Co Amoxi Mepha Trockensub 1100 Mg Durchstf 5 Stk

Fachinformationen

Zusammensetzung

Wirkstoffe:

Amoxicillinum ut Amoxicillinum natricum; Acidum clavulanicum ut Kalii clavulanas.

Hilfsstoffe:

Keine.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

Pulver (Trockensubstanz) zur Herstellung einer Injektionslösung oder Infusionslösung

Amoxicillinumut A. natricumAcidum clavulanicumut Kalii clavulanasVerhältnisAmoxicillin:Clavulansäure
Co-Amoxi-Mepha i.v. 550 mg(500/50)Paed. Injektion500 mg50 mg10:1
Co-Amoxi-Mepha i.v. 1100 mg(1000/100)Paed. Infusion1000 mg100 mg10:1
Co-Amoxi-Mepha i.v. 1200 mg(1000/200)Adult Injektion1000 mg200 mg5:1
Co-Amoxi-Mepha i.v. 2200 mg(2000/200)Adult Infusion2000 mg200 mg10:1

Natrium- und Kalium-Gehalt

550 mg(500/50)1100 mg(1000/100)1200 mg(1000/200)2200 mg(2000/200)
Na+ (mVal)1.42.82.85.6
K+ (mVal)0.250.51.01.0

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Co-Amoxi-Mepha i.v. soll in Übereinstimmung mit den offiziellen, lokalen Anwendungsempfehlungen für Antibiotika und unter Berücksichtigung der lokalen Empfindlichkeitsdaten eingesetzt werden.

Co-Amoxi-Mepha i.v. ist indiziert bei grampositiven und gramnegativen bakteriellen Infektionen mit Co-Amoxi-Mepha-empfindlichen Erregern (speziell Keime, die aufgrund ihrer β-Laktamase-Bildung gegen Amoxicillin resistent sind, vgl. «Eigenschaften/Wirkungen»):

ORL-Infektionen:

Tonsillitis, Sinusitis, Mastoiditis, hauptsächlich verursacht durch Streptococcus pneumoniae, Haemophilus influenzae, Moraxella catarrhalis und Streptococcus pyogenes.

Infektionen der unteren Atemwege:

Akute Bronchitis mit bakterieller Superinfektion und akute Exazerbation der chronischen Bronchitis, bakterielle Pneumonie, Lungenabszess, Empyem, hauptsächlich verursacht durch Streptococcus pneumoniae, Haemophilus influenzae und Moraxella catarrhalis.

Harnwegsinfektionen:

Akute und chronische Pyelonephritis, Zystitis, Urethritis, u.a., verursacht durch Escherichia coli.

Gastrointestinale Infektionen:

Typhus abdominalis, Paratyphus, Shigellose (Bazillenruhr).

Venerische Erkrankungen:

Gonorrhö (spezifische Urethritis).

Haut- und Weichteilinfektionen:

Hauptsächlich verursacht durch Staphylococcus aureus und Streptococcus pyogenes.

Gynäkologische Infektionen:

Salpingitis, Adnexitis, Endometritis.

Osteoartikuläre Infektionen:

V.a. Osteomyelitis, hauptsächlich verursacht durch Staphylococcus aureus.

Sepsis.

Peritonitis.

Endokarditis.

Postoperative Infektionen.

Infektionsprophylaxe in der Abdominalchirurgie.

Die Empfindlichkeit der Erreger gegenüber Co-Amoxi-Mepha i.v. kann geographisch unterschiedlich sein und kann sich mit der Zeit verändern. Lokale Empfindlichkeitsdaten sollen daher berücksichtigt und, falls notwendig, sollten Empfindlichkeitstests durchgeführt werden.

Dosierung/Anwendung

Die Dosierung ist abhängig von Alter, Körpergewicht und Nierenfunktion des Patienten, wie auch vom Schweregrad der Infektion. Co-Amoxi-Mepha i.v. sollte nicht häufiger als alle 4 Stunden verabreicht werden. Parenteral begonnene Therapien können mit oralen Formen von Co-Amoxi-Mepha fortgesetzt werden.

Übliche Dosierung

Erwachsene und Kinder ab 40 kg

Mittelschwere Infektionen

3-4× 1200 mg (1000/200) täglich als langsame intravenöse Injektion.

Schwere Infektionen

3-4× 2200 mg (2000/200) täglich als Kurzinfusion (mind. 30 Minuten).

Falls erforderlich können Infusionen zu 2200 mg (2000/200) bis zu 6 mal täglich verabreicht werden.

Kinder von 3 Monaten bis ca. 12 Jahren (40 kg)

Beim Festlegen der Kinderdosierung sind das Körpergewicht und der Schweregrad der Infektion zu berücksichtigen. Für die Behandlung von Kindern sind ausschliesslich die Kinderformen von Co-Amoxi-Mepha i.v. (Fläschchen zu 550 mg [500/50] und 1,1 g [1000/100]) zu verwenden.

