Halcion Tabl 0.125 Mg 30 Stk

Halcion Tabl 0.125 Mg 30 Stk

Fachinformationen

Zusammensetzung

Wirkstoff: Triazolam.

Hilfsstoffe

Halcion 0,125 mg: Lactosum, Cellulosum microcristallinum, Maydis amylum, Magnesii stearas, Docusatum natricum, Silica colloidalis anhydrica; Color: E 132 Indigotin, E 127 Erythrosin; Conserv.: E 211 Natrii benzoas.

Halcion 0,250 mg: Lactosum, Cellulosum microcristallinum, Maydis amylum, Magnesii stearas, Docusatum natricum, Silica colloidalis anhydrica; Color: E 132 Indigotin; Conserv.: E 211 Natrii benzoas.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

Tabletten zu 0,125 mg (violett) bzw. 0,250 mg (blau, mit Bruchrille) Triazolam.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Halcion wird für die Kurzzeit-Therapie von Schlafstörungen verwendet.

Wie alle Hypnotika soll es nur bei Schlafstörungen von klinisch signifikantem Schweregrad eingesetzt werden.

Dosierung/Anwendung

Halcion ist unmittelbar vor dem Schlafengehen einzunehmen. Die Dosierung muss dem Patienten individuell angepasst werden. Zur Vermeidung dosisabhängiger Nebenwirkungen wird jeweils die niedrigstwirksame Dosis verabreicht. Die maximal empfohlenen Dosierungen dürfen nicht überschritten werden.

Übliche Dosierung

Für Erwachsene werden im Allgemeinen 0,125 mg bis 0,250 mg empfohlen. Eine Dosis von mehr als 0,250 mg darf nicht verabreicht werden.

Ältere und/oder Patienten mit reduziertem Allgemeinzustand

Die Therapie wird mit 0,125 mg eingeleitet. Nur bei ungenügendem Ansprechen kann die Dosis bis auf 0,250 mg erhöht werden. Diese Dosis darf nicht überschritten werden.

Therapiedauer

Halcion dient zur Kurzzeit-Therapie von Schlafstörungen. Die Behandlung soll in der Regel vier Wochen, inklusive Absetzen, nicht überschreiten. Wenn dennoch eine längere Behandlung erwogen wird, muss der weitere Bedarf erneut sorgfältig abgeklärt und dann periodisch überprüft werden.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Die Anwendung und Sicherheit von Halcion bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden. Deshalb wird die Anwendung von Halcion bei Kindern und Jugendlichen nicht empfohlen.

Kontraindikationen

Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff, anderen Benzodiazepinen oder einem der Hilfsstoffe (siehe «Zusammensetzung»).

Myasthenia gravis, schwere respiratorische Insuffizienz, vorbestehende schwere psychiatrische Erkrankungen.

Die gleichzeitige Anwendung mit Antimykotika des Azol-Typs (z.B. Ketoconazol, Itraconazol) und mit HIV-Proteaseinhibitoren (z.B. Ritonavir) ist kontraindiziert.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Patienten mit beeinträchtigter Leber- oder Nierenfunktion, schwerer pulmonaler Insuffizienz oder Schlafapnoe müssen mit der notwendigen Vorsicht behandelt werden. Bei Patienten mit beeinträchtigter respiratorischer Funktion wurde gelegentlich über Atemdepression und Apnoe berichtet.

Bei älteren und/oder geschwächten Patienten soll zur Vermeidung von Übersedierung, Benommenheit und Koordinationsstörungen die Therapie mit 0,125 mg eingeleitet werden (siehe «Dosierung/Anwendung»).

Benzodiazepine verursachen additive Wirkungen, wenn sie mit Alkohol oder anderen ZNS-dämpfenden Substan­zen verabreicht werden. Die Patienten sollten angewiesen werden, während der Behandlung mit Halcion keine alkoholischen Getränke zu konsumieren.

