Eprotan Mepha Lactabs 600 Mg 28 Stk
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Eprotan Mepha Lactabs 600 Mg 28 Stk

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie B und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden.Genauere Informationen

Was ist Eprotan-Mepha und wann wird es angewendet?

Eprotan-Mepha ist ein Arzneimittel zur Behandlung des hohen Blutdruckes. Es blockiert Rezeptoren (Bindungsstellen) von körpereigenen Transmittern (Überträgersubstanzen), die für den erhöhten Blutdruck verantwortlich sind. Dies führt zu einer Senkung des erhöhten Blutdrucks.

Eprotan-Mepha wird, ausschliesslich auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin, zur Behandlung von hohem Blutdruck angewendet.

Was sollte dazu beachtet werden?

Die blutdrucksenkende Wirkung von Eprotan-Mepha kann bei gleichzeitiger Einnahme von anderen blutdrucksenkenden Mitteln verstärkt werden. Diese Wirkungsverstärkung ist im Allgemeinen erwünscht.

Wann darf Eprotan-Mepha nicht angewendet werden?

Sie dürfen Eprotan-Mepha nicht einnehmen:

  • wenn Sie früher überempfindlich auf Eprotan-Mepha reagiert haben oder bei Überempfindlichkeit auf den Wirkstoff (Eprosartan) oder einen der Hilfsstoffe des Arzneimittels.
  • während der letzten 6 Monate einer Schwangerschaft (es wird empfohlen, Eprotan-Mepha auch in der frühen Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden, siehe Abschnitt «Schwangerschaft und Stillzeit»).
  • bei schweren Nierenerkrankungen.
  • wenn Sie an Diabetes (Typ 1 oder Typ 2) oder eingeschränkter Nierenfunktion leiden und gleichzeitig Aliskiren, einen blutdrucksenkenden Wirkstoff einnehmen.

Wann ist bei der Einnahme von Eprotan-Mepha Vorsicht geboten?

Über die Anwendung von Eprotan-Mepha bei Patienten mit schweren Leber- oder Nierenschäden oder bei Patienten mit kürzlich erfolgter Nierentransplantation liegen zurzeit erst wenige Erfahrungen vor.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen.

Die blutdrucksenkende Wirkung von Eprotan-Mepha kann bei Personen mit schwarzer Hautfarbe geringer sein als bei Menschen mit nicht-schwarzer Hautfarbe.

Patienten mit primärem Hyperaldosteronismus (Symptome: u.a. vermehrtes Wasserlassen, erhöhtes Durstgefühl, Muskelschwäche, Lähmungserscheinungen, Bluthochdruck) oder mit der seltenen vererbten Galactose-Intoleranz, Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten Eprotan-Mepha nicht einnehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an Herzkrankheiten leiden (v.a. bei koronarer Herzkrankheit oder schwerer Herzinsuffizienz),
  • an anderen Krankheiten leiden (v.a. Leber- oder Nierenkrankheiten,) oder
  • Allergien haben.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimittel

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker, bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Dies gilt vor allem für die gleichzeitige Einnahme von Eprotan-Mepha und

  • Lithiumpräparate zur Behandlung bestimmter psychischer Erkrankungen,
  • ACE-Inhibitoren (wie z.B. Enalapril, Lisinopril oder Ramipril),
  • aliskirenhaltige Arzneimittel wie Rasilamlo oder Rasilez,
  • kaliumsparende Diuretika, Kaliumpräparate, kaliumhaltige Salzersatzmittel oder andere Arzneimittel, die den Kaliumspiegel erhöhen oder
  • Arzneimittel gegen Schmerzen und Entzündungen (nichtsteroidale Antirheumatika, z.B. Acetylsalicylsäure, Ibuprofen).

Darf Eprotan-Mepha während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Schwangerschaft

Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). In der Regel wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen empfehlen, Eprotan-Mepha vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung von Eprotan-Mepha in der frühen Schwangerschaft wird nicht empfohlen und Eprotan-Mepha darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Eprotan-Mepha in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann.

