Ceres Buch Pflanzliche UrtinkturenHersteller: Ebi-Pharm

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Arzneipflanzen und deren Zubereitungen werden seit Jahrtausenden in allen Kulturen traditionell angewandt und bilden auch heute noch die Basis einer ganzheitlichen Therapie. Nachdem die Phytotherapie (Heilen mit Pflanzen) in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts durch die chemisch-synthetischen Präparate praktisch verdrängt wurde, erfuhr sie durch das Wirken von Pionieren wie Alfred Vogel in der Schweiz in den letzten Jahrzehnten ein Comeback. Die stets steigende Nachfrage nach Phytotherapeutika (pflanzliche Arzneimittel) wurde durch zunehmende Grossproduktion und Mechanisierung der Herstellprozesse befriedigt.

In den 70er- und 80er-Jahren machten Ärztinnen und Therapeuten mit Erfahrung in Phytotherapie die Entdeckung, dass die Wirksamkeit pflanzlicher Präparate nachzulassen schien. Reagierten die Patienten weniger stark auf diese Mittel oder liess deren Qualität nach? Die Mehrheit der Arzneipflanzenforscher sah den Grund für die unbefriedigende Wirksamkeit erstens in einer zu tiefen und zweitens in einer schwankenden Wirkstoffkonzentration der damaligen Präparate. Deshalb wurde eine neue Kategorie von Arzneipflanzenzubereitungen entwickelt: die hochdosierten, standardisierten Phytopharmaka.

Der Chemiker und Arzneipflanzenforscher Dr. Roger Kalbermatten jedoch konnte aufgrund von eigenen Untersuchungen nachweisen, dass der Wirksamkeitsverlust nicht primär auf eine mangelnde Wirkstoffkonzentration zurückzuführen war. Er sah die Hauptursache in bestimmten Stufen des industriellen Herstellprozesses, insbesondere in der hochtourigen Zerkleinerung der Pflanzen. Kalbermatten zeigte, dass die hohen Geschwindigkeiten, denen die Pflanzen während der mechanischen Zerkleinerung ausgesetzt sind, zu einer Beeinträchtigung der bioenergetischen Wirkprinzipien führen. Nachdem dieser Zusammenhang erkannt war musste ein neues, schonendes Herstellverfahren entwickelt werden.