Havrix 1440 Inj Susp Fertigspr 1 Ml

Havrix 1440 Inj Susp Fertigspr 1 Ml

Fachinformationen

Zusammensetzung

Havrix 1440:

1 Impfdosis zu 1 ml enthält:

Wirkstoff: inaktiviertes Hepatitis A-Virus.

Hilfsstoffe: Aluminiumhydroxid als Adjuvans, Aminosäuren, Polysorbat 20, Dinatriumphosphat, Kaliumphosphat, Natriumchlorid, Kaliumchlorid, Spuren von Neomycinsulfat, Aqua ad iniectabilia q.s. ad 1 ml.

Havrix 720:

1 Impfdosis zu 0,5 ml enthält:

Wirkstoff: inaktiviertes Hepatitis A-Virus.

Hilfsstoffe: Aluminiumhydroxid als Adjuvans, Aminosäuren, Polysorbat 20, Dinatriumphosphat, Kaliumphosphat, Natriumchlorid, Kaliumchlorid, Spuren von Neomycinsulfat, Aqua ad iniectabilia q.s. ad 0,5 ml.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

Havrix 1440: Fertigspritze mit der Impfstoff-Suspension mit 1440 Antigen-Einheiten/1 ml, Gesamtproteingehalt: ≤0,4 µg.

Havrix 720: Fertigspritze mit der Impfstoff-Suspension mit 720 Antigen-Einheiten/0,5 ml, Gesamtproteingehalt: ≤0,2 µg.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Havrix wird eingesetzt für die aktive Immunisierung gegen eine Hepatitis A-Virus-Infektion bei exponierten Personen.

1. In Gebieten mit niedriger und mittlerer Hepatitis A-Durchseuchung wird die Impfung mit Havrix besonders für Personen empfohlen, die einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind oder sein können, wie:

  • Reisende in Endemiegebiete wie Afrika, Asien, Mittelmeerländer, Mittlerer Osten, Zentral- und Südamerika (z.B. Touristen, Angehörige von Missionen, Entwicklungshelfer, Angehörige von Hilfscorps, Militärpersonen).
  • Personen, die engen Kontakt mit Hepatitis A-Kranken, -Infizierten, möglicherweise Infizierten oder mit kontaminierten Gegenständen haben: Da die Virusausscheidung von Infizierten über einen verlängerten Zeitraum erfolgen kann, sollten Personen, die in engem Kontakt mit infizierten Personen leben, geimpft werden.
  • Aus arbeitsmedizinischer Sicht sollten auch Personen geimpft werden, die, beruflich bedingt, in Berührung mit möglicherweise kontaminierten Gegenständen/Materialien kommen, wie z.B. Kanal- und Klärwerksarbeiter u.a.
  • Mitarbeiter von Tagespflegestätten, Kliniken, Heimen und pädiatrischen Einrichtungen: Angestellte von Tagespflegestätten sollten geimpft werden, um zu vermeiden, dass sie nach Ansteckung durch infizierte Kinder selbst zur Infektionsquelle werden.
  • Personen, die mit der Herstellung und der Verteilung von Lebensmitteln beschäftigt sind: Da HAV-kontaminierte Lebensmittel eine Hauptinfektionsquelle darstellen, sollten Angestellte in Restaurants und Hotels geimpft werden.
  • Rauschgiftsüchtige, insbesondere i.v. Drogenabhängige und deren Betreuer.
  • Patienten mit erhöhtem Risiko für sexuell übertragbare Erkrankungen, insbesondere Personen mit häufigem Partnerwechsel, Homosexuelle, Patienten mit sexuell übertragbaren Erkrankungen.
  • Patienten mit Hämophilie.
  • Personen mit chronischen Lebererkrankungen (z.B. chronische Träger der Hepatitis B oder C; Alkoholkranke). Eine Hepatitis A kann bei chronischer Lebererkrankung die Prognose verschlechtern.
  • Spezifische Populationsgruppen mit einer bekannten höheren Inzidenz für Hepatitis A (z.B. Personen in Gemeinden mit einer Hepatitis A-Epidemie; Indianer; Eskimos).

