Loceryl Nagellack 5 % 5 Ml
Loceryl Nagellack 5 % 5 Ml

Loceryl Nagellack 5 % 5 Ml

55.05 Fr.

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie B und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden.Genauere Informationen

Was ist Loceryl und wann wird es angewendet?

Loceryl Nagellack ist ein Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (Mykosen) der Nägel, das äusserlich angewendet wird. Es ist nur auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin zu verwenden.

Der im Loceryl Nagellack enthaltene Wirkstoff Amorolfin hemmt das Wachstum der Pilze und tötet sie ab. Loceryl Nagellack wirkt gegen verschiedenste Pilzarten, wie Hefen, die eigentlichen Hautpilze (Dermatophyten) und Schimmelpilze. Bakterien sind jedoch auf Amorolfin nicht empfindlich.

Loceryl Nagellack darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Pilzinfektionen sind oft sehr hartnäckig. Der Erfolg einer Behandlung mit Loceryl Nagellack bedingt seine ununterbrochene Anwendung, die je nach Pilzart, Infektionsort und Schweregrad mehrere Monate erfordern kann.

Wann darf Loceryl nicht angewendet werden?

Loceryl Nagellack darf bei Patienten bzw. Patientinnen, die auf die Behandlung überempfindlich reagiert haben, nicht wieder verwendet werden.

Während der Schwangerschaft und Stillzeit ist auf die Anwendung von Loceryl Nagellack zu verzichten.

Wann ist bei der Anwendung von Loceryl Vorsicht geboten?

Kinder, vor allem Kleinkinder und Säuglinge, sollen nicht mit Loceryl Nagellack behandelt werden, weil bisher zu wenig Erfahrungen darüber vorliegen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf Loceryl während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Während der Schwangerschaft darf Loceryl nur mit ausdrücklicher Genehmigung Ihres Arztes oder Ihrer Ärztin verwendet werden.

Während der Stillzeit ist auf die Anwendung von Loceryl zu verzichten.

Wie verwenden Sie Loceryl?

Loceryl Nagellack muss gemäss den Anweisungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin angewendet werden.

Die befallenen Finger- oder Fussnägel werden ein- oder zweimal pro Woche mit Loceryl Nagellack behandelt.

Der Nagellack soll wie folgt angewendet werden:

1.Erkrankte Teile der Nägel (vor allem Nagelflächen) mit einer der Packung beiliegenden Nagelfeile so gut wie möglich abfeilen. Im Laufe der Behandlung nach Bedarf nachfeilen. Achtung: Eine für die Behandlung benützte Nagelfeile darf für die Pflege gesunder Nägel nicht mehr verwendet werden, da sonst die Infektion verschleppt werden könnte.

2.Vor jeder Anwendung die erkrankten Nägel unbedingt entfetten und eventuell vorhandene Lackreste entfernen. Verwenden Sie zum Entfetten und Reinigen der Nageloberfläche beiliegende getränkte Tupfer.

3.Tauchen Sie entweder einen der mitgelieferten, wiederverwendbaren oder den im Deckel integrierten Spatel in das Fläschchen mit dem Medizinallack. Der Nagellack darf nicht am Fläschchenhals abgestreift werden.

4.Den Nagellack auf die ganze Fläche des erkrankten Nagels auftragen und trocknen lassen. Den Spatel für jeden zu behandelnden Nagel neu eintauchen.

5.Den Spatel nach Gebrauch mit dem schon für die Nägel benutzten getränkten Tupfer reinigen und 1-2 Minuten trocknen lassen. Achten Sie darauf, frisch behandelte Nägel nicht mit dem Tupfer zu berühren.

6.Fläschchen nach Gebrauch sofort gut verschliessen.

Dauer der Behandlung

Die Behandlung ist ununterbrochen so lange fortzusetzen, bis die befallenen Stellen vollständig geheilt sind und der Nagel nachgewachsen ist. Die Heilung der befallenen Fingernägel dauert meist etwa sechs Monate, die der Fussnägel neun bis zwölf Monate.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Loceryl haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Loceryl Nagellack auftreten:

Gelegentlich wurde nach der Anwendung des Nagellacks ein leichtes, vorübergehendes Brennen im Nagelbereich beobachtet.

In seltenen Fällen wurde über Nagelveränderungen wie Verfärbungen, spröde oder gebrochene Nägel berichtet. Solche Veränderungen können auch von der Pilzerkrankung des Nagels selbst hervorgerufen werden.

Sehr selten sind brennende Hautempfindungen oder Kontaktdermatitis in der Nähe des Nagels beobachtet worden.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel ist ausserhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren und darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP:» angegebenen Datum verwendet werden.

Nicht über 30 °C lagern. Nach Gebrauch die Flasche sofort fest verschliessen.

Da der auf den Nagel aufgetragene Lack beim Umgang mit organischen Lösungsmitteln (Nitroverdünner, Terpentinersatz usw.) angelöst oder entfernt werden kann, empfiehlt es sich, bei solchen Arbeiten, zum Schutz der Loceryl Lackschicht, undurchlässige Handschuhe zu tragen.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker, bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Loceryl enthalten?

1 ml Nagellack enthält als Wirkstoff 50 mg Amorolfin (als Hydrochlorid), als Lösungsmittel wasserfreies Ethanol sowie weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

51281 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Loceryl? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Nagellack (5%): Packung mit 1 Fläschchen zu 2.5 ml oder 5 ml.

Die Packung enthält zusätzlich 30 mit Isopropylalkohol getränkte Tupfer zur Reinigung, Deckel mit integriertem Spatel oder 10 separate Spatel und 30 Feilen.

Zulassungsinhaberin

Galderma Schweiz AG, 4622 Egerkingen/Schweiz

Diese Packungsbeilage wurde im Juni 2016 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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