Mittelschwere Infektionen

Bis zu 27.5 mg/kg (25 mg/kg Amoxicillin und 2.5 mg/kg Clavulansäure) alle 6 Stunden als langsame intravenöse Injektion oder als Kurzinfusion von mindestens 30 Minuten.

Schwere Infektionen

Bis zu 55 mg/kg (50 mg/kg Amoxicillin und 5 mg/kg Clavulansäure) alle 6 Stunden als Kurzinfusion von mindestens 30 Minuten.

Neugeborene bis zu 3 Monaten

Bis zu 55 mg/kg (50 mg/kg Amoxicillin und 5 mg/kg Clavulansäure) alle 12 Stunden als Kurzinfusion von mindestens 30 Minuten.

Spezielle Dosierungsanweisungen

Infektionsprophylaxe in der Abdominalchirurgie

Bei Narkoseeinleitung eine Einzeldosis Co-Amoxi-Mepha i.v. verabreichen. Dosis bei Bedarf (lange Operationsdauer, hohes Infektionsrisiko) wiederholen.

Niereninsuffizienz bei Erwachsenen

Bei Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min) soll keine Infusion zu 2,2 g (2000/200) verabreicht werden. Die Dosis ist wie folgt zu reduzieren:

Kreatinin-Clearance(ml/min)InitialdosisgErhaltungsdosismg
10-301.2600 alle 12 Std.
unter 101.2600 alle 24 Std.

Bei einer Kreatinin-Clearance über 30 ml/min ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Niereninsuffizienz bei Kindern über 4 Wochen

Um genügende Clavulansäure-Spiegel zu erreichen, sollten bei niereninsuffizienten Kindern Fläschchen für Erwachsene zu 1,2 g (1000/200) verwendet werden (Verhältnis Amoxicillin zu Clavulansäure 5:1).

Kreatinin-ClearanceInitialdosis(Einzeldosis)Erhaltungsdosis
10-30 ml/min30 mg/kg15 mg/kg alle 12 Stunden
unter 10 ml/min30 mg/kg15 mg/kg alle 24 Stunden

Bei einer Kreatinin-Clearance über 30 ml/min ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Niereninsuffizienz bei Kindern unter 4 Wochen

Da diese Patienten sehr verschiedenartige physiologische und pathologische Zustände aufweisen, ist es nicht möglich, präzise Richtlinien für die Dosierung bei Niereninsuffizienz festzulegen.

Hämodialyse

Am Ende der Dialyse ist bei Erwachsenen eine zusätzliche Dosis von 600 mg (Hälfte einer Ampulle zu 1000/200) und bei Kindern eine zusätzliche Dosis von 15 mg/kg zu verabreichen.

Kontraindikationen

Co-Amoxi-Mepha i.v. ist kontraindiziert bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Penicilline, Cephalosporine oder Clavulansäure, wie auch bei Patienten, die während einer früheren Co-Amoxi-Mepha i.v.-Therapie einen Ikterus oder hepatische Dysfunktionen entwickelten.

Infektiöse Mononukleose, lymphatische Leukämie: Unter Amoxicillintherapie sind Patienten, die an infektiöser Mononukleose oder lymphatischer Leukämie leiden, besonders zur Exanthembildung prädisponiert.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Bevor eine Therapie mit Co-Amoxi-Mepha i.v. begonnen wird, soll nachgefragt werden, ob bereits Überempfindlichkeitsreaktionen auf Penicilline, Clavulansäure, Cephalosporine oder andere Allergene festgestellt worden sind.

Notfallmassnahmen für den Fall von anaphylaktischen oder anaphylaktoiden Reaktionen sollten vorbereitet sein. Diese Reaktionen erfordern die sofortige Injektion von Adrenalin (cave: Herzrhythmusstörungen). Bei Bedarf kann die Adrenalingabe wiederholt werden. Danach i.v. Applikation von Glukokortikoiden (z.B. 250-1000 mg Prednisolon). Die Glukokortikoidgabe kann bei Bedarf wiederholt werden. Sauerstoff, intravenöse Steroide und Beatmung, einschliesslich einer Intubation, können ebenfalls erforderlich sein. Bei Kindern ist die Dosierung der Präparate dem Körpergewicht bzw. dem Alter entsprechend anzupassen. Weitere Therapiemassnahmen wie z.B. intravenöse Gabe von Antihistaminika und Volumensubstitution sind zu erwägen. Eine sorgfältige Überwachung des Patienten ist erforderlich, da die Symptome rezidivieren können.

Bei Verabreichung von hohen Dosen muss bei Patienten unter natriumarmer Diät der Natriumgehalt von Co-Amoxi-Mepha i.v. berücksichtigt werden.

