Symfona Kaps 120 Mg 60 Stk

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Dieses Medikament gehört zur Abgabekategorie B und ist daher rezeptpflichtig. Wenn Sie von einem Arzt ein Rezept erhalten haben, können Sie uns dieses per Post senden worauf wir Ihnen das Medikament zuschicken werden.Genauere Informationen

Pflanzliches Arzneimittel

Was ist Symfona 60 mg/Symfona 120 mg und wann wird es angewendet?

Symfona 60 mg und Symfona 120 mg enthalten einen Spezial-Trockenextrakt aus Ginkgoblättern (von Ginkgo Biloba).

Nach ärztlicher Untersuchung werden Symfona 60 mg und Symfona 120 mg eingesetzt bei der symptomatischen Behandlung des Abbaus der geistigen Leistungsfähigkeit (z.B. Gedächtnisstörungen, Konzentrationsstörungen).

Nach ärztlicher Untersuchung können Symfona 60 mg und Symfona 120 mg angewendet werden als Zusatzbehandlung bei Claudicatio intermittens («Schaufensterkrankheit»). Dabei handelt es sich um das Auftreten von Wadenschmerzen beim Gehen, verursacht durch mangelhafte Durchblutung der Beine.

Symfona 60 mg und Symfona 120 mg können, nach Ausschöpfung der physikalisch-therapeutischen Massnahmen, insbesondere Gehtraining, eine Verlängerung der schmerzfreien Gehstrecke bewirken.

Symfona 60 mg und Symfona 120 mg können angewendet werden bei Vertigo und Tinnitus (Schwindel, Ohrgeräusche).

Was sollte dazu beachtet werden?

Bevor die Behandlung mit Symfona 60 mg und Symfona 120 mg Kapseln begonnen wird, sollte geklärt werden, ob die Krankheitssymptome nicht auf einer spezifisch zu behandelnden Grunderkrankung beruhen.

Häufig auftretende Schwindelgefühle und Ohrensausen bedürfen grundsätzlich einer Abklärung durch den Arzt oder die Ärztin. Bei plötzlich auftretender Schwerhörigkeit bzw. einem Hörverlust sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.

Wenn die Beschwerden nicht innerhalb einer angemessenen Zeit nachlassen, sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin um Rat fragen.

Wann darf Symfona 60 mg und Symfona 120 mg nicht oder nur mit Vorsicht angewendet werden?

Bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Ginkgo biloba-Zubereitungen oder weiteren Bestandteilen des Arzneimittels (siehe «Was ist in Symfona/Symfona forte enthalten?») darf Symfona 60 mg und Symfona 120 mg nicht angewendet werden. Zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern liegen keine Untersuchungen vor. Es soll deshalb bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.

Insbesondere bei Langzeitanwendung wurde über Einzelfälle von Blutungen berichtet (deren ursächlicher Zusammenhang mit der Einnahme von Ginkgo-Zubereitungen bisher nicht eindeutig gesichert ist).

Eine Wechselwirkung mit Arzneimitteln, die die Blutgerinnung hemmen, kann nicht ausgeschlossen werden.

Über die Einnahme vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder die Ärztin zu befragen bzw. zu informieren.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Darf Symfona 60 mg und Symfona 120 mg während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt. Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt oder Apotheker bzw. die Ärztin oder Apothekerin um Rat fragen.

Wie verwenden Sie Symfona 60 mg und Symfona 120 mg?

Erwachsene

Symfona 60 mg: 2× täglich 1–2 Kapseln einnehmen.

Symfona 120 mg: 2× täglich 1 Kapsel einnehmen, soweit vom Arzt oder der Ärztin nicht anders verschrieben.

Die Kapseln sind unzerkaut mit Flüssigkeit, am besten zum Frühstück und Nachtessen einzunehmen. Die Einnahme während längerer Zeit ist empfehlenswert. Eine längerdauernde Anwendung sollte aber vorher mit dem Arzt oder der Ärztin besprochen werden.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Symfona 60 mg und Symfona 120 mg haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei Einnahme von Symfona 60 mg und Symfona 120 mg auftreten:

Bei der Einnahme von Ginkgo-haltigen Arzneimitteln können sehr selten leichte Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen oder allergische Reaktionen der Haut (Hautrötung, -schwellung, Juckreiz) auftreten. Bei Langzeitanwendung wurde über Einzelfälle von Blutungen berichtet. Zum möglichen Blutungsrisiko siehe unter Rubrik «Wann darf Symfona 60 mg und Symfona 120 mg nicht oder nur mit Vorsicht angewendet werden?»

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Bei Raumtemperatur (15–25 °C) lagern! Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Symfona 60 mg und Symfona 120 mg enthalten?

1 Kapsel Symfona 60 mg enthält 60 mg Ginkgo biloba-Extrakt, entsprechend 15 mg Flavonglykosidgehalt (25%) und 3,6 mg Terpenlaktongehalt (6%), DEV 50:1, Auszugsmittel: Aceton 60% (V/V).

1 Kapsel Symfona 120 mg enthält 120 mg Ginkgo biloba-Extrakt, entsprechend 30 mg Flavonglykosidgehalt (25%) und 7,2 mg Terpenlaktongehalt (6%), DEV 50:1, Auszugsmittel: Aceton 60% (V/V).

Diese Präparate enthalten zusätzliche Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

52408 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Symfona 60 mg und Symfona 120 mg? Welche Packungen sind erhältlich?

Symfona 60 mg und Symfona 120 mg ist erhältlich in Apotheken gegen ärztliche Verschreibung.

Symfona 60 mg ist erhältlich in Packungen zu 50 und 100 Kapseln.

Symfona 120 mg in Packungen zu 30*, 50*, 60 und 120 Kapseln.

* Zur Zeit nicht im Handel.

Zulassungsinhaberin

Vifor SA, Villars-sur-Glâne.

Diese Packungsbeilage wurde im Juni 2009 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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