2. In Gebieten mit mittlerer bis hoher Hepatitis A-Durchseuchung (z.B. Afrika, Asien, Mittelmeerländer, Mittlerer Osten, Zentral- und Südamerika) kann die Impfung für alle nicht immunen Personen in Betracht gezogen werden.

Dosierung/Anwendung

Jede Impfdosis besteht aus einer gebrauchsfertigen Suspension. Es muss die gesamte Impfdosis verabreicht werden.

a) Übliche Dosierung

Für die Grundimmunisierung genügt eine Einmaldosis:

Erwachsene ab dem 19. Geburtstag:

Einmaldosis Havrix 1440 (1,0 ml Suspension).

Kinder und Jugendliche ab dem 1. bis zum 19. Geburtstag:

Einmaldosis Havrix 720 (0,5 ml Suspension).

Um eine langdauernde Immunität zu erzielen, wird eine Nachimpfung (Booster) zwischen 6 und 12 Monaten nach der Grundimmunisierung empfohlen. Bei Erwachsenen erfolgt die Auffrischimpfung mit Havrix 1440, bei Kindern und Jugendlichen mit Havrix 720. Es gibt Literaturdaten, welche bei erwachsenen Reisenden eine erfolgreiche Boosterung der Antikörperreaktion auch bis 6 Jahre nach der Grundimmunisierung beschreiben. Es wurde jedoch nicht belegt, dass bei diesem Verabreichungsmodus zwischen den beiden Injektionen ein ausreichender Schutz vor einer Hepatitis A-Infektion besteht. Eine unkontrollierte Untersuchung in einem Endemiegebiet (Alaska) konnte nachweisen, dass die verzögerte Verabreichung der Boosterimpfung bei Kindern <2 Jahren zu einem signifikant verminderten Anstieg der Antikörperreaktion im Vergleich zur verzögerten Verabreichung der Boosterimpfung bei älteren Personen führte.

b) Spezielle Dosierungsanweisungen

Ist ein Schutz gegen Hepatitis A unmittelbar erforderlich, z.B. nach einer Exposition, ist die erste Dosis von Havrix gleichzeitig mit Hepatitis A-Immunglobulin zu verabreichen (aktive/passive Immunisierung). Dabei sollten die Injektionen an 2 verschiedenen Stellen vorgenommen werden.

Hämodialyse oder Störungen des Immunsystems: Mit der Grundimmunisierung werden unter Umständen keine adäquaten Antikörpertiter erreicht. Die Verabreichung weiterer Impfdosen kann in solchen Fällen erforderlich sein.

Thrombozytopenie oder Blutgerinnungsstörungen: Weil intramuskuläre Infektionen mit Nachblutungen verbunden sein können, sollte Havrix in solchen Fällen subkutan verabreicht werden. Eine abgeschwächte Immunantwort ist möglich.

c) Korrekte Art der Anwendung

Havrix soll intramuskulär (i.m.) verabreicht werden. Die Injektion sollte bei Kindern und Erwachsenen in den Deltoideus erfolgen, bei Kleinkindern anterolateral am Oberschenkel.

Eine intradermale oder subkutane Verabreichung oder die i.m. Injektion in die Glutealmuskeln sollte unterbleiben, weil diese Applikationen möglicherweise zu einer verminderten Immunantwort führen können.

Vor der Entnahme von Havrix ist der Impfstoffbehälter kräftig zu schütteln, um eine leicht weisslich-trübe Suspension zu erhalten.

Parenteralia und Impfstoffe sollten vor Gebrauch visuell auf Niederschläge oder Farbveränderungen kontrolliert werden. Die Fertigspritze ist zu verwerfen, wenn der Inhalt anders aussieht.

Kontraindikationen

Bekannte Überempfindlichkeit gegen Havrix, gegen einen seiner Bestandteile oder bei bereits aufgetretener Überempfindlichkeit nach vorgängiger Anwendung.