Halcion soll mit Vorsicht eingenommen werden, wenn eine volle Schlafdauer von ca. 7–8 Stunden nicht möglich ist (z.B. auf Flugreisen), weil in solchen Situationen amnestische Episoden auftreten können.

Erhöhte Vorsicht ist bei der Verschreibung von Triazolam an Patienten geboten, die Symptome einer Depression aufweisen, welche durch Hypnotika verstärkt werden können. Solche Patienten können suizidale Absichten entwickeln, und entsprechende Vorsichtsmassnahmen müssen getroffen werden. Zur Vermeidung einer absichtlichen Überdosierung soll diesen Patienten jeweils die kleinstmögliche Menge verschrieben werden.

Wie bei anderen Benzodiazepinen und Arzneimitteln, die auf das Zentralnervensystem wirken, sind unter Halcion drei idiosynkratische, sich möglicherweise überlappende Symptomhäufungen beobachtet worden: Amnestische Symptome (anterograde Amnesie mit oder ohne Verhaltensstörung), Verwirrtheitszustände (Desorientiertheit, Derealisation, Depersonalisation und/oder Bewusstseinstrübung) und Agitationszustände (Unruhe, Reizbarkeit und Erregung). Häufig sind an diesen Reaktionen auch andere Faktoren beteiligt, wie beispielsweise die gleichzeitige Einnahme von Alkohol oder anderen Arzneimitteln, Schlafmangel oder ein anormaler prämorbider Zustand.

Schlafwandeln und damit assoziierte Verhaltensweisen wurden von Patienten berichtet, die sedative Hypnotika, einschliesslich Triazolam, eingenommen hatten und nicht vollständig wach waren. Dazu zählten unter anderem Auto fahren im Schlaf, Zubereiten und Verzehren von Mahlzeiten, Telefonieren, Geschlechtsverkehr, ohne dass sich die Betroffenen später daran erinnern konnten (Amnesie). Es wurden auch Einzelfälle von selbstverletzendem Verhalten in diesem Zusammenhang berichtet. Alkohol und andere zentral dämpfende bzw. zentral wirksame Substanzen scheinen das Risiko für solches Verhalten im Zusammenhang mit sedativen Hypnotika, einschliesslich Triazolam, zu erhöhen. Gleiches gilt für die Anwendung von sedativen Hypnotika, einschliesslich Triazolam, in Dosierungen, die über der empfohlenen Maximaldosis liegen. Bei Patienten, die solche Verhaltensweisen berichten, sollten sedative Hypnotika abgesetzt werden.

Bei Patienten, welche Triazolam erhielten, wurde über schwere anaphylaktische Reaktionen, einschliesslich seltener fataler Fälle von Anaphylaxie, berichtet. Über Fälle von Angioödemen, welche Zunge, Glottis oder Larynx einbezogen, wurde bei Patienten berichtet, die zum ersten oder wiederholten Mal sedative Hypnotika einnahmen, einschliesslich Triazolam (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).

Abhängigkeit

Die Einnahme von Benzodiazepinen kann zu einer Abhängigkeit führen. Dieses Risiko ist erhöht bei längerer Einnahme, hoher Dosierung und bei prädisponierten Patienten. Die Entzugssymptomatik tritt vor allem nach abruptem Absetzen auf und beschränkt sich in leichteren Fällen auf Tremor, Ruhelosigkeit, Schlafstörungen, Angst, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwäche. Es können aber auch Symptome wie Schwitzen, Muskel- und Bauchkrämpfe, Wahrnehmungsstörungen, sowie in seltenen Fällen Delirien und zerebrale Krampfanfälle auftreten.

Das Einsetzen von Entzugserscheinungen schwankt je nach Wirkungsdauer der Substanz zwischen ein paar Stunden und einer Woche oder mehr nach Absetzen der Therapie.

