Mefenaminsaeure Sandoz 500 Mg Teilbar 10 Stk
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Mefenaminsaeure Sandoz 500 Mg Teilbar 10 Stk

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie B und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden.Genauere Informationen

Was ist Mefenaminsäure Sandoz und wann wird es angewendet?

Mefenaminsäure Sandoz enthält als Wirkstoff Mefenaminsäure, eine Substanz, die neben der schmerzstillenden auch eine ausgeprägte entzündungshemmende und fiebersenkende Wirkung besitzt. Mefenaminsäure Sandoz dient zur Behandlung von:

  • plötzlich auftretenden oder lang anhaltenden Schmerzen bei rheumatischen Erkrankungen, Muskelschmerzen, Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule (z.B. Bandscheiben-, Schulter- oder Nackenbeschwerden);
  • Schmerzen nach Operationen, Verletzungen oder zahnärztlichen Eingriffen;
  • Kopf-, Zahn- und Ohrenschmerzen;
  • schmerzhaften und/oder zu starken Monatsblutungen.

Mefenaminsäure Sandoz ist ebenfalls geeignet zur Fiebersenkung und Schmerzlinderung bei Grippeerkrankungen sowie bei anderen fieberhaften Krankheiten insbesondere im Bereich der oberen Atemwege.

Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.

Wann darf Mefenaminsäure Sandoz nicht angewendet werden?

Mefenaminsäure Sandoz darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie auf einen der Inhaltsstoffe allergisch reagieren oder nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen Schmerz- oder Rheumamitteln, sogenannten nicht-steroidalen entzündungshemmenden Arzneimitteln (NSAR), Atemnot oder allergieähnliche Hautreaktionen hatten;
  • im letzten Drittel der Schwangerschaft;
  • in der Stillzeit;
  • bei aktiven Magen- und/oder Zwölffingerdarmgeschwüren oder Magen-/Darm-Blutungen;
  • bei chronischen Darmentzündungen (Morbus Crohn, Colitis ulzerosa);
  • bei schwerer Einschränkung der Leber- oder Nierenfunktion;
  • bei schwerer Herzleistungsschwäche;
  • zur Behandlung von Schmerzen nach einer koronaren Bypassoperation am Herzen (resp. Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine).

Wann ist bei der Anwendung von Mefenaminsäure Sandoz Vorsicht geboten?

Während der Behandlung mit Mefenaminsäure Sandoz können im oberen Magen-Darm-Trakt Schleimhautgeschwüre, selten Blutungen oder in Einzelfällen Perforationen (Magen-, Darmdurchbrüche) auftreten. Diese Komplikationen können während der Behandlung jederzeit auch ohne Warnsymptome auftreten. Um dieses Risiko zu verringern, verschreibt Ihr Arzt oder Ihre Ärztin Ihnen die kleinste wirksame Dosis während der kürzest möglichen Therapiedauer.

Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie Magenschmerzen haben oder einen Zusammenhang mit der Einnahme des Arzneimittels vermuten.

Für gewisse Schmerzmittel, die sogenannten COX-2-Hemmer wurde unter hohen Dosierungen und/oder Langzeitbehandlung ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall festgestellt. Ob dieses erhöhte Risiko auch für Mefenaminsäure Sandoz zutrifft, ist noch nicht bekannt. Falls Sie bereits einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder eine Venenthrombose hatten, oder falls Sie Risikofaktoren haben (wie hoher Blutdruck, Diabetes (Zuckerkrankheit), hohe Blutfettwerte, Rauchen), wird Ihr Arzt oder Ihre Ärztin entscheiden, ob Sie Mefenaminsäure Sandoz trotzdem anwenden können. Informieren Sie in jedem Fall Ihren Arzt oder Ihre Ärztin darüber.

Die Anwendung von Mefenaminsäure Sandoz kann die Funktion Ihrer Nieren beeinträchtigen, was zu einer Erhöhung des Blutdrucks und/oder zu Flüssigkeitsansammlungen (Ödemen) führen kann. Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie herzkrank oder nierenkrank sind, falls Sie Arzneimittel gegen Bluthochdruck (z.B. harntreibende Mittel, ACE-Hemmer) einnehmen oder bei einem erhöhten Flüssigkeitsverlust, z.B. durch starkes Schwitzen.

Wegen möglicher Nebenwirkungen wie Benommenheit, Müdigkeit, Schwindel oder Sehstörungen kann dieses Arzneimittel die Reaktionsfähigkeit, die Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen und die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen.

Andere NSAR, wie sie gegen Schmerzen oder Rheuma eingesetzt werden, sollten nicht gleichzeitig mit Mefenaminsäure Sandoz angewendet werden, da sie das Risiko für das Auftreten von Nebenwirkungen erhöhen. Sie sollten daher Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin über die gleichzeitige Anwendung solcher Arzneimittel in Kenntnis setzen. Ebenso, wenn Sie an Magen/Darm-, Leber-, Herz/Kreislauf- oder Nierenerkrankungen leiden oder gelitten haben und entsprechende Arzneimittel einnehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Mefenaminsäure Sandoz während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Sollten Sie schwanger sein oder eine Schwangerschaft planen, sollten Sie Mefenaminsäure nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt/ Ihrer Ärztin anwenden. Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf Mefenaminsäure Sandoz nicht angewendet werden.

