Normacol Gran 7 G 30 Btl 7 G
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Normacol Gran 7 G 30 Btl 7 G

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie D und ist daher apothekenpflichtig: entweder Sie holen das Medikament persönlich in der Apotheke ab (dafür brauchen Sie kein Rezept) oder Sie senden uns ein Rezept eines Arztes damit wir Ihnen das Medikament zuschicken können.Genauere Informationen

Pflanzliches Arzneimittel

Was ist Normacol und wann wird es angewendet?

Normacol ist ein Stuhlregulierungsmittel auf Basis von Sterculia, einem unverdaulichen, pflanzlichen Ballaststoff, welcher, bereits in kleiner Menge eingenommen, einen grossen Quelleffekt entfaltet. Dadurch nimmt das Stuhlvolumen zu, und der Stuhl bleibt weicher. Durch diesen Fülleffekt werden die Darmbewegungen angeregt und die Verweildauer im Darm verkürzt.

Normacol wirkt bei allen Formen von Verstopfung und eignet sich zur Langzeitbehandlung insbesondere zur Stuhlregulierung bei Bettlägerigkeit, in der Schwangerschaft und Stillzeit; zur schmerzfreien Entleerung bei Hämorrhoiden, zur unterstützenden Behandlung bei Darmentzündungen, Darmausstülpungen (Divertikulose) und bei Reizdarm.

Was sollte dazu beachtet werden?

Wenn Sie an Verstopfung leiden, sollten Sie ballaststoffreiche Nahrung (Gemüse, Früchte, Vollkornbrot) sowie viel und regelmässig Flüssigkeit einnehmen und auf körperliche Betätigung (Sport) achten!

Bei anhaltender Verstopfung und Stuhlunregelmässigkeiten ist eine ärztliche Abklärung notwendig.

Der Stuhl kann heller als normal erscheinen: dies ist auf den lokalen Kontakt mit dem Wirkstoff Sterculia zurückzuführen.

Hinweis für Diabetiker: Dieses Arzneimittel enthält 1,7 g verwertbare Kohlenhydrate pro Einzeldosis (1 Einzeldosis = 1 Sachet = 7 g).

Wann darf Normacol nicht oder nur mit Vorsicht angewendet werden?

Normacol darf nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber einem Inhaltsstoff (z.B. Vanille) gemäss Zusammensetzung (siehe unter «Was ist in Normacol enthalten») sowie bei hartnäckiger Verstopfung mit Kotstauung im Darm, «Koprostase» genannt, und bei stark verminderter Tätigkeit der Darmmuskulatur (Darmatonie).

Nicht einnehmen bei Darmverschluss sowie Verengungen in der Speiseröhre, im Magen oder Darm; ausserdem bei Bauchschmerzen unbekannter Ursache sowie bei Übelkeit und Erbrechen.

Bei Kindern sollte das Arzneimittel nur, sofern vom Arzt bzw. von der Ärztin verschrieben, benutzt werden. Gleichzeitig verabreichte Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

In Zusammenhang mit Durchfall könnte ein Flüssigkeits- und Elektrolytverlust auftreten.

Während der Behandlung ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten.

Vorsicht bei stenosierenden Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, organischen oder funktionellen Passagestörungen der Speiseröhre.

Die Einnahme sollte nicht kurz vor dem Zubettgehen oder in liegender Position erfolgen.

Dieses Arzneimittel enthält Fructose, Galactose und Sucrose. Bitte nehmen Sie Normacol erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Wichtig: Normacol ist stets mit reichlich Flüssigkeit einzunehmen, um das Risiko eines Verschlusses der Speiseröhre zu minimieren und um einer Klumpenbildung von Sterculia in der Speiseröhre, Magen oder Dickdarm vorzubeugen.

Darf Normacol während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Normacol kann sowohl während der Schwangerschaft als auch in der Stillzeit eingenommen werden. Der Wirkstoff wird nicht resorbiert und geht nicht in die Muttermilch über.

Wie verwenden Sie Normacol?

Soweit vom Arzt bzw. von der Ärztin nicht anders verordnet, 1 bis 2 Granulat-Beutel oder 1 bis 2 Teelöffel (Packung 500 g) ein- bis zweimal pro Tag nach den Mahlzeiten einnehmen. Das Granulat auf die Zunge geben und umgehend ohne Kauen oder Zerdrücken mit reichlich Flüssigkeit oder einem kalten Getränk (mindestens 1 Glas pro Beutel bzw. Teelöffel Granulat, vorzugsweise mehr) schlucken.

Kinder ab 6 Jahren ein Drittel der Erwachsenendosis oder entsprechend der Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin. Reichlich Flüssigkeit nachtrinken.

Normacol ist für die Anwendung bei Kindern unter 6 Jahren kontraindiziert (Kleinkindern sollten das Arzneimittel nur nach ärztlicher Verordnung einnehmen).

Bei Schluckbeschwerden kann das Granulat auch auf weiche Nahrungsmittel, wie z.B. Joghurt, gestreut und mit diesem zusammen eingenommen werden.

Anschliessend umgehend reichlich Flüssigkeit oder ein kaltes Getränk trinken. Die Einnahme soll vorzugsweise nach dem Essen erfolgen, jedoch nicht kurz vor dem Zubettgehen.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Normacol haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Normacol auftreten:

Seltene Nebenwirkungen: Zu Beginn der Therapie können Völlegefühl, Blähungen und leichte Bauchschmerzen auftreten, die bei fortdauernder Einnahme wieder verschwinden. Bei Auftreten von Übelkeit, Blähbauch (abdominelle Aufblähung) oder Bauchkrämpfen sollten Sie das Arzneimittel nicht mehr einnehmen und Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren. In sehr seltenen Fällen können allergische Reaktionen auftreten.

In einigen Fällen wurde von Durchfall berichtet.

Die Gefahr einer Klumpenbildung mit Darmverengung -verschluss oder Stauung besteht praktisch nur, wenn nicht ausreichend Flüssigkeit eingenommen wird. Dasselbe gilt für die oft nur vorübergehende Klumpenbildung in der Speiseröhre, besonders bei älteren Personen, oder Schluckbeschwerden (Dysphagie). Bei sehr starkem Durchfall kann es zu Dehydratation (starker Flüssigkeitsverlust) und Elektrolytverlust kommen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Es ist wichtig, während der Einnahme auf reichliche Flüssigkeitszufuhr zu achten.

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Bei Raumtemperatur (15-25 °C) aufbewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Normacol enthalten?

1 g Granulat enthält 620 mg Sterculia. Dieses Präparat enthält zusätzlich 250 mg Sacharose, Vanille sowie weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

15200 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Normacol? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.

Packungen zu 30× 7 g im Beutel und Packung zu 500 g.

Zulassungsinhaberin

Norgine AG, 4132 Muttenz.

Diese Packungsbeilage wurde im August 2015 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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