Kelosoft Narbencreme 10g
Kelosoft Narbencreme 10gKelosoft Narbencreme 10g

Kelosoft Narbencreme 10g

15.20 Fr.

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie D und ist daher apothekenpflichtig: entweder Sie holen das Medikament persönlich in der Apotheke ab (dafür brauchen Sie kein Rezept) oder Sie senden uns ein Rezept eines Arztes damit wir Ihnen das Medikament zuschicken können.Genauere Informationen

Pflanzliches Arzneimittel

Was ist Kelosoft und wann wird es angewendet?

Kelosoft ist eine Crème zur Narbenbehandlung, die als Wirkstoff Grünöl (aus Bilsenkraut) enthält. Dieses wirkt erweichend und glättend auf wulstige Narben. Nach einer mehrmonatigen Behandlungsdauer mit Kelosoft bilden sich die Narben langsam zurück. Ein sichtbarer Erfolg stellt sich in der Regel erst nach 6–12 Monaten ein. Kelosoft kann nach einer gewissen Zeit auch vorbeugend zur Verhütung der Narbenbildung nach Hautverletzungen (Brand- und Schnittwunden) und Operationen angewendet werden.

Wann darf Kelosoft nicht angewendet werden?

Kelosoft darf bei bekannter Überempfindlichkeit auf einen der Salbenhilfsstoffe oder einen anderen Bestandteil des Präparates nicht angewendet werden. Kelosoft soll bei Kindern unter 12 Jahren nur auf Anraten des Arztes bzw. der Ärztin angewendet werden. Kelosoft darf nicht auf offene oder nicht verheilte Wunden sowie Schleimhäute aufgetragen werden. Bei Hautverletzungen oder nach Operationen darf die Anwendung von Kelosoft frühestens nach 14 Tagen erfolgen, d.h. erst wenn die Wunde sicher verheilt ist.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an Hautkrankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) anwenden!

Darf Kelosoft während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Während Schwangerschaft und Stillzeit soll Kelosoft Narbencrème ausschliesslich nach Rücksprache mit dem Arzt bzw. mit der Ärztin angewendet werden.

Wie verwenden Sie Kelosoft?

Erwachsene: Jeden Abend vor dem Schlafen wenig Crème mit der Fingerkuppe während 2–3 Minuten in die Narbe einmassieren, evtl. danach mit einer Gaze abdecken. Die Behandlung soll täglich ohne Unterbrechung fortgesetzt werden. Je nach Ausdehnung und Stärke der bestehenden schlechten Vernarbung erstreckt sich die Behandlung über mehrere Wochen bis zu Monaten. Eine konsequente regelmässige Anwendung ist Bedingung.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Die Anwendung und Sicherheit von Kelosoft wurde bei Kindern nicht geprüft.

Welche Nebenwirkungen kann Kelosoft haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Kelosoft auftreten:

In vereinzelten Fällen treten Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut auf. Diese äussern sich in Form von Rötung, Jucken und Brennen. In einem solchen Fall ist auf eine weitere Anwendung von Kelosoft zu verzichten.

Was ist ferner zu beachten?

Die Narben sind vor Sonneneinstrahlung zu schützen (abdecken).

Für Kinder unerreichbar aufbewahren.

Trocken und bei Raumtemperatur (15–25 °C) in der Originalpackung lagern.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «Exp.» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Kelosoft enthalten?

1 g Kelosoft Crème enthält: Bilsenkrautöl 500 mg; hydroxiliertes Wollwachs; Collagen; Macrogol 400; Aromastoffe; Konservierungsmittel: Methylparaben (E 218); sowie weitere Salbenhilfsstoffe.

Zulassungsnummer

43770 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Kelosoft? Welche Packungen sind erhältlich?

Kelosoft erhalten Sie in Apotheken und Drogerien ohne ärztliche Verschreibung.

Tuben zu 10 g und 25 g.

Zulassungsinhaberin

Geistlich Pharma AG, 6110 Wolhusen.

Diese Packungsbeilage wurde im Juli 2006 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.