Bei eingeschränkter Nierenfunktion sind die Dosierungsintervalle entsprechend der Funktionsstörung zu verlängern (siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen»).

Bei einer Langzeitanwendung kann es zur Proliferation von nichtempfindlichen Keimen kommen. In einem solchen Fall muss eine geeignete Abklärung und Therapie eingeleitet werden.

Das Auftreten von Diarrhö während oder nach der Behandlung mit Co-Amoxi-Mepha, besonders wenn diese schwer, anhaltend und/oder blutig verläuft, kann ein Symptom für eine Infektion mit Clostridium difficile sein. Die schwerste Verlaufsform ist die pseudomembranöse Kolitis. Sollte der Verdacht auf eine derartige Komplikation bestehen, so ist die Behandlung mit Co-Amoxi-Mepha unverzüglich abzubrechen und der Patient sollte eingehend untersucht werden um allenfalls eine spezifische Antibiotikatherapie (z.B. Metronidazol, Vancomycin) einzusetzen. Der Einsatz von peristaltikhemmenden Mitteln ist in dieser klinischen Situation kontraindiziert.

Während einer Langzeittherapie wird die periodische Überprüfung der renalen, hepatischen und hämatopoetischen Funktion empfohlen.

Bei Patienten unter Amoxicillin-Clavulanat und oralen Antikoagulantien wurde selten über eine abnorme Verlängerung der Prothrombinzeit (erhöhte INR) berichtet. Werden gleichzeitig Antikoagulantien verordnet, sollte deshalb eine angemessene Überwachung vorgenommen werden. Um den gewünschten Grad der Antikoagulation aufrechtzuerhalten, muss die Dosis der oralen Antikoagulantien möglicherweise angepasst werden.

Bei Leberfunktionsstörungen soll Co-Amoxi-Mepha i.v. nur mit Vorsicht angewendet werden.

Bei Patienten mit verminderter Urinausscheidung, wurde sehr selten eine Kristallurie beobachtet, vor allem bei parenteraler Behandlung. Als mögliche Folge des Auftretens einer Kristallbildung kann ein akutes Nierenversagen auftreten. Bei Verabreichung hoher Amoxicillin-Dosen ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und entsprechende Urinausscheidung zu achten, um die Möglichkeit einer Amoxicillin-Kristallurie zu reduzieren. Bei hohen Konzentrationen im Urin kann Amoxicillin bei Raumtemperatur im Blasenkatheter ausfällen. Deshalb sollte der normale Harnabfluss im Katheter regelmässig kontrolliert werden. Selten ist über pseudomembranöse Colitis berichtet worden. Sollte diese Infektion auftreten, ist das Arzneimittel abzusetzen und sofort eine geeignete Behandlung einzuleiten. Peristaltikhemmende Präparate sind kontraindiziert.

Die in Co-Amoxi-Mepha vorhandene Clavulansäure kann eine nicht spezifische Bindung von IgG und Albumin an die Oberfläche der Erythrozyten verursachen und dadurch zu einem falsch-positiven Coombs-Test-Ergebnis führen.

Interaktionen

Probenecid hemmt die renale tubuläre Elimination von Amoxicillin, nicht aber der Clavulansäure. Die gleichzeitige Anwendung mit Co-Amoxi-Mepha i.v. kann erhöhte und verlängerte Blutspiegel von Amoxicillin ergeben. Von einer gleichzeitigen Anwendung ist abzuraten.

Orale Kontrazeptiva

Während einer Behandlung mit Amoxicillin kann durch die Beeinträchtigung der Darmflora die enterohepatische Zirkulation oraler Kontrazeptiva vermindert oder ganz eliminiert werden. Dadurch wird die Wirksamkeit der Kontrazeptiva herabgesetzt. Die gleichzeitige Anwendung von Allopurinol während der Behandlung mit Amoxicillin kann die Wahrscheinlichkeit allergischer Hautreaktionen erhöhen. Über die Kombination von Amoxicillin/Clavulansäure mit Allopurinol liegen keine Daten vor.

Weil Amoxicillin nur auf Bakterien in der Wachstumsphase wirkt, besteht eine Interaktion mit bakteriostatischen Antibiotika.

Es existiert die Möglichkeit einer Interaktion mit Glykosiden (z.B. Digoxin), weil durch Antibiotika eine Schädigung der Darmflora auftreten kann, die bei einigen Patienten zu einer erhöhten Resorption der Glykoside führt.

Die in Co-Amoxi-Mepha vorhandene Clavulansäure kann eine nicht-spezifische Bindung von IgG und Albumin an die Oberfläche der Erythrozyten verursachen und dadurch zu einem falsch-positiven Coombs-Test-Ergebnis führen.

