Flectoparin Tissugel 10 Pflaster
Flectoparin Tissugel 10 Pflaster

Flectoparin Tissugel 10 Pflaster

37.50 Fr.

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie D und ist daher apothekenpflichtig: entweder Sie holen das Medikament persönlich in der Apotheke ab (dafür brauchen Sie kein Rezept) oder Sie senden uns ein Rezept eines Arztes damit wir Ihnen das Medikament zuschicken können.Genauere Informationen

Was ist Flectoparin Tissugel und wann wird es angewendet?

Flectoparin Tissugel ist ein selbsthaftendes, flexibles Pflaster zum Auflegen auf die Haut, das als Wirksubstanzen Diclofenac und Heparin enthält. Lokal angewendetes Heparin fördert den Rückgang von Blutergüssen und Schwellungen. Diclofenac hat entzündungshemmende, abschwellende und schmerzstillende Eigenschaften.

Flectoparin Tissugel ist für die lokale Behandlung von schmerzhaften und entzündlichen Erkrankungen mit Blut­ergüssen oder Schwellungen als Folge von Verstauchungen, Zerrungen und Prellungen angezeigt.

Wann darf Flectoparin Tissugel nicht angewendet werden?

Flectoparin Tissugel darf nicht angewendet werden:

– bei Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen oder einem Hilfsstoff gemäss Zusammensetzung (siehe «Was ist in Flectoparin Tissugel enthalten?»);

– bei Überempfindlichkeit gegenüber anderen schmerz- und entzündungshemmenden Arzneimitteln (z.B. Acetylsalicylsäure/Aspirin);

– während der Schwangerschaft und Stillzeit (siehe auch Kapitel «Darf Flectoparin Tissugel während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?»);

– auf offenen Wunden (z.B. Hautschürfungen, Schnittwunden, Verbrennungen) oder auf ekzematöser Haut;

– bei bekannter durch Heparin verursachter Verminderung der Blutplättchen (sogenannte Heparin-induzierte Thrombozytopenie).

Bei Kindern: Flectoparin Tissugel wurde für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen nicht geprüft.

Wann ist bei der Anwendung von Flectoparin Tissugel Vorsicht geboten?

Flectoparin Tissugel darf nicht mit den Augen und den Schleimhäuten in Berührung kommen. Wenn Sie an einem Magengeschwür leiden oder litten, sollten Sie Flectoparin Tissugel nur gemäss ärztlicher Verschreibung anwenden.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten, bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, oder Drogistin, wenn Sie:

– schon ähnliche Produkte (z.B. Rheumasalben) verwendet haben, und diese zu allergischen Reaktionen führten;

– an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Flectoparin Tissugel während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Vorsichtshalber sollten Sie Flectoparin Tissugel während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht verwenden, es sei denn auf ausdrückliche ärztliche Verschreibung.

Im letzten Drittel der Schwangerschaft soll Flectoparin Tissugel grundsätzlich nicht angewendet werden.

Wie verwenden Sie Flectoparin Tissugel?

Erwachsene

1 mal täglich 1 selbsthaftendes Pflaster auf die zu behandelnde Hautstelle auflegen.

Vor der Anwendung die durchsichtige Folie, welche die gallertartige Oberfläche schützt, entfernen. Gebrauchsanweisung: siehe Abbildungen auf dem Beutel.

Bei unzureichender Haftung des Pflasters, wie dies bei Ellbogen, Knie oder Fussgelenk der Fall sein kann, den der Packung beiliegenden elastischen Netzstrumpf zur zusätzlichen Fixierung verwenden.

Die Behandlungsdauer sollte nicht länger als 10 Tage betragen.

Kinder

Die Anwendung und Sicherheit von Flectoparin Tissugel bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten, bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Flectoparin Tissugel haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Flectoparin Tissugel auftreten:

Juckreiz, Rötungen, Schwellungen oder Bläschenbildung können gelegentlich an der behandelten Stelle auftreten. Sehr selten sind starker Hautausschlag, allergische Reaktionen wie keuchende Atmung, Kurzatmigkeit oder Schwellungen im Gesicht oder verstärkte Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht beobachtet worden.

Falls eine der nachfolgenden Nebenwirkungen auftritt, beenden Sie die Behandlung mit Flectoparin Tissugel und informieren Sie sofort Ihren Arzt/Ihre Ärztin:

– starker Hautausschlag,

– keuchende Atmung, Kurzatmigkeit oder

– Schwellung im Gesicht.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten, bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel ist bei Raumtemperatur (15–25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufzubewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Nach dem ersten Öffnen des Umschlages sind die Pflaster innerhalb von 3 Monaten zu verwenden. Nach dem Aufschneiden kann die Verpackung jederzeit wieder luftdicht verschlossen werden, so dass die Pflaster ihre Feuchtigkeit beibehalten.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist, bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Flectoparin Tissugel enthalten?

Wirkstoffe: Diclofenac Epolamin 181 mg pro Pflaster (entsprechend einer Konzentration von 1,3% Diclofenac Epolamin, bzw. 1% Diclofenac Natriumsalz) und Heparin Natrium 5’600 IE pro Pflaster.

Hilfsstoffe: Propylenglykol, Konservierungsmittel: Propyl-Parahydroxybenzoat (E 216), Methyl-Parahydroxybenzoat (E 218), Aromen, sowie weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

57347 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Flectoparin Tissugel? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien ohne ärztliche Verschreibung.

Packungen zu 2, 5, 7 und 10 Pflastern. Jede Packung enthält einen elastischen Netzstrumpf für Arm oder Bein.

Zulassungsinhaberin

IBSA Institut Biochimique SA, 6903 Lugano.

Diese Packungsbeilage wurde im August 2007 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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