Caverject Dc Trockensub 20 Mcg Fertigspr 2 Stk

Caverject Dc Trockensub 20 Mcg Fertigspr 2 Stk

Fachinformationen

Zusammensetzung

Wirkstoff: alprostadilum.

Hilfsstoffe: alfadexum (α-Cyclodextrin), lactosum, natrii citras, conserv.: alcohol benzylicus 4.45 mg/0.5 ml, aqua ad inject.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

Eine Zweikammerspritze enthält 10 µg Alprostadil oder 20 µg Alprostadil als steriles Pulver und 0.5 ml Lösungsmittel zur Rekonstitution.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Behandlung der erektilen Dysfunktion verschiedener Ursachen mittels intrakavernöser Injektion.

Dosierung/Anwendung

Caverject DC wird direkt in das Corpus cavernosum des Penis injiziert. Die Dosis wird für jeden Patienten unter Aufsicht des behandelnden Arztes individuell ermittelt. Grundsätzlich soll immer die niedrigste wirksame Dosis verwendet werden.

Übliche Dosierung

Die empfohlene Dosierung liegt zwischen 2.5 bis 20 µg Alprostadil. Eine Dosierung über 60 µg wird nicht empfohlen. Caverject DC soll nicht mehr als einmal täglich und nicht häufiger als dreimal in der Woche injiziert werden.

1. Dosistitration

Die Dosis soll so gewählt werden, dass eine für die Penetration ausreichende Erektion resultiert, die nicht länger als 1 Stunde andauern soll.

Spricht der Patient auf die verwendete Dosis Caverject DC nicht an, wird die nächst höhere Dosis innerhalb von einer Stunde verabreicht. Ist die erzielte Wirkung zufriedenstellend, soll die nächste Injektion frühestens nach einem Tag erfolgen. Der Patient muss bis zur vollständigen Detumeszenz in der Praxis bleiben.

Erektile Dysfunktion mit vaskulärer, psychogener oder unbekannter Ursache: Initial wird eine Dosis von 2.5 µg verwendet. Bei ungenügender Wirkung wird auf 5 µg erhöht und anschliessend in Schritten von 5 µg bis zur gewünschten Wirkung. Wenn auf die Initialdosis überhaupt keine Wirkung eintritt, wird eine zweite Injektion mit 7.5 µg durchgeführt und anschliessend kann die Dosis in Stufen von 5-10 µg erhöht werden.

Erektile Dysfunktion neurogener Ursache: Initial wird eine Dosis von 1.25 µg verwendet. Dafür ist das Präparat Caverject (Pulver und Stechampulle) zu verwenden. Bei partieller Wirkung wird die Dosis auf 2.5 µg erhöht. Bei noch ungenügender Wirkung wird 5 µg verabreicht und weiter in Schritten von 5 µg bis zur gewünschten Wirkung.

2. Erhaltungstherapie/Selbstinjektion

Die erste Injektion muss von einer medizinisch geschulten Person in der Arztpraxis durchgeführt werden. Nach der Einstellung der Dosierung wird der Patient frühestens am darauffolgenden Tag in die Technik der Selbstinjektion eingeführt. Dazu ist eine sorgfältige Instruktion durch den behandelnden Arzt notwendig. Die Fähigkeit des Patienten zur Selbstinjektion muss überprüft werden. Die Selbstinjektion wird mit der festgelegten Dosis durchgeführt. Die gewählte Dosis für die Selbstinjektion sollte dem Patienten für den Geschlechtsverkehr zu einer zufriedenstellenden Erektion, die nicht länger als 1 Stunde dauert, verhelfen. Dauert die Erektion länger, sollte die Dosis reduziert werden. Sollte eine Anpassung der Dosierung nötig sein, soll diese nach den beschriebenen Anweisungen und nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt durchgeführt werden. Der Patient muss angewiesen werden, Erektionen, die länger als 4 Stunden dauern, unverzüglich dem Arzt zu melden, da eine prolongierte Erektion irreparable Impotenz durch Schädigung des Schwellkörpergewebes zur Folge haben kann.