In der Literatur sind seltene Fälle einer erhöhten International Normalised Ratio (INR) bei Patienten unter Acenocoumarol oder Warfarin beschrieben, denen eine Amoxicillin-Therapie verordnet wird. Ist die gleichzeitige Verabreichung notwendig, sollte die Prothrombinzeit oder die International Normalised Ratio beim Hinzufügen oder Absetzen von Amoxicillin sorgfältig überwacht werden.

Bei Patienten unter Mycophenolat-Mofetil wurde nach Einleitung einer Behandlung mit einer oralen Amoxicillin-Clavulansäure-Kombination von einer Abnahme der Konzentration des aktiven Metaboliten Mycophenolsäure vor der Gabe um ungefähr 50% berichtet. Die Änderung der Konzentration vor Verabreichung spiegelt die Änderungen der MPA-Gesamtexposition möglicherweise nicht korrekt wider.

Schwangerschaft/Stillzeit

Schwangerschaft

Reproduktionsstudien bei Tieren (Mäuse und Ratten mit bis zu 10 mal höheren Dosen als beim Menschen) mit oral und parenteral verabreichtem Amoxicillin/Clavulansäure zeigten keine teratogenen Auswirkungen.

In einer Studie bei Frauen mit vorzeitigem Riss der fötalen Membran wurde berichtet, dass eine prophylaktische Behandlung mit Amoxicillin/Clavulansäure mit einem erhöhten Risiko einer nekrotisierenden Enterokolitis bei Neugeborenen verbunden sein kann (Inzidenz nachgewiesener nekrotisierender Enterokolitiden bei Neugeborenen von 1.5% mit Amoxicillin/Clavulansäure-Behandlung versus 0.5% ohne Amoxicillin/Clavulansäure-Behandlung).

Während der Schwangerschaft sollte Co-Amoxi-Mepha i.v. deshalb nicht angewendet werden, es sei denn, dies sei eindeutig erforderlich.

Stillzeit

Da Amoxicillin/ Clavulansäure in Spuren in die Muttermilch übergeht, besteht bei sensiblen Neugeborenen die Möglichkeit einer Überempfindlichkeitsreaktion. Eine Beeinträchtigung der Darmflora von Säuglingen ist theoretisch denkbar, wurde aber bisher in den empfohlenen Dosierungen nicht festgestellt.

Während der Behandlung mit Co-Amoxi-Mepha i.v. sollte deshalb nicht gestillt werden.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Gewisse, individuell unterschiedliche Arzneimittelreaktionen (vgl. «Unerwünschte Wirkungen») können die Konzentration und Reaktion des Patienten soweit beeinträchtigen, dass die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden kann.

Unerwünschte Wirkungen

Die Häufigkeiten der sehr häufigen bis seltenen unerwünschten Wirkungen wurden dem Datenmaterial klinischer Grossstudien entnommen. Die Häufigkeiten der verbleibenden unerwünschten Reaktionen (d.h. mit einer Inzidenz <1/10'000) stammen vorwiegend aus den Daten der Erfahrungsberichte (Post-Marketing Reports) und beziehen sich daher auf die Meldehäufigkeit und nicht auf die tatsächliche Häufigkeit des Auftretens. Zur Klassifikation der Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wurden die folgenden Definitionen verwendet:

Sehr häufig >1/10, häufig >1/100 und <1/10, gelegentlich >1/1'000 und <1/100, selten >1/10'000 und <1/1'000, sehr selten <1/10'000.

Infektionen und Infestationen

Häufig: Mukokutane Candidiosis.

Störungen des Blut- und Lymphsystems

Selten: Reversible Leukopenie (einschliesslich schwere Neutropenie) und Thrombozytopenie.

Sehr selten: Reversible Agranulozytose und hämolytische Anämie. Verlängerung der Blutungsdauer und Prothrombinzeit (Quick-Wert) (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»).

Erfahrungsberichte (Post-Marketing-Data)

Selten: Thrombozytose.

Störungen des Immunsystems

Sehr selten: Angioneurotisches Ödem, anaphylaktische Reaktion, Serumkrankheit-ähnliches Syndrom, Hypersensitivitätsvaskulitis.

Der anaphylaktische Schock erfordert die sofortige Injektion von Adrenalin (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Datenmaterial aus klinischen Studien

Häufig: Reversible Eosinophilie (Überempfindlichkeitsreaktion).

Erfahrungsberichte (Post-Marketing-Data)

Sehr selten: Anaphylaktische Reaktionen (mit Symptomen wie Urtikaria, juckendem Erythem, angioneurotischem Ödem, Abdominalschmerzen, Erbrechen u.a. abdominale Zeichen, Dyspnoe bei Bronchospasmus oder Larynxödem, Kreislaufsymptome wie Blutdruckabfall bis hin zum anaphylaktischen Schock).

