Escotussin Tropfen 20ml
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Escotussin Tropfen 20ml

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie C und ist daher apothekenpflichtig: entweder Sie holen das Medikament persönlich in der Apotheke ab (dafür brauchen Sie kein Rezept) oder Sie senden uns ein Rezept eines Arztes damit wir Ihnen das Medikament zuschicken können.Genauere Informationen

Was ist Escotussin und wann wird es angewendet?

Escotussin ist ein hustenstillendes und auswurfförderndes Mittel, das vor allem bei Husten und Hustenreiz, bei Erkältungskrankheiten und Bronchialkatarrh Anwendung findet.

Durch den Wirkstoff Dihydrocodein, der eine dämpfende Wirkung auf das Hustenzentrum hat, werden Häufigkeit und Intensität der Hustenstösse vermindert. Der Drosera-Extrakt wirkt hustenstillend und auswurffördernd. Guaifenesin fördert die Verflüssigung des Bronchialsekrets und hat zudem einen leicht sedierenden Effekt.

Belladonna-Alkaloide werden zur Bronchialerweiterung und Sekretverminderung eingesetzt.

Was sollte dazu beachtet werden?

Rauchen trägt zur Entstehung von Husten bei. Sie können die Wirkung von Escotussin unterstützen, indem Sie auf das Rauchen verzichten.

Wann darf Escotussin nicht angewendet werden?

In folgenden Situationen darf Escotussin nicht angewendet werden:

  • Augenkrankheiten mit veränderten Augeninnendruck-Verhältnissen z.B.: Glaukom,
  • Vergrösserung der Prostata,
  • krankhafte Muskelschwäche,
  • Dickdarmerweiterung;
  • Krankheitszustände, bei denen eine Dämpfung des Atemzentrums vermieden werden muss (z.B. bei akutem Asthmaanfall, Ateminsuffizienz);
  • Krankheitszustände mit starker Stauung von Absonderungsprodukten der Bronchien;
  • Codein-haltige Arzneimittel zur Behandlung von Husten und Erkältung dürfen bei Kindern unter 12 Jahren aufgrund des Risikos schwerwiegender Nebenwirkungen, einschliesslich Atemstörungen, nicht angewendet werden;
  • Patientinnen und Patienten jeden Alters, die bekanntermassen «ultraschnelle Metabolisierer» sind, also Codein sehr schnell in Morphin umwandeln, dürfen Codein nicht zur Behandlung von Husten und Erkältung anwenden, da bei ihnen ein höheres Risiko schwerwiegender Nebenwirkungen aufgrund von Codein vorliegt.
  • Stillende Frauen dürfen Codein nicht einnehmen, da Codein dem Säugling schaden kann, weil es in die Muttermilch übergeht.

Wann ist bei der Einnahme von Escotussin Vorsicht geboten?

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen!

Vorsicht ist geboten bei Zuständen mit erhöhtem Hirndruck, erniedrigter Blutmenge, bei das Hirn beeinträchtigenden Anfallsleiden; zur Langzeitbehandlung bei chronischer Stuhlverstopfung; Patienten bzw. Patientinnen, die gerade eine medikamentöse Alkohol-Entwöhnungskur durchführen, sollten auch die geringste Einnahme von Alkohol oder alkoholhaltigen Arzneimitteln wie Escotussin vermeiden.

Bei Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren, die an Atemstörungen leiden, wird Codein nicht empfohlen, da diese Patientenpopulation unter Umständen anfälliger für durch Codein bedingte Atemstörungen ist.

Bestimmte Arzneimittel wie z.B. Schlafmittel und Arzneimittel gegen Allergien sowie Alkohol können die Wirkung von Escotussin verstärken.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf Escotussin während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Escotussin sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt oder Apotheker bzw. die Ärztin oder Apothekerin um Rat fragen. Stillende Frauen dürfen Codein nicht einnehmen, da Codein dem Säugling schaden kann, weil es in die Muttermilch übergeht (siehe «Wann darf Escotussin nicht angewendet werden?»).

Wie verwenden Sie Escotussin?

Falls vom Arzt bzw. von der Ärztin nicht anders verordnet, nehmen Erwachsene 3-4-mal täglich 20-30 Tropfen, Jugendliche ab 12 Jahren 3-4-mal täglich 10-20 Tropfen. Escotussin ist nicht für Kinder unter 12 Jahren bestimmt.

Escotussin Tropfen können unverdünnt in etwas Wasser, Milch, Tee, Fruchtsaft oder auf einem Stück Zucker eingenommen werden. Die Verabreichung erfolgt vorzugsweise nach dem Essen.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Escotussin haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Escotussin auftreten:

Die Anwendung von Escotussin kann häufig zu Übelkeit und Stuhlverstopfung führen. Selten treten Müdigkeit und Neigung zu Schwindel auf. Es kann gelegentlich zu körperlicher oder psychischer Abhängigkeit kommen, wodurch leichte Abstinenzerscheinungen auftreten können.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nicht zusammen mit alkoholischen Getränken eingenommen werden.

Bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Escotussin enthalten?

1 ml = 35 Tropfen enthält:

Wirkstoffe: Dihydrocodeinthiocyanat 10 mg, Belladonna-Tinktur 10 mg, flüssiger Sonnentau-Extrakt 10 mg, Guaifenesin 92,5 mg.

Hilfsstoffe: Cyclamat, Saccharin; Aromastoffe: Vanillin; Alkoholgehalt 34% Volumen-Alkohol.

Zulassungsnummer

30157 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Escotussin? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken ohne ärztliche Verschreibung.

Tropfflaschen zu 20 ml.

Zulassungsinhaberin

Streuli Pharma AG, 8730 Uznach.

Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2016 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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