Dobutrex Inf Loes 250 Mg/50ml Durchstf 50 Ml

Dobutrex Inf Loes 250 Mg/50ml Durchstf 50 Ml

Fachinformationen

Zusammensetzung

Wirkstoff: Dobutaminum ut Dobutamini hydrochloridum.

Hilfsstoffe: Antiox.: Natrii disulfis (E223) 3 mg, Natriumchlorid, Aqua ad iniectabilia q.s. ad solutionem pro 50 ml.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

Infusionslösung in Stechampulle, 250 mg Dobutaminum pro 50 ml.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Dobutamin ist geeignet zur Behebung einer Minderdurchblutung aufgrund einer zur Aufrechterhaltung eines normalen Kreislaufs ungenügenden Herzleistung. Derartige Zustände sind gegeben bei:

Herzversagen bei Patienten, die einer inotropen Behandlung bedürfen, aufgrund von Kardiomyopathien, Herzinfarkten, nach Herzoperationen, bei septisch-toxischen Zuständen mit erhöhtem Fülldruck.

Des weiteren bei Trauma, Operationen, Sepsis, sowie bei Hypovolämie in Kombination mit Volumensubstitution.

Dobutamin kann auch bei niedriger Herzleistung aufgrund mechanischer Beatmung mit positivem endexpiratorischem Druck angewendet werden (PEEP).

Der Einsatz von Dobutamin anstelle von Stressübungen zur Diagnose von Koronorarterienerkrankungen erfordert grosse Vorsicht von Seiten des Untersuchers.

Dosierung/Anwendung

Dobutrex sollte nur von kardiologisch erfahrenen Aerzten unter engmaschiger Überwachung von Blutdruck, Herzfrequenz und -rhythmus (EKG), Infusionsgeschwindigkeit, Harnausscheidung und wenn möglich Herzauswurfleistung und Lungenkapillardruck verwendet werden.

Achtung: Dobutrex 250 mg/50 ml ist nur zur intravenösen Infusion bestimmt. Die Infusionslösung kann bei Anwendung als Dauerinfusion mit folgenden Trägerlösungen weiter verdünnt werden: 5%ige Glucose-, physiologische-Kochsalz-, Ringer-Laktat-Lösungen (siehe auch «Sonstige Hinweise», «Inkompatibilitäten»).

Die hergestellte Infusionslösung ist aus mikrobiologischen Gründen innerhalb von 24 Stunden aufzubrauchen bzw. danach nicht mehr zu verwenden.

Dosierung und Therapiedauer richten sich nach der beobachteten klinischen Wirkung, d.h. nach Pulsfrequenz, Blutdruck, Diurese und wenn möglich nach der Herzauswurfleistung.

Bei Erwachsenen

Die meisten Patienten sprechen auf Infusionsraten von 2,5–10 µg/kg Körpergewicht/min zufriedenstellend an. In seltenen Fällen wurden Mengen bis zu 40 µg/kg Körpergewicht/min verabreicht.

Es ist häufig besser, die Dosis allmählich herabzusetzen als die Therapie mit Dobutrex plötzlich zu beenden.

In der folgenden Tabelle sind für verschiedene Dosierungen die Infusionsraten bei unterschiedlichen Ausgangskonzentrationen angegeben.

Dosierung für Infusionspumpen

1 Injektionsflasche à 50 ml (250 mg Dobutamin) (keine weitere Verdünnung)

Dosierungsbereich        Angaben in ml/Std. (ml/min)
                         Patientengewicht           
                         50 kg    70 kg    90 kg    
Niedrig        ml/Std.   1,5      2,1      2,7      
2,5 µg/kg/min  (ml/min)  (0,025)  (0,035)  (0,045)  
Mittel         ml/Std.   3,0      4,2      5,4      
5 µg/kg/min    (ml/min)  (0,05)   (0,07)   (0,09)   
Hoch           ml/Std.   6,0      8,4      10,8     
10 µg/kg/min   (ml/min)  (0,10)   (0,14)   (0,18)   