Um das Risiko einer Abhängigkeit auf ein Minimum zu reduzieren, sollten Benzodiazepine nur nach sorgfältiger Prüfung der Indikation verschrieben und über möglichst kurze Dauer (das Hypnotikum Halcion z.B. in der Regel nicht länger als vier Wochen) eingenommen werden. Ob eine Weiterführung der Behandlung notwendig ist, muss periodisch überprüft werden. Zur Vermeidung von Entzugserscheinungen empfiehlt sich in jedem Fall ein ausschleichendes Absetzen, indem die Dosis stufenweise reduziert wird. Bei Auftreten von Entzugserscheinungen ist eine engmaschige ärztliche Überwachung und Unterstützung des Patienten erforderlich.

Rebound-Schlaflosigkeit

Beim Absetzen des Präparats können auch nach nur kurzfristigem Gebrauch für einige Nächte die Schlafstörungen wieder auftreten («Rebound-Insomnia»). Dieses Risiko kann durch ausschleichendes Absetzen vermindert werden.

Interaktionen

Benzodiazepine haben bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol oder anderen ZNS-Sedativa eine verstärkte Wirkung.

Die gleichzeitige Gabe von Benzodiazepinen kann die Wirkung von Muskelrelaxantien verstärken.

Bei gleichzeitiger Verabreichung von Triazolam mit Verbindungen, die dessen Metabolismus beeinflussen, können pharmakokinetische Interaktionen auftreten. Substanzen, die bestimmte hepatische Enzyme (im speziellen Cytochrom P450IIIA4) hemmen, können die Plasmakonzentration von Triazolam erhöhen und damit seine Wirkung verstärken. Daten aus klinischen und In-vitro-Studien mit Triazolam sowie klinische Studien mit Substanzen, die ähnlich metabolisiert werden, zeigen, dass verschiedene Interaktionen für eine Reihe von Substanzen möglich sind.

Triazolam soll zusammen mit Isoniazid, Fluvoxamin, Sertralin, Paroxetin, Diltiazem und Verapamil mit Vorsicht angewendet werden.

Vorsicht ist auch geboten bei gleichzeitiger Verabreichung anderer Hemmer von CYP450 wie Cyclosporin, Amiodaron, Neuroleptika.

Antimykotika des Azol-Typs

In einer Studie waren die Triazolam-Spiegel bei gleichzeitiger systemischer Verabreichung mit den zwei antimykotischen Substanzen massiv erhöht und die Halbwertszeit versechs- bzw. versiebenfacht. Daraus resultieren signifikante Erhöhungen der Stärke und Dauer der Triazolam-Wirkung. Die gleichzeitige Verabreichung von Halcion mit Ketoconazol oder Itraconazol ist kontraindiziert. Halcion soll auch nicht mit anderen Antimykotika des Azol-Typs verabreicht werden.

Ritonavir und andere Protease-Inhibitoren

Interaktionen zwischen HIV-Protease-Inhibitoren und Triazolam sind komplex und abhängig von der Therapiedauer. Niedrige Ritonavirdosen hatten eine ausgeprägte Reduktion der Triazolam-Clearance zur Folge, verzögerten die Eliminationshalbwertszeit und verstärkten die klinischen Wirkungen. Deshalb ist die gleichzeitige Verabreichung von Halcion und Protease-Inhibitoren kontraindiziert.

Cimetidin

Die gleichzeitige Verabreichung von Triazolam und Cimetidin führt zu einer Verdoppelung der Triazolam-Plasmaspiegel infolge Reduktion der Triazolam-Clearance, meistens ohne Veränderung der Eliminationshalbwertszeit. Selbst beim Auftreten einer verlängerten Eliminationshalbwertszeit bei vereinzelten Patienten wird nach einmal täglicher Einnahme von Halcion keine Wirkstoffkumulation beobachtet. Bei der gleichzeitigen Anwendung von Halcion und Cimetidin ist Vorsicht geboten. Eine Dosisreduktion von Halcion soll in Betracht gezogen werden.

