Foradil Hfa Dosieraeros 100 Dos
Foradil Hfa Dosieraeros 100 DosForadil Hfa Dosieraeros 100 Dos

Foradil Hfa Dosieraeros 100 Dos

74.60 Fr.

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie B und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden.Genauere Informationen

Was ist Foradil und wann wird es angewendet?

Foradil wird auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin zur Behandlung von Atemschwierigkeiten bei Asthma, Bronchitis und anderen Erkrankungen der Atemwege sowie bei Asthma, welches durch Reizstoffe, kalte Luft oder durch Anstrengung hervorgerufen wird, verwendet.

Es erleichtert die Atmung, indem es die Atemwege der Lunge erweitert und dafür sorgt, dass diese etwa 12 Stunden lang entspannt und offen bleiben.

Foradil HFA soll nur in Kombination mit einer entzündungshemmenden Therapie (z.B. inhalative Kortikosteroide) verwendet werden. Wird noch keine entzündungshemmende Therapie angewendet, so soll diese zusammen mit dem Foradil HFA begonnen werden.

Foradil HFA kann auch verwendet werden zur Linderung von Symptomen wie Husten, Keuchen und Kurzatmigkeit bei Patienten ab 18 Jahren mit chronisch obstruktiver Lungenkrankheit (COPD).

Foradil Dosieraerosol zur Inhalation enthält den Wirkstoff Formoterol-Fumarat und Treibgas. Jeder Sprühstoss enthält 12 Mikrogramm des Wirkstoffes.

Wann darf Foradil nicht angewendet werden?

Informieren Sie Ihren Arzt resp. Ihre Ärztin, wenn Sie

  • jemals die Behandlung mit Foradil oder einem anderen Arzneimittel gegen Ihre Atemschwierigkeiten abbrechen mussten, weil Sie allergisch darauf reagiert haben,
  • an einer Erkrankung des Herzens (einschliesslich Herzrhythmusstörungen und Unregelmässigkeiten im Elektrokardiogramm, wie z.B. eine sogenannte «Verlängerung des QT-Intervalls»),
  • an einer Erweiterung der Gefässwand (Aneurysmen),
  • an einer Überfunktion der Schilddrüse leiden,
  • oder einen Tumor im Nebennierenmark haben (Phäochromozytome).

Bei der Anwendung von Foradil HFA bei Kindern unter 12 Jahren liegen keine Erfahrungen vor. Daher sollte Foradil HFA von Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.

Wann ist bei der Anwendung von Foradil Vorsicht geboten?

Wenn Sie an Asthma leiden, müssen Sie Foradil immer zusammen mit einem Kortikosteroid zur Inhalation (IKS) anwenden.

Wenn Sie Foradil HFA anwenden, dürfen Sie keine anderen Arzneimittel anwenden, die lang-wirksame Beta2-Agonisten enthalten.

Ändern oder setzen Sie keine Ihrer Arzneimittel zur Behandlung Ihrer Atemschwierigkeiten eigenmächtig ab, einschliesslich inhaliertes Kortikosteroid. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Ihre Arzneimittel bei Bedarf anpassen.

Bei einem Asthmaanfall dürfen Sie die vom Arzt bzw. von der Ärztin empfohlene Dosierung nicht erhöhen.

Tragen Sie stets ein Arzneimittel der sogenannten kurz-wirksamen Beta2-Agonisten an sich (ein Notfallspray wie Salbutamol) zur Behandlung von plötzlichen Asthmasymptomen.

Bei akuter oder sich rasch verschlimmernder Atemnot sollten Sie sofort den Arzt bzw. die Ärztin oder das nächste Spital aufsuchen.

Fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, ob Sie Foradil verwenden dürfen, wenn Sie:

  • jemals einen Herzinfarkt erlitten haben,
  • an hohem Blutdruck leiden,
  • an Epilepsie leiden oder
  • zuckerkrank sind, da die Behandlung mit Foradil zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel führen kann und der Blutzuckerspiegel engmaschig überwacht werden muss.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden, wie z.B.:
    • Arzneimittel gegen Depressionen oder traurige Stimmung, die als Monoaminooxidasehemmer oder als trizyklische Antidepressiva bezeichnet werden,
    • Arzneimittel, die als Sympathomimetika, Antihistaminika, Diuretika oder Betablocker (einschliesslich bestimmter Augentropfen gegen Glaukom) bezeichnet werden,
    • Arzneimittel, die Chinidin, Disopyramid, Procainamid, Steroide, ein Phenothiazin oder ein Xanthinderivat enthalten,
    • Digitalis (Arzneimittel gegen Herzversagen und Herzrhythmusstörungen),
    • Arzneimittel gegen Infektionen (Makrolid-Antibiotika).

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen und die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen.

Darf Foradil während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Die Anwendung von Foradil sollte während der Schwangerschaft vermieden werden. Frauen, welche schwanger sind oder es werden möchten, sollten dies Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin mitteilen.

Stillende Mütter sollten Foradil nicht anwenden.

Wie verwenden Sie Foradil?

Ihr Arzt resp. Ihre Ärztin wird Ihnen sagen, in welcher Menge und wie häufig Sie - Ihren Bedürfnissen entsprechend - Foradil anwenden sollten. Für eine Asthmatherapie werden Sie Foradil immer zusätzlich zu einem IKS verschrieben bekommen. Inhalieren Sie nicht mehr Dosen und wenden Sie Foradil nicht häufiger an als von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin empfohlen.

Wenn Sie 65 Jahre oder älter sind, können Sie Foradil mit der gleichen Dosis wie andere Erwachsene anwenden.

Asthma

Erhaltungsbehandlung und vorbeugende Behandlung (Prophylaxe)

Jugendliche (ab 12 Jahren): Im Allgemeinen 2x täglich 1 Foradil-Sprühstoss (morgens und abends).

Jugendliche (ab 12 Jahren) sollten Foradil nur dann anwenden, wenn sie fähig sind, das Inhalationsgerät richtig anzuwenden (inklusive Atemtechnik). Jugendliche (ab 12 Jahren) sollten daher die Inhalation nur unter Aufsicht eines Erwachsenen durchführen.

Erwachsene, einschliesslich ältere Patienten: Im Allgemeinen 2x täglich 1 Foradil-Sprühstoss. Die Verabreichung erfolgt am besten morgens und abends.

In schweren Fällen kann auf 2x täglich 2 Sprühstösse erhöht werden, wobei der zweite Sprühstoss jeweils nach zirka 2 Minuten erfolgen sollte.

Über diese normale Dosierung hinaus können Sie im Tagesverlauf 1-2 Sprühstösse zusätzlich anwenden, jedoch nur, wenn dies zur Linderung Ihrer Atemnot oder Brustenge erforderlich ist. Wenn Sie jedoch solche zusätzliche Sprühstösse an mehr als 2 Tagen pro Woche benötigen, sollten Sie möglichst bald Ihren Arzt oder Ihre Ärztin aufsuchen. Dies kann nämlich bedeuten, dass sich der Zustand Ihrer Atemwege verschlechtert und die Behandlung neu festgelegt werden muss.

Vorbeugung von Asthmaanfällen infolge Anstrengung, kalter Luft oder Kontakt mit einem Reizstoff gegen den Sie bekanntermassen allergisch sind

Inhalieren Sie mindestens 15 Minuten bevor Sie sich der Anstrengung, der kalten Luft oder dem Kontakt mit dem Reizstoff aussetzen, einen Sprühstoss. Dies gilt für Jugendliche (ab 12 Jahren) gleichermassen wie für Erwachsene, einschliesslich älterer Patienten. Falls erforderlich, kann der Arzt oder die Ärztin Erwachsenen, einschliesslich älteren Patienten 2 Sprühstösse empfehlen (im Abstand von zirka 2 Minuten inhalieren).

Chronisch obstruktive Lungenkrankheit (COPD)

Erwachsene (18 Jahre und älter): 1 Sprühstoss am Morgen und 1 Sprühstoss am Abend. Dies ergibt eine täglich zu inhalierende Dosis von 2 Sprühstössen (24 Mikrogramm) Foradil HFA.