Wie bei anderen Impfstoffen soll die Anwendung von Havrix bei Personen mit schwerer fieberhafter Erkrankung zurückgestellt werden.

Leichte Infekte sowie eine HIV-Infektion stellen keine Kontraindikation dar.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Havrix darf unter keinen Umständen intravaskulär injiziert werden!

Besonders bei Jugendlichen kann es als psychogene Reaktion auf die Nadelinjektion nach oder sogar vor einer Impfung zu einer Synkope (Ohnmacht) kommen. Diese kann während der Erholungsphase von verschiedenen neurologischen Symptomen wie vorübergehende Sehstörung, Parästhesie und tonisch-klonische Bewegungen der Gliedmassen begleitet sein. Es ist wichtig, Massnahmen zu ergreifen, um Verletzungen durch die Ohnmacht zu verhindern.

Impflinge können sich zum Zeitpunkt der Impfung möglicherweise bereits in der Inkubationsphase einer Hepatitis A befinden. In solchen Fällen ist nicht bekannt, ob Havrix die Entwicklung der klinisch manifesten Erkrankung verhindern kann.

Injizierbare Impfstoffe können in seltenen Fällen anaphylaktische Reaktionen auslösen. Deshalb sollten geeignete Behandlungsmöglichkeiten stets gebrauchsfertig verfügbar sein (z.B. Adrenalin-Lösung 1/1000).

Bei Hämodialysepatienten und Personen mit einem defekten Immunsystem kann es sein, dass adäquate Anti-HAV-Antikörpertiter nach einer Einzeldosis ausbleiben. Bei solchen Patienten können zusätzliche Impfdosen notwendig sein.

Interaktionen

Da es sich bei Havrix um einen inaktivierten Impfstoff handelt, ist es unwahrscheinlich, dass die gleichzeitige Verabreichung mit anderen Impfstoffen zu einer Beeinträchtigung der Immunantwort führt.

Eine gleichzeitige Verabreichung mit Immunglobulinen hat keinen negativen Einfluss auf die Wirksamkeit von Havrix.

Bei gleichzeitiger Anwendung mit anderen Impfstoffen sollen verschiedene Spritzen verwendet und verschiedene Injektionsstellen gewählt werden.

Klinische Erfahrungen über die gleichzeitige Verabreichung von Havrix mit rekombinantem Hepatitis B-Impfstoff (Engerix®-B) sind gut. Eine gleichzeitige Impfung gegen Typhus, Gelbfieber, Cholera (injizierbar) oder Tetanus beeinflusst die Immunantwort auf Havrix nicht.

Schwangerschaft/Stillzeit

Es wurden weder Reproduktionsstudien am Tier noch klinische Studien bei schwangeren oder stillenden Frauen durchgeführt. Wie bei allen inaktivierten Virusimpfstoffen sind die Risiken für den Foetus als vernachlässigbar anzusehen.

Schwangere Frauen sollten nur dann mit Havrix geimpft werden, wenn eine eindeutige Indikation dafür besteht.

Während der Stillzeit sollte zurückhaltend geimpft werden, obschon die Risiken als vernachlässigbar gelten.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Es liegen keine Untersuchungen zur Fahrtüchtigkeit und zum Bedienen von Maschinen nach Verabreichung von Havrix vor (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).

Unerwünschte Wirkungen

Das Sicherheitsprofil basiert auf Daten von mehr als 5'300 Personen.

Häufigkeiten werden wie folgt angegeben:

Sehr häufig: ≥1/10; häufig: ≥1/100 bis <1/10; gelegentlich: ≥1/1'000 bis <1/100; selten: ≥1/10'000 bis <1/1'000; sehr selten: <1/10'000.

Klinische Studien

Infektionen und Infestationen:

Gelegentlich: Infektionen des oberen Respirationstraktes, Rhinitis.

Metabolismus und Ernährungsstörungen:

Häufig: Appetitverlust.

Psychiatrische Störungen:

Sehr häufig: Reizbarkeit (Havrix 1440: --; Havrix 720: 18,9%).

