Emovate Creme 25 G
Emovate Creme 25 GEmovate Creme 25 G

Emovate Creme 25 G

8.35 Fr.

Gewöhnlich innerhalb von 24 Stunden versandbereit.Details
Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie B und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden.Genauere Informationen

Was ist Emovate und wann wird es angewendet?

Emovate enthält als Wirkstoff ein mittelstarkes Kortikosteroid zur lokalen Anwendung. Es wird zur Behandlung von Ekzemen verschiedenen Ursprungs, Insektenstichreaktionen, Sonnenbrand und anderen leichteren entzündlichen oder allergischen Hauterkrankungen verwendet. Die Anwendung von Emovate führt zu einer raschen Linderung der Begleitsymptome der Hauterkrankung wie Juckreiz, Brennen oder Rötung.

Emovate kann auch bei hartnäckigeren Hauterkrankungen zwischen oder nach einer Behandlung mit stark wirksamen Kortikosteroiden verwendet werden.

Emovate soll nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin hin angewendet werden.

Wann darf Emovate nicht angewendet werden?

Bei Rosacea (Kupferfinne), Akne, Juckreiz ohne Entzündung, entzündlichen Hautreaktionen um den Mund und Hauterkrankungen, welche durch Viren [z.B. Herpesinfektionen wie Fieberbläschen, Windpocken (Spitze Blattern) usw.], Bakterien oder Pilze verursacht sind. Ebenso soll Emovate nicht auf offene Wunden oder eitrige Entzündungen, wie z.B. Furunkel oder Abszesse, aufgetragen werden.

Wann ist bei der Anwendung von Emovate Vorsicht geboten?

Emovate ist ein stark wirksames Arzneimittel. Überschreiten Sie nicht die vom Arzt bzw. der Ärztin vorgeschriebene Behandlungsdauer, die normalerweise 2 bis 3 Wochen beträgt, da sich sonst Hautschäden einstellen können.

Wenn eine Hautkrankheit nicht innerhalb von einigen Tagen auf die Behandlung anspricht oder sich gar verschlimmert, konsultieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin. Teilen Sie ihm bzw. ihr ebenfalls mit, wenn Juckreiz und Rötung, Bläschen, eine starke Verdünnung der Haut oder Verletzungen auftreten.

Sprechen Sie mit ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, wenn Sie allergisch gegen Clobetason oder einen sonstigen Bestandteil des Arzneimittels sind.

Dieses Arzneimittel sollte nicht länger als vier Wochen ununterbrochen täglich angewendet werden.

Eine grossflächige Anwendung (mehr als 10% der Körperoberfläche) sowie eine Anwendung auf verstärkt resorbierenden Hautarealen (offene Wunden, geschädigte Haut, in Hautfalten, in Gelenkbeugen sowie zwischen den Fingern bzw. Zehen, an Haut/Schleimhautgrenzen und um die Augen herum) ist zu vermeiden.

Wenden Sie luftdichte Verbände über diesem Arzneimittel nur an, wenn es Ihnen Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin gesagt hat. Wenn Sie Emovate unter einem luftdichten Verband anwenden, achten Sie darauf, dass die Haut vor dem Anlegen eines frischen Verbands gereinigt ist, um Infektionen zu vermeiden.

Wenn Sie ein Ekzem im Bereich eines Beingeschwürs haben, kann die Anwendung eines topischen Kortikosteroids das Risiko einer allergischen Reaktion oder einer Infektion im Bereich des Geschwürs erhöhen.

Wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn sich bei Ihnen eine Infektion entwickelt.

Wie bei allen Kortikosteroiden sollte eine langfristige Anwendung auf der besonders empfindlichen Gesichtshaut und in den Körperfalten vermieden werden.

Emovate darf nicht in die Augen gelangen und sollte nicht in Augennähe aufgetragen werden.

Vor allem bei Kleinkindern und Kindern ist eine grossflächige Behandlung oder eine ununterbrochene Langzeitbehandlung nur auf ausdrückliche ärztliche Verordnung vorzunehmen. Bei der Behandlung von Windelekzemen begünstigen fest sitzende Windeln oder Plastikhöschenwindeln die Aufnahme des Wirkstoffs in die Blutbahn. Deshalb sollten nach Möglichkeit Stoffwindeln ohne Plastikhose verwendet werden.