Ein sorgfältiger und kontinuierlicher Follow-up des Patienten ist unerlässlich, v.a. zu Beginn der Selbstinjektionstherapie, da Dosisanpassungen nötig sein können.

Zur Überprüfung der Technik der Selbstinjektion und der Wirksamkeit und Sicherheit werden dreimonatliche Kontrollen empfohlen. Sollte eine Anpassung der Dosierung nötig sein, soll diese nach den beschriebenen Anweisungen und nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt durchgeführt werden.

Kontraindikationen

Intrakavernöses Caverject DC darf bei bekannter Überempfindlichkeit auf Alprostadil oder auf andere Inhaltstoffe nicht verabreicht werden, ebenso nicht bei Patienten, die durch Erkrankungen wie Sichelzellanämie, multiples Myelom oder Leukämie für Priapismen prädisponiert sein können.

Caverject DC darf bei Patienten, welche mit Antikoagulantien, wie Cumarin oder Heparin behandelt werden, nicht verwendet werden, da eine erhöhte Blutungsneigung nach der intrakavernösen Injektion besteht.

Caverject DC ist ebenfalls kontraindiziert bei Patienten mit Penisimplantaten, anatomischen Deformationen des Penis wie Angulation, kavernöser Fibrose oder Peyronie-Krankheit (Induratio penis plastica) oder bei Patienten, für die sexuelle Aktivitäten nicht empfohlen werden.

Für die Behandlung von Frauen und Kindern mit Caverject DC gibt es keine Indikationen. Folglich darf das Präparat bei diesen Patientengruppen nicht angewendet werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Caverject DC soll nur von Ärzten verschrieben werden, welche Erfahrungen in der Handhabung des Präparates und mit der Diagnose und Behandlung von Komplikationen (Priapismus) haben.

Der Erektionsstörung zugrundeliegende Krankheiten sollten vor einer Behandlung mit Caverject DC diagnostiziert und behandelt werden.

Verlängerte Erektion und/oder Priapismus können nach der Injektion von vasoaktiven Substanzen, einschliesslich Caverject DC, auftreten. Die Behandlung eines Priapismus kann mittels verschiedener Methoden, wie z.B. Aspiration, intrakavernöser Verabreichung von sympathomimetischen Substanzen oder chirurgischem Eingriff erfolgen. Bereits bei der Einleitung der Behandlung mit Caverject DC soll der Arzt die eventuell nötige Intervention bestimmen. Die Patienten müssen angewiesen werden, Erektionen, die länger als 4 Stunden dauern, unverzüglich dem Arzt zu melden, da eine prolongierte Erektion zu irreparabler Impotenz führen kann.

Penisfibrose, inklusive Angulation, fibrotische Knoten und Peyronie-Krankheit können, verursacht durch die intracavernöse Verabreichung von Caverject DC auftreten. Das Vorkommen einer Fibrose kann bei ausgedehnter Behandlungsdauer mit Caverject DC zunehmen. Eine regelmässige Kontrolle zur Untersuchung des Penis auf fibröse Veränderungen oder Peyronie-Krankheit wird empfohlen. Die Behandlung mit Caverject DC soll bei Patienten, bei denen sich eine Angulation, kavernöse Fibrose oder Peyronie-Krankheit bilden, abgesetzt werden.

Durch die Injektion kann eine kleine Blutung an der Einstichstelle verursacht werden. Patienten, die an einer durch Blut übertragbaren Krankheit leiden, sollen über das erhöhte Infektionsrisiko für ihren Partner informiert werden. Der Patient soll auch darüber unterrichtet sein, dass die gleichen Vorsichtsmassnahmen zur Verhinderung sexuell übertragbarer Krankheiten anzuwenden sind, wie ohne Injektion.

Der Patient muss ausführlich über die Technik der Selbstinjektion instruiert werden und soll auf die Anwendungsfähigkeit überprüft werden. Auch während der Behandlung soll die Selbstinjektionstechnik regelmässig mit dem Patienten besprochen werden.