Eine Herxheimerreaktion ist bei der Therapie von Thyphus möglich. Beim Auftreten einer Überempfindlichkeitsreaktion muss die Behandlung unverzüglich abgebrochen werden (siehe auch «Funktionsstörung der Haut und des Unterhautzellgewebes»).

Störungen des Nervensystems

Gelegentlich: Schwindelgefühl, Kopfschmerzen.

Sehr selten: Reversible Hyperaktivität und klonische Krämpfe. Klonische Krämpfe können bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder bei Patienten, die hohe Dosen erhalten, auftreten.

Erfahrungsberichte (Post-Marketing-Data)

Sehr selten: Reversible Hyperaktivität, Erregung, Angst, Schlaflosigkeit, Verwirrung, Verhaltensänderung, Benommenheit, Dysästhesie.

Funktionsstörungen der Gefässe

Selten: Thrombophlebitis an der Injektionsstelle.

Gastrointestinale Störungen

Sehr häufig: Durchfall.

Häufig: Nausea, Erbrechen, Verdauungsstörungen.

Sehr selten: Durch Antibiotika hervorgerufene Kolitis (einschliesslich pseudomembranöse Kolitis und hämorrhagische Kolitis, vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen») treten nach parenteraler Verabreichung mit geringerer Wahrscheinlichkeit auf.

Eine Kohortenstudie mit 576 neunjährigen Kindern ergab, dass die Verabreichung von Amoxicillin im Alter von 0-9 Monaten das Risiko für Fluorosis der definitiven maxillären Schneidezähne signifikant erhöht. Die Fluorosis kann sich als weisse Streifung, kosmetisch störende Verfärbung, Schmelzeindellungen und sogar als Zahndeformation manifestieren.

Funktionsstörungen der Leber und der Galle

Gelegentlich: Ein mässiger Anstieg des AST- und/oder ALT-Spiegels wurde bei Patienten festgestellt, die mit Antibiotika vom Betalaktam-Typ behandelt wurden. Vorübergehender Anstieg von Laktat-Dehydrogenasen und alkalischen Phosphatasen.

Sehr selten: Hepatitis und cholestatischer Ikterus.

Die Berichte über Ereignisse im Bereich der Leber beziehen sich vorwiegend auf Männer und Patienten im fortgeschrittenen Alter (≥65 Jahren) und können bei einer längeren Behandlungsdauer auftreten. Bei Kindern wurde äusserst selten über solche Nebenwirkungen berichtet. Die Inzidenzen dieser Nebenwirkungen unter Amoxicillin/Clavulansäure sind ca. 5× höher als unter Amoxicillin alleine.

Die Anzeichen und Symptome treten üblicherweise während oder kurz nach der Behandlung auf, können in Einzelfällen aber auch erst einige Wochen nach Ende der Behandlung festzustellen sein und sind üblicherweise reversibel. Ereignisse im Bereich der Leber können schwerwiegend sein und unter äusserst seltenen Umständen sogar zu Todesfällen führen. Diese Fälle traten jedoch fast ausschliesslich bei Patienten mit einer schwerwiegenden Grunderkrankung oder bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten mit einem bekannten Nebenwirkungspotenzial im Bereich der Leber auf.

Funktionsstörungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Gelegentlich: Hautausschlag (in Form von makulopapulösen oder morbilliformen Exanthemen) und Hautrötungen, Pruritus, Urtikaria.

Selten: Erythema multiforme.

Sehr selten: Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, bullös-exfoliative Dermatitis, akute generalisierte exanthematische Pustulosis (AGEP).

Bei Auftreten einer Dermatitis als Überempfindlichkeitsreaktion sollte die Behandlung eingestellt werden.

Funktionsstörungen der Nieren und ableitenden Harnwege

Sehr selten: Interstitielle Nephritis, Kristallurie.

Nierenfunktionsstörungen mit Erhöhung der BUN- und Kreatininkonzentration im Serum.

Überdosierung

Im Falle einer Überdosierung können gastrointestinale Symptome und eine Störung des Flüssigkeits- und Elektrolythaushalts auftreten. Sie können symptomatisch behandelt werden, unter besonderer Beachtung des Wasser- und Elektrolytgleichgewichts. Amoxicillin/Clavulansäure kann mittels Hämodialyse aus dem Kreislauf entfernt werden.

Bei starker Überdosierung von Amoxicillin entstehen, vor allem nach parenteraler Gabe, sehr hohe Harnspiegel.

Es wurde über Amoxicillin-Kristallurie und begleitende akute Nierenversagen berichtet (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: J01CR02

Wirkungsmechanismus

Co-Amoxi-Mepha i.v. ist ein bakterizides Antibiotikum. Amoxicillin ist ein halbsynthetisches Aminopenicillin aus der Gruppe der β-Laktamantibiotika und besitzt eine bakterizide Aktivität gegen grampositive und gramnegative Keime. Die bakterizide Wirkung von Amoxicillin beruht auf der Hemmung der bakteriellen Zellwandsynthese durch Blockierung der Transpeptidasen. Amoxicillin ist säurestabil, jedoch empfindlich gegen Penicillinasen.