Dosierung für Dauerinfusionsgeräte

1 Injektionsflasche à 50 ml (250 mg Dobutamin) auf 500 ml Lösungsvolumen*) verdünnt

Dosierungsbereich           Angaben in ml/Std.*     
                            (Tropfen/min)*          
                             Patientengewicht       
                             50 kg    70 kg    90 kg
Niedrig        ml/Std.       15       21       27   
2,5 µg/kg/min  (Tropfen/min) (5)      (7)      (9)  
Mittel         ml/Std.       30       42       54   
5 µg/kg/min    (Tropfen/min) (10)     (14)     (18) 
Hoch           ml/Std.       60       84       108  
10 µg/kg/min   (Tropfen/min) (20)     (28)     (36) 

* Bei doppelter Konzentration, d.h. bei 2× 250 mg Dobutamin auf 500 ml bzw. 250 mg Dobutamin auf 250 ml Lösungsvolumen, sind die Infusionsraten zu halbieren. Das endgültige Lösungsvolumen, das dem Patienten verabreicht werden soll, richtet sich nach dem Flüssigkeitsbedürfnis des Patienten.

Spezielle Populationen

Kinder und Jugendliche: Es liegen keine Erfahrungen zur Wirksamkeit und Sicherheit aus klinischen Studien vor. Die Dosis wird im Allgemeinen nach Wirkung titriert.

Leber- und Niereninsuffizienz: Zur Leber- und Niereninsuffizienz liegen keine speziellen Untersuchungen vor.

Patienten >65 Jahre: Es liegen wenig Erfahrungen vor.

Kontraindikationen

Dobutrex darf nicht gegeben werden bei bekannter Ueberempfindlichkeit gegen Dobutamin oder Sulfit. Das im Präparat enthaltene Natriummetabisulfit (E 223) kann bei empfindlichen Patienten allergische Reaktionen einschliesslich anaphylaktischem Schock und lebensbedrohenden Asthma-Anfällen, Brechreiz und Durchfall auslösen. Die Prävalenz in der Bevölkerung ist unbekannt. Sulfit-Überempfindlichkeit wird aber öfter bei Asthmatikern als bei Nicht-Asthmatikern gesehen.

Dobutrex darf daher bei Patienten mit Asthma oder einer Überempfindlichkeit gegen Sulfit-haltige Präparate (Nahrungs- und Genussmittel, andere Arzneimittel) nicht verabreicht werden.

Dobutrex ist des weiteren kontraindiziert bei nicht beherrschbaren Tachyarrhythmien, bei mechanischer Behinderung der ventrikulären Füllung und/oder des Ausflusses (wie bei kardialer Tamponade, Aortenstenose oder idiopathischer, hypertropher, subaortaler Stenose) oder hypovolämischen Zuständen, sofern sie nicht vorher durch Volumenersatz ausgeglichen worden sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Bei ununterbrochener Therapiedauer über 72 Stunden oder mehr können Toleranzphänomene auftreten, die eine Dosissteigerung erforderlich machen.

Ein eventuell bestehender Blutvolumenmangel muss vor einer Behandlung mit Dobutrex mit geeigneten Plasmaexpandern behoben werden.

Dobutrex hat in Dosen, die keinen wesentlichen Anstieg der Herzfrequenz bewirken, bis jetzt keinen unerwünschten Effekt auf Sauerstoffbilanz und Infarktgrösse gezeigt. Trotzdem ist der Einsatz am ischaemischen Herzen wie bei allen positiv inotropen Substanzen im Einzelfall sehr sorgfältig abzuwägen.

Vorsicht ist des Weiteren geboten bei Vorhofflattern oder -flimmern (Auslösung von supraventrikulären Tachyarrhythmien möglich), ventrikulären Extrasystolen (Exazerbation möglich), vorbestehender Hypertonie (gesteigerte Blutdruckreaktion möglich), Hyperthyreose (erhöhte Empfindlichkeit gegen Katecholamine).

Wenn der arterielle Blutdruck bei zufriedenstellendem ventrikulären Fülldruck und Herzleistung niedrig bleibt oder absinkt, sollte die gleichzeitige Gabe eines periphären Vasokonstriktors wie Dopamin oder Noradrenalin in Erwägung gezogen werden.

In Verbindung mit einer Dobutrex Therapie wurde gelegentlich über extremen Blutdruckabfall berichtet. Dosisreduktion oder Unterbrechung der Infusion führt normalerweise schnell wieder zu den Normalwerten zurück.