Benzylalkohol als Konservierungsmittel wurde mit schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen, einschliesslich „Gasping syndrome“ und Tod in pädiatrischen Patienten in Verbindung gebracht. Die Minimalmenge von Benzylalkohol, ab welcher Toxizität auftreten kann, ist nicht bekannt. Das Risiko einer Benzylalkohol-Toxizität ist abhängig von der verabreichten Menge sowie der Detoxifizierungskapazität der Leber. Frühgeborene und untergewichtige Säuglinge sind möglicherweise einem höheren Toxizitätsrisiko ausgesetzt.

Interaktionen

Bisher sind keine Interaktionen bekannt. Caverject DC ist nicht für die gleichzeitige Verabreichung mit anderen Mitteln zur Behandlung der erektilen Dysfunktion vorgesehen. Vorsicht bei Patienten unter Antihypertensiva.

Schwangerschaft/Stillzeit

Nicht zutreffend.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Es wurden keine entsprechenden Studien durchgeführt.

Unerwünschte Wirkungen

Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen treten gemäss der Langzeitstudien nach der intracavernösen Injektion von Caverject DC lokal auf.

Die Penisschmerzen wurden in der Mehrzahl (56%) als leicht oder mässig beschrieben und führten nur bei 3% der Patienten zum Therapieabbruch. Hämatome und lokale Blutungen waren weniger häufig, sie hängen mehr von der Injektions-Technik als von Caverject DC ab.

In den Fällen von Priapismen tritt meistens eine spontane Detumeszenz auf; nur bei 0.2% der Fälle waren therapeutische Massnahmen notwendig.

Bei gesamthaft 3% der Patienten in klinischen Studien wurden Fibrose, inklusive Angulation, fibrotische Knoten und Peyronie-Krankheit gemeldet, jedoch lag in einer Selbstinjektionsstudie, die bis zu 18 Monaten dauerte, die Inzidenz der Fibrose bei 10% (siehe auch unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Haemodynamische Veränderung, manifestiert als Blutdrucksenkung und Erhöhung der Pulsrate, wurden in klinischen Studien bei Dosierungen über 20 µg beobachtet und scheinen dosisabhängig zu sein. Diese Veränderungen waren gewöhnlich klinisch nicht relevant und nur eine kleine Zahl von Patienten brach wegen symptomatischer Hypotonie die Behandlung ab.

In der nachfolgenden Auflistung sind die Häufigkeitsangaben wie folgt definiert:

Sehr häufig >1/10, häufig >1/100 und <1/10, gelegentlich >1/1000 und <1/100 und selten <1/1000.

Nervensystem

Gelegentlich: Kopfschmerzen, Schwindel, Hypästhesie, Vagus‑Schock und Kollaps.

Augen

Gelegentlich: Mydriasis.

Herz und Gefässe

Gelegentlich: Hypertonie, Hypotonie, Vasodilatation, supraventrikuläre Extrasystole, periphere vaskuläre Erkrankungen.

Atmungsorgane

Gelegentlich: Grippe-Syndrom.

Gastrointestinale Störungen

Gelegentlich: Übelkeit, Mundtrockenheit.

Haut

Sehr häufig: Hämatome (5–33%)

Häufig: Ekchymosen an der Einstichstelle (4%).

Gelegentlich: Rash, Pruritus unabhängig vom Injektionsort.

Muskelskelettsystem

Gelegentlich: Rückenschmerzen, Wadenkrämpfe.

Nieren und Harnwege

Gelegentlich: Urethrale Blutungen, Hämaturie, Miktionsstörungen, wie verstärkter Drang und/oder erhöhte Frequenz.

Reproduktionssystem und Brust

Sehr häufig: Penisschmerzen (29-41%).

Häufig:  Verlängerte Erektionen (vier bis sechs Stunden), Fibrose (3–10%), inklusive Angulation, fibrotische Knoten und Peyronie‑Krankheit (siehe auch“Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen”).

Gelegentlich: Priapismen, peniler Rash, Balanitis, Phimose, schmerzhafte Erektionen, abnorme Ejakulation, testikuläre Schmerzen und Schwellungen, Skrotumerythem, Schmerzen oder Ziehen, Skrotumödem.

Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationsstelle

Sehr häufig: lokale Blutung (6–15%).

