Dynamisan Forte 10 Beutel

Dynamisan Forte 10 Beutel

Fachinformationen

Zusammensetzung

Wirkstoff: Arginini aspartas.

Hilfsstoffe:

Dynamisan forte Trinkampullen: Saccharinum, Color.: E 150, Aromatica, Vanillinum, Bergamottae aetheroleum, Conserv.: E 216, E 218.

Dynamisan forte Sachets: Sacharinum, Aromatica.

1 Sachet enthält 176,6 mg Natrium entsprechend 7.7 mmol Natrium.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

1 Trinkampulle zu 10 ml enthält Argininum 2.835 g, Acidum asparticum 2.165 g corresp. 5 g Arginini aspartas.

1 Sachet enthält 5 g Arginini aspartas.

Hinweise für die Handhabung

Dynamisan forte darf von Hypertonikern, Niereninsuffizienten und Diabetikern eingenommen werden.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Restitution der somatischen und geistigen Leistungsfähigkeit bei Erschöpfungs- und Schwächezuständen; Begleitmedikation in der Rekonvaleszenz.

Dosierung/Anwendung

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren: den Inhalt einer Trinkampulle (mit oder ohne zusätzliche Flüssigkeit) oder 1 Sachet 1× täglich, vorzugsweise morgens. Der Inhalt der Sachets ist in wenig Flüssigkeit aufzulösen. Dynamisan forte kann auch abends vor dem Schlafengehen eingenommen werden.

Die Anwendung und Sicherheit von Dynamisan forte bei Kindern ist bisher nicht geprüft worden.

Kontraindikationen

Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Bei Patienten mit kürzlich aufgetretenem Herzinfakt soll Dynamisan forte nur unter ärztlicher Überwachung eingenommen werden.

Wenn die Symptome anhalten, muss die Indikation überprüft werden. Wie bei allen Antiasthenika sollte die Behandlung über einen kurzen Zeitraum (z.B. 15 Tage) erfolgen.

Interaktionen

Es wurden keine Interaktionsstudien durchgeführt.

Für L-Aspartat sind keine Interaktionen bekannt.

Arginin kann den Kaliumspiegel erhöhen, speziell bei Patienten mit Lebererkrankungen. Bei Patienten mit Leberinsuffizienz wurde in Einzelfällen eine Interaktion von Arginin mit kaliumsparenden Diuretika wie Amilorid, Spironolacton und Triamteren berichtet.

Schwangerschaft/Stillzeit

Schwangerschaft

Daten bei einer begrenzten Anzahl von exponierten Schwangeren zeigten keine unerwünschten Wirkungen auf die Schwangerschaft oder die Gesundheit des Föten oder Neugeborenen. Es gibt keine kontrollierten Studien bei schwangeren Frauen. Erfahrungen aus epidemiologischen Studien sind nicht vorhanden. Es liegen keine hinreichenden tierexperimentellen Studien zur Auswirkung auf Schwangerschaft, Embryonalentwicklung, Entwicklung des Föten und/oder die postnatale Entwicklung vor. Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt.

Dynamisan forte sollte deshalb während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.

Stillzeit

Es liegen keine kontrollierten Studien bei stillenden Frauen vor. Dynamisan forte sollte deshalb von stillenden Frauen nicht eingenommen werden, es sei denn dies ist eindeutig erforderlich.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Keine bekannt.

Unerwünschte Wirkungen

Dynamisan forte kann gastrointestinale Störungen wie Durchfall, Erbrechen und Übelkeit verursachen. Es wurden Überempfindlichkeitsreaktionen berichtet, die sich nach Abbruch der Behandlung zurückbilden.

Basierend auf den verfügbaren Daten, kann die Häufigkeit der folgenden unerwünschten Wirkung nicht abgeschätzt werden.

Immunsystem:

Hypersensitivität, wie Hautreaktionen (z.B. Hautausschlag und Urtikaria).

Gastrointestinale Störungen:

Durchfall, Erbrechen, Übelkeit.

Überdosierung

Es wurden keine Fälle von Überdosierung berichtet.

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: A13A

Wirkungsmechanismus:

Dynamisan forte enthält ein Molekül, das zwei Aminosäuren in Form von L-Arginin L-Aspartat vereinigt. Beides sind natürliche Substanzen, die im Organismus bereits vorhanden sind und deren zusätzliche Zufuhr die Erzeugung von Muskeleiweissen verstärkt.

Zudem verbessert Dynamisan forte die Leistungsfähigkeit, das allgemeine Wohlbefinden sowie das Gedächtnis und die Merkfähigkeit. In bestimmten Fällen vermag Dynamisan forte erschöpfungsbedingte Schlafstörungen zu beseitigen.

Pharmakokinetik

L-Aspartat und L-Arginin sind im Körper natürlich vorhandene Aminosäuren. Deshalb wurden die folgenden Parameter mittels radioaktiv markierten Wirkstoffen (Radioisotopen) am Tier (Ratte) ermittelt.

Nach oraler Gabe wurde die maximale Plasmakonzentration mit L-Aspartat nach zehn Minuten erreicht, mit L-Arginin nach dreissig bis fünfundvierzig Minuten.

14 C-markiertes L-Arginin- L-Aspartat wurde vorzugsweise im Pankreas, der Hypophyse, in der Nebenniere, in der Leber und - in geringerem Masse - auch in der Schilddrüse angereichert. Zeitlich verzögert wurden die Radioisotope auch im Muskelapparat, speziell im Herzmuskel, nachgewiesen.

Die Elimination erfolgte rasch über die Nieren. Die Plasma-Halbwertszeit betrug für L-Aspartat ungefähr zwanzig Minuten und für L-Arginin zehn Minuten.

Präklinische Daten

Es sind keine für die Anwendung relevanten präklinischen Daten vorhanden.

Sonstige Hinweise

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Verpackung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Besondere Lagerungshinweise

Bei Raumtemperatur (15-25 °C) aufbewahren.

Zulassungsnummer

45422, 50353 (Swissmedic).

Zulassungsinhaberin

GSK Consumer Healthcare Schweiz AG, Risch.

Stand der Information

März 2013.

Verwendung dieser Informationen

Die Informationen auf dieser Seite sind für Fachpersonal gedacht. Bei Fragen lassen Sie sich von einer Fachperson (z.B. Arzt oder Apotheker) beraten und lesen Sie die Packungsbeilage auf unserer Produktseite.