Makrolid-Antibiotika

Bei gleichzeitiger Verabreichung verdoppelt Erythromycin die Plasmaspiegel von Triazolam und führt zu einer verminderten Triazolam-Clearance und einer Verlängerung der Eliminationshalbwertszeit. Daher ist Vorsicht geboten bei der gleichzeitigen Anwendung von Halcion und Makrolid-Antibiotika wie Erythromycin oder Clarithromycin. Eine Dosisreduktion von Halcion soll in Betracht gezogen werden.

Schwangerschaft/Stillzeit

Die Datenlage hinsichtlich der Teratogenität und der Wirkungen auf die postnatale Entwicklung und das Verhalten des Kindes ist unklar. Aus einigen früheren Studien mit anderen Benzodiazepinen gibt es klare Hinweise für ein erhöhtes Risiko für kongenitale Missbildungen des menschlichen Fötus nach Verabreichung von Benzodiazepinen im ersten Trimester. Spätere Studien mit Benzodiazepinen ergaben keine klaren Hinweise auf irgendwelche Missbildungen. Werden Benzodiazepine in der späten Phase der Schwangerschaft oder während des Geburtvorgangs verabreicht, sind beim Neugeborenen pharmakologische Wirkungen wie Hypothermie, niedriger Blutdruck, niedriger Muskeltonus, Trinkschwäche, Atemdepression (sog. «floppy infant syndrome») und neonatale Entzugssymptome zu erwarten.

Wenn Halcion während der Schwangerschaft eingenommen wird oder die Patientin unter der Behandlung mit Halcion schwanger wird, sollte sie über das potentielle Risiko für den Fötus informiert werden.

Benzodiazepine und ihre Metaboliten wurden in der Muttermilch nachgewiesen.

Halcion soll deshalb weder in der Schwangerschaft noch in der Stillzeit verwendet werden.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Wie bei anderen ZNS-wirksamen Arzneimitteln sollten Patienten, die Triazolam erhalten, angewiesen werden, das Autofahren und das Bedienen gefährlicher Maschinen zu unterlassen, bis feststeht, dass sie unter Einnahme von Halcion nicht schläfrig oder schwindlig werden.

Unerwünschte Wirkungen

Die Häufigkeiten der klinischen unerwünschten Wirkungen wurden anhand von placebo-kontrollierten Studien bestimmt, in welchen 1003 Patienten Halcion (Triazolam) Tabletten erhielten. Innerhalb jeder Systemorganklasse wurden die unerwünschten Wirkungen nach der Häufigkeit geordnet, wobei das häufigste Ereignis zuerst erscheint. Folgende Einteilung wurde verwendet: Sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100 und <1/10), gelegentlich (≥1/1000 und <1/100), selten (≥1/10’000 und <1/1000), sehr selten (≤1/10’000), unbekannt (kann nicht mit den vorhandenen Daten abgeschätzt werden).

Psychiatrische Störungen

Gelegentlich: Verwirrung, Schlaflosigkeit.

Unbekannt: Aggressivität, Halluzinationen, Schlafwandeln (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Nervensystem

Häufig: Schläfrigkeit, Schwindel, Ataxie und/oder Koordinationsstörungen.

Gelegentlich: Gedächtnisstörungen.

Unbekannt: Bewusstseinstrübung, Synkope, Sedierung.

Augen

Gelegentlich: Sehstörungen.

Allgemeine Störungen

Gelegentlich: Erschöpfung.

Verletzung und Vergiftung

Unbekannt: Sturz.

Diejenigen Nebenwirkungen, welche einer Ausweitung der pharmakologischen Aktivität entsprechen, wie Benommenheit, Schwindel oder Amnesien, sind dosisabhängig. Ein Zusammenhang zwischen der Dosis und dem Risiko anderer Nebenwirkungen ist nicht klar erwiesen.