Gelegentlich: Lokale Schmerzen in verschiedenen anatomischen Strukturen ausserhalb des Injektionsortes (im Gesäss, den Beinen, den Genitalien, im Abdomen), lokale Reaktionen wie Oedeme, Hämorrhagien, Infektion, Schwellung oder Jucken an der Einstichstelle, Wärmegefühl, Gefühllosigkeit, Pilzinfektionen, Irritationen, erhöhte Empfindlichkeit, Pruritus, Erytheme, venöses Leck.

Schwäche im Gesäss, Beckenschmerzen, Diaphorese.

Untersuchungen

Gelegentlich: Erhöhtes Serumkreatinin.

Überdosierung

Verlängerte Erektion und/oder Priapismus können nach der Injektion von vasoaktiven Substanzen, einschliesslich Caverject DC, auftreten. Die Behandlung eines Priapismus kann mittels verschiedener Methoden, wie z.B. Aspiration, intrakavernöser Verabreichung von sympathomimetischen Substanzen oder chirurgischem Eingriff erfolgen. Die Patienten müssen angewiesen werden, Erektionen, die länger als 4 Stunden dauern, unverzüglich dem Arzt zu melden.

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: G04BE01

Wirkungsmechanismus

Alprostadil entspricht dem physiologischen Prostaglandin E1 (PGE1). Es besitzt verschiedene pharmakologische Eigenschaften; die wichtigsten sind Vasodilatation, Hemmung der Thrombozytenaggregation, Hemmung der Magensäuresekretion und Stimulation der intestinalen und uterinen glatten Muskulatur.

Es wird angenommen, dass die Wirkung von Caverject DC auf der Hemmung der Aktivität des alpha-adrenergen-Systems im Penisgewebe beruht und auf dem relaxierenden Effekt auf die glatte Muskulatur im Corpus cavernosum.

Pharmakodynamik

Nach der intrakavernösen Verabreichung von Caverject DC wird eine Erektion ausgelöst. Diese beginnt innerhalb von 10 bis 30 Minuten nach der Injektion; die Rigidität des erigierten Penis ist dosisabhängig.

Pharmakokinetik

Caverject DC enthält Alprostadil als Wirkstoff in einem Komplex mit Alfadex. Bei Rekonstitution dissoziiert dieser Komplex sofort in Alprostadil und Alfadex. Daher ist die Pharmakokinetik von Alprostadil in Caverject DC mit jener von Caverject (Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung in der Durchstechflasche) identisch.

Absorption

Zur Behandlung der erektilen Dysfunktion wird Alprostadil in die Corpora Cavernosa injiziert.

Distribution

Nach intrakavernöser Injektion von 20 µg Alprostadil steigen die mittleren Plasmakonzentrationen etwa 5 Minuten nach Injektion auf das 22-Fache der endogenen Ausgangswerte. Innerhalb von 2 Stunden nach Injektion fällt die Alprostadilkonzentration dann auf Werte des endogenen Spiegels zurück. Alprostadil wird im Plasma primär an Albumin (zu 81%) und in geringerem Mass an die α-Globulin-IV-4-Fraktion (55%) gebunden. Es wurde keine signifikante Bindung an Erythrozyten oder Leukozyten beobachtet.

Metabolismus

Alprostadil wird schnell zu Verbindungen metabolisiert, die vor der Ausscheidung noch weiter umgewandelt werden. Nach intravenöser Administration werden ca. 80% des zirkulierenden Alprostadil primär durch Beta- und Omegaoxidation während einer einzigen Lungenpassage metabolisiert. Dadurch wird Alprostadil, das nach intrakavernöser Injektion in den systemischen Kreislauf gelangt, rasch metabolisiert. Die primären Metaboliten von Alprostadil sind 15-keto-PGE1, 15-keto-13, 14-dihydro-PGE1 und 13,14-dihydro-PGE1. Im Gegensatz zu den biologisch nahezu inaktiven 15-keto-PGE1 und 15-keto-13, 14-dihydro-PGE1 vermag 13,14-dihydro-PGE1 den Blutdruck zu senken und die Plättchenaggregation zu inhibieren. Die Plasmakonzentration des hauptsächlich zirkulierenden Metaboliten (15-keto-13,14-dihydro-PGE1) stieg 10 Minuten nach Injektion auf das 34-Fache des endogenen Ausgangswertes an und fiel 2 Stunden nach Injektion auf den Ausgangswert zurück. Die Plasmakonzentrationen von 13,14-dihydro-PGE1 stiegen 20 Minuten nach der Injektion auf das 7-Fache an.

