten Sie das Führen eines Motorfahrzeuges oder das Bedienen von Maschinen unterlassen, bis die Sicht wieder klar ist.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder am Auge verwenden.

Darf Oculac während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Wie verwenden Sie Oculac?

Erwachsene

Bei Bedarf 1 Tropfen Oculac in den Bindehautsack des/der betroffenen Auges/n geben. Auf Empfehlung des Apothekers oder Apothekerin bzw. auf ärztliche Verordnung wird bei der Behandlung des «trockenen Auges» verschiedener Ursachen normalerweise 4× täglich 1 Tropfen angewendet.

Die Anwendung und Sicherheit von Oculac bei Kindern und Jugendlichen wurde nicht geprüft.

Vermeiden Sie direkten Kontakt zwischen der Tropferspitze des Fläschchens und dem Auge.

Es ist empfehlenswert, nach der Anwendung für 1–2 Minuten den Finger auf die Innenecke des Auges zu drücken. Dies verhindert das Abfliessen der Augentropfen durch den Tränenkanal.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebenen oder vom Arzt oder der Ärztin empfohlene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so konsultieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Oculac haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Oculac auftreten:

Gelegentlich vorübergehendes leichtes Brennen oder ein Gefühl von Klebrigkeit gleich nach dem Eintropfen.

Selten traten auch Reizungen oder Überempfindlichkeitsreaktionen gegen Inhaltsstoffe von Oculac auf. Für kurze Zeit nach der Anwendung ist verschwommene Sicht möglich.

Es traten auch Augenschmerzen, Veränderung des Sehvermögens und Juckreiz am Auge auf.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin konsultieren.

Was ist ferner zu beachten?

Entfernen Sie den Sicherheitsring der Schraubkappe nach dem erstmaligen Öffnen.

Um die Sterilität der Augentropfen zu erhalten, Tropferspitze weder mit den Händen noch mit dem Auge berühren. Die Tropferspitze sollte auch nicht mit dem Auge in Kontakt kommen, da dies eine Verletzung am Auge verursachen könnte. Tropfflasche nach Gebrauch sofort fest verschliessen.

Besondere Lagerungshinweise

Arzneimittel sollen für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden.

Das Arzneimittel soll in der Originalpackung, vor Licht geschützt und bei Raumtemperatur (15–25 °C) aufbewahrt werden.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Der Inhalt darf nach Anbruch der Flasche nicht länger als 30 Tage verwendet werden, den eventuell verbleibenden Rest Ihrer Abgabestelle (Arzt, Apotheke oder Drogerie) zum fachgerechten Entsorgen bringen.

Weitere Auskünfte erteilen Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Oculac enthalten?

1 ml sterile, gepufferte isotonische Lösung Oculac enthält: 50 mg Povidonum K25 (5%) Natrium-, Kalium- und Magnesiumchlorid, Natriumlaktat und als Konservierungsmittel 0,05 mg Benzalkoniumchlorid sowie weitere Hilfsstoffe zur Herstellung von Augentropfen.

Zulassungsnummer

53634 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Oculac? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien ohne ärztliche Verschreibung.

Packung mit 1× 10 ml bzw. 3× 10 ml.

Zulassungsinhaberin

Alcon Switzerland SA, Risch.

Diese Packungsbeilage wurde im Februar 2016 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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