Clavulansäure ist ein β-Laktam, das eine geringgradige antibakterielle Wirkung gegen einige Keimstämme besitzt. Die Hauptwirkung von Clavulansäure liegt in ihrer enzymhemmenden Aktivität gegen viele Arten von β-Laktamasen. Clavulansäure besitzt eine hohe Aktivität gegen klinisch relevante Plasmid-vermittelte β-Laktamasen, welche häufig für die übertragene Antibiotikaresistenz verantwortlich sind, ist im Allgemeinen aber weniger wirksam gegen die chromosomal vermittelten Type-1 β-Laktamasen. Diese Hemmung schützt Amoxicillin vor der Zerstörung durch β-Laktamasen und erlaubt dadurch dem Amoxicillin, seine antibiotische Wirkung voll zu entfalten.

Durch die Kombination von Amoxicillin und Clavulansäure im Präparat Co-Amoxi-Mepha i.v. werden viele Keime empfindlich, die wegen ihrer β-Laktamase-Bildung gegen Amoxicillin resistent wären. Diese synergistische Wirkung zeigt sich bei Clavulansäure-Konzentrationen, welche im Körper nach parenteraler oder oraler Verabreichung erreicht werden.

Wirkungsspektrum

In vitro-Empfindlichkeit der Erreger

In der nachfolgenden Liste sind die Keime entsprechend ihrer In-vitro-Empfindlichkeit gegenüber Co-Amoxi-Mepha kategorisiert.

* Klinische Wirksamkeit gegenüber Amoxicillin/Clavulansäure wurde in klinischen Studien belegt.

+ Keime, welche keine β-Lactamasen produzieren. Falls ein Isolat gegenüber Amoxicillin empfindlich ist, kann es als empfindlich gegenüber Amoxicillin/Clavulansäure betrachtet werden.

Üblicherweise empfindliche Keime

Grampositive Aerobier

Bacillius anthracis.

Enterococcus faecalis.

Gardnerella vaginalis.

Listeria monocytogenes.

Nocardia asteroides.

Streptococcus pneumoniae*+.

Streptococcus pyogenes*+.

Streptococcus agalactiae*+.

Streptococcus viridans+.

Streptococcus spp. (andere β-hämolysierende Streptokokken)*+.

Staphylococcus aureus (Methicillin-empfindlich)*.

Staphylococcus saprophyticus (Methicillin-empfindlich).

Coagulase-negative Staphylokokken (Methicillin-empfindlich).

Gramnegative Aerobier

Bordetella pertussis.

Haemophilus influenzae*.

Haemophilus parainfluenzae.

Helicobacter pylori.

Moraxella catarrhalis*.

Neisseria gonorrhoeae.

Pasteurella multocida.

Vibrio cholerae.

Andere

Borrelia burgdorferi.

Leptospira ictterohaemorrhagiae.

Treponema pallidum.

Grampositive-Anaerobier

Clostridium spp.

Peptococcus niger.

Peptostreptococcus magnus.

Peptostreptococcus micros.

Peptostreptococcus spp.

Gramnegative Anaerobier

Bacteroides fragilis.

Bacteroides spp.

Capnocytophaga spp.

Eikenella corrodens.

Fusobacterium nucleatum.

Fusobacterium spp.

Porphyromonas spp.

Prevotella spp.

Keime, bei denen eine erworbene Resistenz ein Problem darstellen kann

Gramnegative Aerobier

Escherichia coli*.

Klebsiella oxytoca.

Klebsiella pneumoniae*.

Klebsiella spp.

Proteus mirabilis.

Proteus vulgaris.

Proteus spp.

Salmonella spp.

Shigella spp.

Grampositive Aerobier

Corynebacterium spp.

Enterococcus faecium.

Inhärent resistente Keime

Gramnegative Aerobier

Acinetobacter spp.

Citrobacter freundii.

Enterobacter spp.

Hafnia alvei.

Legionella pneumophila.

Morganella morganii.

Providencia spp.

Pseudomonas spp.

Serratia spp.

Stenotrophomas maltophilia.

Yersinia enterocolitica.

Andere

Chlamydia pneumoniae.

Chlamydia psittaci.

Chlamydia spp.

Coxiella burnetti.

Mycoplasma spp.

Pharmakokinetik

Absorption

Beide Wirkstoffe von Co-Amoxi-Mepha i.v. – das Amoxicillin und die Clavulansäure - sind nicht lipophil. Beide Substanzen liegen bei physiologischem pH-Wert in weitgehend dissoziierter Form vor.

