Eprotan Mepha Plus Lactabs 28 Stk
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Eprotan Mepha Plus Lactabs 28 Stk

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie B und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden.Genauere Informationen

Was ist Eprotan-Mepha plus und wann wird es angewendet?

Eprotan-Mepha plus ist ein Kombinationsarzneimittel zur Behandlung des hohen Blutdruckes.

Die eine Komponente (Eprosartan) blockiert Rezeptoren (Bindungsstellen) von körpereigenen Transmittern (Überträgersubstanzen), die für den erhöhten Blutdruck verantwortlich sind. Dies führt zu einer Senkung des erhöhten Blutdruckes.

Hydrochlorothiazid gehört zur Gruppe der sogenannten Diuretika (harntreibende Mittel). Es fördert die Ausscheidung von Natrium, Chlorid und Wasser durch die Nieren und bewirkt dadurch eine Senkung des Blutdruckes.

Eprotan-Mepha plus darf ausschliesslich auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin zur Behandlung von hohem Blutdruck angewendet werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Die Anwendung von Eprotan-Mepha plus beschränkt sich auf Erwachsene.

Wann darf Eprotan-Mepha plus nicht eingenommen werden?

Sie dürfen Eprotan-Mepha plus nicht einnehmen bei:

  • bei bekannter Überempfindlichkeit gegen einen Bestandteil des Arzneimittels oder gegen Sulfonamide
  • bei ungenügender Harnausscheidung, bei Mangelerscheinungen an Kalium und Natrium im Blut sowie bei Kalziumstörungen, bei gleichzeitiger Einnahme gewisser Antikoagulantien (Blutverdünner), bei Gicht, Gallenstauung und Gallenwegsverengungen.
  • während der Schwangerschaft und der Stillzeit (siehe Abschnitt «Darf Eprotan-Mepha plus während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?».
  • bei schweren Leber- und Nierenerkrankungen
  • wenn Sie an Diabetes (Typ 1 oder Typ 2) oder eingeschränkter Nierenfunktion leiden und gleichzeitig Aliskiren, einen blutdrucksenkenden Wirkstoff einnehmen.
  • wenn Sie an diabetesbedingten Leberproblemen (einer sogenannter diabetischer Nephropathie) leiden und gleichzeitig ACE-Hemmer (wie z.B. Enalapril, Lisinopril oder Ramipril) einnehmen.
  • wenn bei Ihnen früher anlässlich der Einnahme eines blutdrucksenkenden Arzneimittels Schwellungen im Gesicht, an Lippen, Zunge oder im Rachen (Schluck- oder Atembeschwerden) auftraten.

Wann ist bei der Einnahme von Eprotan-Mepha plus Vorsicht geboten?

Bei nachfolgend aufgelisteten Bedingungen muss Ihr Arzt oder Ihre Ärztin je nach Umständen von einer Behandlung mit Eprotan-Mepha plus absehen, Ihre bisherige Medikation anpassen und/oder zu Ihrer Sicherheit ergänzende Massnahmen, wie z.B. vermehrte Kontrolluntersuchungen durchführen.

Informieren Sie daher Ihren Arzt oder Ihre Ärztin unbedingt vor Beginn der Behandlung mit Eprotan-Mepha plus

  • wenn Sie in der Vergangenheit allergisch auf harntreibende Arzneimittel (Sulfonamidderivate) reagiert haben
  • wenn Sie an einer Nierenfunktionsstörung wie z.B. Verengung der Nierenarterie oder dem Ausfall einer Niere leiden
  • wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden
  • wenn Sie an Diabetes (Zuckerkrankheit) leiden. Eine Anpassung der Dosierung der Grundtherapie kann erforderlich sein
  • wenn Sie an einer Herzerkrankung oder einer Arterienverkalkung leiden
  • wenn Sie an Gicht oder Lupus erythematodes leiden
  • wenn Sie an übermässigem Erbrechen oder Durchfall leiden oder gelitten haben
  • wenn Sie an primären Hyperaldosteronismus (Überproduktion von Aldosteron) leiden
  • Wenn Sie an einer seltenen vererbten Galactose-Intoleranz, Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption leiden
  • wenn Sie eine der folgenden Arzneimittel einnehmen:
    • ACE-Hemmer wie z.B. Enalapril, Lisinopril oder Ramipril
    • aliskirenhaltige Arzneimittel wie Rasilamlo oder Rasilez
    • kaliumsparenden Diuretika (harntreibende Mittel), Kaliumpräparaten, kaliumhaltigen Salzersatzmitteln oder anderen Arzneimitteln, die den Serumkaliumspiegel erhöhen (z.B. Heparin)
    • andere blutdrucksenkende Mittel oder Herzmedikamente
    • Antidepressiva mit dem Wirkstoff Lithium oder andere Arzneimittel gegen psychisch Erkrankungen
    • Muskelrelaxantien oder Arzneimittel welche gewisse Muskeln entspannen (sogenannte Anticholinergika)
    • Schmerzmittel oder Entzündungshemmer
    • Gichtmittel, Arzneimittel gegen Parkinson oder Epilepsie, Antibiotika, Immunsuppressiva oder Krebsmittel

Vorsicht ist geboten bei gleichzeitiger Einnahme von Eprotan-Mepha plus und Alkohol, da es dadurch beim Aufstehen aus dem Sitzen oder Liegen verstärkt zu einem plötzlichen Abfall des Blutruckes und damit zu Schwindel bis hin zur Ohnmacht kommen kann.