Emovate darf nur äusserlich angewendet werden. Dieses wie auch andere Arzneimittel sollten ausser Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Falls ein Kind Emovate verschlucken sollte, spülen Sie ihm den Mund mit viel Wasser und kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.

Verwenden Sie Emovate nur für Ihr aktuelles Hautleiden, für welches der Arzt bzw. die Ärztin es Ihnen verschrieben hat, nicht aber für andere spätere Hautleiden. Geben Sie Emovate nicht an andere Personen weiter.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf Emovate während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Obwohl bisher keine schädigenden Wirkungen auf das Ungeborene beobachtet wurden, wenn Emovate während der Schwangerschaft angewendet wurde, weisen Tierversuche auf ein Risiko von Missbildungen hin.

Wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten, sollten Sie Emovate ausschliesslich nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin verwenden. Das gleiche gilt, wenn Sie Ihr Kind stillen.

Sollten Sie Emovate dennoch anwenden, wenn Sie stillen, dürfen Sie es nicht im Bereich der Brüste auftragen, um eine versehentliche Einnahme durch das Kind zu vermeiden.

Wie verwenden Sie Emovate?

Falls vom Arzt bzw. von der Ärztin nicht anders verordnet, wird Emovate 1-2× täglich sparsam auf die erkrankten Hautstellen aufgetragen.

Waschen Sie sich nach der Anwendung die Hände, es sei denn, Sie behandeln Ihre Hände.

Wenn Sie zusätzlich ein Pflegeprodukt (Feuchtigkeitscreme) anwenden, lassen Sie Emovate nach jeder Anwendung richtig einziehen, bevor Sie das Pflegeprodukt auftragen.

Wenn Sie die Anwendung von Emovate vergessen haben, holen Sie sie nach, sobald Sie sich daran erinnern, und setzen Sie dann die Behandlung wie gewohnt fort. Tragen Sie keine zusätzliche Menge auf, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Emovate haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Emovate auftreten:

Lokale unerwünschte Wirkungen wie Reizungen der Haut, Brennen, Jucken und Trockenheit sowie Überempfindlichkeitsreaktionen können auftreten. Sollten Zeichen einer Überempfindlichkeit auftreten, ist die Anwendung sofort abzubrechen und der Arzt oder die Ärztin darüber zu informieren.

Unter Deckverbänden (vor allem Folienverbänden) oder nach längerer Anwendung können folgende Nebenwirkungen auftreten: Dünnerwerden der Haut, Streifenbildung, Erweiterung kleiner oberflächlicher Hautgefässe, Pigmentveränderungen, Gewichtszunahme/Übergewicht, Mondgesicht, und vermehrte Körperbehaarung.Bei Kindern, besonders Säuglingen und Kleinkindern, ist zu beachten, dass der Wirkstoff vermehrt in die Blutbahn aufgenommen wird, so dass bei längerer Anwendung u.a. Wachstumsstörungen auftreten können. Windeln können zudem die Wirkung eines Deckverbands haben.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Bewahren Sie Emovate in der Originalverpackung, bei Raumtemperatur (15–25 °C) und ausser Reichweite von Kindern auf.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Emovate enthalten?

1 g Emovate Creme enthält als Wirkstoff 0,5 mg Clobetason-17-butyrat und das Konservierungsmittel Chlorocresol in einer abwaschbaren Grundlage.

1 g Emovate Salbe enthält als Wirkstoff 0,5 mg Clobetason-17-butyrat in einer nicht abwaschbaren, fettenden Grundlage.

Zulassungsnummer

43142, 43143 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Emovate? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Emovate Creme: 25 g und 30 g.

Emovate Salbe: 25 g und 30 g.

Zulassungsinhaberin

GlaxoSmithKline AG, 3053 Münchenbuchsee.

Diese Packungsbeilage wurde im Februar 2014 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Fachinformationen zum Medikament anzeigen