Zentrales und peripheres Nervensystem:

Sehr häufig: Kopfschmerzen (Havrix 1440: 11,2%; Havrix 720: 5,2%).

Häufig: Benommenheit.

Gelegentlich: Schwindel.

Selten: Hypoästhesie, Parästhesie.

Gastrointestinale Störungen:

Häufig: gastrointestinale Symptome wie Diarrhöe, Übelkeit und Erbrechen.

Haut und Hautanhangsgebilde:

Gelegentlich: Hautausschlag.

Selten: Pruritus.

Muskelskelettsystem:

Gelegentlich: Myalgie, den Bewegungsapparat betreffende Steifheit.

Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Injektionsstelle:

Sehr häufig: Schmerz (Havrix 1440: 51,9%; Havrix 720: 18,2%) und Rötung an der Injektionsstelle (Havrix 1440: 15,7%; Havrix 720: 14,9%), Müdigkeit (Havrix 1440: 11,6%).

Häufig: Schwellung, Unwohlsein, Fieber (>37,5 °C), Reaktion an der Injektionsstelle wie Verhärtung.

Gelegentlich: Grippe-ähnliche Erkrankung.

Selten: Schüttelfrost.

Post-Marketing

Störungen des Immunsystems:

Anaphylaxie, allergische Reaktionen, einschliesslich anaphylaktoider Reaktionen und Reaktionen ähnlich der Serumkrankheit.

Zentrales und peripheres Nervensystem:

Konvulsionen.

Wie bei anderen Impfstoffen zu beobachten ist, können sehr selten entzündliche Reaktionen des peripheren oder zentralen Nervensystems auftreten, einschliesslich aufsteigender Lähmungen, wie z.B. Guillain-Barré-Syndrom.

Gefässe:

Vaskulitis.

Haut- und Hautanhangsgebilde:

Angioneurotisches Oedem, Urtikaria, Erythema multiforme.

Muskelskelettsystem:

Arthralgie.

Überdosierung

Über Fälle von Überdosierung während der Marktüberwachung nach Einführung ist berichtet worden. Die beobachteten unerwünschten Wirkungen waren ähnlich denjenigen, die nach korrekter Anwendung beobachtet wurden.

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: J07BC02

Havrix ist ein Impfstoff gegen die Hepatitis A. Er besteht aus einer sterilen Suspension von Formaldehyd-inaktiviertem Hepatitis A-Virus (Stamm HM 175), adsorbiert an Aluminiumhydroxid.

Die Viren werden in Kulturen humaner diploider Zellen (MRC-5) gezüchtet. Um Bestandteile des Kulturmediums zu entfernen, werden die Zellen vor der Extraktion der Viren umfassend gewaschen. Anschliessend werden die Zellen lysiert und die Viren mit Ultrafiltrationstechniken und Gelchromatographie aufgereinigt. Die Inaktivierung der Viren wird durch Behandlung mit Formalin sichergestellt.

Der Gehalt an viralem Antigen wird mit einem ELISA-Test (Enzyme-Linked Immuno Sorbent Assay) bestimmt.

Havrix erfüllt die WHO-Bestimmungen für die Herstellung biologischer Produkte.

Havrix verleiht eine Immunität gegen Hepatitis A-Virus (HAV)-Infektionen, indem es die Produktion von spezifischen Anti-HAV-Antikörpern bewirkt.

In klinischen Studien waren 99% der Impflinge 30 Tage nach der 1. Dosis seropositiv. In einer Untergruppe von klinischen Studien, wo die Kinetik der Immunantwort studiert wurde, konnte eine frühe und rasche Serokonversion nach Anwendung einer Einzeldosis Havrix gezeigt werden: in 79% der Impflinge am 13., in 86,3% am 15., in 95,2% am 17. und in 100% am 19. Tag. (Die Inkubationszeit der Hepatitis A beträgt 15–49 Tage.)

In einer in Alaska durchgeführten Studie wurden ungefähr 5'000 Personen mit 1 Dosis Havrix dem Alter entsprechend geimpft, um eine Hepatitis A-Epidemie zu stoppen. 92% der getesteten Impflinge entwickelten messbare Anti-HAV-Antworten.