Eprotan-Mepha plus sollte mindestens 4 Stunden vor oder nach sogenannten Anionenaustauscherharzen (z.B. Arzneimittel mit dem Wirkstoff Cholestyramin oder Colestipol) eingenommen werden, da ansonsten die Wirkung von Eprotan-Mepha plus vermindert sein kann.

Der in Eprotan-Mepha plus enthaltene Wirkstoff Hydrochlorothazid kann bei Dopingtests zu positiven Ergebnissen führen.

Wie jedes blutdrucksenkende Arzneimittel kann auch Eprotan-Mepha plus Ihre Aufmerksamkeit und Konzentration beeinträchtigen. Daher ist Vorsicht im Strassenverkehr und beim Bedienen von Maschinen geboten.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden (Externa)!

Darf Eprotan-Mepha plus während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Schwangerschaft

Eprotan-Mepha plus darf während einer Schwangerschaft nicht eingenommen werden.

Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit, wenn Sie schwanger sind oder vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird für Sie eine andere Behandlung auswählen.

Stillzeit

Sie dürfen Eprotan-Mepha plus nicht einnehmen, solange Sie Ihr Kind stillen. Teilen sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird für Sie eine andere Behandlung auswählen.

Wie verwenden Sie Eprotan-Mepha plus?

Erwachsene

Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin Eprotan-Mepha plus nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da Eprotan-Mepha plus sonst nicht richtig wirken kann!

Die übliche Dosierung beträgt über die gesamte Behandlungsdauer 1 mal täglich 1 Lactab (entsprechend 600 mg Eprosartan + 12.5 mg Hydrochlorothiazid).

Die Dosierung ist unabhängig vom Alter.

Eprotan-Mepha plus wird mit Flüssigkeit geschluckt. Die Einnahme kann unabhängig von einer Mahlzeit erfolgen. Es empfiehlt sich jedoch, Eprotan-Mepha plus täglich zur selben Zeit (z.B. morgens) einzunehmen. Wenn Sie vergessen haben zur gewohnten Zeit die Lactab einzunehmen, holen Sie dies sobald wie möglich nach. Nehmen Sie die nächste Dosis zur üblichen Zeit ein. Verdoppeln Sie die Dosis nicht!

Benachrichtigen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie mehr Lactab eingenommen haben, als er Ihnen verschrieben hat.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Da die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit einer Verabreichung an Kindern und Jugendlichen nicht belegt ist, soll Eprotan-Mepha plus Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht verabreicht werden.

Welche Nebenwirkungen kann Eprotan-Mepha plus haben?

Bei der Einnahme von Eprotan-Mepha plus können in der Reihenfolge ihrer Häufigkeit folgende unerwünschte Wirkungen auftreten:

Sehr häufig (in mehr als 1 von 10 Fällen): Kopfschmerzen.

Häufig (in mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 Fällen): Schwindel, Kribbeln, tiefer Blutdruck, Entzündung der Nasenschleimhäute, Übelkeit, Durchfall, Erbrechen, erhöhter Blutzucker, Hautausschlag (bei starken Hautausschlägen sollten Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin konsultieren), Schwächezustände.

Gelegentlich (in mehr als 1 aber weniger als 10 von 1000 Fällen): erhöhte Empfindlichkeit, Gicht, Depression, Angstzustände, Schlaflosigkeit, Nervosität, veränderte sexuelle Lust, Müdigkeit, Nervenschmerzen, Herzrhythmusstörungen, Bronchitis, Husten, Nasenbluten, Rachenentzündungen, Infektion der oberen Atemwege, Verstopfung, Verdauungsstörungen, Bauchschmerzen, Reizmagen, Schwellungen z.B. im Gesicht oder an den Gliedmassen (wenn diese Nebenwirkung auftritt, müssen Sie sofort Ihren Arzt oder Ihre Ärztin benachrichtigen), Krämpfe, Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen und -entzündungen, Infektion der Harnwege, verminderte sexuelle Fähigkeiten, Impotenz, Fieber, Mundtrockenheit, Schwitzen.

Selten (in mehr als 1 aber weniger als 10 von 10'000 Fällen): Wasserlunge, Lungenentzündung, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Verschlechterung des Diabetes.

Sehr selten (in weniger als 1 von 10'000 Fälle): Allergische Reaktionen, Appetitlosigkeit, Ruhelosigkeit, Sehstörungen, Gefässentzündung, Gelbsucht, blasige Ablösungen der Epidermis der Haut (Lell-Syndrom), Lichtsensibilität, Schmetterlingsgeflecht (Systemischer Lupus Erythematodes), Nierenversagen, Nierenfunktions­störungen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP:» bezeichneten Datum verwendet werden.

Aufbewahrung bei Raumtemperatur (15°-25 °C).

Arzneimittel ausser Reichweite von Kindern aufbewahren!

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Eprotan-Mepha plus enthalten?

Wirkstoff: Eprosartan als Eprosartan-Mesylat 600 mg und Hydrochlorothiazid 12,5 mg.

Zulassungsnummer

58077 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Eprotan-Mepha plus? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung:

Packungen zu 28 und 98 Lactab (Kalenderpackung) (B).

Zulassungsinhaberin

Mepha Pharma AG, Basel.

Diese Packungsbeilage wurde im Oktober 2015 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Interne Versionsnummer: 4.2

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