Falls Sie unter einer schwereren COPD leiden, wird Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin möglicherweise 4 Sprühstösse (48 Mikrogramm) pro Tag (2 Sprühstösse am Morgen und 2 Sprühstösse am Abend) verschreiben.

4 Sprühstösse (48 Mikrogramm) von Foradil HFA ist die maximale tägliche Dosis und es ist wichtig, dass Sie nicht mehr inhalieren als Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen empfohlen hat. Inhalieren Sie nie mehr als 2 Sprühstösse unmittelbar nacheinander.

Wichtiger Hinweis

Möglicherweise hat Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin noch weitere Arzneimittel verschrieben, die Sie regelmässig zur Behandlung Ihrer Atembeschwerden anwenden. Es ist wichtig, dass dies auch weiterhin regelmässig geschieht. Hören Sie mit dieser Behandlung also nicht auf und verringern Sie auch nicht die Dosierung - selbst dann nicht, wenn Sie sich wesentlich besser fühlen.

Wenn es dazu kommt, dass die Linderung Ihrer Atemnot oder Brustenge nicht mehr so gut ist wie früher oder nicht mehr so lange wie gewöhnlich anhält, informieren Sie möglichst rasch Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.

Vergessene Dosis

Falls Sie einmal eine Dosis vergessen haben, holen Sie dies so schnell wie möglich nach. Ist es jedoch bald Zeit für die nächste Dosis, lassen Sie die vergessene Dosis aus und gehen zum gewohnten Dosierungsschema über. Sie dürfen die Dosis nicht verdoppeln.

Überdosierung

Wenn Sie einmal versehentlich mehr Foradil inhaliert haben als Ihnen verschrieben wurde, informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt resp. Ihre Ärztin oder suchen Sie das nächstgelegene Krankenhaus auf. Nehmen Sie dabei die Arzneimittelpackung mit.

Übelkeit bzw. Erbrechen, Zittern, Kopfschmerzen, schneller oder unregelmässiger Herzschlag und Schläfrigkeit sind Anzeichen, dass die von Ihnen angewendete Dosierung von Foradil möglicherweise zu hoch ist.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Wie wird das Foradil Dosieraerosol angewendet?

Vor Gebrauch schütteln. Wenn Ihr Inhalationsgerät neu ist bzw. drei Tage oder länger nicht benutzt wurde, sprühen Sie zunächst einen Sprühstoss in die Luft, um sicher zu gehen, dass es funktioniert.

Anwendung (siehe Abbildungen 1-4)

1. Verschlusskappe abnehmen.

2. Dosieraerosol aufrecht halten (siehe Bild 2).

3. Vollständig ausatmen, dann das Mundstück mit den Lippen fest umschliessen.

4. Nachdem Sie begonnen haben, langsam durch das Mundstück einzuatmen, drücken Sie sogleich kräftig auf den Boden des Metallbehälters und atmen weiter gleichmässig und tief ein. Halten Sie danach den Atem an, solange Sie können - wenn möglich für mindestens 10 Sekunden.

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Dann das Mundstück aus dem Mund nehmen und bei geschlossenem Mund langsam durch die Nase ausatmen.

Bei Bedarf nach zirka 2 Minuten wiederholen (nur Erwachsene).

Nach erfolgter Inhalation wird die Schutzkappe wieder aufgesetzt.

Das Mundstück soll in regelmässigen Abständen gereinigt werden. Es wird dazu (nach Entfernen des Metallbehälters!) mit warmem (nicht kochendem!) Wasser, welchem Seifenlösung zugesetzt werden kann, gespült.

Foradil Dosieraerosol lässt sich ebenfalls mit einer Vorschaltkammer verabreichen. Falls Sie Schwierigkeiten haben, gleichzeitig den Dosieraerosol zu bedienen und zu inhalieren, können Sie eine Vorschaltkammer verwenden. Fragen Sie Ihren Arzt bzw. Ihren Apotheker oder Ihre Ärztin bzw. Ihre Apothekerin hierzu. Es ist wichtig, dass Sie auch die Packungsbeilage zur Vorschaltkammer vorsichtig lesen und die Anweisungen zur Verwendung und Reinigung befolgen. Erwachsene, denen zwei Sprühstösse verordnet wurden, können beide Sprühstösse miteinander in die Vorschaltkammer geben und gleichzeitig inhalieren.