Stillzeit

Teilen sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Sie dürfen Ihr Kind nicht stillen, wenn Sie Eprotan-Mepha einnehmen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird eine andere Behandlung auswählen, wenn Sie stillen wollen, vor allem, solange Ihr Kind im Neugeborenenalter ist oder wenn es eine Frühgeburt war.

Wie verwenden Sie Eprotan-Mepha?

Eprotan-Mepha wird mit Wasser geschluckt. Die Einnahme kann unabhängig vom Essen erfolgen. Die Dosis und die Therapiedauer werden vom Arzt bzw. von der Ärztin festgelegt. Bei einer Dosisänderung durch Ihren Arzt oder Ihre Ärztin können Ihre Tabletten ein anderes Aussehen (Form/Farbe) haben. Halten Sie sich genau an das vom Arzt oder von der Ärztin verordnete Dosierungsschema.

Im Allgemeinen gelten folgende Dosierungsrichtlinien:

Erwachsene

Die Anfangsdosis und Erhaltungsdosis beträgt 1×/täglich 600 mg.

Nehmen Sie Eprotan-Mepha möglichst immer zur gleichen Tageszeit ein.

Wenn Sie vergessen haben, zur gewohnten Zeit die Lactab einzunehmen, holen Sie dies sobald wie möglich nach. Nehmen Sie die nächste Dosis zur gewohnten Zeit ein. Nehmen Sie jedoch nicht zwei Dosen innerhalb von 6 Stunden ein.

Benachrichtigen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie mehr Lactab eingenommen haben, als er Ihnen verschrieben hat.

Kinder und Jugendliche

Zur Anwendung von Eprotan-Mepha bei Kindern und Jugendlichen liegen keine klinischen Daten vor. Eprotan-Mepha sollte daher bei Kindern und Jugendlichen nicht angewendet werden.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Eprotan-Mepha haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Eprotan-Mepha auftreten:

Diese unerwünschten Ereignisse sind gewöhnlich leichter und vorübergehender Natur und traten in klinischen Studien in ähnlicher Häufigkeit wie unter einem wirkstofffreien Vergleichspräparat (einem sogenannten Placebo) auf.

Häufig: virale Infekte, Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit und Depressionen, Brustschmerzen und Herzklopfen, Schnupfen, Rachenentzündung, Atembeschwerden, Infektionen der oberen Atemwege, Husten und Bronchitis, Übelkeit, Erbrechen, unspezifische Magen-Darm-Beschwerden und Durchfall, Wassereinlagerungen (sog. Ödeme), Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen und Muskelschmerzen, Harnwegsinfekte, Kraftlosigkeit, Verletzungen und Schmerzen.

Selten: Herzrhythmusstörungen.

Im Weiteren wurden beobachtet: erniedrigter Blutdruck einschliesslich Schwindelgefühl beim schnellen Wechsel vom Liegen zum Stehen, Hautreaktionen in Form von Rötung, Juckreiz und Ausschlag, Gesichtsschwellung und/oder Angioödem (Gewebeschwellung von z.B. Gesicht, Lippen, Rachen und/oder Zunge), Erkrankung der Nieren (verminderte Nierenfunktion).

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Aufbewahrung bei Raumtemperatur (15°-25 °C).

Arzneimittel ausser Reichweite von Kindern aufbewahren!

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Eprotan-Mepha enthalten?

Wirkstoff: Eprosartan als Eprosartan-Mesylat: 600 mg Eprosartan (ovale, weisse Tabletten).

Hilfsstoffe: zur Tablettierung.

Zulassungsnummer

58076 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Eprotan-Mepha? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung:

Packungen: Eprotan-Mepha 600 mg: 28 und 98 Lactab (Kalenderpackung).

Zulassungsinhaberin

Mepha Pharma AG, Basel.

Diese Packungsbeilage wurde im März 2015 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Interne Versionsnummer: 4.2

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