In seltenen Fällen kann eine Intervention erforderlich sein, und die Normalisierung des Blutdrucks tritt unter Umständen nicht so schnell ein.

Ventrikuläre Extrasystolen, insbesondere bei vorbestehenden Rhythmusstörungen, treten bei etwa 5% aller Patienten auf, jedoch sind ventrikuläre Tachykardien oder Kammerflimmern selten.

In diesen Fällen ist die Dosis zu reduzieren oder das Medikament vorübergehend abzusetzen.

Bei Patienten mit Vorhofflattern und flimmern ist die Bereitschaft zu ventrikulären Rhythmusstörungen besonders gross. Dieses Risiko wird durch vorangehende Digitalisierung gesenkt.

Die intraarterielle Verträglichkeit von Dobutamin wurde nicht geprüft. Gewebeschäden nach versehentlicher i.a. Verabreichung können nicht ausgeschlossen werden.

Interaktionen

Die gleichzeitige Gabe von Betablockern vermindert durch Konkurrenz am Rezeptor die positive Inotropie. Gleichzeitig kann der sonst balancierte Alphaeffekt dominant werden und zur peripheren Vasokonstriktion mit konsekutivem Blutdruckanstieg führen.

Bei Alphablockade können die dann überwiegenden Beta 1 und Beta 2 Effekte zu zusätzlicher Tachykardie und Vasodilatation führen.

Vornehmlich venös angreifende Vasodilatatoren führen in Kombination mit Dobutrex zu einer ausgeprägteren Reduktion des Füllungsdruckes als bei Anwendung der Einzelsubstanzen.

Dobutrex bewirkt in Kombination mit Dopamin – abhängig von der Dopamindosis und im Gegensatz zu seiner alleinigen Gabe – einen deutlicheren Anstieg des systemischen arteriellen Drucks sowie ein Absinken oder keine Änderung des ventrikulären Füllungsdruckes bei gleichzeitiger Erreichung einer guten Nierenleistung.

Inhalationsanästhetika (besonders Cyclopropan und Halothan) erhöhen das Risiko ventrikulärer Arrythmien.

MAO-Hemmer, Guanethidin und Rauwolfia-Alkaloide können über eine Verlängerung und Verstärkung der Wirkung von Dobutrex zu Blutdruckanstieg und Rhythmusstörungen führen.

Bei insulinpflichtigen Diabetikern kann sich der Insulinbedarf erhöhen.

Schwangerschaft/Stillzeit

Reproduktionsstudien bei Tieren haben keine spezifischen Risiken für die Föten gezeigt, aber man verfügt über keine kontrollierten Studien bei schwangeren Frauen.

Deshalb soll Dobutrex während der Schwangerschaft nur mit Vorsicht angewendet werden.

Da keine Daten über eine mögliche Ausscheidung von Dobutamin mit der Muttermilch vorliegen, sollte bei Anwendung von Dobutrex während der Stillperiode vorsichtshalber abgestillt werden.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Auf Grund der möglichen Nebenwirkungen hat Dobutamin einen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen.

Unerwünschte Wirkungen

Allgemeiner Hinweis: Die kardiovaskulären Nebenwirkungen sind dosisabhängig und bei Infusionsraten unter 10 µg/kg/min im Allgemeinen weniger schwerwiegend. Sie verschwinden in der Regel prompt nach Dosisverminderung oder vorübergehendem Absetzen der Infusion. Bei den meisten Patienten tritt ein Anstieg der Herzfrequenz (um 5–15 Schläge/min) und des systolischen Blutdrucks (um 10–20 mm Hg) auf. Patienten mit vorbestehendem Bluthochdruck reagieren mit grösserer Wahrscheinlichkeit mit einem Blutdruckanstieg. Bei Kindern kann es zu ausgeprägteren Anstiegen von Herzfrequenz und Blutdruck sowie geringerer Reduktion des Lungenkapillardruckes kommen als bei Erwachsenen. Besonders bei Kindern im Alter von weniger als 1 Jahr können jedoch auch Anstiege des Lungenkapillardruckes auftreten.