Beschreibung des Dosieraerosols

Der Metallbehälter (Sprühdose) enthält mindestens 100 Sprühstösse zu je 12 Mikrogramm Wirkstoff.

Welche Nebenwirkungen kann Foradil haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Foradil auftreten:

Foradil kann häufig ein Gefühl des Zitterns, Herzklopfen oder Kopfschmerzen verursachen. Gelegentlich kommt es zu Muskelschwäche, -krämpfen oder -schmerzen, Herzrhythmusstörungen (einschliesslich erhöhtem Puls - als mögliche Hinweise auf einen niedrigen Blutkaliumspiegel), Erregung, Schwindel, Angst, Nervosität, Müdigkeit, Schlaflosigkeit, trockener Mund, Reizungen in Mund und Rachen oder zu verstärkten Atemschwierigkeiten (so genannter Bronchospasmus, diese ernsthafte Nebenwirkung tritt selten auf und betrifft weniger als 1 von 100 Patienten), Wasseransammlungen in den Armen oder Beinen, Veränderung des Geschmackssinns.

Es kann zu schweren Asthmaanfällen (starke Kurzatmigkeit, pfeifendes Husten oder Engegefühl in der Brust) kommen. In diesem Fall wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin oder an ein Spital.

Vereinzelt kann es zu Überempfindlichkeitsreaktionen mit schwerem Blutdruckabfall oder Schwellung von Gesicht, Augenlidern und Lippen sowie zu Hautausschlag, Juckreiz, Übelkeit, starkem Durst, häufigem Wasserlassen oder Müdigkeit über einen langen Zeitraum (möglicher Hinweis auf einen hohen Blutzuckerspiegel), Kopfschmerzen, hohem Blutdruck kommen.

Einige der genannten Wirkungen können im Laufe der Behandlung wieder verschwinden, da sich Ihr Körper an das Arzneimittel gewöhnt. Sollten jedoch plötzlich verstärkte Atemschwierigkeiten (Bronchospasmus) oder Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, müssen Sie mit der Anwendung bzw. Verabreichung von Foradil sofort aufhören und Ihren Arzt oder Ihre Ärztin benachrichtigen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, wenn unerwünschte Wirkungen anhalten oder Sie sehr beeinträchtigen. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

SPEZIELLE AUFBEWAHRUNGSVORSCHRIFT

  • Ab dem ersten Gebrauch gilt eine Aufbewahrungsfrist von drei Monaten, dieses Datum ist auf dem speziell dafür vorgesehenen Kleber einzutragen. Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • Bis zum ersten Gebrauch im Kühlschrank (2-8°C) lagern. Vor dem ersten Gebrauch muss das Arzneimittel auf Raumtemperatur (15-25°C) gebracht werden. Ab dem ersten Gebrauch nicht mehr im Kühlschrank und nicht über 30°C aufbewahren. Vor Hitze und direkter Sonnenbestrahlung schützen!
  • Der Behälter steht unter Druck. Nicht gewaltsam öffnen oder verbrennen!

Arzneimittel sollen für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, diese Personen verfügen über eine ausführliche Fachinformation.

Was ist in Foradil enthalten?

Das Foradil Dosieraerosol enthält den Wirkstoff Formoterol-Fumarat-Dihydrat (12 Mikrogramm pro Sprühstoss), den Hilfsstoff Ethanol und das Treibgas Tetrafluoroethan (Norfluran, FCKW-frei).

Zulassungsnummer

57298 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Foradil? Welche Packungen sind erhältlich?

Sie erhalten Foradil Dosieraerosol in Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Packungen mit 1 Dosieraerosol zu 100 Sprühstössen.

Zulassungsinhaberin

Novartis Pharma Schweiz AG, Risch; Domizil: 6343 Rotkreuz.

Herstellerin

Chiesi Farmaceutici S.p.A.

Diese Packungsbeilage wurde im Juli 2013 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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