Emedrin N Sirup 150ml
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Emedrin N Sirup 150ml

8.00 Fr.

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie C und ist daher apothekenpflichtig: entweder Sie holen das Medikament persönlich in der Apotheke ab (dafür brauchen Sie kein Rezept) oder Sie senden uns ein Rezept eines Arztes damit wir Ihnen das Medikament zuschicken können.Genauere Informationen

Was ist Emedrin N und wann wird es angewendet?

Emedrin N ist ein hustenstillendes Arzneimittel mit dem Wirkstoff Dextromethorphan. Dieser unterdrückt den übermässigen Hustenreiz. Die Wirkung einer einzelnen Einnahme hält im Allgemeinen 6 oder mehr Stunden an.

Emedrin N hat keine schleimlösende Wirkung.

Emedrin N wird zur Behandlung des Hustens, insbesondere des trockenen Reizhustens angewendet.

Was sollte dazu beachtet werden?

Rauchen trägt zur Entstehung von Husten bei («Raucherhusten»). Sie können die Wirkung von Emedrin N fördern, indem Sie auf das Rauchen verzichten.

Da Emedrin N zuckerfrei ist, kann es bei bestimmungsgemässem Gebrauch auch von Diabetikern eingenommen werden. Ausserdem ist Emedrin N zahnschonend.

Wann darf Emedrin N nicht angewendet werden?

Bei bekannter Überempfindlichkeit auf den Wirkstoff Dextromethorphan oder auf einen der Hilfsstoffe, vor allem bei so genannter Paragruppenallergie, (siehe „Welche Nebenwirkungen kann Emedrin N haben?“), d.h. bei Überempfindlichkeit auf die Konservierungsmittel E 216 und E 218, sowie bei Krankheiten mit einer Beeinträchtigung der Atmung darf Emedrin N nicht eingenommen werden.

Während einer Therapie mit gewissen Arzneimitteln gegen Gemütsstörungen (so genannte MAO-Hemmer) darf Emedrin N nicht eingenommen werden.

Das Präparat darf nicht an Kinder unter 1 Jahr verabreicht werden.

Emedrin N ist mit Aspartam gesüsst, aus welchem bei der Verdauung eine so genannte Aminosäure (Phenylalanin) entsteht. Deshalb dürfen Sie dieses Präparat nicht anwenden, wenn Sie oder Ihr Kind an einer (seltenen) angeborenen Störung des Stoffwechsels dieser Aminosäure (so genannte Phenylketonurie) leiden.

Emedrin N, Sirup enthält zudem Sorbitol und darf daher bei Vorliegen einer seltenen angeborenen Krankheit des Zuckerstoffwechsels (so genannte Fruktose-Unverträglichkeit) nicht eingenommen werden.

Wann ist bei der Einnahme von Emedrin N Vorsicht geboten?

Wenn Ihr Husten oder der Husten Ihres Kindes mehr als eine Woche anhält, sollten Sie einen Arzt bzw. eine Ärztin aufsuchen, damit dieser bzw. diese die Ursache abklärt und, falls nötig, eine spezifische Behandlung einleitet.

Wenn Sie an Asthma, an anderen chronischen Erkrankungen der Atemwege oder an einer Lebererkrankung leiden, sollten Sie Emedrin N nur auf ärztliche Verordnung verwenden.

Bei Auftreten von Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergie) müssen Sie die Behandlung sofort abbrechen und einen Arzt bzw. eine Ärztin aufsuchen. Überempfindlichkeitsreaktionen machen sich mit Hautausschlägen, Gesichtsschwellungen, beschleunigtem Herzschlag, Unwohlsein und/oder Atembeschwerden bemerkbar. In Einzelfällen können sie bis zur Ohnmacht und zum Schock (so genannter Kreislaufschock) gehen. Bei gewissen Personen, z.B. bei Patienten mit einer Leber- oder Nierenerkrankung sowie bei Personen mit einer erblichen (genetischen) Veranlagung, wird der Wirkstoff Dextromethorphan nach Einnahme wesentlich langsamer abgebaut als bei anderen Personen. Dadurch können nicht nur die hustenstillende Wirkung, sondern vor allem die Nebenwirkungen schon nach einer Behandlungsdauer von 3-4 Tagen zunehmen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Sie über die Zusammenhänge aufklären.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen!

