Ascosal Brausetabl 10 Stk
Ascosal Brausetabl 10 Stk

Ascosal Brausetabl 10 Stk

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie D und ist daher apothekenpflichtig: entweder Sie holen das Medikament persönlich in der Apotheke ab (dafür brauchen Sie kein Rezept) oder Sie senden uns ein Rezept eines Arztes damit wir Ihnen das Medikament zuschicken können.Genauere Informationen

Was ist Ascosal und wann wird es angewendet?

Ascosal mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure wird zur symptomatischen Behandlung von Fieber und / oder Schmerzen bei Erkältungskrankheiten angewendet.

Der Zusatz von Vitamin C deckt den erhöhten Bedarf bei Erkältungen und unterstützt die Abwehrfunktionen des Körpers.

Jugendliche ab 12 Jahren dürfen das Arzneimittel nur nach ärztlicher Verschreibung und nur als Mittel der zweiten Wahl einnehmen. (siehe auch «Wann ist bei der Einnahme von Ascosal Vorsicht geboten?»).

Was sollte dazu beachtet werden?

Wie alle Fieber- und Schmerzmittel soll auch Ascosal nicht ohne Verordnung eines Arztes bzw. einer Ärztin länger als 5 Tage oder bei Fieber länger als 3 Tage angewendet werden.

Die angegebene oder vom Arzt bzw. der Ärztin verschriebene Dosierung darf nicht überschritten werden.

Ascosal ist nicht zur längeren Anwendung bestimmt.

Es ist auch zu bedenken, dass die langdauernde Einnahme von Schmerzmitteln ihrerseits dazu beitragen kann, dass Kopfschmerzen weiter bestehen.

Die langfristige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen.

Wann darf Ascosal nicht angewendet werden?

In folgenden Fällen dürfen Sie Ascosal nicht anwenden:

- wenn Sie an einem Magen- oder  Zwölffingerdarmgeschwür leiden.

- wenn Sie eine krankhaft erhöhte Blutungsneigung aufweisen.

- wenn Sie überempfindlich sind auf den Wirkstoff Acetylsalicylsäure, einen anderen Inhaltsstoff oder auf andere Entzündungshemmer (Rheumamittel) oder Schmerz- und Fiebermittel. Eine solche Überempfindlichkeit äußert sich z.B. durch Asthma, Atemnot, Kreislaufbeschwerden, Schwellungen der Haut und Schleimhäute oder Hautausschläge (Nesselfieber).

- bei schweren Leber- und Nierenerkrankungen.

Wann ist bei der Einnahme von Ascosal Vorsicht geboten?

Bei chronischen oder wiederkehrenden Magen-Darm-Beschwerden und Asthma, bei Nesselfieber, Nasen-Polypen, bei einer seltenen erblichen Krankheit der roten Blutkörperchen, dem sog. Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel, sowie bei einer Behandlung mit gerinnungshemmenden Mitteln (Blutverdünner) soll die Einnahme nur nach strengen Anweisungen des Arztes bzw. der Ärztin erfolgen.

Bei vorgeschädigter Niere und/oder Leber ist eine sorgfältige Überwachung notwendig.

Patienten und Patientinnen mit Nierensteinen dürfen Ascosal nur nach Rücksprache mit dem Arzt bzw. der Ärztin einnehmen.

Kinder und Jugendliche mit Fieber, Grippe, Windpocken oder anderen Virus- Erkrankungen dürfen Ascosal nur nach Anweisung des Arztes bzw. der Ärztin und nur als Mittel der zweiten Wahl einnehmen. Kommt es bei diesen Erkrankungen oder nach ihrem Abklingen zu Bewusstseinstörungen mit Erbrechen, sollte unverzüglich der Arzt bzw. die Ärztin konsultiert werden.

Für Patienten und Patientinnen, die sich auf ärztliche Anweisung kochsalzarm ernähren müssen, ist Ascosal für den Dauergebrauch nicht geeignet.