Einschätzungen der Häufigkeit

Sehr häufig: ≥1/10; häufig: ≥1/100, <1/10; gelegentlich: ≥1/1’000, <1/100; selten: ≥1/10’000, <1/1’000; sehr selten: <1/10’000.

Blut und Lymphsystem

Häufig: Eosinophilie, Thrombozytenaggregationshemmung (nur bei kontinuierlicher Infusion über Tage).

Sehr selten: Isolierte Fälle von Thrombozytopenie.

Immunsystem/Überempfindlichkeit

Gelegentlich: Reaktionen wie Hautauschlag, Fieber, Eosinophilie und Bronchospasmus, die auf eine Überempfindlichkeit hindeuten, sind beobachtet worden.

Stoffwechsel und Ernährungsstörungen

Sehr selten: Hypokaliämie.

Störungen des Nervensystems

Häufig: Kopfschmerzen.

Herz

Häufig: Tachykardie (10%) (Frequenzerhöhung bis zu 30 Schlägen/min), ventrikuläre Extrasystolen, Herzklopfen, Blutdruckanstieg, insbesondere des systolischen Blutdruckes (bis zu 50 mm Hg oder mehr).

Sehr selten: Bradykardie, Myokardischämie, Myokardinfarkt, Herzstillstand.

Atmungsorgane

Häufig: Bronchospasmus, Kurzatmigkeit, Thoraxschmerzen.

Gastrointestinale Störungen

Häufig: Übelkeit, Erbrechen.

Erkrankungen der Haut

Häufig: Hautausschlag.

Reaktionen an der Applikationsstelle

Gelegentlich: Lokal: Venenentzündung und Inflammation bei paravaskulärer Infiltration.

Überdosierung

Die Symptome einer Überdosierung sind durch die übermässige Stimulation der β-Rezeptoren bedingt: zusätzlich zu den unter «Unerwünschte Wirkungen» aufgeführten Nebenwirkungen können – bedingt durch die positiv inotrope und chronotrope Wirkung von Dobutamin – Hypertonie, supraventrikuläre und ventrikuläre Herzrhyhmusstörungen bis hin zu Kammerflimmern und Myokardischämie, aber auch Hypotonie durch periphere Vasodilatation auftreten.

Wenn sich die Erscheinungen einer Überdosierung auf Übelkeit, Herzklopfen, Kurzatmigkeit oder Hypotonie beschränken, ist die Infusionsrate zu reduzieren oder Dobutrex abzusetzen, bis sich der Zustand des Patienten stabilisiert hat. Wegen der kurzdauernden Wirkung von Dobutrex verschwinden diese unerwünschten Wirkungen schnell.

Bei Auftreten von Herzrhythmusstörungen ist jedoch die Verabreichung sofort zu unterbrechen, und gegebenenfalls sind Reanimationsmassnahmen unter sorgfältiger Überwachung und eventueller Korrektur der Vitalparameter einzuleiten. Bei schweren ventrikulären Herzrhythmusstörungen ist die Gabe von Lidocain oder β-Rezeptorenblockern angezeigt.

Der Nutzen von forcierter Diurese, Peritonealdialyse, Hämodialyse oder Hämoperfusion mittels Aktivkohle bei der Behandlung einer Überdosierung ist nicht belegt.

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: C01CA07

Wirkungsmechanismus

Dobutamin ist ein synthetisches Katecholamin. Es wirkt über eine direkte Stimulierung der β1-adrenergen Rezeptoren positiv inotrop auf das Herz und verursacht keine Ausschüttungen körpereigenen Noradrenalins. Es steigert die Kontraktilität des Herzens und verbessert die Herzleistung in erster Linie durch Erhöhung des Schlagvolumens. Der ventrikuläre Fülldruck, sowie der systemische und Lungen Gefässwiderstand werden gewöhnlich im gesamten Dosisbereich verringert.

Die Wirkung setzt ein bis zwei Minuten nach Verabreichung ein; bis zur Entfaltung der maximalen Wirkung können 10 Minuten vergehen.

Eine positiv chronotrope Wirkung von Dobutamin tritt im Allgemeinen erst bei höheren Dosen auf. Darüber hinaus wirkt Dobutamin über eine Beschleunigung der atrioventrikulären Überleitung positiv dromotrop.