Serumspiegel

Nach intravenöser Verabreichung an gesunde, erwachsene Probanden wurden folgende durchschnittliche Serumkonzentrationen von Amoxicillin und Clavulansäure ermittelt:

Fläschchen zu1,2 ​g (1000/200)*Mittlere Serumkonzentrationen (mg/l)(Zeit)
5 Min.15 Min.60 ​Min.1.5 h2 h4 h6 h
Amoxicillin99.742.521.111.67.01.60.5
Clavulansäure27.114.59.25.63.40.90.32
Im Urin gefundene Menge(in % der Dosis) 0-6 h
Amoxicillin77.3%
Clavulansäure63%

Fläschchen zu2,2 ​g (2000/200)**Mittlere Serumkonzentrationen (mg/l)(Zeit)
30 ​Min.45 Min.1 h1.5 h2 h4 h6 h
Amoxicillin108.367.350.224.716.33.31.2
Clavulansäure13.910.57.94.32.80.70.2
Im Urin gefundene Menge(in % der Dosis) 0-6 h
Amoxicillin74.7%
Clavulansäure51.4%

* Intravenöse Injektion.

** Infusion während 30 Minuten.

Distribution

Amoxicillin wird zu ca. 18%, Clavulansäure zu ca. 25% an Plasmaproteine gebunden. Die Verteilungsvolumina betragen 22 Liter für Amoxicillin und 16 Liter für Clavulansäure.

Therapeutische Konzentrationen beider Wirkstoffe wurden in Abdominalgewebe, Gallenblase, Haut, Fett- und Muskelgewebe und in den folgenden Körperflüssigkeiten gefunden: Synovial-, Peritoneal- und Pleuralflüssigkeit, Galle,Sputum, Eiter.

Beide Wirkstoffe diffundieren durch die Plazentarschranke; Reproduktionsstudien am Tier zeigten keine nachteiligen Wirkungen; beschränkte klinische Erfahrung liegt beim Menschen vor.

Die Konzentrationen von Amoxicillin in der Muttermilch sind gering. Spuren von Clavulansäure wurden ebenfalls in der Muttermilch gefunden. Mit der Ausnahme des Risikos einer Überempfindlichkeitsreaktion, die mit dieser Ausscheidung verbunden ist, sind keine schädlichen Wirkungen für den Säugling bekannt.

Tierversuche haben keinerlei Hinweise auf eine Anreicherung von Amoxicillin oder Clavulansäure in den inneren Organen erbracht.

Metabolismus

Amoxicillin wird zu 10-25% in die entsprechende inaktive Penicilloinsäure, die renal ausgeschieden wird, metabolisiert. Clavulansäure wird zu 35-60% in inaktive Metaboliten umgewandelt.

Elimination

Beim Menschen werden Amoxicillin und Clavulansäure hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden. Während den ersten 6 Stunden nach Verabreichung des Inhalts eines Fläschchens zu 1,2 oder 2,2 ​g an gesunde Freiwillige wurden ca. 70% des verabreichten Amoxicillins und 50% der Clavulansäure in unveränderter Form im Urin ausgeschieden.

Die Eliminations-Halbwertszeiten von Amoxicillin und Clavulansäure betragen bei normaler Nierenfunktion je ca. 1 bis 1½ Stunden.

Kinetik spezieller Patientengruppen

Bei Niereninsuffizienz verzögert sich die renale Elimination beider Wirkstoffe; die Dosis muss entsprechend angepasst werden. Plasmakonzentrationen beider Wirkstoffe werden durch Hämodialyse stark gesenkt.

Präklinische Daten

Die Verabreichung von Amoxicillin und Clavulanat in Kombination (2:1) oder Clavulanat allein zeigte weder bei Ratten noch bei Mäusen eine Wirkung in der F0-Generation bezüglich des Paarungsverhaltens, der Fruchtbarkeit, der Trächtigkeit (einschliesslich embryonale und fötale Entwicklung) oder des Geburtsvorgangs. Ausserdem wurden keine nachteiligen Effekte auf die embryonale-fötale Entwicklung und keine negative Beeinträchtigung der Lebensfähigkeit, des Wachstums, der Entwicklung, des Verhaltens oder der reproduktiven Funktion der F1-Nachkommenschaft festgestellt.

Kalium-Clavulanat wurde bei alleiniger Gabe und in Kombination mit Amoxicillin (1:2 oder 1:4) in einer umfangreichen Reihe von Gentoxizitätstests unter In-vitro- und In-vivo-Bedingungen geprüft, mit denen sehr unterschiedliche Endpunkte erfasst werden konnten. Die dabei erhaltenen Ergebnisse führen zu der Schlussfolgerung, dass die Verabreichung von Amoxicillin oder Clavulanat keine gentoxischen Gefahren in sich birgt.