Das gilt in verstärktem Masse bei einer Behandlungsdauer, die 3-4 Tage überschreitet, sowie bei gleichzeitigem Genuss alkoholischer Getränke.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an andern Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf Emedrin N während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Wenn Sie schwanger sind, es werden möchten oder wenn Sie stillen, sollten Sie vorsichtshalber keine Arzneimittel einnehmen. Für Emedrin N ist nicht sicher, ob es die Entwicklung und Gesundheit des ungeborenen Kindes beeinträchtigen kann. Deshalb sollten Sie dieses Arzneimittel während der Schwangerschaft  nicht einnehmen, es sei denn Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin hat dies ausdrücklich verordnet. Wenn Sie Emedrin N kurz vor dem Ende der Schwangerschaft einnehmen, kann dies zu Atemschwierigkeiten beim Neugeborenen führen.

Der Wirkstoff von Emedrin N tritt in geringen Mengen in die Muttermilch über. Emedrin N, Sirup soll daher während der Stillzeit nicht eingenommen werden.

Wie verwenden Sie Emedrin N?

Wenn vom Arzt bzw. von der Ärztin nicht anders verordnet, erfolgt die Einnahme 3 (bis 4)-mal täglich am besten nach dem Essen, die letzte Dosis vor dem Schlafengehen.

Erwachsene und Jugendliche über 14 Jahren: 2 Messlöffel voll.

Jugendliche ab 12 Jahren: 1–2 Messlöffel voll.

Kinder von 6 bis 12 Jahren: 1 Messlöffel voll.

Kinder von 1 bis 6 Jahren: 1/2 Messlöffel voll.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Emedrin N haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Emedrin N auftreten:

Gelegentlich: Übelkeit und Erbrechen, Verstopfung, Müdigkeit, Schwindel.

Selten: Appetitlosigkeit, Durchfall, Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergie), Unruhe, Verwirrtheit, Bronchialverengung mit Atembeschwerden, Atemhemmung.

In seltenen Fällen können Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergie) auftreten. Sie äussern sich im Allgemeinen mit Hautausschlag (Urtikaria), Schweissausbrüchen, Atembeschwerden, beschleunigtem Herzschlag und/oder Unwohlsein, doch in Einzelfällen können sie bis zur Ohnmacht und zum Schock gehen und sofortige ärztliche Hilfe erfordern (siehe Vorsichtsmassnahmen).

Die Nebenwirkungen können stärker sein oder häufiger auftreten, wenn das Präparat in höheren Dosen über längere Zeit oder zusammen mit gewissen anderen Arzneimitteln eingenommen wird.

Bei einer Überdosierung, d.h. bei Einnahme von höheren als den empfohlenen Dosen und/oder bei Einnahme in kürzeren als den empfohlenen Zeitabständen verstärken sich die oben aufgeführten Nebenwirkungen und die Risiken, die im Abschnitt "Wann ist bei der Einnahme von Emedrin N Vorsicht geboten?" beschrieben sind. Zusätzliche Zeichen einer Überdosierung können sein: Schwitzen, Herzklopfen, verschwommenes Sehen, Erregbarkeit und Bewusstseinsverlust. Bei Kindern und insbesondere bei Kleinkindern kann eine Überdosierung schwerwiegende Folgen haben.

Sollten Zeichen einer Überdosierung auftreten, müssen Sie unverzüglich mit der Einnahme von Emedrin N aufhören und einen Arzt bzw. eine Ärztin verständigen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Emedrin N enthalten?

1 Messlöffel Emedrin N (5 ml) enthält:

Den Wirkstoff 12.5 mg Dextromethorphan, die Hilfsstoffe Sorbitol, die Konservierungsmittel Methylparaben (E 218) und Propylparaben (E 216), den Süssstoff Aspartam, die Aromastoffe, Vanillin und andere, den Farbstoff Caramel (E 150) sowie weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

53260 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Emedrin N? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken ohne ärztliche Verschreibung.

Flaschen zu 150 ml.

Zulassungsinhaberin

Streuli Pharma AG, 8730 Uznach

Diese Packungsbeilage wurde im September 2011 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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