Post-Marketing-Erfahrungen:

Immunsystem: Überempfindlichkeitsreaktionen einschliesslich angioneurotisches Ödem und anaphylaktoide Reaktion, allergisches Ödem, anaphylaktischer Schock wurden berichtet (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

Überdosierung

Bei Überschreiten der empfohlenen Dosierung können Sedierungserscheinungen wie etwa Benommenheit, Somnolenz, Koordinationsstörungen und verwaschene Sprache auftreten. Willentliche oder versehentliche Einnahme grosser Mengen von Halcion können zum Koma führen. Es wurde über respiratorische Depression und Apnoen sowie vereinzelt über zerebrale Krampfanfälle, berichtet. Wie bei allen Überdosierungen mit Arzneimitteln sind Atmung, Puls und Blutdruck zu überwachen und nötigenfalls weitere Massnahmen einzuleiten. Es sollte unverzüglich eine Magenspülung vorgenommen werden. Die Atemwege sind freizuhalten und eventuell intravenös Flüssigkeit zuzuführen.

Zur spezifischen Therapie kann der Benzodiazepin-Antagonist Flumazenil verabreicht werden.

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code: N05CD05

Pharmakodynamik

Der Wirkstoff von Halcion ist Triazolam, ein kurz wirksames Benzodiazepin mit starker hypnotischer Wirkung. Triazolam erhöht die Schlafbereitschaft signifikant, verlängert die Schlafdauer und setzt die Häufigkeit des nächtlichen Erwachens herab.

Pharmakokinetik

Absorption

Die maximale Plasmakonzentration wird innerhalb von 1–2 Stunden nach oraler Gabe gemessen. Die nach therapeutischen Dosierungen erreichten Spitzenkonzentrationen im Plasma sind dosisabhängig und liegen zwischen 1 bis 6 ng/ml.

Distribution

Triazolam bindet in vitro zu 89% an Humanserumproteine. Das Verteilungsvolumen beträgt für eine Dosis von 0,250 mg 1,2–1,8 l/kg.

Metabolismus

Die Hauptmetaboliten im Plasma sind die Glukuronide von α-Hydroxy- und 4-Hydroxytriazolam. Die Metaboliten sind wenig aktiv, liegen nur in niedrigen Konzentrationen vor und weisen ähnliche Eliminationshalbwertszeiten auf wie Triazolam.

Elimination

Die Eliminationshalbwertszeit von Triazolam beträgt 1,5–5,5 Stunden, diejenige der Hauptmetaboliten durchschnittlich 4 Stunden. 14C-markiertes Triazolam wurde zu 91% in den Urin und zu 9% in die Faeces ausgeschieden. Die zwei Hauptmetaboliten machen 80% der im Urin ausgeschiedenen Substanzmenge aus. Die Ausscheidung verläuft in 2 Phasen. Bei wiederholter Verabreichung ist im Blut keine Kumulation von Triazolam und seinen Metaboliten festzustellen.

Präklinische Daten

Mutagenes und tumorerzeugendes Potential

In-vitro-Tests ergaben keine Hinweise auf ein mutagenes Potential. Langzeituntersuchungen an Ratten und Mäusen ergaben keine Hinweise auf ein tumorerzeugendes Potential von Triazolam.

Reproduktionstoxikologie

Benzodiazepine passieren die Plazenta. Es liegen keine reproduktionstoxikologischen Erfahrungen mit Triazolam am Menschen vor.

Ergebnisse aus Tierversuchen: Die Applikation von Triazolam an Maus, Ratte und Kaninchen ergab keine Hinweise auf teratogene Eigenschaften. Es gibt Hinweise auf Verhaltensstörungen der Nachkommen von benzodiazepinexponierten Muttertieren.

Sonstige Hinweise

Haltbarkeit

Halcion darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Besondere Lagerungshinweise

Bei Raumtemperatur (15–25 °C) aufbewahren.

Zulassungsnummer

41314 (Swissmedic).

Zulassungsinhaberin

Pfizer AG, Zürich.

Stand der Information

Oktober 2009.

LLD V001

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