Die Wirkung von Dobutamin auf β2- und α-Rezeptoren ist in therapeutischen Dosen wenig ausgeprägt.

Pharmakokinetik

Beim Menschen beträgt die Serum Halbwertszeit von Dobutamin zwei Minuten. Die Hauptwege zur Metabolisierung des Dobutamins sind Methylisierung des Brenzkatechins und Konjugation. Im menschlichen Urin bestehen die Ausscheidungsprodukte hauptsächlich aus Konjugaten von Dobutamin und 3 O Methyldobutamin. Letzteres ist inaktiv.

Es ist nicht bekannt, ob Dobutamin die Plazenta passiert oder in die Muttermilch übertritt.

Kinetik spezieller Patientengruppen

Über mögliche Änderungen der pharmakokinetischen Eigenschaften bei Nieren- oder Leberfunktionsstörungen oder bei älteren Patienten ist bisher nichts bekannt.

Präklinische Daten

Präklinische Daten zeigen keine spezielle Gefahr für den Menschen basierend auf konventionellen Studien über pharmakologische Sicherheit und Toxizität bei wiederholter Verabreichung. Es existieren keine Studien bezüglich dem mutagenen und karzinogenen Potential von Dobutamin. Im Hinblick auf die vitalen Indikationen und der kurzen Dauer der Behandlung erscheinen diese Studien als wenig relevant. Untersuchungen an Ratten und Kaninchen zeigten keinen teratogenen Effekt.

Eine Beeinträchtigung der Implantation sowie prä- und postnatale Wachstumsverzögerungen wurden bei Ratten beobachtet, wenn die Muttertiere mit toxischen Dobutamin-Dosen behandelt wurden. Studien an Ratten ergaben keinen Einfluss auf die Fertilität.

Sonstige Hinweise

Inkompatibilitäten

Dobutrex darf nicht mit 5%iger Natriumhydrogencarbonatlösung oder anderen alkalischen Lösungen gemischt werden.

Dobutrex sollte nicht zusammen mit anderen Mitteln oder Verdünnungslösungen verabreicht werden, die sowohl Natriumdisulfit als auch Aethanol enthalten.

Wichtigste Inkompatibilitäten

Bekannte physikalische Unverträglichkeiten bestehen mit:

Aciclovir.

Aminophyllin.

Calciumchlorid.

Calciumgluconat.

Cefamandolformiat.

Cephalotin-Natrium.

Cephazolin-Natrium.

Diazepam.

Digoxin.

Etacrynsäure (Na-Salz).

Furosemid.

Heparin-Natrium.

Hydrogencortisonnatriumsuccinat.

Insulin.

Kaliumchlorid.

Magnesiumsulfat.

Penicillin.

Phenytoin.

Streptokinase.

Verapamil.

Haltbarkeit

Dobutrex Infusionslösung muss innerhalb von 24 h aufgebraucht sein bzw. darf danach nicht mehr verwendet werden.

Nach Ablauf des Verfalldatums soll Dobutrex nicht mehr angewendet werden.

Hinweise für die Handhabung

Lösungen, die Dobutrex enthalten, können eine rosa Färbung aufweisen, die mit der Zeit kräftiger wird. Dies beruht auf einer leichten Oxidation des Wirkstoffes. Doch tritt kein wesentlicher Aktivitätsverlust auf, wenn die vorgeschriebenen Aufbewahrungshinweise beachtet werden.

Dobutrex Infusionslösung ist erst unmittelbar vor Gebrauch weiter zu verdünnen. Nur klare und farblose bis höchstens rosa Lösungen verwenden. Nicht zu Mehrfachentnahme bestimmt.

Besondere Lagerungshinweise

Unterhalb von 25 °C lagern. Lichtschutz ist erforderlich.

Zulassungsnummer

45687 (Swissmedic).

Zulassungsinhaberin

Teva Pharma AG, 4147 Aesch.

Stand der Information

März 2005.

Verwendung dieser Informationen

Die Informationen auf dieser Seite sind für Fachpersonal gedacht. Bei Fragen lassen Sie sich von einer Fachperson (z.B. Arzt oder Apotheker) beraten.