Mefenaminsäure Sandoz sollte während der Stillzeit nicht angewendet werden.

Informieren Sie in jedem Fall Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, falls Sie schwanger sind oder wenn Sie stillen.

Wie verwenden Sie Mefenaminsäure Sandoz?

Halten Sie sich generell an die von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin verordneten Richtlinien. Die übliche Dosierung beträgt:

Erwachsene und Jugendliche über 14 Jahre

Täglich 3 mal 1 Filmtablette bzw. 3 mal 2 Kapseln Mefenaminsäure Sandoz während den Mahlzeiten. Je nach Bedarf kann diese Dosis vermindert oder erhöht werden, jedoch sollten Sie am selben Tag nicht mehr als 4 Filmtabletten oder 8 Kapseln einnehmen.

Die übliche Dosierung für Zäpfchen beträgt 3 mal täglich 1 Zäpfchen Mefenaminsäure Sandoz zu 500 mg. Die maximale Tagesdosis beträgt 4 Zäpfchen zu 500 mg. Mefenaminsäure Sandoz Zäpfchen sollten Sie nicht mehr als 7 Tage hintereinander anwenden, da es bei längerer Anwendung zu lokalen Reizerscheinungen kommen kann.

Kinder unter 14 Jahren

Für Kinder im Alter von 6 Monaten bis 14 Jahren wird Ihr Arzt  bzw. Ihre Ärztin die Dosis dem Alter entsprechend anpassen. Bei Einnahme von Kapseln gibt man im Allgemeinen als Einzeldosis 6,5 mg pro kg Körpergewicht.

Bei Verwendung von Zäpfchen werden 12 mg pro kg Körpergewicht verabreicht. Kinder sollten Mefenaminsäure Sandoz nur kurzfristig erhalten, es sei denn zur Behandlung der Still’schen Krankheit.

Dosierungsschema für Kinder

Alter in Jahren

Kapseln zu 250 mg pro Tag

Zäpfchen zu 125 bzw. 500 mg pro Tag

½

-

1 Supp. 125 mg 2-3 x

1-3

-

1 Supp. 125 mg    3 x

3-6

-

1 Supp. 125 mg    4 x

6-9

-

1 Supp. 500 mg 1-2 x

9-12

1 Kps. 2-3 x

1 Supp. 500 mg    2 x

12-14

1 Kps.    3 x

1 Supp. 500 mg    3 x

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Mefenaminsäure Sandoz haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme oder Anwendung von Mefenaminsäure Sandoz auftreten:

Bei langfristiger Einnahme hoher Dosen, seltener auch bei empfohlener Dosis, können Durchfälle auftreten. Wenn diese Beschwerden länger anhalten, sollte Mefenaminsäure Sandoz nicht weiter eingenommen werden.

Bei besonders empfindlichen Patientinnen und Patienten kann es häufig zu Magenschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen und gelegentlich zu Appetitlosigkeit, Sodbrennen, Blähungen, Verstopfung, Durchfall und anderen Magen-Darm-Beschwerden, kommen.

Seltener treten Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut (Ausschlag/Juckreiz) oder Knöchelschwellungen, manchmal auch Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Benommenheit, Schlaflosigkeit, Nervosität, Schüttelkrämpfe, Herzklopfen, tiefer Blutdruck, Atembeschwerden, Ohrenschmerzen, Augenreizungen oder Sehstörungen auf.

Sehr selten wurden schwerwiegende allergische Reaktionen und Hautallergien mit Blasenbildung beobachtet. Wenn Sie erste Anzeichen von allergischen Nebenwirkungen wie Atembeschwerden oder Hautausschläge bemerken, sollten Sie Mefenaminsäure Sandoz absetzen und Ihren Arzt/Ihre Ärztin aufsuchen.

In einzelnen Fällen wurden Leber- bzw. Nierenfunktionsstörungen sowie Blutbildveränderungen beobachtet. Wenn Sie Mefenaminsäure Sandoz über längere Zeit einnehmen müssen, ist es daher wichtig, dass Sie die vom Arzt bzw. der Ärztin verordneten Kontrolluntersuchungen regelmässig einhalten.

Sollten während der Behandlung Halsschmerzen (Angina), hohes Fieber und eventuell auch eine Anschwellung der Lymphknoten in der Halsregion auftreten (ein sehr selten zu beobachtendes Krankheitsbild) sowie bei Schmerzen im Oberbauch und/oder Schwarzfärbung des Stuhls, ist das Arzneimittel abzusetzen und sofort der Arzt bzw. die Ärztin aufzusuchen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «Exp.» bezeichneten Datum verwendet werden.

Bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Mefenaminsäure Sandoz enthalten?

Wirkstoff: Mefenaminsäure.

1 Kapsel enthält: 250 mg Mefenaminsäure sowie Hilfsstoffe.

1 Filmtablette enthält: 500 mg Mefenaminsäure sowie Hilfsstoffe.

1 Zäpfchen enthält: 125 mg bzw. 500 mg Mefenaminsäure sowie Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

55388, 55389, 55390 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Mefenaminsäure Sandoz? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Kapseln: Packungen mit 10, 30 und 100 Kapseln.

Filmtabletten: Packungen zu 10, 30 und 100 teilbaren Filmtabletten.

Zäpfchen: Packungen zu je 10 Zäpfchen.

Zulassungsinhaberin

Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz.

Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2010 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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