Havrix konnte auch bei verschiedenen anderen Hepatitis A-Epidemien (in der Slowakei, USA, Grossbritannien, Israel und Italien) erfolgreich eingesetzt werden. Eine Durchimpfung von 80% der Bevölkerung führte innerhalb von 4–8 Wochen zu einem Ende des Hepatitis A-Ausbruchs.

In klinischen Studien waren einen Monat nach der Auffrischimpfung alle Impflinge seropositiv.

Um eine langdauernde Immunität zu erzielen, wird eine Auffrischdosis zu irgendeinem Zeitpunkt zwischen 6 und 12 Monaten nach der Grundimmunisierung empfohlen. Bei Erwachsenen erfolgt die Auffrischimpfung mit Havrix 1440, bei Kindern und Jugendlichen mit Havrix 720. Es gibt Literaturdaten, welche bei erwachsenen Reisenden eine erfolgreiche Boosterung der Antikörperreaktion auch bis 6 Jahre nach der Grundimmunisierung beschreiben. Es wurde jedoch nicht belegt, dass bei diesem Verabreichungsmodus zwischen den beiden Injektionen ein ausreichender Schutz vor einer Hepatitis A-Infektion besteht. Eine unkontrollierte Untersuchung in einem Endemiegebiet (Alaska) konnte nachweisen, dass die verzögerte Verabreichung der Boosterimpfung bei Kindern <2 Jahren zu einem signifikant verminderten Anstieg der Antikörperreaktion im Vergleich zur verzögerten Verabreichung der Boosterimpfung bei älteren Personen führte.

Durch Extrapolation der vorhandenen Daten lässt sich voraussagen, dass Antikörper während mindestens 20 Jahren persistieren.

Das Langzeit-Vorkommen von Hepatitis A-Antikörpertitern nach 2 Dosen Havrix ist in zwei Studien geprüft worden. Die 10-Jahres-Daten erlauben die Voraussage, dass wenigstens 97% aller Personen 25 Jahre nach der Impfung seropositiv bleiben (Titer von >20 mIU/ml).

Aufgrund der verfügbaren Daten ist es bis jetzt noch nicht abschliessend geklärt, ob bei immunkompetenten Personen, die eine korrekt durchgeführte Grundimmunisierung mit 2 Dosen Havrix erhalten haben, eine Boosterimpfung (3. Dosis) vorgenommen werden muss.

Pharmakokinetik

Nicht zutreffend.

Präklinische Daten

Entsprechende Tests wurden durchgeführt.

Primaten wurden zwei Tage nach einer Hepatitis A-Virusexposition geimpft. Bei diesen Tieren führte diese nachträgliche Impfung zu einer vollständigen Schutzwirkung.

Sonstige Hinweise

a) Inkompatibilitäten:

Havrix darf nicht mit anderen Impfstoffen oder Immunglobulinen gemischt werden.

b) Hinweise:

Havrix schützt nicht vor Hepatitiden, die durch andere Erreger als HAV hervorgerufen werden, wie z.B. durch Hepatitis B-Virus, Hepatitis C-Virus, Hepatitis E-Virus und andere.

c) Haltbarkeit:

Havrix soll nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

d) Lagerung:

Im Kühlschrank (+2 °C-+8 °C), vor Licht geschützt in der Originalpackung und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Nicht einfrieren. Gefrorener Impfstoff ist zu verwerfen.

Zulassungsnummer

Havrix 1440: 00558 (Swissmedic).

Havrix 720: 00599 (Swissmedic).

Zulassungsinhaberin

GlaxoSmithKline AG, 3053 Münchenbuchsee.

Herstellerin

GlaxoSmithKline Biologicals S.A., 89, rue de l'Institut, B-1330 Rixensart.

Stand der Information

April 2013.

Verwendung dieser Informationen

Die Informationen auf dieser Seite sind für Fachpersonal gedacht. Bei Fragen lassen Sie sich von einer Fachperson (z.B. Arzt oder Apotheker) beraten.