Sonstige Hinweise

Inkompatibilitäten

Co-Amoxi-Mepha i.v. sollte nicht mit Blutprodukten, anderen proteinartigen Flüssigkeiten wie Protein-Hydrolysaten oder mit i.v. Fettemulsionen gemischt werden.

Glucose-, dextran-, oder bicarbonathaltige Lösungen dürfen nicht zur Rekonstitution von Co-Amoxi-Mepha i.v. verwendet werden.

Co-Amoxi-Mepha i.v. sollte nicht mit Lösungen gemischt werden, deren physikalische und chemische Kompatibilität nicht nachgewiesen ist.

Co-Amoxi-Mepha i.v. sollte wegen einer Verminderung der Wirksamkeit des Aminoglykosides nicht mit Aminoglykosiden in der gleichen Infusionsflüssigkeit zusammengegeben werden. Es wird eine getrennte parenterale Verabreichung empfohlen.

Beeinflussung diagnostischer Methoden

Möglicherweise verfälschte Ergebnisse der Oestriolbestimmung bei Schwangeren. Durch die hohe Konzentration von Amoxicillin im Urin kann die Glucose-Bestimmung mit chemischen Methoden (Benedict- oder Fehling-Lösung sowie mit Clinitest) beeinflusst werden (falsch positive Resultate). Deshalb wird empfohlen, die Glucose-Bestimmung mit enzymatischen (Glucose-Oxidase) Methoden (Dextrostix, Diastix oder Clinistix) durchzuführen.

Der direkte Coombs-Test kann positiv ausfallen, ohne dass jedoch eine Hämolyse auftritt. Bei der Aminosäure-Chromatographie des Urins können Amoxicillin oder seine Abbauprodukte Ninhydrin-positive Flecken ergeben.

Mögliche Interferenzen bei den Urin- und Serum-Gesamteiweissbestimmungen mittels Farbreaktion (Ninhydrin-Reaktion nach Ehrlich).

Mögliche falsch positive Farbreaktion bei den Glykosuriebestimmungen.

Falsch erhöhte Serum-Harnsäurekonzentrationen können sich ergeben, wenn die Kupfer-Chelat-Methode verwendet wird. Die Wolframphosphat- und Urikase-Methode zur Harnsäurebestimmung werden durch Amoxicillin nicht beeinflusst.

Haltbarkeit

Co-Amoxi-Mepha i.v. darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Verfalldatum verwendet werden.

Besondere Lagerungshinweise

Die Trockensubstanz ist vor Feuchtigkeit geschützt und nicht über 25 °C zu lagern.

Für Kinder unerreichbar aufbewahren.

Hinweise für die Handhabung

Die Zeit zwischen der Rekonstitution der Co-Amoxi-Mepha i.v.-Lösung und dem Ende der Verabreichung soll für die i.v. Injektion nicht mehr als 15 Minuten und für die Infusion nicht mehr als 60 Minuten betragen.

Zubereitung der Lösungen

Co-Amoxi-Mepha i.v. für Kinder

Fläschchen zu 550 mg (500/50, im 20 ml-Fläschchen) (zur Injektion oder Infusion): in 10 ml Aqua ad inject. oder isoton. NaCl auflösen (Infusion 50 ml Aqua ad infund.)*.

Fläschchen zu 1100 mg (1000/100, im 20 ml-Fläschchen) (zur Infusion): in 50 ml Aqua ad infund. auflösen*. Bitte beachten Sie, dass das Fläschchen für die 1100 mg nur dem Transport dient. Die fertige zu infundierende Lösung muss in einem grösseren Endbehältnis zubereitet werden.

Co-Amoxi-Mepha i.v. für Erwachsene

Fläschchen zu 1200 mg (1000/200, im 20 ml-Fläschchen) (zur Injektion): in 20 ml Aqua ad inject. oder isoton. NaCl auflösen.

Fläschchen zu 2200 mg (2000/200, im 100 ml-Fläschchen) (zur Infusion): in 100 ml Aqua ad infund. auflösen*.

* Für die Infusion kann Co-Amoxi-Mepha i.v. auch mit einer der folgenden Lösungen rekonstituiert werden: isotonische NaCl-Lösung, M/6 Natriumlaktat zur Infusion, Ringerlösung zur Infusion, Hartmann zur Infusion.

Zulassungsnummer

56758 (Swissmedic).

Zulassungsinhaberin

Mepha Pharma AG, Basel.

Stand der Information

Februar 2016.

Interne Versionsnummer: V10.4

Verwendung dieser Informationen

Die Informationen auf dieser Seite sind für Fachpersonal gedacht. Bei Fragen lassen Sie sich von einer Fachperson (z.B. Arzt oder Apotheker) beraten.