Bei gleichzeitiger und längerer Einnahme von Ascosal kann die Wirkung von Kortisonpräparaten, Blutverdünnern, Lithiumpräparaten gegen Depressionen und von blutzuckersenkenden Tabletten verstärkt werden.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Rheumamittel oder Methotrexat, das z.B. bei chronischer Polyarthritis eingenommen wird, ergibt sich eventuell eine Verstärkung der unerwünschten Wirkungen.

Die Wirkung von Gichtmitteln (Probenecid und Sulfinpyrazon) kann vermindert werden.

Informieren Sie ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten, bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen!

Darf Ascosal während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Während der Schwangerschaft und Stillzeit soll die Einnahme nur nach strengen Anweisungen des Arztes bzw. der Ärztin erfolgen. In den letzten drei Monaten vor dem errechneten Geburtstermin darf Ascosal nicht eingenommen werden.

Wenn Sie stillen, sollten Sie Ascosal nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin einnehmen.

Wie verwenden Sie Ascosal?

Erwachsene: 1 Brausetablette pro Einnahme. Höchstens 6 Brausetabletten innerhalb von 24 Stunden einnehmen.

Jugendliche ab 12 Jahren: 1 Brausetablette pro Einnahme. Höchstens 4 Brausetabletten pro 24 Stunden verabreichen.

Jugendliche dürfen Ascosal nur auf ärztliche Verschreibung und nur als Mittel der zweiten Wahl einnehmen.

Kinder unter 12 Jahren: Ascosal Brausetabletten sind für Kinder unter 12 Jahren nicht geeignet.

Die Brausetablette in einem Glas Wasser (mind.1,5 dl) vollständig auflösen und trinken.

Zwischen 2 Dosen ist ein Abstand von 4 - 8 Stunden einzuhalten.

Falls das Fieber länger als 3-5 Tage andauert, oder falls sich die Beschwerden nur unzureichend bessern, soll ein Arzt bzw. eine Ärztin aufgesucht werden.

Halten Sie sich an die in dieser Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. der Ärztin verschriebene Dosierung.

Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Ascosal haben?

Als Nebenwirkung können Magenbeschwerden auftreten.

In seltenen Fällen können Überempfindlichkeitsreaktionen wie Schwellungen der Haut und Schleimhäute oder Asthma, Atemnot sowie Magengeschwüre, Blutungen der Magenschleimhaut oder Nasenbluten, Zahnfleischbluten oder eine mögliche Verlängerung der Blutungszeit auftreten.

Kommt es während der Behandlung zu einer Schwarzfärbung des Stuhls oder zu blutigem Erbrechen, soll das Arzneimittel sofort abgesetzt und unverzüglich ein Arzt bzw. eine Ärztin aufgesucht werden.

In Einzelfällen wurden Leber- und Nierenfunktionsstörungen sowie Verminderung der Blutzuckerwerte beschrieben.

Ohrensausen und / oder plötzliches Unwohlsein (Übelkeit, Erbrechen, Benommenheit, starkes Schwitzen) können eine Überdosierung anzeigen. Dann brechen Sie bitte die Behandlung mit Ascosal sofort ab und konsultieren unverzüglich einen Arzt bzw. eine Ärztin.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt Apotheker oder Drogisten, bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel ist in der Originalpackung, trocken, außerhalb der Reichweite von Kindern und bei Raumtemperatur (15-25° C) aufzubewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Ascosal enthalten?

1 Brausetablette enthält:

Wirkstoffe: 500 mg Acetylsalicylsäure, 240 mg Ascorbinsäure (Vit. C).

Hilfsstoffe: Saccharin-Natrium, Natrium-Cyclamat, Aromastoffe.

Zulassungsnummer

55442 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Ascosal? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.

Originalpackungen zu 10 und 20 Brausetabletten.

Zulassungsinhaberin

Dr. Grossmann AG Pharmaca, 4127 Birsfelden-Basel / Schweiz

Diese Packungsbeilage wurde im Juni 2012 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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