Elimination

Die Metaboliten von Alprostadil werden vorzugsweise renal ausgeschieden, wobei nahezu 90% einer intravenös gegebenen Dosis innerhalb von 24 Stunden im Urin nachweisbar sind. Die weitere Ausscheidung erfolgt über die Faeces. Eine Retention von Alprostadil oder seinen Stoffwechselprodukten im Gewebe ist nach intravenöser Anwendung nicht nachweisbar. Bei gesunden Probanden wurde zwischen 70% und 90% des zirkulierenden Alprostadils in einem first-pass Effekt in der Lunge metabolisiert, was in einer kurzen Eliminationshalbwertszeit von unter 1 Minute resultierte.

Pharmakokinetik bei Subpopulationen

Nieren- oder Leberinsuffizienz: Das bestimmende Kriterium für die systemische Ausscheidung von Alprostadil ist der first-pass-Stoffwechsel in der Lunge. Obwohl keine Daten zur Pharmakokinetik von Alprostadil bei Patienten mit Nieren- oder Leberinsuffizienz vorliegen, ist ein wesentlicher Einfluss durch Veränderungen der renalen oder hepatischen Funktion auf die Pharmakokinetik von Alprostadil nicht zu erwarten.

Präklinische Daten

Mutagenes und kanzerogenes Potential

PGE1 wird als körpereigener Stoff hinsichtlich möglicher mutagener und kanzerogener Wirkungen als unbedenklich angesehen.

Reproduktionstoxikologie

In einer Reproduktionsstudie an der Ratte mit Dosen bis zu 0.2 mg/kg/Tag/s.c. wurde die Spermatogenese durch Alprostadil nicht beeinträchtigt.

Sonstige Hinweise

Haltbarkeit

Bitte das aufgedruckte Verfalldatum «EXP» (= Verfall: Monat/Jahr) beachten.

Besondere Lagerungshinweise

Die Zweikammerspritzen (steriles Pulver und Solvens) sind bei Raumtemperatur (15-25 °C) aufzubewahren.

Caverject DC ist zum Einmalgebrauch bestimmt. Nicht verwendete Lösungsreste sind zu verwerfen.

Hinweise für die Handhabung

Parenteral injizierte Arzneimittel sollen vor Gebrauch visuell auf Fremdkörper und Verfärbungen untersucht werden.

Anwendungsanleitung

Die Lösung ist unmittelbar vor der Anwendung vorzubereiten.

Die Nadel auf die Spritze aufsetzen und im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen. Den äusseren Plastikschutz der Nadel entfernen. Durch Drehen des Kolbens in Uhrzeigersinn vermischt sich das sterile Pulver mit dem Solvens in der Spritze. Die Spritze zum vollständigen Vermischen zweimal kippen. Die Lösung sollte klar sein. Durch Drehen am Ende des Kolbens erscheinen im Schauglas vier verschiedene Dosierungen in Zahlen, entsprechend den Mikrogrammen von Alprostadil unter denen die zu verabreichende Dosis ausgewählt wird.

Caverject DC wird unter sterilen Bedingungen intrakavernös verabreicht. Die Injektionsstelle liegt in der dorso-lateralen Achse im proximalen Drittel des Penis; die Seiten sollen alternieren und vor der Injektion desinfiziert werden; sichtbare Venen sollten vermieden werden. Caverject DC ist für den einmaligen Gebrauch bestimmt und ein allfälliger Rest ist zu entsorgen.

Zulassungsnummer

55674 (Swissmedic)

Zulassungsinhaberin

Pfizer AG, Zürich

Stand der Information

Februar 2014

LLD V001

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