Echinacin Tropfen 100ml

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie D und ist daher apothekenpflichtig: entweder Sie holen das Medikament persönlich in der Apotheke ab (dafür brauchen Sie kein Rezept) oder Sie senden uns ein Rezept eines Arztes damit wir Ihnen das Medikament zuschicken können.Genauere Informationen

Pflanzliches Arzneimittel

Was sind Echinacin Tropfen und wann werden sie angewendet?

Echinacin enthält als Wirkprinzip den Presssaft aus dem Kraut der frischen, blühenden Echinacea purpurea (Purpursonnenhut). Purpursonnenhut-Kraut steigert die körpereigene Abwehr und fördert die Heilung. Es wird angewendet zur unterstützenden Behandlung bei Anfälligkeit auf Infekte im Bereich der Atemwege (Erkältungen).

Was sollte dazu beachtet werden?

Bei Erkältungsanfälligkeit von Kindern empfiehlt es sich, einen Arzt, eine Ärztin zu konsultieren.

Wann dürfen Echinacin Tropfen nicht oder nur mit Vorsicht angewendet werden?

Echinacin Tropfen dürfen nicht angewendet werden bei:

fortschreitenden Systemerkrankungen wie Tuberkulose, Erkrankung der weissen Blutzellen (Leukämie), Kollagenosen (generalisierte Autoimmunprozesse mit Binde­gewebs­veränderungen wie bei Lupus erythematodes) und Multiple Sklerose,

bekannter Allergie gegen Korbblütler, z.B. Kamille, Arnika,

Kindern (bis 4 Jahre)!

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen!

Dürfen Echinacin Tropfen während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Alkohol kann zu Schädigungen des ungeborenen Kindes führen. Wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten, dürfen Sie Echinacin Tropfen – aufgrund ihres Alkoholgehaltes – nicht einnehmen.

Wie verwenden Sie Echinacin Tropfen?

Erwachsene: 3 mal täglich 20–40 Tropfen in etwas Flüssigkeit.

Kinder ab 4 Jahren: 3 mal täglich 10 Tropfen.

Die Einnahme von Echinacin Tropfen sollte nicht länger als 2 Monate ohne Unterbruch erfolgen.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen können Echinacin Tropfen haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme oder Anwendung von Echinacin Tropfen auftreten:

In Einzelfällen können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten. Für Arzneimittel mit Zubereitungen aus Sonnenhut wurden Hautausschlag, Juckreiz, selten Gesichtsschwellung, Atemnot, Schwindel und Blutdruckabfall beobachtet.

In diesem Fall ist die Behandlung sofort zu unterbrechen und ein Arzt bzw. eine Ärztin aufzusuchen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Echinacin Tropfen enthalten 22 Vol.% Alkohol.

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren!

Nicht über 25 °C lagern.

Bei Echinacin Tropfen handelt es sich um ein Naturprodukt. Gelegentlich auftretende Nachtrübungen oder Ausflockungen beeinträchtigen die Qualität und die Wirksamkeit des Arzneimittels nicht.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Was ist in Echinacin Tropfen enthalten?

1 ml Tropfen enthält: Presssaft aus frischem, blühendem Purpursonnenhut-Kraut 798 mg (Verhältnis Frischpflanzen/Presssaft: 1,7–2,5:1). Dieses Präparat enthält zusätzlich Hilfsstoffe. Alkoholgehalt 22 Vol.%.

Zulassungsnummer

18013 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Echinacin Tropfen? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.

Packungen zu 100 ml.

Zulassungsinhaberin

MEDA Pharma GmbH, 8602 Wangen-Brüttisellen.

Herstellerin

MADAUS GmbH, D-51101 Köln.

Diese Packungsbeilage wurde im Februar 2006 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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